ForumMk2, CC & C-Max Mk1
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Ford
  5. Focus & C-Max
  6. Mk2, CC & C-Max Mk1
  7. Saugrohrklappe 2.0 Tdci

Saugrohrklappe 2.0 Tdci

Themenstarteram 13. Juni 2010 um 18:03

Hallo,

habe mal ne Frage. Habe seit geraumer Zeit Probleme bei meinem Focus C-Max mit 2.0 Tdci. Aus heiterem Himmel beginnt er irgendwann während der Fahrt zu ruckeln an wenn man das Gaspedal "streichelt", also gerade so beim dahinzuckeln mit 50 km/h oder so. Gleichzeitig ist auch das Anfahren nur mit erhöhtem Leerlauf möglich da er sonst abstirbt, bzw der Anfahrvorgang unelegant wirkt. Was mir dabei auffällt ist, das sich das Ansauggeräusch, wenn dieser Fehler auftrtt, verändert. Es ist schwer zu beschreiben, aber man hört schon im Leerlauf das er wieder Probleme macht, da dieses Geräusch ich würde es als Fauchen bezeichnen deutlich zu vernehmen ist. Jetzt hat dieser Motor ja eine sog. doppelte Saugrohrklappe. Hab mich mal etwas schlau gemacht, hängt wohl mit dem DPF zusammen und darüber wird wohl der Freibrennvorgang gestartet. Habe letzte Woche mal diese Klappe ausgebaut um zu sehen ob diese vielleicht hängt oder so oder auch defekt ist. Dabei ist mir folgendes aufgefallen. Die Klappe an der der Schlauch der vom Turobolader kommt, und die aus Metall ist, diese Klappe "schlabbert" rum und lässt sich mit einem Fingertip lösen, bzw in der geschlossenen Stellung festsetzen. Also es ist garkein Gegedruck auf der Klappe bemerkbar. Dachte also aha, hier liegt der Fehler, da die andere Seite sehr wohl Gegendruck hat und man mit dem Finger gegen eine Feder die Klappe öffen kann, diese dann aber aufgrund der Feder sofort wieder schließt.

Jetzt hab ich aber dann beide Unterdruckleitungen angeschlossen und mit meinem Mund Unterdruck erzeugt um zu sehen ob die Klappen reagieren. Die eine Klappe aus Kunststoff die mit Federkraft in die Ausgangsstellung geht, arbeitete einwandfrei so wie ich es vermutet habe. Die andere die lose "rumschlabbert" zeigte aber auf einmal als ich Unterdruck erzeugte auch auf einmal Federwiderstand und funktionierte einwandfrei. Wie gesagt, lediglich solange Unterdruck anliegt, ist dieser komplett weg, schlabbert die Klappe wieder, bzw man kann sie in die geschlossene Stellung zurück arretieren.

Also bin ich erstmal davon ausgegangen, das es so wohl normal ist. Die Woche über fuhr meine Frau mit dem Wagen, und es scheinte so als mache er keine Probleme... Heute dann wieder dieses ruckeln mit einhergehenden Geräuschen. Diesmal hab ich dann direkt nach dem Ankommen zuhause, Haube geöffnet, Schlauch abgezogen und hineingeschaut - und siehe da, die Klappe stand halb geöffnet und schlabberte herum. Ich mit dem Finger dagegen geklopft und klack in der geschlossenen Endstellung arretiert.

Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen und kann mir sagen ob diese Saugrohrklappe defekt ist. Denn ich bin mittlerweile mehr und mehr davon überzeugt, das diese Klappe auch im unterdrucklosen Zustand Federwiderstand haben muß der die Klappe permanent geschlossen hält und erst mit Unterdruck aufgezogen wird.

Wenn das so ist, freu ich mich über eine Antwort, gleichzeitig würde ich gerne wissen was dieses Ersatzteil bei Ford denn kostet.

LG Rüdi

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 15. Juni 2010 um 0:14

Hallo,

da mir hier zu meiner Frage bezüglich der Saugrohrklappe an meinem 2.0 Tdci ne Auskunft geben konnte, habe ich heute meinen Ford-Händler aufgesucht um mal die möglichen Ersatzteilpreise zu erfragen.

Der Verkäufer meinte schon vorab, mit so 300 € sollte ich für das Ersatzteil schon einkalkulieren. Da ich anfangs meine Fahrgestellnummer nicht zur Hand hatte suchten wir gemeinsam das Ersatzteil "Drosselklappe" und fanden es auch. Auch der Ersatzteilpreis mit 57 € fiel für meine Begriffe moderat aus. Allerdings wies ich den Verkäufer darauf hin, das die Abbildung aber nur eine einflutige Drosselklappe zeigt, ich aber, weil mit DPF ausgerüstet, ne zweiflutige Drosselklappe benötige.

Wir suchten dann aus dem Werkstattprogramm meine Fahrgestellnummer raus und suchten dann wieder die Drosselklappe, und siehe da nun wurde die zweiflutige Drosselklappe angezeigt. Dann fragte ich ob dieses Teil auf Lager wäre und was die denn überhaupt kostet. Auf Lager liegt diese schon mal nicht - aber als er nach dem Preis geschaut hat, ist mir alles aus dem Gesicht gefallen. Für dieses Ersatzteil verlangt Ford, zur Erinnerung - die einflutige kostete so um die 57 €, meine soll STOLZE 467 € kosten.... Ich war sprachlos und fragte was ausser das in diesem Gehäuse zwei Drosselklappen und zwei Pulldown-Dosen sitzen es denn den Aufpreis von 410 € zur einflutigen Drosselklappe rechtfertigen. Er konnte es mir nicht sagen und meinte nur, das es so wäre.

Ich solle doch mal einen Meister in der Werkstatt fragen ob mein Fehler den ich beschreibe überhaupt mit der Drosselklappe zusammenhängt. Ich zum Annahmemeister und den Fall, bzw meine Vermutung geschildert, das die Drosselklappe wenn diese drucklos ist, auf ihrer Welle herumschlabbert und erst wenn etwas Unterdruck anliegt diese gegen die Federkraft auch arbeitet.

Er bestätigte mir meine Vermutung und meinte gleich, das er an seinem privaten Focus genau denselben Fall hatte und er über 400 € für das Ersatzteil gezahlt hat. Es wäre wohl ein Problem mit dem Zahnsegment in der Drosselklappe da würde was abbrechen, aber genaueres wüsste er auch nicht. Auf jeden Fall müsste man in den sauren Apfel beissen und diesen Betrag investieren damit der Motor wieder ruckelfrei läuft, und auch dieses Ersatzteil nur Original bei Ford bekommt.

Ich war geschockt und bedankte mich für die Auskunft und das er meine Vermutung bestätigt hatte.

 

Heute Mittag dann sagte meine Frau das wieder mal die Störungslampe "Motorsteuerung" leuchtet. Also dachte ich mir, das letzte mal als dieser Fehler auftrat, habe ich den Luftgütesensor in dieser zweiflutigen Saugrohrklappe gesäubert, dann ging es wieder.

Da ich die Saugrohrklappe also wieder ausbauen musste um den Sensor zu reinigen,dachte ich mir. komm schau mal nach was die Ursache für die schlabbernde Drosselklappe ist.

Da das ja billigstes geklipstes Plastik ist, hab ich als erstes den Deckel der Mechanik entfernt und sah sofort die Ursache. Es ist Tatsächlich so das an der Zahnstange die von der Unterdruckdose angezogen wird, die ersten beiden Zähne bis zur hälfte weg waren und somit die Klappe in dieser Stellung rum schlabbert. Erzeugt man nun Unterdruck, zieht die Zahnstange an und somit kommen intakte Zähne an das Zahnsegment die wiederum die Drosselklappe öffnet.

Auf jeden Fall hab ich festgestellt das die Zahnstange gerade am Anfang sehr viel Spiel hat und ich habe gemerkt wenn man dieses Spiel verringert in der Form das man irgendtwas dahinterklemmt und sich somit die Zahnstange weiter gegen das Zahnsegment drückt, das es dann trotz der halbierten Zähne ausreicht die Drosselklappe fest zu arretieren.

Hab dann diese Zahnstange im oberen Bereich, (da stellte ich das meiste Spiel fest) mit mehreren Lagen Isolierband umwickelt und dann immer wieder die freigängigkeit probiert. So kam ich auf 4 Lagen Isolierband, welches ich aber im Bereich der Zahnstange wieder auf beiden Seiten abgeschnitten habe,so dass die Zahnstange nun nur von hinten Druck bekommt und mir somit gegen das Zahnsegment drückt.

Soll ich euch was sagen - ich hab es hinbekommen. Habe die ganze Mechanik mit Silikonspray eingesprüht damit es leichtgängig bleibt. Dann die Unterdruckmembran wieder eingesetzt (diese sitzt jetzt nicht mehr ganz mittig, da ich ja die Zahnstange auf dieser die Membrane sitzt so ca. 1mm mehr Druck nach innen gegeben habe. Deckel der Unterdruckdose aufgeklipst - Das ist ja alles so billig konstruiert!!! - Unterdruckschlauch angeschlossen und mit dem Mund Unterdruck erzeugt. Es ging. Klappe öffnete ruckfrei von Ausgangsstellung bis Anschlag und durch die Federkraft schloss sie auch selbsttätig und schlabberte auch wenn man sie mit den Fingern bewegen wollte nicht mehr herum.

Alles in allem ein voller Erfolg - erstmal. Denn so ganz überzeugt bin ich von der Isolierbandlösung noch nicht und ich denke wenn sich da die Lagen einzeln vielleicht verschieben und sich auflösen denke ich wird das Spiel von vorne losgehen.

Trotzalledem die Probefahrt fiel mehr als positiv aus. Den Sensor hab ich saubergemacht, somit ist auch die Störungslampe ausgegangen. Allerdings mach ich mir diesbezüglich schon Gedanken da ich diesen Sensor vor einer Woche schon mal gesäubert habe. Es liegt wohl an dem Öl was vom Turbolader kommt und in den Ansaugkanal gedrückt wird. Der Sensor war wieder ganz ölig. Hab ihn wieder mit Bremsenreiniger gesäubert und gut wars. Nur ich denke hier kommen demnächst grössere Reparaturen auf mich zu.

Wie dem auch sei, cih denke das einige ähnliche Probleme mit diesem Motor haben und ich hoffe diesen konnte ich helfen. Habe auch einige Fotos gemacht die die ganze Arbeit dokumentieren.

Auf alle Fälle bekommt die Fa. FORD auch diese Fotos. Ich möchte eine Erklärung haben warum dieses billige Plastikteil 467 € kostet!!! Ausserdem kann es ja nicht sein das nur weil an so einer Zahnstange die in der Produktion nur wenige Cent kostet, man für so horrende Kosten eine komplettes Drosselklappenteil kaufen muß. Denke hier wäre ein Repsatz möglich der keine 10 € kosten würde. Aber so zieht man den Autofahrern nachträglich das Geld aus der Tasche.

Bin mal gespannt ob ich bei Ford damit was erreiche..

Gruß Rüdi

+7
285 weitere Antworten
Ähnliche Themen
285 Antworten
Themenstarteram 15. Juni 2010 um 0:14

Hallo,

da mir hier zu meiner Frage bezüglich der Saugrohrklappe an meinem 2.0 Tdci ne Auskunft geben konnte, habe ich heute meinen Ford-Händler aufgesucht um mal die möglichen Ersatzteilpreise zu erfragen.

Der Verkäufer meinte schon vorab, mit so 300 € sollte ich für das Ersatzteil schon einkalkulieren. Da ich anfangs meine Fahrgestellnummer nicht zur Hand hatte suchten wir gemeinsam das Ersatzteil "Drosselklappe" und fanden es auch. Auch der Ersatzteilpreis mit 57 € fiel für meine Begriffe moderat aus. Allerdings wies ich den Verkäufer darauf hin, das die Abbildung aber nur eine einflutige Drosselklappe zeigt, ich aber, weil mit DPF ausgerüstet, ne zweiflutige Drosselklappe benötige.

Wir suchten dann aus dem Werkstattprogramm meine Fahrgestellnummer raus und suchten dann wieder die Drosselklappe, und siehe da nun wurde die zweiflutige Drosselklappe angezeigt. Dann fragte ich ob dieses Teil auf Lager wäre und was die denn überhaupt kostet. Auf Lager liegt diese schon mal nicht - aber als er nach dem Preis geschaut hat, ist mir alles aus dem Gesicht gefallen. Für dieses Ersatzteil verlangt Ford, zur Erinnerung - die einflutige kostete so um die 57 €, meine soll STOLZE 467 € kosten.... Ich war sprachlos und fragte was ausser das in diesem Gehäuse zwei Drosselklappen und zwei Pulldown-Dosen sitzen es denn den Aufpreis von 410 € zur einflutigen Drosselklappe rechtfertigen. Er konnte es mir nicht sagen und meinte nur, das es so wäre.

Ich solle doch mal einen Meister in der Werkstatt fragen ob mein Fehler den ich beschreibe überhaupt mit der Drosselklappe zusammenhängt. Ich zum Annahmemeister und den Fall, bzw meine Vermutung geschildert, das die Drosselklappe wenn diese drucklos ist, auf ihrer Welle herumschlabbert und erst wenn etwas Unterdruck anliegt diese gegen die Federkraft auch arbeitet.

Er bestätigte mir meine Vermutung und meinte gleich, das er an seinem privaten Focus genau denselben Fall hatte und er über 400 € für das Ersatzteil gezahlt hat. Es wäre wohl ein Problem mit dem Zahnsegment in der Drosselklappe da würde was abbrechen, aber genaueres wüsste er auch nicht. Auf jeden Fall müsste man in den sauren Apfel beissen und diesen Betrag investieren damit der Motor wieder ruckelfrei läuft, und auch dieses Ersatzteil nur Original bei Ford bekommt.

Ich war geschockt und bedankte mich für die Auskunft und das er meine Vermutung bestätigt hatte.

 

Heute Mittag dann sagte meine Frau das wieder mal die Störungslampe "Motorsteuerung" leuchtet. Also dachte ich mir, das letzte mal als dieser Fehler auftrat, habe ich den Luftgütesensor in dieser zweiflutigen Saugrohrklappe gesäubert, dann ging es wieder.

Da ich die Saugrohrklappe also wieder ausbauen musste um den Sensor zu reinigen,dachte ich mir. komm schau mal nach was die Ursache für die schlabbernde Drosselklappe ist.

Da das ja billigstes geklipstes Plastik ist, hab ich als erstes den Deckel der Mechanik entfernt und sah sofort die Ursache. Es ist Tatsächlich so das an der Zahnstange die von der Unterdruckdose angezogen wird, die ersten beiden Zähne bis zur hälfte weg waren und somit die Klappe in dieser Stellung rum schlabbert. Erzeugt man nun Unterdruck, zieht die Zahnstange an und somit kommen intakte Zähne an das Zahnsegment die wiederum die Drosselklappe öffnet.

Auf jeden Fall hab ich festgestellt das die Zahnstange gerade am Anfang sehr viel Spiel hat und ich habe gemerkt wenn man dieses Spiel verringert in der Form das man irgendtwas dahinterklemmt und sich somit die Zahnstange weiter gegen das Zahnsegment drückt, das es dann trotz der halbierten Zähne ausreicht die Drosselklappe fest zu arretieren.

Hab dann diese Zahnstange im oberen Bereich, (da stellte ich das meiste Spiel fest) mit mehreren Lagen Isolierband umwickelt und dann immer wieder die freigängigkeit probiert. So kam ich auf 4 Lagen Isolierband, welches ich aber im Bereich der Zahnstange wieder auf beiden Seiten abgeschnitten habe,so dass die Zahnstange nun nur von hinten Druck bekommt und mir somit gegen das Zahnsegment drückt.

Soll ich euch was sagen - ich hab es hinbekommen. Habe die ganze Mechanik mit Silikonspray eingesprüht damit es leichtgängig bleibt. Dann die Unterdruckmembran wieder eingesetzt (diese sitzt jetzt nicht mehr ganz mittig, da ich ja die Zahnstange auf dieser die Membrane sitzt so ca. 1mm mehr Druck nach innen gegeben habe. Deckel der Unterdruckdose aufgeklipst - Das ist ja alles so billig konstruiert!!! - Unterdruckschlauch angeschlossen und mit dem Mund Unterdruck erzeugt. Es ging. Klappe öffnete ruckfrei von Ausgangsstellung bis Anschlag und durch die Federkraft schloss sie auch selbsttätig und schlabberte auch wenn man sie mit den Fingern bewegen wollte nicht mehr herum.

Alles in allem ein voller Erfolg - erstmal. Denn so ganz überzeugt bin ich von der Isolierbandlösung noch nicht und ich denke wenn sich da die Lagen einzeln vielleicht verschieben und sich auflösen denke ich wird das Spiel von vorne losgehen.

Trotzalledem die Probefahrt fiel mehr als positiv aus. Den Sensor hab ich saubergemacht, somit ist auch die Störungslampe ausgegangen. Allerdings mach ich mir diesbezüglich schon Gedanken da ich diesen Sensor vor einer Woche schon mal gesäubert habe. Es liegt wohl an dem Öl was vom Turbolader kommt und in den Ansaugkanal gedrückt wird. Der Sensor war wieder ganz ölig. Hab ihn wieder mit Bremsenreiniger gesäubert und gut wars. Nur ich denke hier kommen demnächst grössere Reparaturen auf mich zu.

Wie dem auch sei, cih denke das einige ähnliche Probleme mit diesem Motor haben und ich hoffe diesen konnte ich helfen. Habe auch einige Fotos gemacht die die ganze Arbeit dokumentieren.

Auf alle Fälle bekommt die Fa. FORD auch diese Fotos. Ich möchte eine Erklärung haben warum dieses billige Plastikteil 467 € kostet!!! Ausserdem kann es ja nicht sein das nur weil an so einer Zahnstange die in der Produktion nur wenige Cent kostet, man für so horrende Kosten eine komplettes Drosselklappenteil kaufen muß. Denke hier wäre ein Repsatz möglich der keine 10 € kosten würde. Aber so zieht man den Autofahrern nachträglich das Geld aus der Tasche.

Bin mal gespannt ob ich bei Ford damit was erreiche..

Gruß Rüdi

Luftgütemesser verölt
Zahnsegment nach dem Ausbacu
Drosselklappe nach dem Zusammenbau
+7

Ich drücke dir die Daumen,dieser Preis geht garnicht in Ordnung!Selbst bei Audi zahlst du für dieses Teil die Hälfte!

Meine ist auch total ölig,und ich hoffe dass sie nicht auch noch den Geist aufgibt!

Auf den Bildern sieht man sehr gut wie beide Zahnräder der Welle Zahnausfall haben.

Danke dir füer diese ausführliche Doku. Da ich haargenau das gleiche Problem habe werde ich am Mittwoch "Zahnarzt" Spielen und schauen ob ich den gleichen Defekt habe.

 

Gruss Ralf

Wenn ich mir Bild 7 so anschaue, frage ich mich ob es nicht möglich wäre so ein Teil aus Metall fräsen/drehen zu lassen ?? Eine Schlosserei müsste sowas doch eventuell können ?? Oder sehe ich das falsch ?? :rolleyes:

Themenstarteram 22. Juni 2010 um 0:37

Zitat:

Original geschrieben von *lines*01

Wenn ich mir Bild 7 so anschaue, frage ich mich ob es nicht möglich wäre so ein Teil aus Metall fräsen/drehen zu lassen ?? Eine Schlosserei müsste sowas doch eventuell können ?? Oder sehe ich das falsch ?? :rolleyes:

Die Zahnstange hätte ich aus Alu drehen lassen können. Hab hier am Ort nen Dreher der hätte mir das für wenige Euros gemacht, was auf alle Fälle haltbarer aber auf jeden Fall auch deutlich kostengünstiger gewesen wäre.

Da ich aber mit meiner provisorischen Reparatur bis zum heutigen Tag absolut zufrieden bin und ich das Auto auch am Wochenende schon mal vorab für nen neuen in Zahlung gegeben hab. Hab ichs net mehr machen lassen.

Da mein Neuer aber denselben Motor drin hat, weiß ich aber wenn dann dieser Fehler wieder auftritt wonach ich zu suchen habe.

Freut mich aber wenn ich Euch helfen konnte. Hab auch heut von Ford Antwort bekommen, die hätten sie sich aber schenken können. War nur bla bla bla - so ne richtige Standard-Antwort die wohl jeder bekommt der sich über Ersatzteile und die Preise beschwert. Die Antwort hätte auf jedes Teil passen können. Man hat richtig gemerkt das sie sich garnicht mit dem Thema beschäftigt haben.

Hab aber gleich darauf reagiert und denen gesagt, wenn ich Ihnen als Kunde egal bin dann sollen sie weiterhin so Standard-Mails schreiben und weiterhin die Kunden abzocken.

In der Einleitung der Mail haben Sie darauf hingewiesen das wenn ich meine Telefonnummer angegeben hätte sie mich telefonisch kontaktiert. Habe ihnen nun meine Handynummer mitgeteilt in der Hoffnung das sie sich melden und ich denen die passenden Worte zu dem billigen Kunststoffteil sagen werde...

Gruß Rüdi

@ruedi1970

Eine Frage hab ich aber nochmal. Welches Baujahr und wieviel Kilometer hat dein Auto gelaufen ?

Ich hatte mal einen 2004er Peugeot 307 Hdi135 (ist ja der gleiche Motor), der hatte auch dieses Ruckeln bei 85.000km und der *Freundliche* hats nie hinbekommen. AGR wurde u.a. gewechselt, aber die Kiste ruckelte immer wieder mal, speziell bei Ortsdurchfahrten.

Momentan hab ich einen C-Max 2.0 TDCI mit DPF, Bj. Ende 2006 (als Jahreswagen gekauft) und bis auf einen def. Drucksensor für den DPF hat dieser Motor rein garnichts an Störungen gehabt, zumindest nicht in den 2,5 Jahren wo ich ihn jetzt hab. Laufleistung knapp 115.000km.

Themenstarteram 23. Juni 2010 um 0:27

Zitat:

Original geschrieben von *lines*01

@ruedi1970

Eine Frage hab ich aber nochmal. Welches Baujahr und wieviel Kilometer hat dein Auto gelaufen ?

Ich hatte mal einen 2004er Peugeot 307 Hdi135 (ist ja der gleiche Motor), der hatte auch dieses Ruckeln bei 85.000km und der *Freundliche* hats nie hinbekommen. AGR wurde u.a. gewechselt, aber die Kiste ruckelte immer wieder mal, speziell bei Ortsdurchfahrten.

Momentan hab ich einen C-Max 2.0 TDCI mit DPF, Bj. Ende 2006 (als Jahreswagen gekauft) und bis auf einen def. Drucksensor für den DPF hat dieser Motor rein garnichts an Störungen gehabt, zumindest nicht in den 2,5 Jahren wo ich ihn jetzt hab. Laufleistung knapp 115.000km.

Hallo Lines,

meiner ist ein 2004er C-Max 2.0 TDCI mit DPF, Laufleistung 210.000 km....

Gruß Rüdi

So, habe gestern mein Examen in "Zahntechnik" absolviert

Ab in den Hof. "Machen Sie mal bitte die Klappe gaaaaannzz weit auf".

Mal hier ein wenig geschaut mal da ein wenig geschaut. Dann bohrte ich ein wenig rum, bis ich den Übeltäter fand. Schnell die Zange her und raus mit dem Ding. Ich nahm dieses fiese, schmerzverursachende Ding mal näher unter die Lupe. Naja was soll ich sagen? Es hätte noch ein wenig länger drin bleiben können. Glück für mich, Pech für den Patienten.

Naja zumindest wissen wir jetzt das er sooo schnell keine Schmerzen mehr macht :-))

Im Ernst es ist noch alles Top, jedoch sieht man das die ersten beiden Zähne langsam aber sicher anfangen zu "fressen" Aber das hält noch ne ganze Weile.

Dr. Ralf

am 23. Juni 2010 um 9:04

Wenn jemand von euch vorhat, das Teil aus Metall zu fertigen ... bitte macht 2 Stk. für mich mit. Ich würds sofort kaufen.

Hallo !

Ich sag nur 210.000 km.

Andere Autos halten nich mal so lange oder haben vorher teurere Schäden.

Das mal unabhängig von den Antworten, die Du von Ford bekommen hast.

Aber die Preise für E-Teile sind bei allen Herstellern nicht leicht zu durchschauen oder nachzuvollziehen - dem Punkt stimme ich zu. Du kannst es halt nur kaufen, oder nicht.

Viele Grüße,

Lutra

Themenstarteram 27. Juni 2010 um 22:55

Zitat:

Original geschrieben von Lutra

Hallo !

Ich sag nur 210.000 km.

Andere Autos halten nich mal so lange oder haben vorher teurere Schäden.

Das mal unabhängig von den Antworten, die Du von Ford bekommen hast.

Aber die Preise für E-Teile sind bei allen Herstellern nicht leicht zu durchschauen oder nachzuvollziehen - dem Punkt stimme ich zu. Du kannst es halt nur kaufen, oder nicht.

Viele Grüße,

Lutra

Hallo,

klar 210.000 sind ne Hausnummer, aber ich bin mit dem Ruckeln bestimmt schon über 2 Jahre unterwegs gewesen, also kannste locker nochmal 80.000 km abziehen - so lange lag der Fehler schon vor. War ja auch soweit erträglich es ist nur aufgefallen das es nicht normal ist, also hab ich mich auf die Suche gemacht.

Habe mittlerweile auch Kontakt zu Ford gehabt. Einmal schriftlich und auch telefonisch. Aber es war so wie ich es erwartet habe. Das Schriftliche war ne Standardantwort die wohl jeder bekommt der sich über Ersatzteile beschwert, was mir nachher telefonisch auch bestätigt wurde. Habe mich über die Art der Antwort beschwert, so das ich am kommenden Donnerstag einen Anruf aus Köln bekommen habe.

Habe diesem Herrn nochmal meinen Unmut über die Preisgestaltung mitgeteilt, aber er hatte auch keine Antwort darauf warum eine zweiflutige Saugrohrklappe 410 € teurer ist als die einflutige. Er meinte auch das es bei Ford in Köln auch keine Person geben würde der mir darauf eine präzise Antwort geben könnte. Das Problem wäre wohl das das Teile sind die wohl selten kaputtgehen und dann wird halt vom Hersteller dieses Teils ein Ersatzteil-Preis festgelegt der sich dann in den Katalogen von Ford wiederfindet ohne das sich überhaupt einer Gedanken darüber macht ob der Preis angemessen oder zu hoch wäre. Ich hab darauf nur gesagt, das ich das sehr schwach finde und jetzt wieder abgespeist werde und zwar von ganz oben mit der Aussage - Ist halt so....

Er sagte dann noch zu mir das er es hausintern in die Ersatzteilabwicklung gegeben hat damit die sich damit befassen und auch prüfen ob es nicht möglich wäre das Teil preisgünstiger anbieten zu können. Nur das geht eh aus wie das Hornberger Schiessen. Ich bin mir sicher das ich von denen nichts mehr hören werde. Darüberhinaus hab ich noch erfahren das selbst der Händler die Möglichkeit gehabt hätte bei Ford diesen Preis "anzuzweifeln". Dann wäre vielleicht schon mal ein wenig Bewegung in die Sache gekommen, aber die haben auch kein Interesse, hauptsache teuer verkaufen.

Ich hab dann noch darauf hingewiesen das ich mich schlau machen werde, was dieses Teil bei Peugeot/Citroen bzw Volvo kostet, denn in diesen Fahrzeugen ist der Motor ja auch verbaut.

Der Mensch bei Ford meinte dann, das ich das tun könnte und sie auch gerne diese Preise dann zur Kenntnis nehmen um dann evtl eine Preisanpassung vorzunehmen.

Alles in allem aber nur Bla Bla Bla... Glaube nicht das sich da noch was tut. Aber ich denke der Versuch wars wert....

Gruß Rüdi

Gibt es mittlerweile eine Info ob das Teil bei Peugoet oder Volvo günstiger zu haben ist?

War nach dem Wechsel bzw. der Reparatur das Ruckeln weg?

Themenstarteram 24. Juli 2010 um 21:57

Hab im Volvo-Forum die Auskunft bekommen, das bei Volvo das Teil wohl nur etwas über 100 € kosten soll. Da ich ja jetzt auch Volvo fahre, mit dem gleichen Motor, werd ich demnächst mal bei meinem Händler nachfragen was das Teil dort kostet.

Auf jeden Fall, war nach meiner Reparatur das ruckeln weg. Glaub mir, in diesem Teil liegt oftmals die Ursache, nix von wegen AGR-Ventil oder Schlechter Sprit oder sonstwas was hier alles so an Meinungen rumgeistert. Wenns bei meinem neuen Volvo irgendwann auftritt, weiß ich wonach ich zu allererst schaue, denn die Werkstätten haben ja oftmals auch keine Ahnung in dieser Beziehung.

Gruß Rüdi

Hallo,

also ich habe an meinem C Max ´08 eine komplett neue Saugrohrklappeneinheit auf Garantie bekommen da verstärkt Öl ausgetreten ist. Somit sind wohl auch neue Zahnstangen drinnen, das "Teillastruckeln" ist aber nach wie vor vorhanden !!!!!!

Gruß

Stefan

Deine Antwort
Ähnliche Themen