OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
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Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
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Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................
Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................
Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
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Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
25122 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
😉 Dir ist wohl entgangen das Ich gar nicht auf die Rückstände beim Zweitakter eingegangen bin sondern nur auf die wenig optimalen Verbrennungsbedingungen.
Ist mir
nichtentgangen - aber es gibt hier jemanden😉
(Wenn er sich mal mit dem Arbeitsprinzip eines Zweitakters beschäftigen würde...)bei dem dringend Erklärungsbedarf zum Thema Zweitaktöl besteht.
LG robert
Eine Frage zwischendurch an die Leute die Monzol und ERC Diesel Plus mischen, mischt ihr das in einer Flasche zusammen oder gibt ihr erst Monzol in den Tank und dan ERC???
Und kann ich die Sachen sofort nachdem ERC Diesel Systemreiniger in den Tank kippen?
Beim Systemreiniger muss man bis auf Reserve fahren und dann den Reiniger dazugeben und ca. 15 min. unter Vollast fahren.
warum machen es sich einige so schwer mit dem einfüllen...
ich benutze seit jahren eine blasenspritze aus der apotheke und ziehe dann vor jeder tankfüllung die entsprechende menge aus einer 1 liter öl flasche,
saubere sache ohne kleckern😁
Andererseits sollte man sich genau überlegen ob es zweckmäßig ist, wenn ein Unbedarfter im Forum seine Thesen zum Besten gibt, jedesmal wieder bei Adam und Eva anzufangen und ihm in Einzelnachhilfe die Basics zu erläutern. Das ist auf Dauer eine Zumutung für die etablierten Leser, weshalb man im Sinne des weiteren Verlaufs besser davon absehen sollte. Es ist das typische Wesen und eine Begleiterscheinung der Foren, dass es dort auch Schwätzer gibt, die sich trotz Unkenntnis auf Biegen und Brechen zwanghaft beteiligen wollen. Damit muss man leben und nicht auf jeden Humbug reflektieren - es sei denn man hat zuviel Zeit.😁
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Meine alte hat meine Karre 2 mal ohne 2T-Öl vollgetankt, weil ich nicht da war. Es wäre möglich das ich die letzten Wochen etwas mit dem 2T-Öl übertrieben habe. 😁
Aktuell leidet mein 220 CDI an "Leistungsverlust" ohne Notlauf und Warnleuchte. Fühlt sich halt träge an. Aber im gesamten Drehzahlbereich.
Meine Vermutung:
-> LMM hat einen weg
-> Meguin 2T-Öl + ERC Diesel Plus überdosiert
Werde es nun mal ohne Zusatz probieren. Kann eh erst in ein paar Tagen zu meinem Mercedes Experten.
Zitat:
Original geschrieben von DIMA 2.5 TD
Damit muss man leben und nicht auf jeden Humbug reflektieren - es sei denn man hat zuviel Zeit.😁
Hast Recht - aber er nervt 😁
Zitat:
Original geschrieben von Evo-Master
Aktuell leidet mein 220 CDI an "Leistungsverlust" ohne Notlauf und Warnleuchte. Fühlt sich halt träge an. Aber im gesamten Drehzahlbereich.Meine Vermutung:
-> LMM hat einen weg
-> Meguin 2T-Öl + ERC Diesel Plus überdosiertWerde es nun mal ohne Zusatz probieren. Kann eh erst in ein paar Tagen zu meinem Mercedes Experten.
Hatte ich vor einer Weile auch, da immer noch 5-10 Liter im Tank waren als ich wieder volltankte + zumischte hat sich die Konzentration wohl nach und nach über Soll erhöht.
Hab dann den Tank so leer es ging gefahren und 73 Liter (75 Liter Tankvolumen) reingetankt, OHNE Zumischung. Was soll ich sagen, er lief richtig bombig, gerade in Drehzahlen über 3500 U/Min klang der Motor richtig knurrig und fühlte sich deutlich kräftiger an.
Bin die Füllung dann ohne Zumischung (OMV MaxxMotion, das schmiert auch so ganz gut) abgefahren und hab bei der nächsten dann wieder 1:200 gemischt und mit dieser Mischung lief er nach wie vor so kräftig.
Denke ich werde das aller paar Füllungen mal machen, leer fahren, wenigstens viertel volltanken ohne Zumischung, das dann auch wieder leerfahren und dann wieder volltanken + Zumischung. Dann entstehen solche hohen Konzentrationen nicht mehr.
oder einfach die zumischung nach der real getankten menge kraftstoff dosieren, nicht generell nach tankinhalt.
Warum erhöht sich die konzentration über soll? Ich habe schon mehrfach gelesen das damit Leute Probleme haben, kann mir das aber nicht erklären...
Klar, ich weiss das ich einen tank von 54l habe und wenn ich danach die Menge 2TÖl oder Monzol dazu mische wird sich das Mischungsverhältnis kontinuierlich erhöhen. Es so zu machen halte ich aber eigentlich nicht für sonderlich intelligent und kann mir auch nicht vorstellen warum man es so tun sollte...
Ich weiss aber auch das ich immer um die 45l tanke, also mische ich danach und nicht nach dem theoretischen Tankinhalt. Andere alternative ist das ich auf den BC schaue wieviel ich verbraucht habe, wenn das 1 oder 2l daneben ist macht nicht wirklich was aus. Aber damit habe ich dann ca 1:200 im Tank und tanke ca 1:200 nach (jeweils +/- etwas) aber dadurch bleibe ich immer im bereich von ~1:200
Nein, das Mischungsverhältnis wird sich nicht "kontinuierlich erhöhen". Sondern es ist einfach etwas höher als von Dir geplant:
50 l Tank, 40 l getankt. Wenn Du jetzt stets 250ml (1:200) 2T-Öl für 50l beigibst, erhältst Du nach einigen Malen Tanken eine Mischung von 1:160, die sich dann aber nicht weiter "kontinuierlich erhöht".
So, ich gebe jetzt auch mal meinen Senf, bzw. meine Erfahrungen preis.
Mein A6 4F mit 2.0 TDI PD( 140PS) , BJ. 11/07, bekam im Alter von 140000 einen neuen Kopf und ein neues AGR-Ventil. Seitdem habe ich mich mit dem Gedanken der 2-Takt-Öl Beimischung beschäftigt. Schon aus dem Grund, dass der Motor nicht noch mal so eine OP bekommen muss. Nachdem ich hier über 800 Seiten studiert habe und bis auf einige unqualifizierte Dummlaber-Post’s doch einiges zu dem Thema gelernt habe, habe ich mich für Mozol entschlossen.
Seit „erst“ 2T km fahre ich nun mit dem „Zeug“ und bin schon positiv überrascht. Ich habe jeden Arbeitstag 230km An-und Abreiseweg zur A.-Stelle. Eine Hälfte Landstraße, die andere Autobahn. Mal ist das Auto leer, mal mit 4 Leuten besetzt. Das Kaltstartverhalten am frühen Morgen hat sich sehr verbessert. Mir als Schlüsselschnelldreher passiert es oft, das die Glühanlage noch nicht fertig mit Glühen ist und so der Motor auch schon mal Zylinderweise( bei Temperaturen im unteren einstelligen Bereich) startet. Jetzt ganz anders. Er ist einfach an. 🙂 Auch die beschriebene bessere Laufruhe kann ich bei meinem Motor bestätigen. Diese Rauigkeit beim Motorlauf ist zu einem sanften Summen geworden ?
Regenerierungen vom DPF habe ich noch nie gemerkt, passiert alles anscheinend irgendwo nebenbei. Bei einer Dosierung von 1:200 merke ich keinen Leistungsverlust und an der Vmax hat sich ebenfalls nix geändert.
Andere A6 4F können sich also ruhig mal getrauen. Allerdings ohne Gewähr.
Zum Einfüllen habe ich mir etwas Öl in eine 1L PET Flasche abgefüllt und gieße mit einem 0.3l Messbecher das Öl in den Tank. Da ich den Tank meist leer bekomme, passen ca. 60l rein. Die Methode ist allerdings noch optimierungsbedürftig.
Gruß Scholle
Zitat:
Original geschrieben von Carlosw
Nein, das Mischungsverhältnis wird sich nicht "kontinuierlich erhöhen". Sondern es ist einfach etwas höher als von Dir geplant:50 l Tank, 40 l getankt. Wenn Du jetzt stets 250ml (1:200) 2T-Öl für 50l beigibst, erhältst Du nach einigen Malen Tanken eine Mischung von 1:160, die sich dann aber nicht weiter "kontinuierlich erhöht".
Warum in diesem Fall 250ml (1:200 bei 50l) beimischen und nicht 200ml (1:200 für die getankte Menge von 40l)? Dann bleibt das Gemisch immer bei ~1:200 (von ein paar Ungenauigkeiten beim abmessen und der getankten Menge abgesehen).
Im normalfall weiss man ja schon vorher wieviel man in etwa tankt (entweder Bordcomputer, Tageskm * durchschnittsverbrauch, abschätzen mit der Tankanzeige und Tankinhalt oder einfach erfahrungswerte wie "ich tanke immer 45l wenn Reserve angeht"😉 und da kommt es dann auf 3l mehr oder weniger auch nicht wirklich an bzw gleicht sich auf die dauer ja auch wieder aus
Klar ist das das Einfachste.
Mein Beitrag bezog sich auf die vorstehende Aussage, dass sich bei (fehlerhafter) Bemessung des 2T-Öls am Tankvolumen statt an der getankten Menge das Mischungsverhältnis "kontinuierlich erhöhe".
Zitat:
Original geschrieben von tommy_c20let
Hatte ich vor einer Weile auch, da immer noch 5-10 Liter im Tank waren als ich wieder volltankte + zumischte hat sich die Konzentration wohl nach und nach über Soll erhöht.Zitat:
Original geschrieben von Evo-Master
Aktuell leidet mein 220 CDI an "Leistungsverlust" ohne Notlauf und Warnleuchte. Fühlt sich halt träge an. Aber im gesamten Drehzahlbereich.Meine Vermutung:
-> LMM hat einen weg
-> Meguin 2T-Öl + ERC Diesel Plus überdosiertWerde es nun mal ohne Zusatz probieren. Kann eh erst in ein paar Tagen zu meinem Mercedes Experten.
Hab dann den Tank so leer es ging gefahren und 73 Liter (75 Liter Tankvolumen) reingetankt, OHNE Zumischung. Was soll ich sagen, er lief richtig bombig, gerade in Drehzahlen über 3500 U/Min klang der Motor richtig knurrig und fühlte sich deutlich kräftiger an.
An dem Punkt hätte es bei mir "klick" gemacht...
Zitat:
Bin die Füllung dann ohne Zumischung (OMV MaxxMotion, das schmiert auch so ganz gut) abgefahren und hab bei der nächsten dann wieder 1:200 gemischt und mit dieser Mischung lief er nach wie vor so kräftig.
Denke ich werde das aller paar Füllungen mal machen, leer fahren, wenigstens viertel volltanken ohne Zumischung, das dann auch wieder leerfahren und dann wieder volltanken + Zumischung. Dann entstehen solche hohen Konzentrationen nicht mehr.
Ich wüsste auch eine absolut sichere Methode, Überdosierungen zu vermeiden...
Zitat:
Original geschrieben von warnkb
Ich wüsste auch eine absolut sichere Methode, Überdosierungen zu vermeiden...
😁😁😁😁😁