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Öl-schlamm-spülung über max einfüllen?

Opel Vectra B
Themenstarteram 12. August 2012 um 15:44

Hallo, ich fange mal ganz von vorne an.

Anfangs des Jahres habe ich meine stark verschmutzte DK mit dem DK-Reiniger von LM behandelt, ergebnis war erst mal recht erfreulich, allerdings hatte ich von da an ab und an eine leuchtende Öldruck Lampe im Stand, Ölwechsel gemacht, und sie blinkte nur noch kurz auf im stand immer dann wenn die Drehzahl abgefallen ist (dazu gibt es auch einen thread von mir).

Da sie aber nur im stand blinkte meinte der FOH und die Werkstatt zu mir das ich keine bedenken haben muss sofern die Lampe beim Gas geben wieder erlischt, okay habe ich mir gedacht. Nun Klackert mein Motor minimal und so leise das beim abtippen vom Gaspedal entweder übertönt oder weg ist egal ob warm oder kalt

Nun ca. 12.000km später steht der nächste Ölwechsel an und die Werkstatt hat mir gesagt das der Motor eventuell noch vom DK reinigen minimal verdreckt ist und sie haben mir empfohlen eine Motor-Spülung (habe ich bis jetzt bei jedem Öl wechsel angewendet) oder eine Öl-schlamm-spülung zu verwenden dann sei es bestimmt weg.

Nun wollte ich mir für die nächste Woche einen Termim holen für dem wechsel als mir aufgefallen ist das die Öl-Schlamm-spülung 200-300km vor dem wechsel eingefüllt werden soll, ich habe aber am Freitag den Ölstand auf max. aufgefüllt und bin am we nicht gefahren. In der werkstatt meine der typ er glaube das man die Spülung auch einfüllen kann wenn das öl bei max. Steht...darauf hin war ich sehr skeptisch weil es immerhin 300 ml. Sind?

Oder sollte ich anstatt der Öl-Schlamm spülung lieber eine normale Motorspülung machen lassen wo der wagen nur 20. Min. im stand laufen gelassen wird?

Ich bitte jetzt jetzt nicht die gegner von solchen mitteln zu schreiben das sie mir lieber 2 wechsel nach kurzer zeit empfehlen ohne additive, sondern diese die vllt. Erfahrung mit solchen zeugs haben.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Lg dreistein92

Beste Antwort im Thema

Ja, da bin ich.

Will gleich mal rundum alle Dinge aufdröseln die mir in den vielen Posts zum Thread aufgefallen sind.

Zum einen ist das für mich eine Folge der schlechten Ölqualität (Marke Kolbentod) über Jahre genutzt.

Um den Dreck der dadurch überall sitzt wieder raus zu bekommen geht es nicht ohne eine Schwarzschlammspülung ab.

Diesel ist aber nur eine wirkliche Spülung, man kann den losen Dreck damit ausschwemmen.

Aber lösen wird der Diesel (und übrigens auch der Alkohol) nullkommanichts von dieser hochfesten Substanz.

Ölkohle kann nur mit der Chemischen Keule beikommen.

Die ist in der Schwarzschlammspülung und in schwacher Form auch in einem guten synthetischen Öl.

Übrigens spüle ich den losen Dreck auch immer mit ca. fünf Litern (Berufsbedingt) Benzin/Dieselgemisch nach dem ablassen des alten Öl mit Schwung aus der Ölwanne.

Nur laufen lasse ich ihn damit nicht,... auch wenn es Leute gibt die es machen und keine Bange haben, ich mache es trotzdem nicht.

Auch ein Liter zuviel Öl schadet dem Motor nicht, das ist z.T. bei den X20XEV Motoren im Omega B sogar fast erforderlich, damit dich der verklebte Ölsandsensor nicht verrückt macht. Also kipp deine 300 ml da rein und gut ist es.

Gute 200 km solltest du -in ruhiger Gangart- aber mindestens damit zurücklegen, da auch die chemische Keule Zeit und vor allen Dingen auch Temperatur braucht um ordentlich zu arbeiten.

So, nun zum Öldruck:

Der Öldruck kann im Stand zusammensacken, wenn das Öl stark mit Benzin angereichert ist.

Das ist wiederum ist ein Hinweis auf das alte Öl (Marke Kolbentod). Kolbentod deswegen, weil es die Ringe derart mit Ölkohle verklebt, daß weder die Verdichtungsringe noch der Ölabstreifring ihre Arbeit vernünftig machen können.

Also müßte dein Öl am Peilstab auch nach Benzin riechen.

 

Wenn es das nicht sein sollte, ist es ein häufiger Streich der Ölpumpe, wenn der Motor ordentlich versyfft ist, daß das Öl-Überdruck- und bei manchen Pumpen auch das Öl-Druck-Regelventil klemmt, hakt oder schwergängig ist.

Hier hilft ein simpler Ausbau, die Reinigung und ein leichtes überschleifen des Kolbens und dessen Führung, falls daran Riefen fühl- und sichtbar sind. Nach dem vorsichtigen strecken der Feder (mit zwei Spitzzangen) kann das wieder eingebaut werden und es sollte gut sein.

Natürlich kann auch ein simpler Öldruckschalter-Defekt vorliegen.

Das ist ein Lacher, und nach 10 Min. und dem Einsatz von 5-10€ aus der Welt.

Dann kommt der herbe Teil: Die Ölpumpe kann verschlissen sein.

Aua,.. Ne Menge geschraube und abgedichte und billig ist sie auch grade nicht.

Das verstopfte Fußsieb kommt auch ab und an mal vor und ist ebenfalls die Folge loser Ölkohleborke im Motor.

Nun sollten wir durch sein.

Das Öl beim Betrieb mit Alkphol bleibt übrigens wirklich sauber, und zwar weil der Alkohol nahezu Rußfrei verbrennt. Ohne Ruß keine Ölkohle im Motor.

So und nun nochmal zur nächsten Behauptung.

Eine verhärtete Dichtung die nur zufällig durch Dreck dicht ist, ist keine Dichtung mehr die im Motor verbleiben sollte, sie ist schlicht und ergreifend eigentlich Tot.

Eine verhärtete Dichtung (egal ob Simmerring oder Flächendichtung) bekommst du in 90% der Fälle mit Öl-Verlust Stop wieder schmeichelweich und flexiebel, außerdem quillt sie auch wieder auf ihr ursprüngliches Maß auf. Damit bekomme ich nahezu die hälfte der kleckernden und piesenden Motoren die bei mir hier auflaufen, meist innerhalb eines halben Jahres wieder staubtrocken. (das gibt es übrigens auch für alle Getriebearten)

Das Klickern der Hydros war da noch in meinem Ohr,...

Einer ist wohl im Eimer, aber du kannst es auch da mit Hydrostößeladditiv probieren, es ein wenig einzudämmen.

Denn auch die Hydros hassen Ölkohle wie die Pest.

 

So,... Hab ich allles?

Nee,.. dein Öldruck...?

Was sagt die Blitzklinik in der Otisstraße (Tegel), können sie es messen?

 

Ich mache nichts mehr an der Straße außer meine eigenen. Selbst das mögen die bösen Nachbarn inzwischen nicht mehr besonders, da ich inzwischen drei Omega B Caravanen vor der Tür stehen habe und sie nun länger nach einem Parkplstz suchen und (oh,jeh,) evtl. 10 m weiter laufen müssen.:-)

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Ja, da bin ich.

Will gleich mal rundum alle Dinge aufdröseln die mir in den vielen Posts zum Thread aufgefallen sind.

Zum einen ist das für mich eine Folge der schlechten Ölqualität (Marke Kolbentod) über Jahre genutzt.

Um den Dreck der dadurch überall sitzt wieder raus zu bekommen geht es nicht ohne eine Schwarzschlammspülung ab.

Diesel ist aber nur eine wirkliche Spülung, man kann den losen Dreck damit ausschwemmen.

Aber lösen wird der Diesel (und übrigens auch der Alkohol) nullkommanichts von dieser hochfesten Substanz.

Ölkohle kann nur mit der Chemischen Keule beikommen.

Die ist in der Schwarzschlammspülung und in schwacher Form auch in einem guten synthetischen Öl.

Übrigens spüle ich den losen Dreck auch immer mit ca. fünf Litern (Berufsbedingt) Benzin/Dieselgemisch nach dem ablassen des alten Öl mit Schwung aus der Ölwanne.

Nur laufen lasse ich ihn damit nicht,... auch wenn es Leute gibt die es machen und keine Bange haben, ich mache es trotzdem nicht.

Auch ein Liter zuviel Öl schadet dem Motor nicht, das ist z.T. bei den X20XEV Motoren im Omega B sogar fast erforderlich, damit dich der verklebte Ölsandsensor nicht verrückt macht. Also kipp deine 300 ml da rein und gut ist es.

Gute 200 km solltest du -in ruhiger Gangart- aber mindestens damit zurücklegen, da auch die chemische Keule Zeit und vor allen Dingen auch Temperatur braucht um ordentlich zu arbeiten.

So, nun zum Öldruck:

Der Öldruck kann im Stand zusammensacken, wenn das Öl stark mit Benzin angereichert ist.

Das ist wiederum ist ein Hinweis auf das alte Öl (Marke Kolbentod). Kolbentod deswegen, weil es die Ringe derart mit Ölkohle verklebt, daß weder die Verdichtungsringe noch der Ölabstreifring ihre Arbeit vernünftig machen können.

Also müßte dein Öl am Peilstab auch nach Benzin riechen.

 

Wenn es das nicht sein sollte, ist es ein häufiger Streich der Ölpumpe, wenn der Motor ordentlich versyfft ist, daß das Öl-Überdruck- und bei manchen Pumpen auch das Öl-Druck-Regelventil klemmt, hakt oder schwergängig ist.

Hier hilft ein simpler Ausbau, die Reinigung und ein leichtes überschleifen des Kolbens und dessen Führung, falls daran Riefen fühl- und sichtbar sind. Nach dem vorsichtigen strecken der Feder (mit zwei Spitzzangen) kann das wieder eingebaut werden und es sollte gut sein.

Natürlich kann auch ein simpler Öldruckschalter-Defekt vorliegen.

Das ist ein Lacher, und nach 10 Min. und dem Einsatz von 5-10€ aus der Welt.

Dann kommt der herbe Teil: Die Ölpumpe kann verschlissen sein.

Aua,.. Ne Menge geschraube und abgedichte und billig ist sie auch grade nicht.

Das verstopfte Fußsieb kommt auch ab und an mal vor und ist ebenfalls die Folge loser Ölkohleborke im Motor.

Nun sollten wir durch sein.

Das Öl beim Betrieb mit Alkphol bleibt übrigens wirklich sauber, und zwar weil der Alkohol nahezu Rußfrei verbrennt. Ohne Ruß keine Ölkohle im Motor.

So und nun nochmal zur nächsten Behauptung.

Eine verhärtete Dichtung die nur zufällig durch Dreck dicht ist, ist keine Dichtung mehr die im Motor verbleiben sollte, sie ist schlicht und ergreifend eigentlich Tot.

Eine verhärtete Dichtung (egal ob Simmerring oder Flächendichtung) bekommst du in 90% der Fälle mit Öl-Verlust Stop wieder schmeichelweich und flexiebel, außerdem quillt sie auch wieder auf ihr ursprüngliches Maß auf. Damit bekomme ich nahezu die hälfte der kleckernden und piesenden Motoren die bei mir hier auflaufen, meist innerhalb eines halben Jahres wieder staubtrocken. (das gibt es übrigens auch für alle Getriebearten)

Das Klickern der Hydros war da noch in meinem Ohr,...

Einer ist wohl im Eimer, aber du kannst es auch da mit Hydrostößeladditiv probieren, es ein wenig einzudämmen.

Denn auch die Hydros hassen Ölkohle wie die Pest.

 

So,... Hab ich allles?

Nee,.. dein Öldruck...?

Was sagt die Blitzklinik in der Otisstraße (Tegel), können sie es messen?

 

Ich mache nichts mehr an der Straße außer meine eigenen. Selbst das mögen die bösen Nachbarn inzwischen nicht mehr besonders, da ich inzwischen drei Omega B Caravanen vor der Tür stehen habe und sie nun länger nach einem Parkplstz suchen und (oh,jeh,) evtl. 10 m weiter laufen müssen.:-)

"Da sie aber nur im stand blinkte meinte der FOH und die Werkstatt zu mir das ich keine bedenken haben muss sofern die Lampe beim Gas geben wieder erlischt"

... ist ja echt ein tolle fachwerkstatt!

die öldruckleuchte darf auch bei leerlaufdrehzahl nicht aufleuchten!

1. öldrückschalter defkt

2. ölpumpe defekt

3. lagerschaden

"Nun Klackert mein Motor minimal"

klingt gar nicht gut!

wenn er sich anhört wie ein diesel, kannst du ihn bald in die tonne treten

Themenstarteram 12. August 2012 um 21:49

Hi, danke erstmal für deine Antwort.

Nee wie ein Diesel hört er sich nicht an.

Ehr so: tick..tick.. ticktick..tick.. Ja ist schwer und doof zu beschreiben ist auch echt minimal, also innen hört und merkt man es auch gar nicht, man muss schon raus und mit dem ohr vor den radkasten oder vor den kühlergrill, habe dazu auch ein soundfile aber leider im format .amr sodass ich es nicht mal bei you tube oder so hochladen kann, ich probiere es aber nachher oder morgen nochmal umzuwandeln in mp3 oder etwas gängigeres und zur not nehme ich halt ein video auf und stell es bei you tube ein.Bin ja jetzt wieder mit dem ölwechsel dran zur not sage ich denen in der werkstatt mal ob die mal hören können woran es liegt.

Danke

Gruß Dreistein

das hört sich nach zu viel ventilspiel an.

bei zu wenig öldruck können die hydros nicht richtig funktionieren.

würde auf jeden fall den öldruck messen und die ursache beheben!

Themenstarteram 12. August 2012 um 22:06

Okay..das ist doch schon mal was, danke.

wie wurde man denn zu viel ventilspiel einstellen, hört sich teuer an?

In der werkstatt meinen sie auch wenn es nicht weg ist vielleicht nochmal ventil sauber und/oder hydrostossel additiv anzuwenden wenn es nach dem öl wechsel nicht weg sei. Klar die wollen ja auch verkaufen xd.

Meinst du das sowas etwas bringen könnte?

Zitat:

Original geschrieben von Dreistein92

Okay..das ist doch schon mal was, danke.

wie wurde man denn zu viel ventilspiel einstellen, hört sich teuer an?

In der werkstatt meinen sie auch wenn es nicht weg ist vielleicht nochmal ventil sauber und/oder hydrostossel additiv anzuwenden wenn es nach dem öl wechsel nicht weg sei. Klar die wollen ja auch verkaufen xd.

Meinst du das sowas etwas bringen könnte?

die ganzen additive nutzen nix, wenn der öldruck zu niedrig ist!

1. öldruckschalter ausbauen und öldruck mit manometer messen!

2a. druck i.o.-> öldruckschalter austauschen

2b. druck zu niedrig: ölpumpe überprüfen!

3. -> je nachdem ob 2a oder 2b schauen wir weiter

Themenstarteram 12. August 2012 um 22:24

Aber die öldrucklampe ist ja wenn dann vllt. max für 1-2 sek an, also immer nur dann wenn die drehzahl abfällt daher denke ich das der Druck bei der prüfung i.o. Sein wird...

Werde mir aber jetzt bald einen termin in der werkstatt holen.

Zitat:

Original geschrieben von Dreistein92

Aber die öldrucklampe ist ja wenn dann vllt. max für 1-2 sek an, also immer nur dann wenn die drehzahl abfällt daher denke ich das der Druck bei der prüfung i.o. Sein wird...

Werde mir aber jetzt bald einen termin in der werkstatt holen.

selbst wenn der motor nur mit anlasserdrehzahl orgelt muß die funzel ausgehen.

geh aber in eine vernünftige werkstatt.

der öldruckschalter schaltet bei 0,5 bar

Hi,

@TE

hör doch bitte mit diesem Motor-Reiniger-Zeugs auf! Das kannst du mal machen, wenn die die Ölviskosität wechseln willst - aber nicht bei jedem Ölwechsel...! Das schadet mehr als es nutzt! Und hat zudem mit deinem Öldruckproblem imho nichts zu tun!

Durch diese Motorreiniger schwämmst du sämtlichen Ölschlamm weg, auch den - ich sag mal - "nützlichen" Schlamm, der in deinen Dichtungen sitzt und den Motor auch mit dicht hält. Als Folge kann dein Öl u.U. aus den freigeschwämmten Dichtungen rauslaufen.

Ich hab in 244 tkm ein einziges Mal so einen Motorreiniger benutzt, als ich von 10W40 auf 5W40 umgestiegen bin und prompt durfte ich die ventildeckeldichtung tauschen lassen, weil die Kerzenlöcher voll Öl standen...

Also lass das mit der Spülung sein, verwende gutes Öl und wechsle es regelmäßig.

Ansonsten liegt Kawamann mit seinen Prognosen und Tipps imho durchaus richtig. Hier sollte man zuerst suchen, bevor man irgendwelchen teuren und unnötigen Mist in den Motor kippt...

Gruß cocker

Also ich hab so eine Ölschlammspülung bei meinem V6 (bei etwa 140.000 km) gemacht, der hatte durch das Longlife-Zeugs allerdings auch erwähnenswert Ölschlamm aufgebaut. Audi Motoren sind leider nicht so prall was Ölverbrauch angeht - da sehne ich mich nach dem Vectra zurück ;)

Kann von der Spülung bisher nur positives berichten - Schlamm definitiv raus (was war das für eine Plörre), Kompression klar verbessert und Ölverbrauch dramatisch gesunken. Wahrscheinlich hat Ölkohle die Kolbenringe erfolgreich verkniesen und damit undicht werden lassen.

Bei einem Wechsel von 5W40 auf 0W40 würde ich das Zeugs gerade NICHT einsetzen. Bei Ablagerungen im Motor aber definitiv. Denn Ölkrusten sind KEINE Dichtungen. Eine Dichtung, die nur noch durch Gammel zusammengehalten wird ist eben hin und muss getauscht werden, damit muss man leben.

Es gibt übrigens etliche Sorten Ölschlammspülung. Ich hab Liqui Moly Motor Clean verwendet. Das wird 10 min vor dem Wechsel in den bereits laufenden und betriebswarmen Motor gekippt, 10 min im Leerlauf(!) umgepumpt. Dann raus, neues Öl rein, das wars.

Da du bereits ein Öldruckproblem hast und damit vermutlich richtig viel Gammel im Kreislauf würde ich empfehlen, die Spülung zweimal direkt hintereinander zu machen, Billigöl Baumarktware dazwischen. Und wenn nach der Schlammspülung die Öldrucklampe dauerhaft an ist Motor sofort aus und Ölsieb wechseln. Das wird dann definitiv "dicht" sein. Diese Reiniger lösen einiges auf - blöd wenn sich irgendwo dicke Brocken ablösen und dann das Sieb zusetzen. Die Brocken, die bei gutem Öl dort eigentlich gar nicht sein dürften, das nebenbei erwähnt.

Blöd wenn man wartet bis alles vergnaddelt ist. Und Kawaman hat vollkommen recht - Öldruck bitte messen. Mit Dusel ists nur der Druckschalter. Und bevor man die Ölpumpe wechselt kann man sein Glück mit so einem Reiniger versuchen. Denn mit Glück ist "nur" das Ölsieb mit relativ kleinen Bröckchen quasi zu. Diesen Mist lösen die Reiniger definitiv auf. Und danach würde ich ein Markenöl mit hohem Reinigeranteil fahren um Reste schonend aufzulösen - ich hab das Shell New Life genommen.

@Cocker

Es gibt keinen "nützlichen" Ölschlamm und wenn die VDD gesifft hat, war sie schon vorher spröde...

Eine Schlammspülung schadet nicht hat aber auch keinen wirklichen Nutzen, wenn man danach keine Motorspülung macht.

Ich habe bei unseren Opels schon ein paar Mal die Hardcorespülung mit Diesel gemacht.

Es hat soweit geholfen, dass der Ölverbrauch runter gegangen ist.

Bei jeder Motorspülung gibt es aber ein Problem, je nachdem, welches Öl gefahren wurde und wieviel Ölkohle dadurch vorhanden ist.

Wenn sich zuviel Ölschlamm gebildet hat, kann sich das Sieb im Ölsumpf zusetzen. Dann kann die Ölpumpe nicht genug Druck aufbauen...

Ich habe bei unserem X18XE vor kurzem die Ölwanne gewechselt (wegen Ölsensor, war etwas tricky, da ÖWa zweiteilig). Der vorherige Besitzer muss das billigste Öl gefahren sein, soviel Schlamm und Ölkohle... Da hätte ein Spülung allein nix gebracht.

Also das Sieb in Benzin gereinigt. Die Ölkohle so gut es ging vom Schwabbelblech und aus den Ecken, usw. In den Ecken des ZKD war übrigens auch der Schlamm...

Da der Vectra auf Alk unterwegs ist, hat man auch Alkeintrag in's Öl. Ich vermute mal, dass der Alkohol auch 'ne reinigende Wirkung hat. Jedenfalls ist das Öl jetzt nach 2 Jahren E85 und drei Ölwechseln auch nach 5000km noch sauber und ist nur minimal dunkler als beim Einfüllen...

 

Übrigens:

Diese Klackern ist bei Opelmotoren der Jahre eigentlich normal, wenn es aus Richtung Kurbelwelle kommt. Dieses Klackern darf beim Gasgeben NICHT lauter werden. Ist dies der Fall, ist es kein Grund zur Sorge. Erst wenn das Klackern mit der Drehzahl lauter wird, kann es ein Hinweis auf einen kommenden Lagerschaden sein.

 

Unser C20NE klackerte ca. ab Kilometer 150.000 (lief mit 340tkm trotzdem noch top), unser Y22XE klackert jetzt auch schon seit 100000km.

Unser X18XE klackert noch nicht, der hat aber erst 160tkm runter...

Wenn die Hydros fertig sind, ist es eher ein Rasseln.

 

Gruß

Themenstarteram 13. August 2012 um 10:44

Hallo und danke für eure Antworten.

Der Vorbesitzer meines Wagens hat scheinbar auch das billigste öl gefahren und immer bei Mr. wash machen lassen.

Zu den zwei reinigungen hintereinander: ich habe die Anfrage bei LM gestellt ob ich erst die schlamm spülung 300 km fahren kann und dann 10w/ min. vorher die Motorspülung verwenden kann, das wurde mir aufgrund der viskosität s veränderung von abgeraten.

Das klackern wird nicht lauter habe das jetzt seit ca. 3 wochen und ca 2000 km, es ist auch immer vorhanden, probiere nachher mal ein Video aufzunehmen wo das klackern zu hören ist.

Ich weiß das es aus dem Motor kommt man hört es gering fügig lauter wenn ich den öl deckel abnehme, da sieht man aber auch gut wie das öl durchgewalzt wird von kurbel- oder nockenwelle.

Nachher kommt das video, bis dann.

Vielen Dank

Dreistein

Hallo

Ich würde auch erstmal mit der Messuhr den Öldruck überprüfen, ist der Druck i.O. kommt ein neuer Öldruckschalter rein und geht dann wieder die Lampe an, werden die Kabel durchgeprüft.

Ist der Fehler da nicht zufinden, wird eine Motorspülung durchgeführt und danach die Ölwanne abgenommen, alles gesäubert und vorallem das Saugrohr zur Ölpumpe ausbauen und reinigen.

Jetzt könnte man auch gleich die Pumpe mit ausbauen und ersetzten, aber eine Ölpumpe ist teuer, kostet orig. 300,- Euro und von Meyle ca. 170,- Euro, darum würde ich erstmal alles wieder zusammen bauen, billiges ÖL einfüllen und testen ob es funktioniert.

Wenn nicht, ÖL ablassen Ölwanne ab und Pumpe wechseln.

Wenn es funktioniert, billig ÖL ablassen und ein 5W40 einfüllen, ich würde das Praktiker Leichtlauföl ( Highstar) nehmen, kostet übrigens jetzt 18,99 die 5 Liter.

Noch ein Tipp, wenn ein Öl nach 5000Km immer noch sauber ist, dann taugt es nichts und ich würde mir Gedanken machen, denn genau das ist mit die Aufgabe vom Öl, diese Sachen in der Schwebe zuhalten und nicht abzulagern.

Der Auto Doktor

Zitat:

Original geschrieben von Auto Doktor

 

Noch ein Tipp, wenn ein Öl nach 5000Km immer noch sauber ist, dann taugt es nichts und ich würde mir Gedanken machen, denn genau das ist mit die Aufgabe vom Öl, diese Sachen in der Schwebe zuhalten und nicht abzulagern.

Sorry, das ist Quatsch.

Wenn der Motor innerlich sauber ist, warum soll dann das Öl dunkel werden?

Wenn man sich mal das Öl bei relativ neuen Motoren anschaut, wird man auch feststellen, dass dies nur unwesentlich dunkler wird.

Fährt man dann auch noch alternativ (Gas bzw. Alk), dann hat man auch kaum Eintrag in's Öl (beim Gaser nur beim Starten, wenn überhapt, und beim Alki etwas Wasser und Ethanol).

 

Man kann sich auch den Spaß machen, einfach ein Öl mit starker Reinigungswirkung einzufüllen. Habe ich auch bei unserem Gaser mal (nach Dieselspülung) gemacht. Da ich bei dem 2x im Jahr wechsle, war das Öl nach dem ersten Mal noch pechschwarz, nach dem 5. (kann auch der 6. gewesen sein), blieb das Öl aber hell und wurde nicht mehr schwarz.

Bei unserem Alki ging das Ganze schneller, vermutlich weil ich den Ölschlamm und die Kruste so gut es ging aus Ölwanne und ZK entfernt habe.

 

Gruß

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