Rost
Mercedes = Qualität ;-)
Beste Antwort im Thema
Der Te hat doch gar keinen 203 sondern einen signum.
82 Antworten
@Gogs81 : Ich bin mir gerade bei der letzteren von dir genannten Gruppe sicher, dass die nichts mehr mit Daimler am Hut haben wollen. Aber so groß das Rostproblem war, so viel Prügel musste das Management zurecht abbekommen: Der Vater eines guten Bekannten arbeitet bei Daimler im Vertrieb und hat mir mal erzählt, dass bei der Entwicklung eines neuen Autos überall geschaut werde, wo gespart werden kann. Nur beim Blech/Korossionsschutz sei dies mittlerweile verboten, da die Kulanzkosten für die rostbefallenen Baureihen höher waren als das in der Produktion durch den fehlenden Rostschutz gesparte Geld.
Zitat:
@Burgie 700 schrieb am 27. April 2020 um 09:17:11 Uhr:
Warum ärgern sich heute noch so viele über den Rost der Vergangenheit , die Rostmodelle sind mindestens 16 Jahre alt , meiner ist 15 Jahre alt und ohne Rost , klar Mopf Modell , aber ich weiß doch das ich mir trotzdem eine alte Kiste gekauft habe , und wenn er vielleicht in 2 Jahren rostet oder kaputt geht , dann ist es eben so .
Mein 06. 2006er hat weder hinter der Nummernschildverkleidung noch hinter den Radhausschalen Rost.
Ich mache aber in regelmäßigen Abständen speziell vorne die Verkleidung ab, um den Dreck der Abläufe der Motorhaube zu entfernen. Je nachdem wo man sein Auto stehen hat, sammeln sich dort Blätter Sand und alles an, was im Winter durch Salzwasser zu einer Brutstätte der braunen Säuche heranwächst.
Die früheren Modelle sind was die Radläufe angeht aber teilweise schrecklich verrostet, wie ich an einem anderen Auto das ich für den TÜV mal fertiggemacht habe feststellen musste.
@klausram Beim 203er ist die Blechqualität stark baujahrabhängig. Die ersten Modelle bis BJ Anfang 2003 gammeln häufig ähnlich stark wie W202 oder W210. Danach wurde der Rost signifikant „weggebessert“. Man muss dafür kein Besitzer eines W203 (gewesen) sein, es reicht ein Blick in mobile.de oder autoscout 24.
es war ja nicht nur beim 203er. E-Klasse, A-Klasse, Smart, alle Crysler-Modelle, alle MB Sprinter etc.. Die Rostvorsorge war bei allen Modellen miserabel b.z.w. gar nicht vorhanden. Da gibt es nichts schön zu reden auch wenn es manche versuchen.
Ähnliche Themen
Schön geredet hat das doch auch keiner. Nur der eine zeigt mehr Verständnis als der andere, daß Autos auch rosten.
Ja? Meine fande ich nicht überteuert und wenn ich es als Scheiß empfinden würde hätte ich die auch nicht mehr.
Aber vielleicht bin ich auch zu schnell zufrieden.
Tja,
da wäre es echt mal interessant, zu wissen, wie viele Daimler-Fahrer, die damals in den 90ern und frühen 2000ern eine Rostlaube neu gekauft haben, bis heute der Marke treu geblieben sind und wie viele Käufer damaliger Modelle der Marke für immer den Rücken zugedreht haben.
Ich kenne genug die von der Marke nichts mehr wissen wollen.
Das sind die wo ein mal Geld in die Hand genommen haben und 15 Jahre lang ihre Ruhe haben wollten.
Diejenigen die alle paar Jahre das Auto tauschen hatten die Probleme ja nicht wirklich.
Allerdings sind viele die immer etwas ältere Fahrzeuge fahren für die betroffenen Baureihen komplett raus. Wenn man mal was anderes hatte was taugt, bleibt man dabei.
Zitat:
@Anderas schrieb am 27. April 2020 um 21:03:56 Uhr:
Ja? Meine fande ich nicht überteuert und wenn ich es als Scheiß empfinden würde hätte ich die auch nicht mehr.
Aber vielleicht bin ich auch zu schnell zufrieden.
Hast du deine Daimler neu gekauft? Ich für meinen Teil rege mich eher milde über den Gammel bei irgendwelchen Gebrauchtautos <5000€ auf, aber als Neuwagen wäre ich denen auf's Dach gestiegen, wenn die 100.000DM E-Klasse unterm Arsch weggammelt.
@Gogs81 : Ich hätte Daimler damals auch den Rücken zugedreht, wenn ich mir beispielsweise 2001 einen neuen C320 W203 mit guter Ausstattung zugelegt hätte, der dann bereits vor dem ersten TÜV erste Rostansätze zeigt. Aber zum Glück bin ich „99er-Baujahr“ (ja, es steht in meiner Signatur😉) -d.h. ich bekomme von dem schlechten Ruf der vom Rost betroffenen Baureihen eigentlich nur durch Erzählungen mit. Kannst du mir konkret ein Beispiel nennen (mit Fahrzeugangabe), wann zum Beispiel ein Bekannter von dir damals sich so eine Rostlaube zugelegt hat und nun nichts mehr mit Daimler am Hut haben will?
Naja, laut Forenberichten gab es ja schon Modelle, bei denen Rost nach nicht mal einem Jahr auftrat.....
Und klar hätte bei zahlreichen W202,W203 , W210 etc. die Haltbarkeit und Qualität angesichts der üppigen Neupreise definitiv besser sein sollen, aber man sieht daran, dass heute immer noch RELATIV viele dieser Modelle unterwegs sind, doch, dass es durchaus auch haltbare und langlebige Exemplare gibt.
Der heutige Bestand ist immer ein zweischneidiges Schwert. Wenn jemand mal richtig Kohle für die Kiste gebuttert hat und sei es der Rentner, der den Eimer für 8000€ aus dritter Hand gekauft hat, rennt er auch hinter der zweiten Steuerkette beim M271 her oder tauscht abermals das Kettenrad des M272, irgendein Renault würde dafür einfach direkt auf den Schrott wandern. Die Teilevielfalt, auch zu günstigen Preisen und die Besitzer halten die Dinger am Leben, nicht die super Qualität. Leider ist das 203 Forum hier auch nicht sonderlich repräsentativ, denn wenn man den Aussagen glaubt, müsste selbst Merkel W203 fahren, ist ja nie was dran...
Qualität findest du eher bei Autos, die einfach laufen und nichts kosten. Toyota, Honda, Mazda... Daimler kann das schon seit den 200D 124 ohne alles nicht mehr. Macht die aber auch nicht schlechter als die anderen deutschen, aus dem Haufen ist Daimler im Großen und Ganzen eigentlich oftmals der haltbarste Kram.
Meiner mit an die 222tkm, 05/2002, einer der ersten. Gebraucht, 2. Hand geholt, als Unfallwagen, mit so 70tkm.
Ja hat was Rost, hinten an einem Radkasten, vorne links vor dem Radkasten, unten an der Fahrertür etwas. Stört beim Fahren nicht.
Ansonsten, recht zuverlässiges Autos. Letzten Jaahre überwiegend Kurzstrecke Stadt, 4-5x am Tag 2-4km fahren unter der Woche, dazu quasi noch als Baustellenwagen im Einsatz.
Beim letzten Tüv, 1x Bremsschlauch hinten bemängelt, ok und matte Scheinwerfer. 2 neue Schläuche geholt, Einbau, Bremsflüssigkeit gewechselt..das wars.
Servo, Kühlflüssigkeit noch nie gewechselt, nur mal bissel nachgekippt.
Streben vorne waren mal fällig, Feder, MotorLuftschlauch geflickt und vor 2 Jahren LMM gereinigt, da dieser arg verölt/verrust war. Sonst meine ich nichts so auffälliges.
Läuft quasi ohne große Kosten. Jährlich 1x gutes 5-40w Pennasol/Menguin Öl und die Filter eben. Und mit dem Kompressor hat man auch etwas Spass am Fahren.
Ich fahre seit 1984 mit eigenen Autos durch die Gegend. Anfangs ältere, dann neuere Golf und Passat. Den letzten Passat Variant TDI als Jahreswagen gekauft und mit 60.000 bei der Inspektion im zarten Fahrzeugalter von 26 Monaten in meiner freien Meisterwerkstatt waren nur für Teile ca. 1.500- DM fällig. Bremsen, Klima, Zahnriemen etc... Hatte den Wagen für 39.000 DM gekauft und habe den dann für 34.000 DM verkaufen können. Jobwechsel, Nachwuchs und Hauskauf - also einen W124 als 230E, schlappe 10 Jahre alt mit 130.000 auf der Uhr für 11.000 DM gekauft. Der hatte bis zum Schluss keine sichtbaren Rost, hatte den 5 Jahre bis 210.000 KM, nur Wartung und Verschleiß. Kiste hatte einfach Komfort "ohne Ende", ausreichend Power und die Teile wie Bremsen etc. waren immer günstiger als von mir bis dahin bei den VW Teilen gewohnt. Wohlgemerkt: Die Teile - die Werkstatt habe ich (übrigens bis heute) immer beibehalten. In 2003 kam dann ein W202 als C180 im zarten Alter von 5 Jahren. Lief auch gut, aber der Rost hat mich tierisch geärgert. Einmal zur "Kur" auf Kulanz, beim zweiten Mal dann bei einem Lackierer für 1.000,- machen lassen. Kam natürlich wieder. Haltedauer 6,5 Jahre, Wertverlust ca. 1.500,- p.a. In 2009 gab es dann einen W210 als E200, der hatte eine komplette Rostkur vom Mercedes-Händler bekommen. Den habe ich 4 Jahre gefahren und der hat keinen Rost mehr gezeigt. Lief auch gut. Wertverlust in den 4 Jahren nur 4.700,- - der günstigste. Dann gab es 2014 für 2 Jahre einen S211 als Handschalter, damit der Junior das Autofahren lernen kann, dann einen W211 BJ. 2007 als 220 CDI und seit knapp 3 Jahren (den Diesel hat besagter Junior jetzt für sein duales Studium) zusätzlich noch einen S203 BJ. 2007. Die letzten 3 haben keinen sichtbaren Rost gezeigt. Die Dinger liefen bzw. laufen alle recht problemlos, ich mag die Innenräume und den Komfort. Die ganzen Japaner haben mir innenraumtechnisch noch nie gefallen, VW ist mir einfach zu teuer in der Unterhaltung und BMW hat sich nicht ergeben (und meine Frau mag die nicht...). Bisher bin ich mit gebrauchten Mercedes kostenmäßig gut gefahren, ich suche immer in Ruhe einen mit nicht zu vielen KM möglichst aus erster Hand. Höchstwahrscheinlich wird das nächste Auto auch wieder einen Stern haben.