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OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Themenstarteram 2. April 2005 um 23:14

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.

Macht aber nix, oder? ;)

MfG.,

CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

 

Einleitung:

Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.

Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

 

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:

1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden

2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark

3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark

4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark

5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich

6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich

7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich

8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung

9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine

10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

 

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)

Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

 

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

 

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

 

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

 

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

 

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.

Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

 

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

 

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils

im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

 

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.

WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

 

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor

mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis

1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175

keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.

Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

 

 

 

 

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052

Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

 

Zu1) bestanden

Zu2) deutlich

Zu3) benchmark

Zu4) gegeben

Zu5) deutlich

Zu6) langfristig etwas

Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) Entlastung

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) geringfügig

………………………………......................................................................................................

 

Addinol MZ 406

Der Katalysatorfreund mit Starallüren

 

Zu1) bestanden

Zu2) etwas

Zu3) sehr deutlich

Zu4) sehr deutlich

Zu5) deutlich

Zu6) keine

Zu7) Entlastung

Zu8) Entlastung

Zu9) etwas

Zu10) ausgeprägt

………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 407M

Der Aquarist

Zu1) nicht bestanden

………………………………......................................................................................................

 

Shell VSX 2T

Allrounder

 

Zu1) bestanden

Zu2) etwas

Zu3) sehr deutlich

Zu4) gegeben

Zu5) deutlich

Zu6) langfristig etwas

Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) Entlastung

Zu9) etwas

Zu10) geringfügig

………………………………......................................................................................................

 

Shell Nautilus

Der Extremist

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) deutlich

Zu4) gegeben

Zu5) deutlich

Zu6) langfristig bedenklich

Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)

Zu9) keine

Zu10) vernachlässigbar

………………………………......................................................................................................

 

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)

Allrounder

 

Zu1) bestanden

Zu2) deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) deutlich

Zu5) deutlich

Zu6) keine

Zu7) Entlastung

Zu8) Entlastung

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) spürbar

………………………………......................................................................................................

 

Corona Racing Super TT (teilsynth.)

Der Schmierfähigkeitsspezi

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) etwas

Zu4) benchmark

Zu5) neutral

Zu6) keine

Zu7) neutral

Zu8) neutral

Zu9) keine

Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

 

Fuchs teilsynth.

Schwefeliger fastallrounder

 

Zu1) bestanden

Zu2) deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) deutlich

Zu5) etwas

Zu6) langfristig bedenklich

Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

 

Fuchs Vollsynthetisch

Der schwefelarme, etwas höher legierte

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) sehr deutlich

Zu5) deutlich

Zu6) keine

Zu7) Entlastung

Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

 

monzol5c

Der spezialisierte

 

Zu1) bestanden

Zu2) benchmark

Zu3) sehr deutlich

Zu4) benchmark

Zu5) deutlich

Zu6) keine

Zu7) Entlastung

Zu8) Entlastung

Zu9) keine

Zu10) vernachlässigbar

 

………………………………..........................................................................................

 

Oregon teilsynth.

Durchsnittlicher Typ

 

Zu1) bestanden

Zu2 etwas

Zu3) deutlich

Zu4) gegeben

Zu5) etwas

Zu6) langfristig etwas

Zu7) leichte Belastung

Zu8) neutral

Zu9) nahe Messbarkeitshrenze

Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

 

SCT-Mannol 2-Takt Plus

Ordentlicher Vertreter

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) deutlich

Zu5) etwas

Zu6) langfristig etwas

Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) leichte Belastung

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

 

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)

Der tragische Held

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) sehr deutlich

Zu5) etwas

Zu6) keine

Zu7) neutral

Zu8) neutral

Zu9) keine

Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

 

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)

Die Ablösung

 

Zu1) nicht bestanden

 

………………………………..........................................................................................

RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.

Allrounder

 

Zu1) bestanden

Zu2) etwas

Zu3) deutlich

Zu4) gegeben

Zu5) etwas

Zu6) langfristig etwas

Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) Entlastung

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) geringfügig

 

………………………………..........................................................................................

 

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)

Allrounder

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) deutlich

Zu5) deutlich

Zu6) keine

Zu7) Entlastung

Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)

Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze

Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

 

Elf moto 2 hp eco teilsynth.

Der Rußkiller

 

Zu1) bestanden

Zu2) sehr deutlich

Zu3) sehr deutlich

Zu4) deutlich

Zu5) deutlich

Zu6) langfristig etwas

Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)

Zu8) Entlastung

Zu9) keine

Zu10) vernachlässigbar

 

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OMG,

jetzt geht es in die polemische Ecke. Bin raus.

Zitat:

@cermedesE320 schrieb am 22. Februar 2017 um 01:16:27 Uhr:

Ich habe meinen 2010 von einem russischen Fähnchenhändler gekauft bei einer Laufleistung von 138 TKM und 2 Hand.

Jetzt sind es ca 305TKM.

Alles prima.

Die Vorurteile sollten so langsam begraben werden.

Mein Golf 2 GTI Edition One hatte mit der ersten Maschine 660TKM drauf. Das Getriebe musste bei 440 TKM neu.

Habe aber alle 10TKM Öl gewechselt, dabei den Motor mit drei Liter Super Benzin und 1 Liter Öl einige Minuten laufen lassen. Zur Reinigung.

Also bei richtiger Pflege läuft ein Benziner auch lange.

65 x Ölwechsel. Respekt!

Ich bin sehr viel in Stuttgart unterwegs. Liegt ja quasi vor meiner Haustür.

Mit meiner grünen Plakette habe ich bisher auch kein schlechtes Gewissen.

Doch zu den gemessenen Feinstaubwerten habe ich so meine eigene Meinung.

1. Auch Benzinmotoren stoßen allerfeinsten Ruß aus ! Nimm einfach ein weißes Tuch, stecke es mal in den Auspuff und schaue was daran hängen bleibt.

Ja, früher waren Dieselfahrzeuge richtige Rußkübel und haben widerlich gestunken. Es war grausam, hinter solch einer Wanderdüne herfahren zu müssen und nicht überholen zu können.

Die Direkteinspritzer hinterlassen keine Rußfahnen mehr und riechen, wenn ich nach meiner Nase gehe, nicht mehr unangenehm.

Dagegen wird mir jedoch von den Abgasen eines Benziners richtig übel.

2. Sowohl der Abrieb von Reifen als auch von Bremsen ergeben Feinstaub. Vom Benziner genauso wie von Dieselfahrzeugen. Hier wird nur eine Sau durchs Dorf getrieben um den Diesel in die Schmuddelecke zu stellen.

3. Wenn Dieselfahrzeuge feinste Rußpartikel erzeugen, dann tut das auch jede Ölheizung. Denn es ist die gleiche Brühe, die da verbrannt wird. Ergo wären alle Ölheizungen stillzulegen.

Zwar überwacht der Kaminfeger den Rußgehalt im Abgas, aber die Toleranzwerte sind sehr großzügig angesetzt. Die Autobauer wären glücklich, wenn sie sich lediglich nach diesen Abgaswerten richten müssten.

Wer jetzt meint, geheizt wird ja nur im Winter, der vergisst daß die Ölbrenner auch im Sommer zur Warmwasserbereitung in Betrieb sind...

4. Ich bezweifle sehr stark, daß die Messungen korrekt ablaufen. Es hat noch keiner einen Beweis geliefert, wie das Messverfahren abläuft und daß die Messeinrichtungen richtig geeicht, kalibriert, justiert oder sonst was sind.

Warum werden trotz anhaltender Niederschläge weiterhin hohe Feinstaubwerte gemessen, wenn die Luft doch durch den Regen gewaschen wird ?

Werden die Messfilter nicht täglich erneuert, zeigen sie das ganze Jahr eine hohe Konzentration !

Wer misst misst Mist. Und wer viel misst, misst viel Mist...

Ich bin obendrein auch überzeugt, daß es sogar gewünscht ist, hohe Messwerte zu erhalten. Passt wunderbar in die grüne Politik...

Mir fiel auch auf, daß es an der Messstelle keinen auffälligen Abgasgeruch gab, obwohl viel Verkehr herrschte. Das einzige was mir negativ auffiel war der Verkehrslärm.

5. Die Messstelle in Stuttgart befindet sich unweit des Stuttgarter Bahnhofs.

Man gönne sich einmal das Vergnügen und beobachte die ein- und ausfahrenden Dieselloks am Bahnhof mit ihren Rußschwaden. Das ist nicht wenig ! Ich wette, die haben keinen Filter drin...

6. Auch die Baustelle für den neuen Bahnhof Stuttgart 21 ist nur einen Steinwurf von der Messeinrichtung entfernt. Auch hier lohnt sich eine Besichtigung. Es soll keiner glauben, hier gehe es staubfrei zu.

Wer das gesehen hat, ist sich sicher, daß hier mehr Staub aufgewirbelt als vom Verkehr erzeugt wird.

Ich hoffe, daß dieser Feinstaubwahn nur eine vorübergehende Erscheinung ist. So wie es vor Jahren in Heilbronn ständig Ozonalarme gab. Was ist denn daraus geworden ? Hat sich im Sande verlaufen, man hört nichts mehr. Ursache für die damaligen Messwerte war wohl doch nicht der Verkehr.

Im Übrigen, wenn das Fahrverbot für mich tatsächlich kommt, dann bleibe ich eben weg.

Ich kaufe mir deswegen kein anderes Auto. Dann wird eben anderswo eingekauft. Wenn es andere ebenso machen, wird es der Einzelhandel schmerzhaft spüren. Der Verzicht fällt mir nicht schwer, denn die exorbitanten Gebühren der Stuttgarter Parkhäuser haben mir ohnehin schon einen großen Teil der Freude am Einkaufen in Stuttgart verdorben...

Genau so ist es @Schneggabeisser!

 

Punkt 1: Ja bei vielen Benzinern ergeht es mir + meiner Fam. auch so. Da wird einem richtig Übel!

Zu Punkt 3:

Da muss ich noch Anfügen: Wenn man bei Autos nach den Richtwerten der Ölheizung gehen würde, dann könnte man mit Euro 1 od. 2 auch in den Städten Rumgurken!

Pkt: 4 Da hab ich auch meine Zweifel. Allerdings ist das Vorhanden od. Nicht Vorhanden sein eines auffälligen Abgasgeruches noch kein gesichertes Indiz für Feinstaub. (Muss Feinstaub Riechen?

Ansonsten - Alles was Du sagst ist nicht von der Hand zu Weisen!;)

Hatte ich heute in einem anderen Tröt schon mal geschrieben.

 

Zitat:

Lustig finde ich in dem Zusammenhang die Umweltzone in Duisburg.

Wenn man im Norden der Stadt von der A42 abfährt, dürfen nur PKWs mit grüner Plakette fahren und nebenan steht Thyssen mit seinem Hochöfen etc....

Wer da wohl mehr Schadstoffe verteilt?! Na klar - der Diesel.

Zitat:

@Schneggabeisser schrieb am 22. Februar 2017 um 14:37:32 Uhr:

 

Schneggabeisser

Sehr gut dargelegt!

Das ist eben Politik, welche das Volk ständig zu verschaukeln versucht.

Messstationen dort aufstellen, wo auch ohne Verkehr schlechte Messdaten geliefert werden. Das ist wie mit den vielen Radaranlagen, welche Hauptsächlich dort aufgestellt werden, wo man sicher ist, genügend Bussen generieren zu können, aber gerne mit der Verkehrssicherheit argumentiert.

Solche Blitzer findet man aber selten in beruhigenden Zonen, vor Schulen oder anderen sicherheitsrelevante Gegenden.

Und eben, wenn man halt grüne Knalltüen wie ein User hier so schön formulierte, muss man sich auch nicht wundern, wenn solche Ergebnisse herauskommen.

Die Krux der Geschichte ist aber, das sehr viele von diesen Grünen, welche in ihren selbstgestrickten Norwegern mit ihren alten stinkenden Bullis in die Naturgebiete fahren und dort in geschützten Reservaten ihre Kräuter rupfen und wenig Rücksicht auf Natur oder Menschen nehmen in ihrem Hang zur Alternativität.

Bin sehr viel umweltfreundlich ;) mit dem Fahrrad unterwegs und habe es immer wieder beobachten können all die Jahre.

Damals, so Mitte der 80er Jahre, als ich etliche Jahre in Berlin lebte, wollten die Grünen die ganze Stadt in eine Tempo 30 Zone umwandeln. Mein Chef damals war stinksauer und meinte, wenn das wirklich durchkäme, müsste jeder im Betrieb lernen, mit Pferdefuhrwerke umzugehen.:D

Das meinte er sogar ernst!

Aber zum Glück kam es nicht soweit, aber man lernte den ersten Vorgeschmack von solchen angeblichen Weltverbesserern.

Das Beispiel Stuttgart zeigt aber wie Grüne mit Scheuklappen politisieren, jedoch mit offener hohlen Hand zum Sammeln von Geldern. Aber man darf sich auch nichts vormachen, das dieses Beispiel nämlich Schule machen wird und demnächst alle Grossstädte Deutschland diesem Beispiel folgen werden, bis letztendlich diese Regelung überall im Lande Gültigkeit besitzt und jedes kleinste Kaff dieser Regelung folgen muss.

Aber dann sollte es für alle Verbrennungstechniken gelten, was bedeutet, wenn die Feinstaubbelastung zu hoch gemessen wird, das nicht nur Autos, resp. Diesel, sondern auch Heizanlagen, Kraftwerke und dergleichen, sowie alles, was auch nur im Geringsten Feinstaub produziert, abgeschaltet werden muss!

Auf jeden Fall dürfte der Stuttgarter Beschluss eine immense Folge bedeuten, nicht nur für die Mobilität, sondern auch für die Wirtschaft!

Zitat:

@grilli9 schrieb am 22. Februar 2017 um 15:58:44 Uhr:

...

Pkt: 4 Da hab ich auch meine Zweifel. Allerdings ist das Vorhanden od. Nicht Vorhanden sein eines auffälligen Abgasgeruches noch kein gesichertes Indiz für Feinstaub. (Muss Feinstaub Riechen?

Soviel ich weiss, riecht Feinstaub nicht! Es sind kleinste Partikel, welche schwerer als Luft ist und sich absetzt.

Wir haben das Problem im Geschäft, wenn wir Artikel draussen stehen haben, die dann nach einigen Tagen verstaubt sind und wieder abgebürstet werden müssen. Aber gerochen haben wir dabei nichts, vielelicht weil bereits abgekühlt?

Ich wollte natürlich nicht behaupten, daß man Feinstaub riechen kann, sondern lediglich daß dort keinerlei "dicke Luft" herrschte.

Ich möchte auch wetten, daß die gemessenen Feinstaubwerte in die Höhe schnellen, wenn die städtische Kehrmaschine vorbeifährt...

 

Nun sind wir hier schon ziemlich off topic. Um wieder einen Zusammenhang herzustellen:

Mit unserem Zweitaktöl halten wir unsere Motoren sauber, so daß der ohnehin geringe Rußausstoß noch weiter dezimiert wird und durch unsere stets sauberen Brennräume erfolgt eine optimale Verbrennung, bei der auch die Stickoxidbelastung stark minimiert bleibt. Außerdem haben wir in unseren CDIs ja serienmäßig den Oxikat an Bord, der dieser ebenfalls entgegenwirkt.

Wäre noch das CO2... Ich schlage vor, den Mensch abzuschaffen, denn er atmet es aus ! :D

Zur Info ein Link zum Thema. Hier wird schön dargestellt, wie sich der Feinstaub zusammensetzt.

http://www.stmuv.bayern.de/.../emissionenpm10.htm

 

Den PKW Diesel auszusperren düfte da nicht viel bringen.

Bekommen wir eigentlich eine extra Plakette, da unsere Diesel ja mit 2 Taktöl weniger rußen? :)

Zitat:

@Haubenzug schrieb am 22. Februar 2017 um 18:47:46 Uhr:

Zur Info ein Link zum Thema. Hier wird schön dargestellt, wie sich der Feinstaub zusammensetzt.

http://www.stmuv.bayern.de/.../emissionenpm10.htm

Den PKW Diesel auszusperren düfte da nicht viel bringen.

Bekommen wir eigentlich eine extra Plakette, da unsere Diesel ja mit 2 Taktöl weniger rußen? :)

Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe...

Die Frage ist doch immer, wie die Daten erhoben wurden.

Beauftragt man jemand anderen mit dieser Studie, kommt auch etwas anderes heraus...

Den Anteil des Schienen-, Flug- und Schiffsverkehrs glaube ich schon mal gar nicht.

Wenn man bedenkt, wie stark die Luftstraßen frequentiert sind und die Flugzeuge im Minutentakt starten und landen. Aus deren Triebwerken kommt ganz schön Dreck heraus...

Wir hätten Anspruch auf die goldene Plakette. Den absoluten Joker unter allen Plaketten die in den nächsten Jahren noch erfunden werden.

Nach blau kommt braun, dann rosa, dann weiß, usw... :D

Zitat:

@Schreinermonteur schrieb am 22. Februar 2017 um 18:22:30 Uhr:

 

Aber dann sollte es für alle Verbrennungstechniken gelten, was bedeutet, wenn die Feinstaubbelastung zu hoch gemessen wird, das nicht nur Autos, resp. Diesel, sondern auch Heizanlagen, Kraftwerke und dergleichen, sowie alles, was auch nur im Geringsten Feinstaub produziert, abgeschaltet werden muss!

Das seh ich etwas differenzierter. Wärme und Strom haben sicher höhere Priorität. (Erfrieren wegen Feinstaub?, Ohne Strom bricht schlicht das Leben Zusammen inkl. ÖPNV,...)

Genauso werden Rettungs/Einsatzfahrzeuge nicht betroffen sein, usw.

Allerdings bin ich auch überzeugt daß das Problem sicher "Anders" gelöst werden könnte, als so wie es kommen soll.

Zitat:

@grilli9 schrieb am 22. Februar 2017 um 19:17:27 Uhr:

...

Sicher, jedes Problem kann immer auch anders gelöst werden. Es ist nur eine Frage der korrekten Überlegung, welche aber in der Gier nach Profit leider mehr als oft genug untergeht.

Und ja, bei einer korrekten Einhaltung aufgrund der Argumente, müsste eigentlich wahrlich alles stillgelegt werden, bis diese Werte wieder normal erscheinen. In eurerm Statment ist aber ersichtlich, das es dann Ausnahmen geben wird, aber auch geben muss!

Sicherheit hat immer Vorrang, was bedeutet, das alle Mobilität in dieser Hinsicht auch bei Feinstaubalarm fahren darf. Ebenso auch die Erzeugung von Wärme und Strom, wobei ich aber der Meinung bin, das bei Letzterem die Produktion desselbigen bedeutend mehr Feinstaub produziert, als der Verkehr alleine.

Über den ganzen Wahn lässt sich bestimmt beliebig lange diskutieren. Vielem stimme ich zu.

Aber eins nicht vergessen:

In der aktuelle Diesel-Diskussion geht es nicht um den Feinstaubausstoß, da sind direkt einspritzende Benziner und die Industrie, Hausbrand, Bremsabrieb und selbst mein geliebter Kaminofen etc. auch dabei.

Es geht um den NOx Ausstoß, die Stickoxide. Das sie sehr giftig sind steht außer Frage und prinzipbedingt liegt der Ausstoß beim Diesel eben bis zu 10mal höher.

Wie weit das politisch/ökonomisch ausgeschlachtet wird steht, wie bei vielen anderen Verordnungen auch, auf einem anderen Blatt.

Hallo zusammen,

Ihr habt's nicht anders gewollt und alle Warnungen ignoriert. Das Thema ist jetzt zu.

Viele Grüße

Peter

MT-Moderation

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