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SIDI 1.0 Liter Motor Info`s

Opel Astra J
Themenstarteram 12. Oktober 2013 um 11:06

News zum Neuen Motor :

http://www.opel-blog.com/.../

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Die Frage, wie viele KM wird er halten, ist für mich ein Merkmal, warum ich sehr skeptisch den Hubraumzwergen gegenüber stehe.

und das solche "Kleinmotoren" nicht lange halten ist schliesslich seit Jahrzehnten eine gottgegebene Sache.

Zitat:

In etwa 2 Jahren werde ich mir ein anderes KFZ kaufen, wohl aber keines, wo der Hubraum winzig ist und die Kunden als Beta-Tester die Zeche zahlen müssen, halte ich mich lieber zurück. Teure Technik = teure Repas.

Und eine neuentwickelter 2L ist natürlich immer zuverlässiger als eine neuentwickelter 1L?

Zitat:

Dann lieber für eine Limosine einen Hubraum von 2.0 L mit 130 PS. Da kann man sicher sein, dass der Motor für 400 000km und mehr hält.

Mazda mit den SKY Motor macht es vor.

Wieviele 100tausend von den Motoren haben denn schon solche Laufleistungen erreicht? Woher weißt Du das es da noch keine Motorschäden gab?

Übrigens. Dem Pleuel ist es egal welcher Hubraum der Zylinder hat. Dem Pleuel interessiert einzig die Kraft von oben die er zu stützen hat. Wenn Du nun etwas suchst findest Du A Bilder zu neuen und alten Pleuls und B zu Motorschäden. Wenn Du nun das fast Spagettidünne neue Pleul des Skyactiv-Diesels siehst und mit dem alten vergleichst willst Du weiterhin pauschal davon überzeugt sein das der neue Mazda-Motor ewig halten muß und neue Hubraumzwerge natürlich nicht. The truth about cars

Kleinhubige 2 und 3-Zylinder gibt es nicht erst seit morgen und gestern, sie gibt es seit vorgestern. Da ist es völlig aus der Luft gegriffen einem neuen Opelmotor eine schwache Prognose zu geben - umgekehrt Motorkonzepten wie den von Mazda die einzig positive.

Übrigens findet man bei Spirmonitor 'nen Smart mit knapp 400.000km.

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Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide

 

Unglaublich - aber schon mal überzeugt sein das Mazda es allen vormacht und Opel schludert.

Ich habe lediglich das Konzept als Beispiel angeführt, welches Opel auch hätte machen können.

Ich sehe erstmal kein Konzept. 4-Zylinder, etwas mehr Hubraum und Sauger sind noch nicht allein ein Konzept. Ein Konzept liegt für mich darin den Break-even-point zu finden wo bei wahrscheinlichsten Leistungskonstellationen die geringsten Reibungsverluste anliegen. D.h. je nach Leistungsprfil des Besitzers sehe ich Potential für beide Richtungen.

 

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide

 

Auch solche Motoren schaffen einige sehr schnell zu vernudeln. Wenn ein Motor entsprechend seine Belastungen konstruiert ist hängt, meiner Meinung nach, die wahre Laufleistung vom Verhalten des Halters ab. Das Warmfahrverhalten und Ölqualität und -stand sind da maßgeblich.

Wir wissen doch alle, seit die Turbotechnik bei den Motoren Einzug gehalten hat, sind teuere Reparaturen unumgänglich. Bei den Saugermotoren beschränkte sich das alles auf den günstigen Kerzenwechsel mit den günstigen Motorölen.

Mein 1.5dCi, über 10,5 Jahre alt, hat nun schon 180.000 auf der Uhr. Inspektion immer im vorgebebenem 2-Jahresintervall (bzw. 30.000km). Der kleine schiebt mit seinem erstem Turbo heute immer noch das Auto aus der Drehzahlküche nach vorn. Heutige Turbo's unterscheiden sich meiner Meinung nach deutlich von denen vor 20+ Jahren.

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide

 

Für damalige Verhältnisse waren sie unkaputtbar. So oft wie man vor 30 Jahren Kopfdichtungen und Ventilschaft- und Ölwannendichtungen getauscht hat, tauscht man heute wohl nicht mehr.

Bei meinem 1.9L mit 90PS mußten die von Dir angeführten Dichtungen niemals gewechselt werden (Laufleistung 310 000km).

Will ich Dir nicht absprechen. In meiner damaligen Opelgemeindeclientel sah es anders aus. Meine Motoren haben damals auch meist länger ohne Ausfälle gearbeitet. Allerdings ahbe ich nie billige Öle gefahren.

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Stimmt, bei Problemen mit den Laufbuchsen steht eine weitere teuere Repa in Haus.

Naja, diese Kosten dürften sich nicht besonders Aufgrund des Hubraums unterscheiden. Da sind allgemeine Designänderung und Peripheriegeschraube entscheidend.

Über die Haltbarkeit würde ich mich nicht festlegen!

Ich kann mich noch gut an das Geschrei beim Downsizing der Dieselmotoren erinnern, 1.6, 1.7 Liter und 105 bis 130PS..... Früher würden 2 Liter mit 60 bis 75 PS ohne Turbo verbaut usw.

Was können wir heute sagen? Es gibt schon einige 1.7er Diesel mit weit über 250.000km und kaum bis gar keine Probleme.

Ich persönlich finde einen Turbomotor einfach angenehmer zu fahren, ob die Fahrwerte am Papier nun besser oder schlechter sind ist mir völlig egal. Ich kann nur sagen das sich ein 1.4 Turbo (120PS) im Astra J entspannter fahren lässt, als ein 1.6 Sauger (115PS) im Astra H. Das der H aufgrund des Gewichts die besseren Fahrwerte am Papier hat will ich gar nicht weg diskutieren, aber im "normalen" Fahrbetrieb (da komm ich selten über 4.000 Umdrehungen) fährt sich der 1.4 Turbo einfach angenehmer.

Ob der 1.6er eine längere Lebensdauer hat als der 1.4 Turbo werden wir erst in einigen Jahren wissen.

Und ich denke es wird sich bei den ganz kleinen Motoren ähnlich verhalten..... ein 1.0 Turbo (90/115PS) wird sich sicher angenehmer fahren als ein 1.4er Sauger (87/100PS) im Adam/Corsa

Ich sehe der entwicklung positiv gegenüber! Oder will jemand von euch einen 2.0 Diesel ohne Turbo mit 75PS heute noch fahren? Oder doch lieber einen 2.0 CDTI mit 165PS?

Zitat:

Original geschrieben von Luisenpark

In der aktuellen "ams" findet man einen Vergleichstest zwischen dem Mazda 3 mit 2.0 Liter Saugmotor und 120 PS, dem VW Golf mit 1.4 Liter Turbomotor mit 122 PS und dem Peugeot 308 mit 1.6 Liter Turbomotor und 125 PS.

Auf der ams-Verbrauchsrunde brauchten der VW und der Mazda beide mit 5,4 Liter gleich viel Sprit. Der 308 lag mit 5,7 Liter darüber.

Bei den Elastizitätswerten schlägt der Saugmotor des Mazda den Peugeot problemlos.

Ich war von dem Z22SE auch sehr angetan. Sehr laufruhiger Motor der auch unterschwellig-angenehm aus unteren Drehzahlen herausgedrückt hat. Sein Verbrauch vergleichbar mit dem was ich heute mit dem 1.6T erfahre. Der Unterschied ist aber das der 1.6T dabei heute gute 300kg mehr beschleunigen und halten muß. Der Turbo ist mit nach 50tkm noch nicht verreckt.

Den einzigen Nachteil den ich beim 1.6T spüre ist das er etwas rauher in der Fahrgastzelle ankommt. Was ja nicht zwingend am Motor selbst liegen muß.

Zitat:

Nur gegenüber dem VW zieht er hier den Kürzeren. Beim 308 schreibt die ams: "Die Aufladung des Peugeot merkt man dem 1,6 Liter kaum an - er ist trotz früh anliegendem maximalem Drehmoment (200 Nm bei 1.400 U/min) erstaunlich durchzugsschwach. Die Werte bei 60 - 100 km/h im 4. Gang: VW-8,0s/Mazda-10,0s/Peugeot-11,7s.

Na, da tun sich ja für den Mazda noch oben und unten Welten auf. Minus 20% für den VW sind ja Welten.

Zitat:

Die ams war insbesondere von der Gasannahme des Skyactiv-Motors angetan ("...gut aufs Gas ansprechender Zweiliter-Vierzylinder..."). Weiter heißt es: "Mazda sieht offensichtlich keine Notwendigkeit für Downsizing, will den Verbrauch über innermotorische Maßnahmen senken. Und tatsächlich lässt sich der 3 nahezu ähnlich sparsam wie der Golf bewegen, unterbietet den 308 im Schnitt mit drei Zehntelliter auf 100 Kilometer.

Naja, die Angabe nützt nichts wenn man nicht weiß ob alle Fahrzeuge auf gleiches Gewicht gebracht wurden. Nur so sind Motorenvergleiche aussagekräftig, ansonsten vergleicht man Fahrzeugkonzepte.

Zitat:

Mazda - Mit Hubraum wider den Downsizing-Trend"

und meines Wissens steht Mazda da nicht allein auf weiter Flur.

Zitat:

Für mich ist es gar keine Frage, welcher dieser drei Motoren länger hält. Der Golf-Halter und der Peugeot werden früher oder später einen neuen Turbolader verbauen dürfen; dies kann im Mazda schon mal nicht kaputt gehen, da überhaupt nicht vorhanden bzw. benötigt.

Das mag für all die Interessant sein die ein Fahrzeug auch wirklich bis zum Sankt-Nimmerleinstag fahren. Dann zählt aber auch die Gesamtkostenbilanz.

 

Zitat:

So gesehen kann man ja glücklich sein, dass Opel Dreizylinder nur bis 1.0 Liter Hubraum verbauen will. Jeder, der es möchte kann mit solchen hubraumschwachen Motörchen durch die Gegend fahren und auf die CO2-Werte starren. Während diese Klientel den Motor schon dreimal gewechselt hat, fahre ich noch immer mit meinem ersten, relativ hubraumstarken Sauger durch die Lande, und kümmere mich nicht um CO2-Prospektwerte. Die interessieren mich nämlich einen feuchten D-r-e-c-k!!!:D

Warum gleich so ausfallend? Es mag ja Leute geben denen langsam zu neige gehende Ölreserven und steigender CO2-Gehalt in der Atmosphäre egal sind. Da braucht man sich aber nicht in der vorm äußern. Vorallem sollte man jetzt und später nicht über explodierende Treibstoffkosten jammern.

Zitat:

Original geschrieben von Mike1509

Ich sehe der entwicklung positiv gegenüber! Oder will jemand von euch einen 2.0 Diesel ohne Turbo mit 75PS heute noch fahren? Oder doch lieber einen 2.0 CDTI mit 165PS?

Lol - man stelle sich vor Opel (oder andere Hersteller) wurden nochmal so was wie den 1.6-Diesel, mit brutalen 54PS, in ein Fahrzeug heutiger Ausstattungs- und Gewichtsklasse einbauen. Einigen scheint die längst fortgeschrittene Entwicklung entgangen zu sein, urteilen aber häufig mit Statements die über 30 Jahre alt sind.

Wenn man die Leistungsdichte als Basis nimmt sind doch 1,7- und 2,0-CDTI-Motoren Downsizing schlecht hin. Die will doch keiner mehr missen.

Zitat:

Original geschrieben von Mike1509

Oder will jemand von euch einen 2.0 Diesel ohne Turbo mit 75PS heute noch fahren?

Ja ich, wenn er mit einem DPF und grüne Plakette ausgestattet wäre (z.B. 200D oder 250D)

 

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide

Zitat:

Mazda - Mit Hubraum wider den Downsizing-Trend"

und meines Wissens steht Mazda da nicht allein auf weiter Flur.

 

Sind bei anderen Herstellern noch 2.0 Motoren mit 120 PS geplant ?

Bitte um Info.

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide

Zitat:

Original geschrieben von Mike1509

Ich sehe der entwicklung positiv gegenüber! Oder will jemand von euch einen 2.0 Diesel ohne Turbo mit 75PS heute noch fahren? Oder doch lieber einen 2.0 CDTI mit 165PS?

Lol - man stelle sich vor Opel (oder andere Hersteller) wurden nochmal so was wie den 1.6-Diesel, mit brutalen 54PS, in ein Fahrzeug heutiger Ausstattungs- und Gewichtsklasse einbauen. Einigen scheint die längst fortgeschrittene Entwicklung entgangen zu sein, urteilen aber häufig mit Statements die über 30 Jahre alt sind.

Wenn man die Leistungsdichte als Basis nimmt sind doch 1,7- und 2,0-CDTI-Motoren Downsizing schlecht hin. Die will doch keiner mehr missen.

Ich sehe das genauso der 2.0 CDTI ist ein top Motor und hat heute die doppelte Leistung als mein alter 2.0 DI (X20DTL) aus dem Jahr 1999. Da beschwert sich hier auch niemand, aber wehe es werden kleine Benziner aufgeblasen.

Ich finde den 3 Zylinder Turbo interessant (als Ablöse für den 1.4er und 1.6er Sauger), finde aber er sollte nicht den 1.4 T ablosen, da ware dann ein zu großer Abstand zum 1.6 SIDI mit 170 PS. Da sollte vielleicht noch ein neuer 1.4 SIDI mit 130/150PS her. (Ich habe da in Erinnerung das vor der Einführung des 1.4 T die Rede von Direkteinsprizung war und dann aus Kostengründe doch nicht verwirklicht wurde)

Direkteinspritzung muss nicht unbedingt ein Vorteil sein ... ;)

am 14. Oktober 2013 um 16:51

Zitat:

Original geschrieben von Astradruide

Warum gleich so ausfallend? Es mag ja Leute geben denen langsam zu neige gehende Ölreserven und steigender CO2-Gehalt in der Atmosphäre egal sind. Da braucht man sich aber nicht in der vorm äußern. Vorallem sollte man jetzt und später nicht über explodierende Treibstoffkosten jammern.

die frage ist ja, inwiefern die papierdaten der auf den norverbrauchstest abgestimmten motoren in die realität übertragen lassen, da siehts leider mau aus und der verbrauchsvorteil der hyperduper ökohubraumkrüppel ist dahin, dafür haben die motoren dann aber peripherieteile die trotz stand der technik, gerne mal über die wupper gehen und noch dazu das gewicht der kleinen motoren auf das selbe niveau bringen, auf dem die hubraumstärkeren sauger liegen, also ist der vorteil auch dahin

Als kleines beispiel, weil ichs grade gestern erst gelesen hab, wiegt der 264PS direkteinspritzer turbo aus dem GT, mit turbo, LLK, getriebe usw, das selbe wie der LS7 V8 aus der Corcette Z06

Das schöne ist dass die Anbauteile, die irgendwann das zeitliche segnen, so konstruiert werden dass sie nichtmehr einzeln getauscht werden können (krümmer im turbo integriert, oder gar komplett im kopf usw)

Es bleibt einfach nur die Sache der faulheit übrig. Schaltfaul fahren, das ist der einzige "vorteil" eines turbos, hauptsache nichtmehr arbeiten beim autofahren, außer mit den flossen auf dem touchscreen rumwischen um die aps zu sortieren :rolleyes:

Ich bleibe bei der Ansicht, was ein Auto nicht hat, kann nicht kaputtgehn

Leider sind mit einem einfach gestrickten Sauger die gesetzlichen Abgasnormen nicht mehr zu erfüllen. Die erzeugen das Paradoxon, dass bei angeblich sauberen Abgasen die Verbräuche steigen. Deswegen kann man einen 10 Jahre alten Wagen nicht mit den aktuellen Fahrzeugen vergleichen, von der Sicherheit ganz abgesehen ( der Politik sei Dank!) ... ;)

He Druide,

 

meine Frage war, ob bei anderen Herstellern auch 2.0 Motoren wie bei Mazda geplant sind ?

 

Du hattest es oben angedeutet, dass nicht nur Mazda so was macht.

 

Zitat:

Original geschrieben von Mike1509

Ich persönlich finde einen Turbomotor einfach angenehmer zu fahren, ob die Fahrwerte am Papier nun besser oder schlechter sind ist mir völlig egal. Ich kann nur sagen das sich ein 1.4 Turbo (120PS) im Astra J entspannter fahren lässt, als ein 1.6 Sauger (115PS) im Astra H. Das der H aufgrund des Gewichts die besseren Fahrwerte am Papier hat will ich gar nicht weg diskutieren, aber im "normalen" Fahrbetrieb (da komm ich selten über 4.000 Umdrehungen) fährt sich der 1.4 Turbo einfach angenehmer.

Wenn der Saugmotor genug Hubraum hat, fährt sich auch dieser sehr angenehm. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit immer gerne mal an Opel´s 2.0 - Liter mit 115 PS (verbaut vom Astra F bis zum Omega B), bei dem würde sich wohl niemand über mangelhaftes Durchzugsvermögen untenrum beschweren (wenn man die recht überschaubare Spitzenleistung vor Augen hält).

Zitat:

Original geschrieben von Luisenpark

In der aktuellen "ams" findet man einen Vergleichstest zwischen dem Mazda 3 mit 2.0 Liter Saugmotor und 120 PS, dem VW Golf mit 1.4 Liter Turbomotor mit 122 PS und dem Peugeot 308 mit 1.6 Liter Turbomotor und 125 PS.

Auf der ams-Verbrauchsrunde brauchten der VW und der Mazda beide mit 5,4 Liter gleich viel Sprit. Der 308 lag mit 5,7 Liter darüber.

Da finde ich den ebenfalls recht aktuellen Vergleichtest (in der Auto Zeitung, meine ich) noch beeindruckender: Ford Focus 1.0 Eco Boost gegen Mazda 3 2.0 Skyactive. Der vierzylindrige Zweiliter verbrauchte weniger und beschleunigte obendrein besser als das aufgeblasene, dreizylindrige und 1 Liter kleine Notaggregat im Ford. Doppelter Hubraum, geringerer Verbrauch, bessere Fahrleistungen. Einen klareren Beweis für die Witzlosigkeit von Downsizing kann es eigentlich nicht geben, zumal der Mazda auch im EU - Verbrauch, welcher ja bekanntlich kleine Aggregate besonders bevorzugt, auf dem gleichen Niveau wie der Ford liegt, sowohl außerorts als auch innerorts.

Zitat:

Original geschrieben von siggi s.

Leider sind mit einem einfach gestrickten Sauger die gesetzlichen Abgasnormen nicht mehr zu erfüllen. Die erzeugen das Paradoxon, dass bei angeblich sauberen Abgasen die Verbräuche steigen.

Genau andersrum. Saugrohreinspritzer ohne Turbolader schaffen die Abgasnormen spielerhaft. Die kennen Probleme mit dem Partikelausstoß nur vom Hörensagen, für Euro 6 reicht dort ein einfacher G-Kat, während Direkteinspritzer schon bald einen Partikelfilter benötigen.

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

He Druide,

meine Frage war, ob bei anderen Herstellern auch 2.0 Motoren wie bei Mazda geplant sind ?

Du hattest es oben angedeutet, dass nicht nur Mazda so was macht.

Das letzte neuere Auto, das mir hierzu einfällt, wäre der aktuelle BMW 5er (F10), der bis Ende 2011 mit einem 3 Liter großen Saugmotor ausgestattet war, der aber nur 204 PS lieferte (im 523i). Er war sehr sparsam, dank Magerbetrieb.

Dann frag ich mich, wer die Hersteller zu diesen Downsizing-Wahn treibt, die Kostenfrage dürfte ja schon mal wegfallen. Sind es evtl. zukünftige Pläne verschärfter Abgasnormen? Sind es die durch Sicherheitsnormen immer schwerer werdenden Fahrzeuge, welche nach mehr Leistung bei angeblich geringerem Motorgewicht schreien? Oder sind es die (teilweise sinnlosen) Strafsteuern auf Hubraum, Sprit und CO²-Ausstoß? Fragen über Fragen, ein Teufelskreis ... ;)

Zitat:

Original geschrieben von siggi s.

Dann frag ich mich, wer die Hersteller zu diesen Downsizing-Wahn treibt, die Kostenfrage dürfte ja schon mal wegfallen. Sind es evtl. zukünftige Pläne verschärfter Abgasnormen? Sind es die durch Sicherheitsnormen immer schwerer werdenden Fahrzeuge, welche nach mehr Leistung bei angeblich geringerem Motorgewicht schreien? Oder sind es die (teilweise sinnlosen) Strafsteuern auf Hubraum, Sprit und CO²-Ausstoß? Fragen über Fragen, ein Teufelskreis ... ;)

Ich denke das ist der Profit, der die Hersteller zu den kleinen Nähmaschinen greifen läßt.

Am High Tech läßt sich mehr verdienen, als an einfache Sauger, die faßt nie kaputt gehen.

 

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

He Druide,

meine Frage war, ob bei anderen Herstellern auch 2.0 Motoren wie bei Mazda geplant sind ?

Du hattest es oben angedeutet, dass nicht nur Mazda so was macht.

Soviel ich weiß soll da ein Diesel eines Süddeutschen Herstellers kommen (oder ist schon da), ei dem man den rel. großen Hubraum eben nicht mehr in gewohnter Art bis zum max. mit einem Turbo aufbläst.

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