Neuer 528i 4 Zylinder - Schon jemand gefahren ?

BMW 5er

hi,

mich würde mal interessieren, ob schonmal jemand diesen wagen mit GTI motor überhaupt gefahren ist ?
wir alle quasseln drüber aber es scheint alles theorie zu sein.
ich könnte mir nie vorstellen einem solchen mötörchen den vorzug über den 30i zu geben, zumal der preisunterschied nur € 1500,-- ist.

claus

Beste Antwort im Thema

@JJ400:

Danke dass Du Nytro erklären willst wie ein R6 klingt, der ja schon 530i und jetzt 535i gut kennt.
Da schreibt endlich mal einer was zum Thema und dann kommen wieder alle Nullchecker mit ihren Vorurteilen, die eh schon dieses Thema vermüllt haben. Echt grausam.

@Nytro:

Danke dass Du nach dem ganzen gequirlten Schwachsinn der gefühlten 1000 Beiträge zuvor endlich mal was zum Thema beigetragen hast. Glaube ich ist der zweite Beitrag auf immerhin 12 Seiten, welcher auf die Frage de TE eingeht.

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Zitat:

Original geschrieben von Ghosti21



Zitat:

Original geschrieben von Felux


Sind schon alle arm hier 😁

Ich würde meinen R6 sofort gegen einen 4 Zylinder Turbo tauschen, schneller, und insgesamt weniger Verbrauch, das einzige wo der R4 T mehr säuft ist bei Vollgas auf der Autobahn, der Normalfahrer kommt trozdem besser weg.

Endlich einmal ein vernünftiger Kommentar hier!

Und warum soll bitte ein R6 unvernünftig sein?

Das ist doch eine genau so sinnvolle Diskussion, wie Apple gegen PC. Welcher ist nun wirklich besser?

Oder warum kaufen die Leute das iPad so gerne, obgleich es weit überteuert ist?

Autokauf ist nicht nur reine Vernunft (heute noch zumindest, wo es die Wahl der Unvernunft mit einem Plus an Emotionen), sondern eben eine emotionale Sache. Der eine kauft sich die aktuelle E-Klasse und behauptet, die sei schön, der andere hat sich früher den E60 gekauft und behauptet, der sei schön gewesen. Kann man nun mit irgendwelchen

rationalen

Argumenten belegen, welcher Recht hat?

So ähnlich verhält es sich bei den Motoren, bei denen der R6 einfach besser zur BMW-Tradition passt.

Wer den sahnigen Zweiliter-Sechszylinder kennt, der etwa vom Ende der Siebziger bis weit in das 21. Jahrhundert gebaut wurde, weißt wovon ich spreche.

Eine S-Klasse gibt es nun auch mit einem Vierzylinder-Diesel, und der Wagen wird sich bestimmt toll verkaufen. Aber bei einem Preis von um die 70t€ eine Taxi-Gurke zu kaufen, käme für mich nicht in Frage. Dasselbe gilt für BMW - im 1er für die Stadt ist mir der Vierzylinder gerne willkommen, würde ich mir aber mein Hauptfahrzeug aussuchen, müsste dieser solange es nur geht, einen Reihensechser haben. Nicht aus Vernunftsgründen, sondern aus reiner Emotion.

Kommen wir auf die Vernunft zurück, ist bald auch in DE ein generelles Tempolimit zu erwarten, denn das ist ja "vernünftig". Für viele von uns aber, die seit Jahren unfallfrei ohne Tempolimit sicher unterwegs sind, ist das nicht unbedingt "Vernunft", was hier spricht, sondern wahltechnischer Opportunismus. Aber das wurde ja schon hier zu genüge diskutiert.

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager



Zitat:

Original geschrieben von passenger74


Der 528i hat doch nicht 2 Turbos, oder? ... "TwinPower Turbo", ja; aber nicht Twin Turbo ... ?!
In der Tat handelt es sich beim TwinScroll Turbolader des BMW 528i um einen Turbolader.

Gruß
Der Chaosmanager

Da bin sogar ich vor lauter Twin Power etc. mal durcheinander gekommen.

An der Kernaussage meines Posts ändert sich jedoch nichts, die Werte bleiben gleich...

Grüße

Meine Sechszylindererfahrung (Benzin) ist mehr als durchwachsen, kenne:

- 320i E30, 129 PS -> Super Laufkultur, aber ein Säufer vor dem Herrn und brauchte Drehzahl, Drehzahl und nochmals Drehzahl

- 520iA E60 (2,2l), 170 PS -> Schöne Laufkultur, aber im Stadverkehr hins. Verbrauch und Abzug eine Zumutung

- 325i (2,5l) E90 -> Laufkultur o.k., aber wieder (grade im Stadtverkehr) ein Schluckspecht und untenrum kaum Drehmoment

- 525xiA E60 (2,5l), 218 PS -> Wieder nette Laufkultur, aber wo sind die 218 PS versteckt? "Lahm" und durstig...

- 530iA E61, 258 PS -> Der machte Laune, ging gut, klang gut und war vom Verbrauch her noch akzeptabel (Mischbetrieb BAB und Stadt)

- 523iA E60 (2,5l), 190 PS -> Vollkommene Katastrophe, der Motor klang einfach nur traurig, absolut kein Durchzug von unten, im Stadtverkehr musste die Automatik zum Überholen teilw. 2 Gänge nacheinander runterschalten (kein Kickdown), anschließend dann nur noch jaulender Motor

Mein persönliches Fazit:

Wenn man Klangliebhaber ist, dann hat der R6 natürlich seinen Reiz. Wobei die Direkteinspritzung auch hier viel kaputt gemacht hat...
Die Motoren sind als Sauger heute aber nicht mehr zeitgemäß, vielleicht vom 30er einmal abgesehen.
Im Alltagsbetrieb bekomme ich mit Turbos einen viel pragmatischeren Drehmomentverlauf bei gleichzeitig geringerem Verbrauch.
Drücke ich drauf, dann zahle ich natürlich für den Turbo. Aber die Abschnitte, wo man >200 km/h über einen längeren Zeitraum fahren kann, werden immer weniger.

Die Verbrauchsvorgaben kommen von der EU, die Konzerne müssen reagieren und da hat der 6er bei den Benzinern unter 250 PS einfach keinen Platz mehr. Es ist müßig über Luftpumpen etc. zu diskutieren. Die Entscheidung hat nicht BMW getroffen...

Grüße

Zitat:

Drücke ich drauf, dann zahle ich natürlich für den Turbo. Aber die Abschnitte, wo man >200 km/h über einen längeren Zeitraum fahren kann, werden immer weniger.

Könnte hier bitte nochmal jemand die Verbrauchskennfelder Sauger vs. Turbo (Benziner) hochladen? Es wurden in der letzten Zeit ja einige recht aussagekräftige Grafiken gepostet, die klar gezeigt haben, dass die These, Turbomotoren würden im oberen Leistungsbereich "durch den Turbo" mehr verbrauchen als leistungsgleiche Sauger, ein Hoax ist. Ich finds nur gerade nicht mehr.

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Zitat:

Original geschrieben von Amaryllis21



Zitat:

Original geschrieben von derradlfreak



das macht bei einem Liter Mehrverbrauch des 530d ca. 6000 Euro Mehrkosten alleine für den Sprit; Wertverlust dürfte keine Rolle spielen, denn nach der Distanz sind beide praktisch wertlos. Und der Service beim 530d ist auch teurer, was man gut am Servicepaket von BMW sieht. Rechnet man die Differenz hoch, addiert den Spritmehrverbrauch und die höheren Anschaffungskosten, dann dürfte der 530d unterm Strich gut und gerne 20.000 Euro (oder 5 ct/km) teurer kommen.
Genau da liegt mein Punkt:
1) Verbraucht er wirklich 1l weniger, oder ist es eher so, daß bei ausgewogenem Volllast/Teillast-Profil der 520d auf Dauer schlechter Weg kommt? Bei 200km/h verbraucht der 520d deutlich mehr als der 530xd
2) Der einzelne Service mag teurer sein - ja - Aber braucht der 530xd weniger Service, geht weniger "außer der Reihe kaputt", ist der 4er anfälliger, launischer?
3) Anschaffungskosten: Nun ja, wenn für ein Auto mit 400tkm noch Geld bezahlt wird - Dann eher für den 530xd als für den 520d. Und wenn nur 4k€ bezahlt werden - Das ist ein Drittel des Mehrpreises.

Ich würde wetten, daß beide gleich teuer sind, das Geld fließt nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Beim 530er gleichmäßig über die Zeit, beim 520d ab Jahr 4 in der Werkstatt und beim Verkauf.

das hast Du Dir aber aber wunderbar schöngerechnet. Meine Zahlen hingegen sind Fakten. 1.) auch ein 530 d ist nach 400.000 km nix mehr wert. Hier einen Mehrwert von mehreren tausend Euro gegen dem 520d zu prognostizieren ist absoluter Humbug. 2.) den 520 d habe ich auch auf freier Bahn noch nicht über 10 l gebracht, bei gemütlicher Landstraßentour steht die 4 vor dem Komma, da willst Du mir doch nicht ernsthaft verkaufen, der 530 xd sei sparsamer? Der einzige Vergleich unter absolut gleichen Bedingungen (NEFZ) spricht jedenfalls eine deutliche Sprache. Und warum soll der 520 d teurer in der Wartung sein? BMW kalkuliert jedenfalls anders, und die sollten es wissen. Und außerdem gilt immer noch: was nicht dran ist kann nicht kaputtgehen (xdrive). Zudem sind Liter- und Zylinderleistung ähnlich, und das Forum ist auch nicht gerade übervoll von verendeten 20d (obwohl er millionenfach unters Volk gebracht wurde). Es bleibt also bei 20.000 Euro Mehrkosten für den 530xd, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Zitat:

Original geschrieben von muc72



Zitat:

Drücke ich drauf, dann zahle ich natürlich für den Turbo. Aber die Abschnitte, wo man >200 km/h über einen längeren Zeitraum fahren kann, werden immer weniger.

Könnte hier bitte nochmal jemand die Verbrauchskennfelder Sauger vs. Turbo (Benziner) hochladen? Es wurden in der letzten Zeit ja einige recht aussagekräftige Grafiken gepostet, die klar gezeigt haben, dass die These, Turbomotoren würden im oberen Leistungsbereich "durch den Turbo" mehr verbrauchen als leistungsgleiche Sauger, ein Hoax ist. Ich finds nur gerade nicht mehr.

im Golf-Forum fand die selbe Diskussion statt. Nach langer Debatte und vielem Rechnen stand fest, dass der Turbo bei Teillast sparsamer ist als der Sauger, bei Volllast beide etwa gleich viel verbrauchen. So ist der Turbo-Aufschlag immer noch vorhanden, allerdings nur verglichen mit seinem ohnehin niedrigeren Teillastverbrauch.

Dürfte hier ähnlich sein. Der endgültige Beweis erforderte sämtliche Muscheldiagramme, welche einfach nicht vorliegen. Liest man aufmerksam die Berichte der Umsteiger (530i LCI E60 auf F10 535i), ist der (Paxis-)Verbrauch, unabhängig des Fahrstil, etwa gleich geblieben. Da es sich beim 535i ja bekanntlich um einen R6 handelt, sollte es nicht schwerfallen, dem neuen 528i einen Minderverbrauch (gegenüber 530i/535i) zuzubilligen.

Zitat:

Original geschrieben von MurphysR



Zitat:

Original geschrieben von bmw500


Warum hat sich BMW nur jahrelang mit den 6-Zylinder-Motoren aufgehalten? Die Kundschaft scheint doch schon lange auf die 3- od.- 4-Zylinder gewartet zu haben. (Ok, etwas überspitzt.)
Sorry, aber wenn die seidige Laufkultur der R6-Benziner in diesem Jahrhundert noch ein kriegsentscheidendes Kaufargument wäre: Warum verkauft BMW dann soviele Diesel (bei denen selbige gegen Null geht, jeder Dacia-Vierzylinder klingt tausendmal besser)???

Nee, geben wir einfach dem R4T eine faire Chance. BMW hat schliesslich bei jeder Motorisierung (die R4 Benziner mal ausgenommen) in den letzten Jahren der Konkurrenz deutlich gezeigt, wo der Hammer hängt. Ich gehe mal davon aus, daß es diesmal wieder so sein wird.

Ich weiß ja nicht, was Du für ein Klangempfinden hast, aber den Dacia-Vierzylinder zeigst Du mir mal, der eine bessere Klangkulisse haben soll als ein R6-Diesel von BMW

Zitat:

Original geschrieben von bmw500


Die Diesel werden wahrscheinlich von den vielen Dienst- und Langstreckenfahrern bevorzugt.

Das liest sich so, als wenn man hier von einer Minderheit spräche.

Fakt ist, dass in Deutschland 89,6 % aller neu zugelassenen 5er Diesel sind.
(Quelle KBA Jan-Aug. 2011)

Gruß
Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager



Zitat:

Original geschrieben von bmw500


Die Diesel werden wahrscheinlich von den vielen Dienst- und Langstreckenfahrern bevorzugt.
Das liest sich so, als wenn man hier von einer Minderheit spräche.

Fakt ist, dass in Deutschland 89,6 % aller neu zugelassenen 5er Diesel sind.
(Quelle KBA Jan-Aug. 2011)

Gruß
Der Chaosmanager

das entspricht ziemlich genau dem Firmenwagenanteil des F10 (ca. 87 %)

Zitat:

Fakt ist, dass in Deutschland 89,6 % aller neu zugelassenen 5er Diesel sind.
(Quelle KBA Jan-Aug. 2011)

Gruß
Der Chaosmanager

Zitat:

das entspricht ziemlich genau dem Firmenwagenanteil des F10 (ca. 87 %)

Fazit: Fast alle Diesel sind Firmenwagen.

Herrlich...

Zitat:

Original geschrieben von derradlfreak


das entspricht ziemlich genau dem Firmenwagenanteil des F10 (ca. 87 %)

Wobei dieser Firmenwagenanteil wiederum zu relativireren wäre; die gewerblichen Zulassungen teilen sich nämlich auf drei Hauptgruppen auf:

- Zulassungen auf den Hersteller - Werksdienstwagen
- Zulassungen auf Händler - Dienstwagen der Händler und Vorführwagen
- "echte" gewerbliche Zulassungen

Die "echten" gewerblichen Zulassungen belaufen sich auf etwa +/- 40 % der Gesamtzulassungen nach einer älteren Statistik.

Gruß
Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager



Zitat:

Original geschrieben von derradlfreak


das entspricht ziemlich genau dem Firmenwagenanteil des F10 (ca. 87 %)
Wobei dieser Firmenwagenanteil wiederum zu relativireren wäre; die gewerblichen Zulassungen teilen sich nämlich auf drei Hauptgruppen auf:

- Zulassungen auf den Hersteller - Werksdienstwagen
- Zulassungen auf Händler - Dienstwagen der Händler und Vorführwagen
- "echte" gewerbliche Zulassungen

Die "echten" gewerblichen Zulassungen belaufen sich auf etwa +/- 40 % der Gesamtzulassungen nach einer älteren Statistik.

Gruß
Der Chaosmanager

ganz genau wird man das nie sagen können. Schließlich werden ja auch viele Firmenwagen mehr oder weniger privat mitgenutzt. Nachdenklich finde ich dabei nur, dass gerade mal jeder 8. Neuwagen (bei der E-Klasse sogar nur jeder 10.) an Privatkunden verkauft wird.

Grüße

derradlfreak

@Chaosmanager,

mir war schon bewußt, dass die Dienst-Diesel in der Mehrheit sind und die vorangegangenen Posts zeigen das ja auch sehr deutlich.

Meine R6-Benziner waren und sind eben eine Minderheit. Hoffentlich gibt es diese noch eine Weile, können ja die schöne CO2-Bilanz nicht sehr beeinflussen.

Zitat:

Original geschrieben von derradlfreak


ganz genau wird man das nie sagen können. Schließlich werden ja auch viele Firmenwagen mehr oder weniger privat mitgenutzt. Nachdenklich finde ich dabei nur, dass gerade mal jeder 8. Neuwagen (bei der E-Klasse sogar nur jeder 10.) an Privatkunden verkauft wird.

realistisch sind es sogar noch weniger, da die Zulassungsstellen natürliche Personen nicht nach "echten" Privaten und Freiberuflern/Gewerbetreibenden separieren können.

In meinem Bekanntenkreis zählen interessanterweise gleich alle BMWs in die letzte Kategorie. Geschätzte Privatnutzung liegt dabei im Mittel deutlich unter 10%, eher in der Gegend von 5.

Zitat:

Original geschrieben von derradlfreak


ganz genau wird man das nie sagen können. Schließlich werden ja auch viele Firmenwagen mehr oder weniger privat mitgenutzt. Nachdenklich finde ich dabei nur, dass gerade mal jeder 8. Neuwagen (bei der E-Klasse sogar nur jeder 10.) an Privatkunden verkauft wird.

Ich habe jetzt die aktuelle KBA-Statistik für den Monat August vorliegen (allerdings nur für BMW insgesamt). Demnach verteilen sich die Zulassungen wie folgt:

24 % Händler- und Werkszulassungen
14 % Zulassungen auf Autovermieter
33 % sonstige gewerbliche Zulassungen
28 % private Zulassungen

Die Verteilung der gewerblichen Zulassungen insgesamt sah bei BMW im selben Monat wie folgt aus:

1er 66.2 %
3er 81,4 %
5er 86,0 %
6er 84,4 %
7er 91,8 %

Ich will mit diesen Daten mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufräumen, dass die 86 % gewerbliche Zulassungen beim 5er sich auf klassische Dienstwagen beziehen.
Rechnet man die o. g. Zahlen auf den 5er hoch, kommt man bestenfalls auf 40 %, die sich auf sonstige gewerbliche Zulassungen beziehen. Ich weiß nicht wie hoch die Anzahl der Freiberufler und Kleinfirmen sind, die ebenfalls darunter fallen, aber es bleiben somit höchstens 30 % der 5er-Zulassungen in D, die auf den klassischen dienstwagenberechtigten Manager oder Vertriebler entfallen.

Gruß
Der Chaosmanager

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