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Problem mit der EuroPlus und suche Rat

BMW 3er E93
Themenstarteram 21. Juni 2012 um 15:31

Hallo,

ich bin gerade ziemlich genervt von Premium Selection und der Euro Plus Garantie.

Ich habe mein Fahrzeug im Juli 2011 gekauft, mit einer Laufleistung 38.000 km.

Nun hat er 50.000 km drauf. Eigtl. wollte ich mir nun einen Kombi holen, weshalb ich den Wagen durchchecken lies. Dabei ist aufgefallen dass wohl ein Elektronikstecker am Automatikgetriebe defekt ist, weshalb er dort etwas öl verliert. Wenn man diesen Stecker wechseln möchte, muss wohl die Ölwanne entfernt werden laut BMW Niederlassung. Die Kosten belaufen sich auf 770.-

Die Europlus Garantie Versicherungsgeber weigert sich diesen Schaden zu zahlen. Und der BMW Händler in Starnberg zeigt sich auch nicht Kulant.

Hat jemand vielleicht einen Rat wie ich vorgehen kann, bzw. macht es vielleicht Sinn hier einen Anwalt hinzu zu ziehen?

Vielen Dank im Voraus.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 24. Juni 2012 um 13:40

Das Fahrzeug ist vom BMW Autohaus Michael Schmidt in Starnberg.

Habe nun einen Beratungstermin (ADAC) bei nem Anwalt in der nähe.

Desweiteren habe ich nun selbst das ganze bei der BMW Kundenbetreuung gemeldet, auch mit der Anfrage auf eine Kulanzregelung.

Mir geht es nicht um die 700 Euro versteht mich nicht falsch. Aber es kann nicht sein, das der Tausch eines Steckers für 15 Euro am Ende 700 kostet. Und das bei einem Fahrzeug mit wenig Laufleistung, Premium Selection, und all dem Zeug nicht mal ein Jahr fehlerfrei über die Straßen rollt.

Dass es Unterschiede bei der EuroPlus durch das Versicherungsunternehmen gibt, finde ich für den Endverbraucher unzumutbar. Da sollte BMW auch mal eine einheitliche Lösung finden.

44 weitere Antworten
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44 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von odoggy

Habe meinen Wagen auch bei einer NL gekauf mit EuroPlus. Als ich letztens beim Motoröl Service bei einem Händler war kamen wir auch zufällig darüber ins Gespräch. Er meinte auch das die EuroPlus bei einer NL besser ist.

Sehr viel besser sogar. Ich würde aus diesem Grund ehrlich gesagt auch nicht bei einem Vertragshändler kaufen, es sei denn, das Angebot ist unschlagbar gut.

Mein Arbeitskollege hatte das selbe Problem bei seinem Z4 letztes Jahr.

Der Wagen ist bj 2007 und BMW hat alles Übernommen.

Fahrzeug wurde bei der NL in München gekauft und bei uns in Ravensburg beim BMW Händler repariert.

Es gibt ja auch Preisunterschiede bei einer Verlängerung der E+ (Beispiel für 330d LCI):

so kostet es beim Händler (Real Garant) ca. 600 € und bei der NL ca. 1.200 (Allianz) ein Jahr zu verlängern !

Zitat:

Original geschrieben von Amokoli

Es gibt ja auch Preisunterschiede bei einer Verlängerung der E+ (Beispiel für 330d LCI):

so kostet es beim Händler (Real Garant) ca. 600 € und bei der NL ca. 1.200 (Allianz) ein Jahr zu verlängern !

wow sind die preise gestiegen. Ich hatte damals nur rund 280 € zahlen müssen für meinen R6.

 

gretz

Zitat:

Original geschrieben von Amokoli

Hallo,

nur mal aus Neugierde, wo hast du denn dein Auto gekauft ?? NL oder Händler ? Denn bei der NL kommt die E+ von der Allianz und beim Händler von der Real Garant. Scheinbar git es da auch Unterschiede !?! Auch schon mal beim Preis, wenn mal verlängern will !

MG

Oliver

Dürfte ein Händler sein. Starnberg gibts nicht viel auswahl.

Ich würde selbst an die kundenbetreuung von bmw schreiben. Hab ich damals auch gemacht und sie kamen mir entgegen. Bei mir war damals nach 3 1/2 jahren und 80tkm das sitzgestell kaputt. Haben dann doch zumindest 50 prozent aufs material gegeben. Ein versuch ist es wert.

Themenstarteram 24. Juni 2012 um 13:40

Das Fahrzeug ist vom BMW Autohaus Michael Schmidt in Starnberg.

Habe nun einen Beratungstermin (ADAC) bei nem Anwalt in der nähe.

Desweiteren habe ich nun selbst das ganze bei der BMW Kundenbetreuung gemeldet, auch mit der Anfrage auf eine Kulanzregelung.

Mir geht es nicht um die 700 Euro versteht mich nicht falsch. Aber es kann nicht sein, das der Tausch eines Steckers für 15 Euro am Ende 700 kostet. Und das bei einem Fahrzeug mit wenig Laufleistung, Premium Selection, und all dem Zeug nicht mal ein Jahr fehlerfrei über die Straßen rollt.

Dass es Unterschiede bei der EuroPlus durch das Versicherungsunternehmen gibt, finde ich für den Endverbraucher unzumutbar. Da sollte BMW auch mal eine einheitliche Lösung finden.

@Helfburnz

Genau der selben Meinung bin ich auch, es stellt sich sogar die Frage, ob da nicht gegen Gesetze verstoßen wird ?? Für die angebliche "gleiche" Leistung doch recht unterschiedliche Preise zu verlangen und dazu unterschiedleiche Behandlung ?

Wieso hat BMW 2 versch. Versicherer ??

MG

Zitat:

Original geschrieben von Amokoli

@Helfburnz

Genau der selben Meinung bin ich auch, es stellt sich sogar die Frage, ob da nicht gegen Gesetze verstoßen wird ?? Für die angebliche "gleiche" Leistung doch recht unterschiedliche Preise zu verlangen und dazu unterschiedleiche Behandlung ?

Wieso hat BMW 2 versch. Versicherer ??

MG

Weil BMW nun mal nicht gleich BMW ist. Vertragshändler und Niederlassungen sind zwei völlig verschiendene paar Schuhe. Und jeder bekommt die Garantiebedingungen vor dem Kauf zu sehen. Da kann sich also rechtlich gesehen keiner beschweren. Es ist natürlich etwas unglücklich, dass es immer nur EuroPlus heißt, obwohl die Leistung eben nicht immer gleich ist.

am 24. Juni 2012 um 17:41

Meines Erachtens nach ist hier der Ansatz falsch. Ich würde mich mit dem Händler gar nicht auf die EuroPlus Diskussion einlassen. Der Händler hat eine 12-monatige Gewährleistungsfrist einzuhalten. Wenn er sich durch die EuroPlus rückversichert ist das sein Thema. Ich würde hier weder auf Kulanz noch auf eine Leistung der EP bestehen, sondern mich schlicht und einfach auf die Gewährleistungspflicht des Händlers berufen.

Zitat:

Original geschrieben von BeEmWe

Meines Erachtens nach ist hier der Ansatz falsch. Ich würde mich mit dem Händler gar nicht auf die EuroPlus Diskussion einlassen. Der Händler hat eine 12-monatige Gewährleistungsfrist einzuhalten. Wenn er sich durch die EuroPlus rückversichert ist das sein Thema. Ich würde hier weder auf Kulanz noch auf eine Leistung der EP bestehen, sondern mich schlicht und einfach auf die Gewährleistungspflicht des Händlers berufen.

Funktioniert nicht, da 6 Monate bereits rum sind. Der Threadersteller müsste jetzt also nachweisen, dass der Defekt schon beim Kauf vorgelegen hat. Ein Ding der Unmöglichkeit.

am 24. Juni 2012 um 22:09

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix

 

Funktioniert nicht, da 6 Monate bereits rum sind. Der Threadersteller müsste jetzt also nachweisen, dass der Defekt schon beim Kauf vorgelegen hat. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Beweislastumkehr, das stimmt wohl. Vielleicht kann man vor der Reparatur noch messen, wie viel Öl im Getriebe fehlt und damit von der Werkstatt abschätzen lassen, wie lange das dann schon ausgelaufen sein müsste.

 

Wenn nicht, dann würde ich trotzdem mit der Versicherung gar nicht lange rum diskutieren, wenn das Teil in den Versicherungsbedingungen nicht ausgeschlossen ist. Nachdem sie bereits aufgefordert wurde, die Kosten zu übernehmen würde ich den Schaden auf eigene Kosten beheben lassen, was im Hinblick auf die Abwendung weiterer Schäden erstmal legitim ist. Anschließend würde ich die Rechnung bei der Versicherunge einreichen mit der Bitte um Erstattung. Zahlt die Versicherung nicht, beantragt man einen Mahnbescheid, tut sich weiter nichts dann einen Vollstreckungsbescheid. Reicht die VS einen Widerspruch ein, dann ist´s aufgrund der Forderungshöhe <5 TEUR ein relativ einfacher Prozess am Amtsgericht, da braucht mal nicht mal einen Anwalt dafür.

 

Also wenn man sich sicher ist, dass die Versicherung hier zahlen muss, würde ich wörtlich einen "kurzen Prozess" machen - über die Versicherungsbedingungen ist das ja relativ schnell rausgefunden.

Zitat:

Original geschrieben von BeEmWe

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix

 

Funktioniert nicht, da 6 Monate bereits rum sind. Der Threadersteller müsste jetzt also nachweisen, dass der Defekt schon beim Kauf vorgelegen hat. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Beweislastumkehr, das stimmt wohl. Vielleicht kann man vor der Reparatur noch messen, wie viel Öl im Getriebe fehlt und damit von der Werkstatt abschätzen lassen, wie lange das dann schon ausgelaufen sein müsste.

Wenn nicht, dann würde ich trotzdem mit der Versicherung gar nicht lange rum diskutieren, wenn das Teil in den Versicherungsbedingungen nicht ausgeschlossen ist. Nachdem sie bereits aufgefordert wurde, die Kosten zu übernehmen würde ich den Schaden auf eigene Kosten beheben lassen, was im Hinblick auf die Abwendung weiterer Schäden erstmal legitim ist. Anschließend würde ich die Rechnung bei der Versicherunge einreichen mit der Bitte um Erstattung. Zahlt die Versicherung nicht, beantragt man einen Mahnbescheid, tut sich weiter nichts dann einen Vollstreckungsbescheid. Reicht die VS einen Widerspruch ein, dann ist´s aufgrund der Forderungshöhe <5 TEUR ein relativ einfacher Prozess am Amtsgericht, da braucht mal nicht mal einen Anwalt dafür.

Also wenn man sich sicher ist, dass die Versicherung hier zahlen muss, würde ich wörtlich einen "kurzen Prozess" machen - über die Versicherungsbedingungen ist das ja relativ schnell rausgefunden.

Du hast keinen direkten Kontakt mit der Versicherung. Das macht das Autohaus mit der Versicherung aus. Der Fahrzeugbesitzer ist da raus

Zitat:

Original geschrieben von BeEmWe

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix

 

Funktioniert nicht, da 6 Monate bereits rum sind. Der Threadersteller müsste jetzt also nachweisen, dass der Defekt schon beim Kauf vorgelegen hat. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Beweislastumkehr, das stimmt wohl. Vielleicht kann man vor der Reparatur noch messen, wie viel Öl im Getriebe fehlt und damit von der Werkstatt abschätzen lassen, wie lange das dann schon ausgelaufen sein müsste.

 

Wenn nicht, dann würde ich trotzdem mit der Versicherung gar nicht lange rum diskutieren, wenn das Teil in den Versicherungsbedingungen nicht ausgeschlossen ist. Nachdem sie bereits aufgefordert wurde, die Kosten zu übernehmen würde ich den Schaden auf eigene Kosten beheben lassen, was im Hinblick auf die Abwendung weiterer Schäden erstmal legitim ist. Anschließend würde ich die Rechnung bei der Versicherunge einreichen mit der Bitte um Erstattung. Zahlt die Versicherung nicht, beantragt man einen Mahnbescheid, tut sich weiter nichts dann einen Vollstreckungsbescheid. Reicht die VS einen Widerspruch ein, dann ist´s aufgrund der Forderungshöhe <5 TEUR ein relativ einfacher Prozess am Amtsgericht, da braucht mal nicht mal einen Anwalt dafür.

 

Also wenn man sich sicher ist, dass die Versicherung hier zahlen muss, würde ich wörtlich einen "kurzen Prozess" machen - über die Versicherungsbedingungen ist das ja relativ schnell rausgefunden.

Wie ist es den dann, wenn in der  Bedingung steht, dass nur schaden übernommen werden, die Vorher genehmigt werden?

Themenstarteram 5. Juli 2012 um 12:28

Habe das ganze zuerst mal an die Kundenbetreuung von BMW gemeldet, mit dem Vermerk, auch einen Beratungstermin bei meinem Anwalt zu machen. Mit dem Nachsatz dass mir an einer schnellen unkomplizierten Lösung ohne Anwalt gelegen ist.

Habe das vor zwei Wochen an die Kundenbetreuung gegeben und noch keine Info erhalten. Werde mich dort nach meinem derzeitigen Japan Aufenthalt mal nachfragen.

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