Q6 e-tron (2022/2023): Allgemeine Diskussion
Es handelt sich hier um den Nachfolger des aktuellen Audi e-tron.
Laut dem aktuellen AMS-Artikel wird der Q6 e-tron ein halbes Jahr nach dem elektrischen Nachfolger des Porsche Macan erscheinen. Heißt Vorstellung wohl in der zweiten Jahreshälfte 2022, Marktstart aber vielleicht erst 2023. Beide stehen auf der neuen Plattform PPE (Premium Plattform Electric). Der Name muss zwar noch rechtlich geklärt werden, ich rechne aber nicht damit, dass der Wagen als Q5 e-tron auf den Markt kommt.
Quelle:
https://www.auto-motor-und-sport.de/.../
Bisher ist zwar nicht von zwei Bauformen die Rede, ich rechne aber erneut mit einem klassischen SUV-Design und einem Sportback. Laut einem älteren Artikel der AutoBild ist hier nicht nur mit einem SQ6 e-tron, sondern auch einem RS Q6 e-tron zu rechnen.
Videobeitrag der AutoBild:
https://www.autobild.de/.../...g-motor-ps-reichweite-kwh-15209215.html (AutoBild-Quelle)
https://www.youtube.com/watch?v=KFvxn0uUO-M (YouTube-Quelle)
Beste Antwort im Thema
Hmmm immer dicke SUVs. Ich hätte gerne einen A4 oder A6 Etron. Aber das ist OT.
4783 Antworten
Ich fahre derzeit den Ur-Etron als Sportback und habe jetzt bewusst den nicht sportback genommen (auch wenn es ihn natürlich auch noch gar nicht gibt), da mich manchmal die eingeschränkte Höhe durch das Schrägheck etwas störte. Mal sehen wie groß jetzt der Unterschied tatsächlich ist.
Richtig ist aber, dass in der Regel nur bis Kofferramabdeckung/Fensterkante gemessen wird. Deswegen dürfte bei Beladung bis unters Dach in den nicht-sportback mehr reingehen.
Bei dem polestar 4 wird übrigens das komplette Volumen angegeben, da er ja hinten kein Fenster hat. Der Vergleich hinkt dann mit den üblichen Herstellerangaben. Da bin ich drüber gestolpert, da der polestar 4 auch in der engeren Wahl stand. Lässt den Polestar besser dastehen als er tatsächlich ist.
Ich halte normalerweise vom ADAC auch viel, kann mir jedoch nicht alles erklären. Zum Beispiel:
Das Volumen vom Tesla Y mit einer Grundfläche von 1110 x 950 soll 420 l betragen.
Mein EQC hat 1020x1095 Grundfläche und soll nur 355 l haben?
In Realität ist der Kofferraum beim Mercedes dennoch deutlich größer und besser zu nutzen.
Zitat:
@Alfa Genetic schrieb am 8. April 2024 um 13:53:07 Uhr:
Ich halte normalerweise vom ADAC auch viel, kann mir jedoch nicht alles erklären. Zum Beispiel:Das Volumen vom Tesla Y mit einer Grundfläche von 1110 x 950 soll 420 l betragen.
Mein EQC hat 1020x1095 Grundfläche und soll nur 355 l haben?
In Realität ist der Kofferraum beim Mercedes dennoch deutlich größer und besser zu nutzen.
Was ist denn mit der Höhe der Kofferraum-Abdeckung? Hieße ja, dass die beim EQC scheinbar deutlich niedriger hängt vom Ladeboden aus gemessen als im Tesla. Die Angaben beziehen sich ja nur auf das Volumen unter der Abdeckung.
Natürlich sagt das reine Volumen nichts über die wirkliche Nutzbarkeit des Kofferraumraumes aus.
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Zitat:
@Dirk253876 schrieb am 8. April 2024 um 13:54:08 Uhr:
Warum verbaut Audi eigentlich keine LFP Akkus? Haben Macan und Q6 bei die gleichen Akkus?
Weil Lithiumeisenphosphat-Batterien immer noch eine deutlich niedrigere Energiedichte haben als LiCoO oder NMC. Heißt also der Energiegehalt pro kg ist eben geringer. Die gleiche Batteriekapazität würde also noch mehr wiegen, was bei einem Auto mit ohnehin schon deutlich über 2 Tonnen nicht unbedingt gut wäre. Die LFP eignen sich daher immer noch eher für stationäre Speicher, wo Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt.
Zu der verbauten Technologie liest man von offizieller Seite leider nichts. Ich gehe aber davon aus, dass beide NMC-Batterien haben.
Um nochmal kurz die Kofferraumdiskussion aufzugreifen. Weiß wer von euch ob es auch wo Daten gibt wo bis unter die Dachkante geladen wird? Weil ich fahre (wenn ich Platz brauche) immer mit einer Gepäckraumtrennung und lade bis unters Dach.
Nachdem ich eben auch viel Platz brauche warte ich ja auf den A6, aber für mich wäre ein Vergleich von Modellen bei Beladung bis zur Dachkante sehr interessant.
Zitat:
@mapf82 schrieb am 8. April 2024 um 15:18:56 Uhr:
Um nochmal kurz die Kofferraumdiskussion aufzugreifen. Weiß wer von euch ob es auch wo Daten gibt wo bis unter die Dachkante geladen wird? Weil ich fahre (wenn ich Platz brauche) immer mit einer Gepäckraumtrennung und lade bis unters Dach.Nachdem ich eben auch viel Platz brauche warte ich ja auf den A6, aber für mich wäre ein Vergleich von Modellen bei Beladung bis zur Dachkante sehr interessant.
Vom Q6 sicher noch nicht, aber bei den ADAC Einzeltests wird auch bis zur Dachkante gemessen. Dauert aber einige Monate, bis neue Autos dort auch getestet werden.
Zitat:
@ChrisHD171 schrieb am 8. April 2024 um 14:09:46 Uhr:
Zitat:
@Dirk253876 schrieb am 8. April 2024 um 13:54:08 Uhr:
Warum verbaut Audi eigentlich keine LFP Akkus? Haben Macan und Q6 bei die gleichen Akkus?
Weil Lithiumeisenphosphat-Batterien immer noch eine deutlich niedrigere Energiedichte haben als LiCoO oder NMC. Heißt also der Energiegehalt pro kg ist eben geringer. Die gleiche Batteriekapazität würde also noch mehr wiegen, was bei einem Auto mit ohnehin schon deutlich über 2 Tonnen nicht unbedingt gut wäre. Die LFP eignen sich daher immer noch eher für stationäre Speicher, wo Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt.Zu der verbauten Technologie liest man von offizieller Seite leider nichts. Ich gehe aber davon aus, dass beide NMC-Batterien haben.
Erstmal, ja, die Akkupacks vom Q6 e-tron und Macan Electric sind absolut identisch. Beide haben (zurzeit) 12 Module mit 95 kWh Netto-kWh und NMC-Chemie. Zukünftig kommt in der Basis noch ein Akkupack mit 10 Modulen dazu.
Es würde mich nicht wundern, wenn später ein LFP-Akkupack dazukommt. Natürlich ist hier die Energiedichte geringer, reicht bei dem verfügbaren Raum (und ähnlichem Gewicht) aber wahrscheinlich vollkommen aus um trotzdem 3/4 der Akkukapazität zu erzielen.
NMC ist bei BEV Batterien bei teureren Modellen ja auch Standard, da Lebenszyklus größer, günstiger und höhere Leistungsabgabe als LiCoO. Bei LFP ist die Nennspannung auch um ca. 10% geringer (3,2V vs. 3,6V), das ist ein Nachteil bei leistungsfähigeren Motoren. Daher sehe ich einen LFP im Q6 eher nicht, aber ein bis zwei Segmente darunter dürfte der sich als Standard etablieren. Natriumionen dauern sicher noch 5 Jahre, bis die soweit sind. Auch hier ist die Energiedichte noch das Problem.
Das heisst, immer nur am besten bis 80% laden. Habe gerade ein LFP und es ist schon praktisch den PV Überschuss mitzunehmen und als „Akku“ zu verwenden.
PV Überschuss kannst du ja immer mitnehmen, egal welche Zellchemie der Akku hat. Das heißt ja nur, dass der Strom überschüssig vom Dach in die Batterie des BEV geladen wird, die Chemie hat damit nichts zu tun.
Zu dem bis 80%: Ich würde sagen, es kommt drauf an. Für die NMC Batterie ist es schon besser, nicht tagelang bei 100% Ladestand rumzustehen, da dann die ganze Zeit die höchstmögliche Spannung anliegt und das für Lithiumionenbatterien generell nicht förderlich für die Lebensdauer ist. LFP Batterien sind da unempfindlicher, da das Eisenphosphat chemisch durch das Phosphor-Ion stabiler ist, als das Oxid des Cobaltoxid oder NMC, welches sehr reaktiv ist. Aber bis 100% zu laden und dann recht zeitnah wieder benutzen, sodass der Ladestand sinkt, ist normal kein Problem.
Bei einem Leasingwagen, den du maximal 4 Jahre hältst, kann dir das sicher egal sein, da sich diese übermäßige Alterung erst später bemerkbar macht.
@Kofferraum Auch wenn der ADAC hier von 1-2-3 Forsiti hoch gehalten wird, halte ich von dessen Angaben nichts. Bei meinen letzten Autos passten die gemachten Literangaben nicht zu der recht einfachen Berechnung (Grundfläche + Größer der Hutablage)/2 * Höhe Boden bis Hutablage nicht. Da gab es deutliche Abweichungen obwohl ich z.B. die Rundung der Heckklappe nicht einberechnet habe. Und ich bin @Alfa Genetic und @tourtour dass es um die Nutzbarkeit bis unters Dach und inkl. Bodenfächer geht "wenns drauf ankommt". Dazu ist z.B. ein elektronischer Innenspiegel wie im Polestar4 sehr praktisch.
Kommt denke ich immer drauf an, was man mit seinem Auto anstellt. Für zwei Urlaubsfahrten im Jahr, ist mir die Beladtbarkeit bis unters Dach ziemlich egal. Ich fahre lieber mit einem Kofferraum nur bis unter die Abdeckung voll und packe den Rest, falls notwendig, in die Dachbox, als den Kofferraum bis unters Dach vollzuknallen und dann nichts mehr zu sehen innen nach hinten.
Zitat:
@ChrisHD171 schrieb am 8. April 2024 um 17:25:04 Uhr:
PV Überschuss kannst du ja immer mitnehmen, egal welche Zellchemie der Akku hat. Das heißt ja nur, dass der Strom überschüssig vom Dach in die Batterie des BEV geladen wird, die Chemie hat damit nichts zu tun.Zu dem bis 80%: Ich würde sagen, es kommt drauf an. Für die NMC Batterie ist es schon besser, nicht tagelang bei 100% Ladestand rumzustehen, da dann die ganze Zeit die höchstmögliche Spannung anliegt und das für Lithiumionenbatterien generell nicht förderlich für die Lebensdauer ist. LFP Batterien sind da unempfindlicher, da das Eisenphosphat chemisch durch das Phosphor-Ion stabiler ist, als das Oxid des Cobaltoxid oder NMC, welches sehr reaktiv ist. Aber bis 100% zu laden und dann recht zeitnah wieder benutzen, sodass der Ladestand sinkt, ist normal kein Problem.
Bei einem Leasingwagen, den du maximal 4 Jahre hältst, kann dir das sicher egal sein, da sich diese übermäßige Alterung erst später bemerkbar macht.
Ja das ist korrekt. Aber du verlierst für den PV-Überschuss 20% Volumen. Bsp. Wochenende mehr produziert, wie das Auto aufnehmen konnte….deswegen meine Frage.