Q 7 V 12 TDI - ich hab's getan - meine Erfahrungen
Hallo Ihr lieben Kuhtreiber,
nachdem ich ein Jahr die 3,0 - Kuh gefahren bin, diese dann gegen einen A8 sowie 2 X5 (zuletzt 4,0d) ausgetauscht habe bin ich wieder "back" bei den Kuhtreibern!
Ich hab's getan und soeben eine V12- er Kuh gekauft - Auslieferung höchstwahrscheinlich nächste Woche Freitag, bzw spätestens Montag drauf.
Ausstattung ist so ziemlich komplett mit ACC, B&O, Vollleder, 7- Sitzen, RSE plus etc. - NP war € 179.500,00.
Weitere Details stelle ich die Tage mal rein.....Bilder folgen dann natürlich auch.
Jungs......ich kann es kaum erwarten den 12- ender zu pilotieren😛
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Thknab
Moderator: mache den Thread zu!
Falsch!
Moderator: Erlöse uns vom Verzinkten, danke!
353 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Thknab
auch in den 12- ender dürfen keine 7 fetten Tanten......dann ist auch der überladen.Zitat:
Original geschrieben von verzinkt77
Der Bremsweg wird selbstverständlich von der Masse des Fahrzeugs wesentlich beeinflusst! Setz mal in deinen Q7 (7 Sitzer) 7 fette Tanten rein und vergleich dann mal den Bremsweg unter gleichen Bedingungen ohne die fetten Tanten (7x 120 kg= 840 KG entspricht ca. 9 Sack Zement). Du willst doch jetzt nicht im ernst behaupten, dass die fetten Tanten den Bremsweg nicht beeinflussen????
abgesehen davon, dass es heute statistisch gesehen rel. selten ist, sieben fette Tanten, die exakt 120 kg wiegen in der Verwandtschaft zu haben und auch noch dazu eine 12'er-Kuh zu fahren...😁😁
Kann mir einer mal die Wahrscheinlichkeit ausrechnen?😁
Ich versuch's mal so einfach wie möglich:
Newton: Fb = m * a (Fb = Kraft, m = Masse, a = Beschleunigung)
Gleitreibung: Fr = µ * G (Fr = Kraft, µ = Reibungskoeffizient, G = Gewicht)
Gravitation: G = m * g (G = Gewicht, m = Masse, g = Erdbeschleunigung = 9,81 m/s²)
Vollbremsung: Fb = Fr
m * a = µ * G
m * a = µ * m * g
a = µ * g
Die Bremsbeschleunigung (aka Verzögerung) hängt vom Reibungskoeffizienten und von der Erdbeschleunigung ab - und sonst von garnix (und erst recht nicht von der Masse).
Ad1: Dass ein schweres und/oder schnelles Auto eine entsprechende und ausreichend dimensionierte Bremsanlage hat, setze ich jetzt mal voraus. Bei schnellen Autos sollte dann auch noch ein passendes Fahrwerk drinnen sein.
Ohne diese beiden Grundvoraussetzungen ist nicht nur der Bremsweg shice.
Ad2: Die Material-Paarung Gummi/Asphalt ist recht komplex.
Haft- und Gleitreibung hängen im Wesentlichen von der Fahrwerksgeometrie (Aufstandsfläche und Druck), von der Gummimischung/Profil und von der Temperatur ab.
Das Quietschen der Reifen kommt übrigens daher, dass sich Haft- und Gleitreibung ein paar tausend mal pro sekunde abwechseln.
Heute versuchen die ABSe das System möglichst präzise an der Haftreibungsgrenze zu halten - das gelingt nicht immer perfekt.
mfg, Tom
P.S.: Da gab's doch vor vielen Jahren mal einen netten Test...
such... such ... gefunden: Bremsweg eines 60 Tonnen "Autos"
P.P.S.: Auch BWLer hatten mal "Physik für Anfänger" in der Schule - da wurde obiges sicher behandelt. Die Ausrede gilt also nicht.
Zitat:
Original geschrieben von borstelnator
Wie war das nochmal im Mittelteil ??😁
Hach Borsti...haste in der Schule nicht aufgepasst?😁😁
Mehr zum Thema Haft/Gleitreibung gibt's übrigens hier (hätte sich der tom auch einfacher machen können😁) sowie auch die Koeffizientenwerte.
@Tom_444: was ist denn nun mit meiner Wahrscheinlichkeit?😁
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Tom_444
(...)
P.P.S.: Auch BWLer hatten mal "Physik für Anfänger" in der Schule - da wurde obiges sicher behandelt. Die Ausrede gilt also nicht.
Sogar Physik-Leistungskurs!
;-((
Ich hatte während Deiner Ausführungen auch manches Deja-vu. Allerdings nach all den Jahren so verschwommen, dass ich an keiner Stelle eingehakt hätte oder tatsächlich etwas verstanden hätte. Und das Schöne am Alter: es macht gelassen, es war mir egal.
;-))
Aber ich bin mir sicher, Du hast recht.
;-))
http://www.auto-motor-und-sport.de/.../AMS_23_040.pdfZitat:
Original geschrieben von Tom_444
Ich versuch's mal so einfach wie möglich:Newton: Fb = m * a (Fb = Kraft, m = Masse, a = Beschleunigung)
Gleitreibung: Fr = µ * G (Fr = Kraft, µ = Reibungskoeffizient, G = Gewicht)
Gravitation: G = m * g (G = Gewicht, m = Masse, g = Erdbeschleunigung = 9,81 m/s²)Vollbremsung: Fb = Fr
m * a = µ * G
m * a = µ * m * ga = µ * g
Die Bremsbeschleunigung (aka Verzögerung) hängt vom Reibungskoeffizienten und von der Erdbeschleunigung ab - und sonst von garnix (und erst recht nicht von der Masse).Ad1: Dass ein schweres und/oder schnelles Auto eine entsprechende und ausreichend dimensionierte Bremsanlage hat, setze ich jetzt mal voraus. Bei schnellen Autos sollte dann auch noch ein passendes Fahrwerk drinnen sein.
Ohne diese beiden Grundvoraussetzungen ist nicht nur der Bremsweg shice.Ad2: Die Material-Paarung Gummi/Asphalt ist recht komplex.
Haft- und Gleitreibung hängen im Wesentlichen von der Fahrwerksgeometrie (Aufstandsfläche und Druck), von der Gummimischung/Profil und von der Temperatur ab.
Das Quietschen der Reifen kommt übrigens daher, dass sich Haft- und Gleitreibung ein paar tausend mal pro sekunde abwechseln.
Heute versuchen die ABSe das System möglichst präzise an der Haftreibungsgrenze zu halten - das gelingt nicht immer perfekt.mfg, Tom
P.S.: Da gab's doch vor vielen Jahren mal einen netten Test...
such... such ... gefunden: Bremsweg eines 60 Tonnen "Autos"P.P.S.: Auch BWLer hatten mal "Physik für Anfänger" in der Schule - da wurde obiges sicher behandelt. Die Ausrede gilt also nicht.
Das ist theoretische Physik. Dabei hast dabei jedoch nicht berücksichtigt, dass der Bremsweg beim PKW neben dem maßgeblichen Faktor Geschwindigkeit, durch die maximale Bremskraft der Bremsanlage (Durchmesser der Bremsscheiben, Reibwerte des Materials und dem max. Anpressdruck), dem max. Reibwert der Reifen und des Strassenbelages limitiert wird.
Überschreitet man nun eine kritische Größe (Geschwindigkeit, Fahrzeugmasse), kommt es zu einer signifikanten Verlängerung des Bremsweges, darunter jedoch, wie du ausgeführt hast, nicht. Mitunter kann sich in Praxi der Bremsweg sogar etwas verkürzen.
Aus diesem Grunde werden die Leistung der Bremsanlage und der Reibwert der Reifen zur Erzielung eines optimalen Bremsweges vom herstellen im Idealfall optimal an die max. Geschwindigkeit und das max. Fahrzeuggewicht angepasst. Geschieht dies nicht (Kleintransporter), kann sich der Bremsweg gefährlich verlängern. Mein etwas provokantes Beispiel sollte dies verdeutlichen. Die max. beladene Q hat trotz breiter Reifen ein Defizit an Reibwert (Reifen/Straße). Dies erklärt den absolut deutlich längeren Bremsweg von 39 m im Vergleich zu einem modernen Sportwagen um die 33 m von 100 km/h -0. Wäre die Q 1000 kg leichter, würde sich der Bremsweg mit der Keramikbremse und den breiten Reifen auf Sportwagenniveau bewegen.
Grüsse
so schön das wir jetzt sämtliche theorie geklärt haben... nun würde ich aber sehr gerne wieder erfahrungen zur v12 kuh hören 🙂
vielleicht kann sich ja mal ein v12 fahrer mit einem 3.0 fahrer treffen und ein bremsvergleich machen? das wäre die einzige wirklich verlässliche aussage 😉
Zitat:
Original geschrieben von Sportmicha
so schön das wir jetzt sämtliche theorie geklärt haben... nun würde ich aber sehr gerne wieder erfahrungen zur v12 kuh hören 🙂vielleicht kann sich ja mal ein v12 fahrer mit einem 3.0 fahrer treffen und ein bremsvergleich machen? das wäre die einzige wirklich verlässliche aussage 😉
was soll der V12- Fahrer in der Zwischenzeit (Prüfung 0 - 100 - 200 - 0) denn machen, wenn er auf den kleinen Bruder wartet?
Ansonsten stehe ich für diesen Running- Gag in NRW order Sachsen zur Verfügung.
Wer stellt die Gridgirls?????😁
Zitat:
Original geschrieben von verzinkt77
Das ist theoretische Physik. Dabei hast dabei jedoch nicht berücksichtigt, dass der Bremsweg beim PKW neben dem maßgeblichen Faktor Geschwindigkeit, durch die maximale Bremskraft der Bremsanlage (Durchmesser der Bremsscheiben, Reibwerte des Materials und dem max. Anpressdruck), dem max. Reibwert der Reifen und des Strassenbelages limitiert wird.
Rein vom logiischen her, sollte die 20 Zoll Bremscheibe vom V12 doch viel mehr Energie aufnehmen können als der Untertassenteller vom 3l Q7. Der V12 bremst aufjedenfall besser als nen 3l Q7, ich bin sie beide ja schon gefahren.
Zitat:
Original geschrieben von verzinkt77
.Zitat:
Original geschrieben von Tom_444
Ich versuch's mal so einfach wie möglich:
...
Das ist theoretische Physik. Dabei hast dabei jedoch nicht berücksichtigt, ....
Tom hat völlig Recht. Die theoretische Physik ist die Grundlage, welche es erst ermöglicht, die "praktische Physik" zu erklären und nachzuvollziehen. Das Problem hier ist nicht die Physik, sondern die Ökonomen, welche es den Physikern/Ingenieuren etc verbieten, alle Teile auf ein Optimum auszulegen — teils aus kostengründen, teils um marketingtechnisch später nachziehen zu können, teils aus Unfähigkeit/mangelndem Willen.
Jedes Experiment hängt von seinen Vorbedingungen ab (elementare Grundregel der Experimentalphysik). Wenn ihr also einen praktischen Test macht, erhaltet ihr NICHT die Antwort auf die weiter oben gestellte Frage, ob die Masse auf den Bremsweg wirkt, sondern in welchem Testfahrzeug alle Faktoren (welche verzinkt77 zum Teil erwähnt hat) näher am Optimum liegt.
Selbst wenn alles optimal dimensioniert ist, zeigt die Überlegung aus der theoretischen Physik die absoluten unüberschreitbaren Grenzen auf. Entweder man kann es logisch nachvollziehen, wie die Binsenwahrheit, dass Wasser im Feuer nicht zu Eis erstarrt, oder man muss es einfach akzeptieren, dass es so ist (, in diesem Fall nämlich, dass die Masse selbst keinen Einfluss auf den Bremsweg hat, sondern allenfalls andere unterdimensionierte Faktoren es so erscheinen lassen, wie wenn es so wäre).
@ Roy: Deine Überlegung geht ins selbe Kapitel hinein: "ich bin beide schon gefahren" ist das eine, um eine relevante Aussage machen zu können müssen die Vorbedingungen verglichen werden: welche Bremsanlage hatte der V6, welche der V12, war in beiden eine Keramikanlage verbaut oder waren es unterschiedliche, (auch im V6 kann man die K-Bremse ordern), waren die Reifen und deren Dimension dieselben... etc.
Wenn nur ein Faktor nicht vergleichbar ist, ist der gesamte Vergleich nicht aussagekräftig.
Zitat:
Original geschrieben von nix4free
Das Problem hier ist nicht die Physik, sondern die Ökonomen, welche es den Physikern/Ingenieuren etc verbieten, alle Teile auf ein Optimum auszulegen — teils aus kostengründen, teils um marketingtechnisch später nachziehen zu können, teils aus Unfähigkeit/mangelndem Willen.
Genauso isses.
Die Tatsache, dass bei sicherheitsrelevanten Features und (über-)lebenswichtigen Details der Rotstift regiert, sollte schon zu Denken geben.
Wobei Fahrwerks- und Reifen-Technik ein Kompromiss aus widersprüchlichen Anforderungen darstellt, bei dem es gilt "irgendwo in der Mitte" ein halbwegs brauchbares Optimum zu finden.
BOT: Ich halte das Paket "Q7-V12" nach wie vor für eines der besten, die der Markt je hervorgebracht hat.
Ich konnte noch keine einzige Stelle finden, an der merklich gespart oder fehlkonstruiert wurde.
Es ist wirklich jammerschade, daß diese Plattform eingestellt wurde - ich weiß immer noch nicht so recht, was der Nachfolger wird.
mfg, Tom
Ich denke, dass es irgendwann auch ein RS Modell bei der grossen Quh geben wird. Bei der mittleren Quh wollen sie ja mittlerweile den BiTurbo mit 313PS einbauen und als erstes Diesel RS Modell verkaufen. Vielleicht werden sie den 4,2er Diesel auch aufpumpen mit BiTurbotechnik und dann als grösste Motorisierung bringen.....oder vielleicht ganz anders und im Zuge des Downsizing nur noch 6 Zülünder Maschinen und die Zeit ist einfach vorbei!
Zitat:
Original geschrieben von jamido
.oder vielleicht ganz anders und im Zuge des Downsizing nur noch 6 Zülünder Maschinen und die Zeit ist einfach vorbei!
So wird's wohl kommen. BMW verkauft schon vollmundig X50'er-Diesel, den Typenbezeichnung auf einen 5l-V8-hindeutet, den die Leistung auch entsprechen würde, dann wird aber ein kleiner 3,0l-Diesel mit drei Turboladern verbaut, um diese Leistung hinzubekommen.
Die Zeit der großen V8, V10, V12 ist wohl vorbei (in D)...in Asien wohl noch lange nicht. Evtl. bringt Audi ja wieder was Großvolumiges für Asien...man muss seinen Wagen dann nur in Shanghai bestellen...mit den chin. Konfigurator😁😁
ich wage ehrlichgesagt hinsichtlich des Downsizing arg zu bezweifeln, ob die Motoren die Dauerbelastung in "D" auch aushalten.
In den USA, respektive China - beides Hochgeschwidigkeitsregionen - sollten die Motoren halten; in Deutschland sehe ich dies mitunter zwiespältiger.
Auch ist der Verbrauchsvorteil beim 3- fach aufgeladenen 3,oD- Motor eher untergeordnet - dies haben bereits Tests in der AMS, bezogen auf den 550XD gezeigt.
Einzig der Thematik Flottenverbauch sowie CO2- Ausstoss wird Rechnung getragen
Zitat:
Original geschrieben von Thknab
ich wage ehrlichgesagt hinsichtlich des Downsizing arg zu bezweifeln, ob die Motoren die Dauerbelastung in "D" auch aushalten.In den USA, respektive China - beides Hochgeschwidigkeitsregionen - sollten die Motoren halten; in Deutschland sehe ich dies mitunter zwiespältiger.
Auch ist der Verbrauchsvorteil beim 3- fach aufgeladenen 3,oD- Motor eher untergeordnet - dies haben bereits Tests in der AMS, bezogen auf den 550XD gezeigt.
Einzig der Thematik Flottenverbauch sowie CO2- Ausstoss wird Rechnung getragen
Nun ja, da mittlerweile schon die Fischköppe, der chronisch blanke niedersächsische Statdstaat und unser Seidebachermüsli-fressendes Team bestehend aus Herrn OstR. und seinem kleinen Praktikanten eine Länderinitiative zum Tempo 130 auf den AB initiiert haben, wird es dank der nächsten Bundestagswahl bei sozialistisch-ökologischer Ausrichtung sowieso zu einem Tempolimit kommen.
Dann hat sich das mit dem Thema Dauerbelastung auch erledigt, da wir dann nur noch mit aufgeblasenen 0,2l-Einzylindermotoren mit 600kg-Varta-Pac durch die Gegend stromern...und der Audi-Diplodocus Q7 V12 langfristig nur noch im Museum zu bewundern ist.
*wer die Ironie findet, darf sie behalten*😁