Qualitätsunterschiede beim Benzin

Guten Abend liebe Community,

mal eine kleine Frage zu dem Benzin.
Ich tanke eigentlich immer bei den Großen Marken wie Schell, Aral, Jet etc. und hab mich mal so gefragt ob es eigentlich Qualitätsunterschiede beim Benzin gibt.
Ich habe irgendwie "angst" bei einer kleinen Dorf Tankstelle zu tanken, da ich schon öfters gehört habe dass das Benzin dort nicht so gut sein soll und auf langer zeit den Motor schaden kann.

Stimmt das, oder kauft die kleine Dorf Tankstelle auch ihr Benzin auch bei den Großen marken, und ich kann dort problemlos Tanken und ein paar Cent pro liter sparen

Beste Antwort im Thema

Vielleicht solltest du mal selbst lesen was du geschrieben hast. @OHCTUNER

Das was da jetzt in merkwürdigster Grammatik steht sagt aus, dass Ultimate günstiger ist als anderer Sprit.
Wir sind hier aber nicht in einem Interpretationsforum für philosophische Satzkonstruktionen sondern in einem Technikforum.
Da kann man sich zumindest mal Mühe geben den Satz so zu schreiben, dass ihn überhaupt irgendwer versteht.

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Zitat:

@Slash_182 schrieb am 28. April 2021 um 10:06:17 Uhr:



Zitat:

@Diabolomk schrieb am 28. April 2021 um 10:01:51 Uhr:


Und warum lässt Du die Verbrennungseffizienz außen vor?
Da E10 vollständiger verbrennt wird mehr Energie herausgeholt. Also höher Wirkungsgrad.

Wenn Du von Begriffen, wie "Verbrennungseffizienz" schreibst, bitte ich Dich damit auseinander zu setzen.

Behauptest Du jetzt ernsthaft, dass Ethanol einen höheren Brennwert, als Benzin hat, weil es "sauberer" verbrennt?!

Nein, da aber eine unvollständige Verbrennung im Motor vorliegt, sonst gäbe es ja keine Partikel, gibt es da den Faktor, dass man dort versucht es zu verbessern. Und da ist eben E10 besser.

Zitat:

Zitat:

@Slash_182 schrieb am 28. April 2021 um 10:06:17 Uhr:



Zitat:

@Diabolomk schrieb am 28. April 2021 um 10:01:51 Uhr:


Und warum lässt Du die Verbrennungseffizienz außen vor?
Da E10 vollständiger verbrennt wird mehr Energie herausgeholt. Also höher Wirkungsgrad.

Wenn Du von Begriffen, wie "Verbrennungseffizienz" schreibst, bitte ich Dich damit auseinander zu setzen.

Behauptest Du jetzt ernsthaft, dass Ethanol einen höheren Brennwert, als Benzin hat, weil es "sauberer" verbrennt?!

Nein, da aber eine unvollständige Verbrennung im Motor vorliegt, sonst gäbe es ja keine Partikel, gibt es da den Faktor, dass man dort versucht es zu verbessern. Und da ist eben E10 besser.

Und Dein Punkt dabei ist?

Egal, wie sehr Du Dich auf den Kopf stellst und wie "sauber" und (Verhältnis) Rückstandsfrei die Verbrennung auf dem Papier sein mag - der geschöpfte Energiegehalt von Ethanol wird niemals an den von Benzin/Diesel kommen. Punkt.

Das ist auch der Grund warum so viele Autohersteller Milliarden in aufwendige Abgasnachbehandlungssysteme, wie: Ruß-Partikelfilter oder Kombi-Lösungen, wie SCRT-Katalysatoren stecken.
Es wäre selbstverständlich leichter einfach "nur" den Sprit zu tauschen.

Bemängelst Du eine unsaubere Verbrennung bzw. Verbrennungsvorgang bei Benzin (in Deinen Worten: verbrennt nicht vollständig, daher Verluste und weniger Leistung) - dann liefert im gleichen Verbrennungsprozess auch Ethanol entsprechen anteilig weniger Energie bei der Verbrennung.

Liefert er ja nicht zwingend, das ist es doch.
Ist wie eine unsaubere Zündkerze, verbrennt Benzin auch schlechter. Oder Thema Verdichtung, Miller Prozess. Die profitieren von E10.

Zitat:

Liefert er ja nicht zwingend, das ist es doch.
Ist wie eine unsaubere Zündkerze, verbrennt Benzin auch schlechter. Oder Thema Verdichtung, Miller Prozess. Die profitieren von E10.

Du wirfst immer Begriffe in die Antworten, die aber mit dem Vorpunkt nichts zu tun haben.

Ja, ein Motor läuft mit sauberen Zündkerzen besser und
Und ja, die Verdichtung hat Einfluss auf die Effizienz aber mit dem Brennstoff selbst bzw. dem Energiegehalt des Sprits nichts zu tun - sondern mit dessen Klopffestigkeit.

Hier gilt ebenso:
Mit sauberen (/selbst mit schmutzigen) Zündkerzen und einer höheren Verdichtung liefert Benzin mehr Leistung/Energieausbeute als Ethanol.

Deine Aussage ist nun?
Von was profitiert man da?

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Dass eben in dem Fall das Benzin/Ethanol Gemisch besser verbrennt. Das funktioniert ungefähr bis E30/E40 und hängt dann natürlich auch etwas vom Motor ab. Ein Motor mit höherer Verdichtung kann das besser umsetzen als ein Motor mit niedrigerer Verdichtung.
Und nein, das hat nichts mit der Klopffestigkeit zu tun. Das hängt an Punkten wie Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit.

Zitat:

Dass eben in dem Fall das Benzin/Ethanol Gemisch besser verbrennt. Das funktioniert ungefähr bis E30/E40 und hängt dann natürlich auch etwas vom Motor ab. Ein Motor mit höherer Verdichtung kann das besser umsetzen als ein Motor mit niedrigerer Verdichtung.
Und nein, das hat nichts mit der Klopffestigkeit zu tun. Das hängt an Punkten wie Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit.

Es bringt Dir aber nichts, wenn das Gemisch "besser" verbrennt, wenn dahinter deutlich weniger nutzbare Energie raus kommt.

Und was schreibst Du denn nun zur Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit?!
Du wirfst mit Begriffen um Dich, wo Du offensichtlich nicht weißt, was sie bedeuten bzw. in welchen Zusammenhängen sie zu verwenden sind.

Es ist wirklich ermüdend, da ernsthaft zu diskutieren, wenn jemand andauernd indirekt antwortet und dann mit "neuen" Begriffen daher kommt, wo er offensichtlich nicht weiß was sie bedeuten oder sie in den Raum wirft, weil sichs "wichtig" anhört...
Sorry, das ist einfach nur ermüdend.

Zusammengefasst behauptest Du:
-Ethanol kann mehr Energie liefern, obwohl es einen geringeren Brennwert aufweist.

-Ethanol verbrennt besser und liefert mehr daher Energie als Benzin.

-Klopfen des Motors hat nichts mit Verdichtung zu tun.

-Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit sind ausschlaggebend für das Klopfen im Motor.

- Ethanol verbrennt besser als Benzin und ist daher profitabler bei der Effizienz.

Lies doch mal zB https://core.ac.uk/download/pdf/196656569.pdf ab S. 145

Oder

Zitat:

Ethanol hat eine deutlich höhere Verdampfungsenthalpie als reine Kohlenwasserstoffe was dazu führt, dass nach der Einspritzung in den Motor eine "Innenkühlung" auftritt, die den Verbrennungsprozeß im Motor verbessert und so den zu erwartenden Mehrverbrauch sowie die Minderleistung ausgleicht.

Oder auch siehe folgende Beiträge:
https://www.motor-talk.de/.../...gerungen-super-plus-t5910460.html?...

https://www.motor-talk.de/.../e10-preis-leistung-t6478904.html?...

Da wird das alles gut erklärt.

Zitat:

@Slash_182 schrieb am 28. April 2021 um 13:15:49 Uhr:



Zitat:

Dass eben in dem Fall das Benzin/Ethanol Gemisch besser verbrennt. Das funktioniert ungefähr bis E30/E40 und hängt dann natürlich auch etwas vom Motor ab. Ein Motor mit höherer Verdichtung kann das besser umsetzen als ein Motor mit niedrigerer Verdichtung.
Und nein, das hat nichts mit der Klopffestigkeit zu tun. Das hängt an Punkten wie Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit.

Es bringt Dir aber nichts, wenn das Gemisch "besser" verbrennt, wenn dahinter deutlich weniger nutzbare Energie raus kommt.

Und was schreibst Du denn nun zur Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit?!
Du wirfst mit Begriffen um Dich, wo Du offensichtlich nicht weißt, was sie bedeuten bzw. in welchen Zusammenhängen sie zu verwenden sind.

Es ist wirklich ermüdend, da ernsthaft zu diskutieren, wenn jemand andauernd indirekt antwortet und dann mit "neuen" Begriffen daher kommt, wo er offensichtlich nicht weiß was sie bedeuten oder sie in den Raum wirft, weil sichs "wichtig" anhört...
Sorry, das ist einfach nur ermüdend.

Zusammengefasst behauptest Du:
-Ethanol kann mehr Energie liefern, obwohl es einen geringeren Brennwert aufweist.

-Ethanol verbrennt besser und liefert mehr daher Energie als Benzin.

-Klopfen des Motors hat nichts mit Verdichtung zu tun.

-Verdampfungsenthalpie und Flammgeschwindigkeit sind ausschlaggebend für das Klopfen im Motor.

- Ethanol verbrennt besser als Benzin und ist daher profitabler bei der Effizienz.

Stimmt doch auch alles.

Brennwert geringer als Benzin, ja. Aber Leistungsausbeute ist höher da Klopffester.

Wenn du einen handfesten Beweis willst, dann gucke dir mal dem Königsegg Agera an. Hat auf E85 1360PS und auf Benzin glaube ich 1060 PS oder so (Nagel mich nicht auf den Wert fest).

Ein Motor der auf Ethanol ausgelegt ist, kann deutlich mehr Leistung entfalten als auf Benzin.

Zitat:

@Jan565 schrieb am 28. April 2021 um 15:30:46 Uhr:


Stimmt doch auch alles.

Brennwert geringer als Benzin, ja. Aber Leistungsausbeute ist höher da Klopffester.

Wenn du einen handfesten Beweis willst, dann gucke dir mal dem Königsegg Agera an. Hat auf E85 1360PS und auf Benzin glaube ich 1060 PS oder so (Nagel mich nicht auf den Wert fest).

Ein Motor der auf Ethanol ausgelegt ist, kann deutlich mehr Leistung entfalten als auf Benzin.

Braucht dafür aber natürlich mehr Kraftstoffmasse!

Slash_182 behauptet aber, dass der Verbrauch direkt mit dem Energiegehalt korreliert.
Das ist falsch.

Slash_182 behauptet auch, dass wir behaupten würden E85 kann trotz geringerem Brennwert mehr Energie liefern. Das ist nicht nur inhaltlich total falsch sondern das hat hier zudem auch niemand behauptet.

Für die gleiche Leistungsausbeute braucht man auf E85 immer mehr Kraftstoffmasse.

Klar, natürlich liefert E85 beim gleichem Lambdawert immer mehr Leistungsausbeute als Benzin.
Was aber am komplett anderen AFR liegt!!!

Was aber sehr wohl der Realität entspricht ist, dass die anderen Brenneigenschaften von Ethanol den geringeren Energiegehalt zumindest in Teilen kompensieren können.
Und die Aussage "Mehrverbrauch korreliert mit Energiegehalt" daher inhaltich einfach nicht korrekt ist.

Da hast du natürlich recht.

Ich habe die Werte jetzt nicht genau im Kopf, aber ich meine E85 brauch um die 8,7KG Luft für 1KG Kraftstoff. Super Benzin dagegen 14,7KG Luft zu einem KG Kraftstoff.

Heißt am ende grob über dem Daumen das man mit E85 gut 30% mehr Kraftstoff braucht. Bei LPG schließlich nichts anderes. Hat auch deutlich mehr Oktan als jedes Benzin aber weniger Brennwert. Am ende ist der Massenverbrauch auch höher als bei Benzin. Kostet aber trotzdem wesentlich weniger.

Um so geringer der Brennwert um so mehr Kraftstoff Masse brauche ich auch. Die Leistung am ende bestimmt aber dann eher die Klopffestigkeit und Flammgeschwindigkeit in Verbindung mit dem verbrennungsdruck.

Zitat:

@Slash_182 schrieb am 28. April 2021 um 09:14:52 Uhr:


Reines Benzin (ohne Beimischung von "E"😉 hat:
Einen Brennwert von etwa 12 kWh/kg.
Ethanol (- was das "E" beim Sprit ist) hat einen Brennwert:
Ethanol liegt etwa bei: 7,5 kWh/kg.
---> eine Beimischung von "E" senkt den Brennwert.

Umgerechnet auf E10 (10%-iger Anteil von Ethanol) heißt das:
2% weniger Brennwert oder im Umkehrschluss etwa 3,5% mehr Verbrauch zum erreichen der gleichen Leistung.

Dumm nur, dass die Flammgeschwindigkeit der Mischung in den Wirkungsgrad eingeht. Wenn du zum beispiel Kohlestaub einblasen würdest, dann hättest du ziemlich viel Brennwert. Aber die Leistung ist im Sack.

Weil in deinem Motor mit deinem Zündwinkel interessiert dich nur: Wieviel Kolbenmitteldruck bekommst du bei dem Gemisch und Zündzeitpunkt gemäß Kennfeld? Brennt etwas schneller ab, das kompensiert Brennwert.

@Jan565 Und nein, LPG hat KEINEN höheren Massenverbrauch. Ich weiss nicht woher dein Stammtisch diese Daten hat, aber die sind sachlich falsch. Ich bitte wieder mal um Belege für deine Thesen. Zudem widersprichst du dir selbst. "Kolbenmitteldruck" und "Drehzahl" in einem Motor ist direkt "Leistung". Der Wirkungsgrad wiederum wird üblicherweise in kWh/kg Brennstoff angegeben, wobei man wiederum "Heizwert je Kilo" bemessen kann um direkt einen effektiven Wirkungsgrad in Prozent anzugeben. Aktuell ist Methanol als Brennstoff weit vorne. Etwa 45%, obwohl der Brennwert geringer ist als bei Benzin. Rate warum. Ich verweise mal auf die MTZ Ausgabe 01 (Januar) 2020.

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Zitat:

@Jan565 Und nein, LPG hat KEINEN höheren Massenverbrauch. Ich weiss nicht woher dein Stammtisch diese Daten hat, aber die sind sachlich falsch. Ich bitte wieder mal um Belege für deine Thesen. Zudem widersprichst du dir selbst. "Kolbenmitteldruck" und "Drehzahl" in einem Motor ist direkt "Leistung". Der Wirkungsgrad wiederum wird üblicherweise in kWh/kg Brennstoff angegeben, wobei man wiederum "Heizwert je Kilo" bemessen kann um direkt einen effektiven Wirkungsgrad in Prozent anzugeben. Aktuell ist Methanol als Brennstoff weit vorne. Etwa 45%, obwohl der Brennwert geringer ist als bei Benzin. Rate warum. Ich verweise mal auf die MTZ Ausgabe 01 (Januar) 2020.

Stimmt, da habe ich mich gerade tatsächlich vertan! Nicht der Massenverbrauch von LPG ist höher zum Benzin sondern der Volumenverbrauch. Statt zum Bleistift 8L auf Benzin habe ich dann auf LPG meistens so 9,5- 10L. Massenverbrauch ist LPG tatsächlich besser. Zwar nicht alt so viel, aber immerhin.

Bei Methanol hat man immer noch eine deutlich höhere Klopffestigkeit. Wobei Brenn und Heizwert sehr deutlich unter Benzin Kraftstoffen liegen.

Ethanol… wir reden ja weiterhin von E10, wobei das auch für E20 gilt. E85 wäre was anderes, aber auch das hat ja seine Vorteile. Vorallem bei der Leistung, wenn der Motor drauf eingestellt ist. Und wer die nutzen will sollte nicht über Verbrauch reden….

Wenn ich da jetzt raten müsste, würde ich schätzen das die meisten Motoren mit E30 - E40 noch ohne Probleme klar kommen würden.

Am ende ist dabei aber der Volumenverbrauch höher. So 5-15% mehr Liter wären es dann wohl schon. Dann würden sich die Leute aber wieder beschweren, wie schlecht das alles ist etc. Dabei ist es für den Motor und für die Abgasnachbehandlung wesentlich besser.

Aber diese Diskussionen wird man immer haben, die gab es auch damals als der verbleite Sprit abgeschafft wurde auch.

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