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Öl absaugen

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 25. Januar 2014 um 18:35

Hallo

Ich habe mich jetzt durch viele verschiedene Foren gelesen, und auch durch dieses hier, aber bin noch nicht so wirklich schlau geworden. Ich möchte gerne das Öl von meinem Golf 6 2.0 tdi in Zukunft selbst wechseln. Da ich aber keine Grube oder ähnliches zur verfügung habe, spiele ich mit dem Gedanken, das Öl abzusaugen. Habe gelesen die Ölpumpe Proxxon 25262 soll dafür gut geeignet sein. Gibts günstig bei Amazon oder sonstwo. Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht? Passt der Schlauch in den Ölmessstabkanal ( so nenn ich das jetzt einfach ) und reicht bis zum Grund der Ölwanne? Oder kann man bei dem Auto das Öl nicht absaugen?

Habe auch schon ein paar Videos angeschaut, also das Ding rein, absaugen- fertig. Dann noch den Filterwechsel und fertig. Viel falsch machen kann man ja da nicht oder? Wäre gut, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte, ich bin auf dem Gebiet ein völliger Neuling. :( :(

So würde ich es machen:

Öl schön warm Fahren

Öl absaugen

Filter wechseln

Neues Öl rein

Motor an machen und kurz laufen lassen, dann die Menge kontrollieren

Fertig

Vielen Dank schonmal!

Gruß Nico

Beste Antwort im Thema

Habe selbst jahrelang in ner Werkstatt gearbeitet. Kenne keinen ,,echten'' Autoprofi ;) der das Motoröl nur absaugt. Sowas hat auch früher keiner gemacht und ist wohl jemandem eingefallen, der wenig Zeit und Lust hatte, sein Auto von unten zu sehen.

Richtig ist, das Öl mit der ABLASSSCHRAUBE zu entfernen. Dauert am Ende keine 30 Minuten länger, ist aber für den Motor 1000 x besser.

Und mal ganz nebenbei: Robuster sind die heutigen Motoren ja auch nicht unbedingt geworden. ;) Da würd ich keine Experimente machen. ;)

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Also, ich hab jetzt mal den Ölwechsel von oben gemacht, ich glaube ich bleibe dabei. Saubere Sache, keine Abdeckung abmontieren, Ölschraube kann drin bleiben. https://www.youtube.com/watch?v=OtUd0zflPjI

Mache ich auch so mittels Saugpumpe aus dem Bootservice. Bleiben nur etwa 250ml drin. Wenn überhaupt...

Die Pumpe kenne ich auch, das funktioniert recht gut - jahrelang beim Golf 3 so gemacht. Beim 1.6l TDI darf aber lt. Serviceplan nicht abgesaugt werden (ka. wie es bei den anderen Motoren aussieht).

? Warum das denn?

Zitat:

@QuirinusNE schrieb am 20. Mai 2016 um 21:37:05 Uhr:

? Warum das denn?

Gute Frage, habe ich aber auch nicht rausgefunden. Wenn man sich mal ein Foto der Ölwanne anschaut:

http://www.motorteiledirekt.de/.../P1010106_1.JPG

...der Motor ist ja leicht nach hinten geneigt, meine ich, aber es sieht es ja so aus als wäre der Punkt der Ablasschraube nichtmal der tiefste Punkt in der Wanne. Ich hab mir gedacht es sind vielleicht irgendwelche Komponenten zwischen Ölwannenboden und dem Peilstabrohr so das man mit der Sonde nicht auf den Boden der Wanne gelangt. Oder es gibt vielleicht Sonden die unter umständen den Ölsensor beschädigen wenn die sich am Boden umlegen und man weiter reinschiebt ?

Habs dann halt klassisch abgelassen und mir nichts weiter dabei gedacht.

Im Anhang ein Foto aus meinem Serviceheft - ist überigens ein Variant, aber das sollte ja eigentlich egal sein. Bei "Ölwechsel" steht so ein kleines "c" und beim "c" dann: "nur ablassen, nicht absaugen"

 

Guckt doch mal bei euch nach was da steht, wäre für mich mal interessant.

20160520-220929

Muss ich mal nachsehen. Mein Saugschlauch ist sehr dünn und kommt unten auf. Der ist relativ steif und lässt sich nicht so einfach knicken.

Hab es schon mehrfach ohne Schaden gemacht...

Zitat:

@NNico93 schrieb am 25. Januar 2014 um 21:10:41 Uhr:

Diese Pumpe dürfte doch ausreichen oder? Hat 3 Schläuche+ Sonden mit unterschiedlichen Durchmessern. Ich glaube beim 6er ist der Durchmesser 6cm oder?

Zitat:

@BettyBohm schrieb am 2. November 2016 um 20:44:52 Uhr:

Zitat:

@NNico93 schrieb am 25. Januar 2014 um 21:10:41 Uhr:

Diese Pumpe dürfte doch ausreichen oder? Hat 3 Schläuche+ Sonden mit unterschiedlichen Durchmessern. Ich glaube beim 6er ist der Durchmesser 6cm oder?

Wenn ein MANN Zentimeter misst... ich befürchte der Ölmessstab hat einen Außendurchmesser von 3mm.. und innen , 1 bis 1,5mm

insofern dürfte absaugen nur mit einem Kupferrohr möglichen sein.. Betty

 

hat es jemand mit absaugen geschafft ? Andernfalls würde mich interessieren ,

wie ihr beim Cabrio das Problem der Bodenabdeckung gelöst habt beim selber machen..Mein Golf hat leider eine große Bodenabdeckung

Ich würde mir nämlich für die Zukunft gern einen Arbeitsklappe.. wie u.a beim BMW reinschneiden lassen.. Denke dabei das mir ein Schlosser ein 22x22cm Loch ausschneidet , diese dann mit einer 25x25cm Aluplatte verdeckt und mit Blechschrauben fest befestigt..sollte die nächsten Ölwechsel in Zukunft vereinfachen

Was soll das?

a) verbietet VW bei vielen Motoren/Fahrzeugen explizit das Absaugen, aus gutem Grund.

Einfach mal nachmessen und vergleichen, wie viel Altöl beim Ablassen rauskam und wie viel beim Absaugen, da dürfte es vermutlich nicht unerhebliche Unterschiede geben!

b) Serviceklappe?

Mein (zugegeben:)) Bora Variant TDI, also Golf IV und nicht VI hat eine komplette, vollflächige untere Motorabdeckung, zum Glück, denn die hält Motor & Getriebe, vor allem aber die Elektrik dort schön sauber und vor allem korrosionsfrei (Stichwort: Streusalz)! :eek:

Den Ölwechsel mache ich seit Jahren wieder selbst, auf heimischen Hof vor der Garage = keine Hebebühne, keine Grube, keine Auffahrrampen.

Fahrzeug mit einem kleinen Mini-"Rangier"-Wagenheber seitenweise ganz fix mal eben nur ganz leicht liften / aus den Federn heben, damit man mit der Schulter (und nicht etwa mit dem Kopf !!!) unters Auto an die inneren der insgesamt 10 Torx-Schrauben (5 links, 5 rechts) kommt.

Nach dem Lösen dieser kann das Fzg. bereits wieder abgelassen werden.

Motorabdeckung demontieren (vorn nur mit Laschen am Querträger / Frontstoßfänger eingeschoben),

Ölablassschraube demontieren, Motoröl in eine Altölwanne ablassen, währenddessen man oben den ÖlFi-Einsatz aus dem Stehfiltergehäuse entnimmt und damit dem ganzen Ölkreislauf auch noch die Möglichkeit gibt, von oben Luft nachzuziehen, während unten das Öl ausläuft (na gut, Öleinfülldeckel ist dabei meist eh auch schon ab, insofern gleich 2 Öffnungen...:)).

Neuen ÖlFi rein, Dichtung mit Öl benetzen, Kunststoffdeckel handfest anziehen, fertig.

Unten neue Schraube (meist nehme ich aber doch die alte, allerdings mit einer Lage Teflon-Dichtband...) einschrauben, fertig.

Frischöl gem. Herstellerangaben (bei mir 4,3l) einfüllen, Motor kurz starten und laufen lassen. Später den Frischölstand nochmals kontrollieren, während man unterdessen den Rest des Frischöls aus dem 5l-Kanister in das 1l-Nachfüll-Fläschchen umgefüllt hat (wenn da überhaupt noch Platz war! Mein Oldie verbraucht mit knapp 170tkm nach immerhin 16 Jahen noch immer nur zwischen 200-300ml Öl auf 15tkm/1 Jahr=QG0=kein Longlife, und, nein: Es ist nicht defektbedingt auffällig viel DK im Öl, ganz im Ggt! :D). Das aufgefangene Altöl (bei mir knapp 4,3l) in den leeren 5l-Kanister umfüllen und später beim örtlichen Recyclinghof oder der offline-Verkaufsstelle abgeben. Fertig.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 2. November 2016 um 21:56:09 Uhr:

Was soll das?

a) verbietet VW bei vielen Motoren/Fahrzeugen explizit das Absaugen,

du hast jetzt hier eine ausführliche Beschreibung abgeliefert.. Insofern Danke ! Betrifft leider nicht den Golf 6 Cabrio und klärt auch nicht wirklich , warum Limousine und CABRIO unterschiedliche Größen haben trotz deiner nachvollziehbar guten Erklärung.. Das Golf 6 Cabrio hat neben 6 Vielzahnschrauben noch 10 oder 12 Torx..

Ich kann aber nachvollziehen das man aus einem 1mm Öl-Messstab nicht alles heraus saugen kann da der kleinste Dreck bzw Ölschlamm diesen 1mm Schlauch/Rohr verstopfen würde. Bei einer preiswerten Absaugpumpe, könnte das bei Unachtsamkeit das Aus für sie bedeuten.

Bei meinen anderen Autos standen glücklicherweise Ölstabsmaße von 4-6mm Innenmaß zVg. Das toppt VW selbst als Aussenmaß.. Zumindest passte der Schlauch in alle anderen rein und die Pumpe zog problemlos und vollständig alles heraus..Insbesondere dann, wenn man mit den Hinterrädern eine Neigung nach vorn schafft..(Bürgersteig o.ä..)

Wie ich weiter oben schrieb, benutze ich eine Saugpumpe aus dem Bootsservice. Dort gibt es aus gutem Grund keine Ablassschrauben. Der Saugschlauch passt einwandfrei in die Führung des Messstabes. Dieser ist 5,5mm dick.

Die Differenzmenge zur angegebenen Ölmenge inkl. Filterwechsel ist nicht ganz 0,2 Liter. Von daher absolut zu verkraften. Ich weis auch nicht, wie lange die Werkstatt den Motor "ausbluten" lässt.. Außerdem füllt die Werkstatt immer über Max. ich aber nur bis 3/4 auf der Markierung.

Und Verstopfungen wegen Schlamm hatte ich auch noch keine, obwohl der Saugschlauch so tief es geht in der Wanne liegt.

EDIT: lass die Finger von einer lektrischen Saugpumpe! Macht nur lärm und taugt nix. Zumindest nicht aus dem Baumarkt. Habe ich auch.. Manuelle Pumpe 1000x besser und lautlos...

Aus passendem Tecalanrohr eine Sonde bauen. Zusammen mit einer Proxxon Ölpumpe mach ich das schon fast 20 Jahre

Zitat:

@heizoelblitz schrieb am 3. November 2016 um 10:40:10 Uhr:

Aus passendem Tecalanrohr eine Sonde bauen. Zusammen mit einer Proxxon Ölpumpe mach ich das schon fast 20 Jahre

hatten die vor 20 Jahren schon solch enge Messstabeinlässe? . .der 6er Golf Messstab Einlass hat ein Einlassmaß von 3 mm , so das dass einzusteckende Innenrohr dazu , zum Absaugen max 1mm beträgt..

Damit dauert das absaugen mit einer gute Pumpe allerdings eine Ewigkeit.

Ich werde auf Grund der vielen Meinungen erst das Öl absaugen .. und anschließend , von unten den üblichen Weg gehen. Diese Mühe mach ich mir wegen mal um selbst zu sehen ,was hier die Männer so abliefern..

In deinem Vorschlag wäre der Innenschlauch nicht 1mm sondern nur 0,5mm.. Vielen DANK trotzdem..

Zitat:

@QuirinusNE schrieb am 3. November 2016 um 09:19:39 Uhr:

Wie ich weiter oben schrieb, benutze ich eine Saugpumpe aus dem Bootsservice. Dort gibt es aus gutem Grund keine Ablassschrauben. Der Saugschlauch passt einwandfrei in die Führung des Messstabes. Dieser ist 5,5mm dick.

Die Differenzmenge zur angegebenen Ölmenge inkl. Filterwechsel ist nicht ganz 0,2 Liter. Von daher absolut zu verkraften. Ich weis auch nicht, wie lange die Werkstatt den Motor "ausbluten" lässt.. Außerdem füllt die Werkstatt immer über Max. ich aber nur bis 3/4 auf der Markierung.

Und Verstopfungen wegen Schlamm hatte ich auch noch keine, obwohl der Saugschlauch so tief es geht in der Wanne liegt.

EDIT: lass die Finger von einer lektrischen Saugpumpe! Macht nur lärm und taugt nix. Zumindest nicht aus dem Baumarkt. Habe ich auch.. Manuelle Pumpe 1000x besser und lautlos...

das dass funktioniert zweifel ich auf Grund meiner Erfahrungen bei anderen Auto Marken nicht an.. Am beschriebenen Golf allerdings ist für das Einführen eines 5,5mm Schlauches gar kein Platz..Allenfalls 3mm. Dieser hat aber nur einen 1mm Innenmaß als Durchlauf.. Trotzdem Danke..Betty

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