Öl verloren nach Ölwechsel, Motorschaden
Ich brauche einen Rat. Ich habe bei ATU Ölwechsel gemach. Ein paar Tage danach war ich dann auf der Autobahn unterwegs, plötzlich blinkt alles. Öldruck, Öl nachfüllen usw. Sofort angehalten und stelle fest dass unten alles voll eingesaut ist. Abschleppen lasse und in der Werkstatt stellt man fest dass die Ablassschraube raus ist. Der Motor ist auch hin.
Die Frage ist jetzt wie ich ATU dafür belangen kann?
145 Antworten
@ JUESER,
du beschreibst dich als Superschrauber und lässt den Ölwechsel woanders machen???
Sorry aber die ganze Sache stinkt zum Himmel…
Deinen neuen Blog würde ich nicht ins Netz stellen, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.
Moralisch mag das ja alles so sein, aber:
1. behauptest Du, es seien Amateure....
2. beleidigst Du Mitarbeiter (es seien Trottel)
...daß kann Dir als Geschäftsschädigend ausgelegt werden, zumindest bewegst Du Dich in einer Grauzone....
und 3. möchtest Du Dich außergerichtlich mit denen Einigen, wobei es um einen 5-stelligen Betrag geht und gleichzeitig ziehst Du über die her wie sonst was..... das ist nicht förderlich, wenn ATU das mitbekommen wird.
Wenn irgendjemand von mir Schadenersatz will, gleichzeitig aber über meine schlechte Arbeit öffentlich herzieht, der hätte keine Chance auf gütliche Einigung! Da würde ich (aus Trotz) den Rechtsweg gehen, hauptsache es zögert sich auf mehrere Monate heraus!
Solange hast Du dann auch kein Fahrzeug......
Ist nur ein gut gemeinter Rat von mir, ich möchte Dir nicht zu Nahe treten ;-)
Zitat:
@Congo schrieb am 10. April 2024 um 15:54:30 Uhr:
@ JUESER,
du beschreibst dich als Superschrauber und lässt den Ölwechsel woanders machen???
Sorry aber die ganze Sache stinkt zum Himmel…
Och nun wirklich, Superschrauber? Wo steht das bitte? Ölwechsel woanders machen.. ja, weil ich eigentlich Achsenvermessung machen lassen wollte. Ölwechsel einfach nur mit, wenn es schon in der Werkstatt ist, warum nicht? Spart man kein Geld aber die Kriecherei unter dem Auto.
@mp2222 : hast ja Recht, das mit dem Trottel ist raus. Der Rest ist aber nichts als die Wahrheit. Und bezüglich "außergerichtlich" ich glaube nicht daran. Einen eigenen Gutachter (Ingenieur) aus Bayern nach Berlin kommen zu lassen wird seinen Grund haben.
Ich folge aber dem Rat und nehme alles erstmal raus.
...ist Offline
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Magst du auch noch deine Signatur ändern.... Auch das kann bereits negativ ausgelegt werden.
Deinen Frust kann ich sehr gut verstehen, aber solange ATU nicht rumzickt würde ich da kein so großes Fass aufmachen. Es ist im Bereich des Möglichen, dass ATU alles sehr unbürokratisch lösen könnte...
Zitat:
@JUESER schrieb am 5. April 2024 um 20:02:16 Uhr:
Ich brauche einen Rat. Ich habe bei ATU Ölwechsel gemach. Ein paar Tage danach war ich dann auf der Autobahn unterwegs, plötzlich blinkt alles.
Knappe 4 Wochen würde ich nun nicht als "ein paar Tage danach" betrachten. Wobei du natürlich auch Recht damit hast, dass die sich bei stehendem Fahrzeug nicht weiter lösen wird.
Wenn die Ablasschraube gelöst ist, dann tropft es immer ein wenig. Da hättest du Ölflecken unter dem Auto haben müssen. Während der Standzeit wird sie also fest gewesen sein.
Bei der Untersuchung wird man sicherlich feststellen können, ob das Gewinde beschädigt ist; Ja, da hätte ATU den Ölwechsel abbrechen müssen...wenn sie es denn sehen konnten. Ich gebe allerdings zu, dass ich mir bei einem Ölwechsel noch nie das Gewinde in der Ölwanne angeschaut habe; ich hatte nie einen Grund dazu.
Eigentlich schade, dass die Ablasschraube nicht aufgefunden wurde. Verwendet man den falschen Dichtring... dann kann sie sich lösen.
Oh, der Ölstandssensor arbeitet sehr träge. Wenn das Öl durch die Ablassöffnung "verschwindet", dann bekommt der Sensor das erst nach über einer Minute mit. Erst kommt der Öldrucksensor, aber zu dem Zeitpunkt saugt die Pumpe bereits Luft... der Motor ist dann innerhalb von wenigen Sekunden geschädigt. Da hat man keinerlei Chance. Bei hohen Drehzahlen kann es direkt zu Reibverschweissungen gefolgt von Ausrissen kommen....
So schnell bekommt man den Motor nicht auf Drehzahl "Null". Zündung aus reicht da nicht.
Daher halte ich die Vorwürfe, du seist weitergefahren, obwohl bereits Meldungen vorlagen für absurd.
Zitat:
@WeissNicht schrieb am 10. April 2024 um 20:42:58 Uhr:
Eigentlich schade, dass die Ablasschraube nicht aufgefunden wurde. Verwendet man den falschen Dichtring... dann kann sie sich lösen.
Das finde ich durchaus interessant. Wurde hier noch gar nichts untersucht?
Ich erinnere mich nicht 100%ig an die Ablassschraube im F11, aber früher hatte BMW immer hohle Ölablassschrauben mit Sollbruchstelle am Kopf. Das Thema hatte ich selber mal als der Vorbesitzer am E46 die Schraube überdreht hatte...beim nächsten Anziehen hatte ich den Kopf in der Hand. Da die Schraube hohl war wäre auch das Öl schnell raus gekommen. Ich erinnere mich gut daran, weil ich das Gewinde der Schraube dann einfach dank des Loches rausmachen konnte.
Zitat:
@WeissNicht schrieb am 10. Apr 2024 um 20:42:58 Uhr:
Eigentlich schade, dass die Ablasschraube nicht aufgefunden wurde. Verwendet man den falschen Dichtring... dann kann sie sich lösen.
Guter Punkt, der neue Dichtring ist immer bei dem Ölfilter dabei und soll ersetzt werden. Vielleicht wusste der gute Mechaniker nicht so richtig wohin mit dem neuen Dichtring und der alte war schon defekt oder ist von der Ablasschraube weggerutscht 😮
Update: ATU Servicemitarbeiter (wie er sich selbst vorgestellt) hat den Wagen heute besichtigt. Die Sache war schnell eindeutig klar. Die Ölablassschraube schaute direkt aus der Verkleidung an als wir den Wagen hoch gehoben haben. (s. Bild). Mündlich hat mir er freundlich die Regulierung zugesagt.
Nächster Schreck ist, dass nicht mal der BMW Mitarbeiter sagen konnte ob der Wagen noch so viel Wert ist wie die Reparatur. Und ich weiß jetzt nicht was besser ist. Aber wir sehen es ja dann wenn der Kostenvoranschlag vorliegt.
Ein BMW-MA istja auch keiner, der Zeitwerte angeben kann - das muss ein Gutachter machen (zusammen mit Restwertbörse, wenn es den geschätzten Zeitwert locker übersteigt).
wenn du das über bmw laufen lässt, dann machst du ein eigentor. ich würde über Motorschmiede oberhausen oder H2Motors einen kostenvoranschlag einholen und dann fiktiv netto abrechnen und netto abrechnen.
@BigBlockV10 ...kannst du mir bitte genauer erklären wie deine Rechnung ist? Gehen wir mal von einem Zeitwert von 12k aus und Reparaturkosten 14k, Restwert 5k.
erstmal um welchen Motor handelt es sich überhaupt? oder habe ich es im thread übersehen. einen diesel zu überholen ist wesentlich teurer, wie einen ollen R6 benziner
es ist ein 520D vom Jahr 2014.05 mit rund 185.000 Km auf dem Buckel, Leder, Panoramadach, AHK, Auffahrassitenz, Automatik, Sitzheizung, Standheizung, auf 8 Rädern, Unfallfrei. Also würde sagen Vollausstattung, keine Ahnung was man damals noch verbauen konnte. Bremsen neu, reifen neu. Tut mir selbst weh den weg zu geben.
Im Netz ist vergleichbarer bei ca. 18k zu finden. Wenn ich meine Lackschäden beachten würde, würde ich selbst nicht mehr als 16k dafür ausgeben.
achso ein 4 zylinder. kannst du ja bei bmw einen kostenvoranschlag anfordern. sollte nix kosten. ich zahle für einen unfall kostenvoranschlag 50€ in die kaffeekasse und das ist erheblich Mehraufwand als eben ein neuer Motor. ich würde erst bei bmw einholen mal schauen l, was die aufschreiben und was Du dann fiktiv rauskriegst. dann würde ich den Motor bei Motorschmiede Oberhausen überholen lasse und mit dem restgeld einen schönen Sommerurlaub machen.