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Neue Bremsscheiben nach Vollbremsung verzogen?

BMW 3er E46
Themenstarteram 16. Januar 2013 um 17:20

Hallo zusammen,

ich habe etwas Angst: ich habe vorgestern hinten auf meinem E46 316ti neue Bremsscheiben und -Beläge bekommen und bin bisher erst etwa 100 km gefahren. Heute habe ich aber eine Vollbremsung machen müssen.

Die Bremsen sollten ja die ersten 500 km vorsichtig eingefahren werden, weil sich sonst die Bremsscheiben verziehen. Das ABS hat zum Glück relativ früh reagiert, weil die Straße nass war. Somit kann normalerweise auf die Scheiben kein so hoher Druck ausgeübt worden sein, wie es auf trockener Fahrbahn der Fall wäre.

Das Bremsverhalten hat sich nach der Vollbremsung nicht verändert.

Würde sich das Bremsverhalten ändern, wenn sich die Scheiben verzogen hätten? Oder können sich die Scheiben verzogen haben, ich das aber gar nicht bemerke?

Gruß HighMilkyWay

Beste Antwort im Thema

Glaubt Ihr wirklich, dass das Einbremsen erforderlich ist? ... dass es in den Hinweisen der Bremsscheiben steht, weiß ich.

Aber überlegt doch mal ...

... welcher Fahrzeughersteller bittet seine Kunden Vollbremsungen zu vermeiden und vorsichtig zu fahren? Keiner, weil nicht erforderlich.

... welcher Rennfahrer fährt seine Bremsscheiben erst gemütlich ein bevor er wieder am Rennen teilnimmt? Keiner, weil nicht erforderlich.

... welcher Autofahrer bremst aus 200 km/h nur vorsichtig ab, weil es den Bremsscheiben schaden könnte?

OOOOoooops - hier haben wir's! Das vorsichtige Abbremsen und der vorsichtige Umgang mit Bremsscheiben sorgt dafür, dass ein unnötig großer Anteil der Energie in Reibungswärme umgesetzt wird und die Bremsscheiben an Hot-Spot-Bildung leiden - sie sind nicht zwangsläufig "verzogen"!

Das kann jeder selber ausprobieren:

1. Versuch: 200 km/h und mit einer ABS-Vollbremsung auf 80 km/h runter bremsen, direkt wieder auf 200 km/h beschleunigen und die Bremse kurz antippen um zu erkennen, dass sie nciht rubbelt.

2. Versuch: 200 km/h und die nächsten 5 km leicht die Bremse antippen und gaaanz sachte auf 80 km/h abbremsen. Bitte derweil den Geruchssinn abschalten - das riecht bestialisch. Dann wieder auf 200 km/h beschleunigen und die Bremse kurz antippen: rubbelt wie Sau!

3. Versuch: Die nächsten 5.000 km die Bremse immer nur kurz und hart betätigen, unbedingt vermeiden, dass Wärme in die Scheiben geht. Es wird dann zunehmend besser, die HotSpot-Folgen fahren sich langsam raus, die Bremsscheibe ist nicht verzogen.

Viel Spaß beim Testen :-)

Und auf gaaar keinen Fall sollte jemand Angst haben mit frischen Bremsen zu bremsen ... immer kräftig knackig kurz druff ...

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Würde ich mir mal keine Gedanken machen, Bremsen hinten werden bei weitem nicht so belastet wie die vorderen.

Und ja, verzogene Scheiben bemerkt man!

Hinten verzieht sich da mit sicherheit nix, bremst ja nur zu ca 30% mit.

Mach Dir da keinerlei Gedanken, da passiert nix und ist auch nix passiert; so wie Du das beschreibst.

Zitat:

Original geschrieben von HighMilkyWay

Hallo zusammen,

ich habe etwas Angst: ich habe vorgestern hinten auf meinem E46 316ti neue Bremsscheiben und -Beläge bekommen und bin bisher erst etwa 100 km gefahren. Heute habe ich aber eine Vollbremsung machen müssen.

Die Bremsen sollten ja die ersten 500 km vorsichtig eingefahren werden, weil sich sonst die Bremsscheiben verziehen. Das ABS hat zum Glück relativ früh reagiert, weil die Straße nass war. Somit kann normalerweise auf die Scheiben kein so hoher Druck ausgeübt worden sein, wie es auf trockener Fahrbahn der Fall wäre.

Das Bremsverhalten hat sich nach der Vollbremsung nicht verändert.

Würde sich das Bremsverhalten ändern, wenn sich die Scheiben verzogen hätten? Oder können sich die Scheiben verzogen haben, ich das aber gar nicht bemerke?

Gruß HighMilkyWay

Themenstarteram 16. Januar 2013 um 18:25

@all: Vielen Dank. Dann kann ich heute beruhigt schlafen.

Wenn im Herbst dann die vorderen Scheiben und Beläge neu rauf müssen, werde ich die ersten km um so vorsichtiger fahren ;)

Keine Sorgen machen und auf die nächste Vollbremsung warten. Das passt schon! ;)

100-200 km passen schon - keine Panik!

Grüße,

BMW_Verrückter

Zitat:

Original geschrieben von HighMilkyWay

@all: Vielen Dank. Dann kann ich heute beruhigt schlafen.

Wenn im Herbst dann die vorderen Scheiben und Beläge neu rauf müssen, werde ich die ersten km um so vorsichtiger fahren ;)

Markenscheiben und Beläge kaufen, sorgsam montieren, normal einbremsen und auch im weiteren Leben der Scheiben nicht zu zögerlich bremsen!

Und sollte doch mal eine Vollbremsung/ Gefahrenbremsung aus sehr hohen Geschwindigkeiten notwendig gewesen sein, dann (wenn möglich) danach nicht ewig mit vollem Pedaldruck auf der Bremse stehen bleiben sondern möglichst bald lösen und im Leerlauf stehen oder weiterrollen!

(so der Tipp eines Fahrsicherheitstrainers der auch KFZ- Meister ist)

Gruß aus Berlin

Glaubt Ihr wirklich, dass das Einbremsen erforderlich ist? ... dass es in den Hinweisen der Bremsscheiben steht, weiß ich.

Aber überlegt doch mal ...

... welcher Fahrzeughersteller bittet seine Kunden Vollbremsungen zu vermeiden und vorsichtig zu fahren? Keiner, weil nicht erforderlich.

... welcher Rennfahrer fährt seine Bremsscheiben erst gemütlich ein bevor er wieder am Rennen teilnimmt? Keiner, weil nicht erforderlich.

... welcher Autofahrer bremst aus 200 km/h nur vorsichtig ab, weil es den Bremsscheiben schaden könnte?

OOOOoooops - hier haben wir's! Das vorsichtige Abbremsen und der vorsichtige Umgang mit Bremsscheiben sorgt dafür, dass ein unnötig großer Anteil der Energie in Reibungswärme umgesetzt wird und die Bremsscheiben an Hot-Spot-Bildung leiden - sie sind nicht zwangsläufig "verzogen"!

Das kann jeder selber ausprobieren:

1. Versuch: 200 km/h und mit einer ABS-Vollbremsung auf 80 km/h runter bremsen, direkt wieder auf 200 km/h beschleunigen und die Bremse kurz antippen um zu erkennen, dass sie nciht rubbelt.

2. Versuch: 200 km/h und die nächsten 5 km leicht die Bremse antippen und gaaanz sachte auf 80 km/h abbremsen. Bitte derweil den Geruchssinn abschalten - das riecht bestialisch. Dann wieder auf 200 km/h beschleunigen und die Bremse kurz antippen: rubbelt wie Sau!

3. Versuch: Die nächsten 5.000 km die Bremse immer nur kurz und hart betätigen, unbedingt vermeiden, dass Wärme in die Scheiben geht. Es wird dann zunehmend besser, die HotSpot-Folgen fahren sich langsam raus, die Bremsscheibe ist nicht verzogen.

Viel Spaß beim Testen :-)

Und auf gaaar keinen Fall sollte jemand Angst haben mit frischen Bremsen zu bremsen ... immer kräftig knackig kurz druff ...

Themenstarteram 17. Januar 2013 um 14:37

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

... welcher Fahrzeughersteller bittet seine Kunden Vollbremsungen zu vermeiden und vorsichtig zu fahren? Keiner, weil nicht erforderlich.

In der Betriebsanleitung vom E46 steht zumindest, dass sich die optimale Bremsleistung erst nach ca 500 km entwickelt, oder so ähnlich.

Dass man keine Vollbremsung durchführen sollte, dürfen die Hersteller wahrscheinlich Rechlich gar nicht in die Betriebsanleitung schreiben.

Sonst kommt der Liebe Kunde und verklagt BMW, weil er einen Unfall gebaut hat, da er laut Betriebsanleitung keine Vollbremsung hinlegen dürfen hat. ;)

Da ich aber "nur" von ca 110 - 120 auf ca 30 herruntergebremst habe, auf der Bremse nicht stehengeblieben bin und die Hinterachse bei weitem nicht so belastet wird, mache ich mir daher keine Gedanken mehr. Und die Vorderachse kommt erst nächstes Jahr dran.

Vollbremsung aus über 200km/h habe ich nur damals mit meinem E39 machen müssen. Danach trat das bekannte Heissrubbeln auf, welches wieder bei normaler Scheibenttemperatur verschwand. Der E46 ist irgendwie empfindlicher...

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

Glaubt Ihr wirklich, dass das Einbremsen erforderlich ist? ... dass es in den Hinweisen der Bremsscheiben steht, weiß ich.

Warum schreiben das die Hersteller denn vor, wenns unnötig ist?

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

Aber überlegt doch mal ...

Gerne :)

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

... welcher Fahrzeughersteller bittet seine Kunden Vollbremsungen zu vermeiden und vorsichtig zu fahren? Keiner, weil nicht erforderlich.

JEDER Hersteller bittet Dich, mit Umsicht und Sorgsamkeit im Straßenverkehr teil zu nehmen. KEIN Hersteller schreibt allerdings etwas von Vollbremsungen vermeiden. Darum gehts aber auch gar nicht, es geht ums notwendige einbremsen!

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

... welcher Rennfahrer fährt seine Bremsscheiben erst gemütlich ein bevor er wieder am Rennen teilnimmt? Keiner, weil nicht erforderlich.

Gegenfrage: Wieviele Rennfahrer kennst Du denn? Abgesehen davon: Im Motorsport wird getempertes Material verwendet, da sind Spannungen eh schon verringert. Und viel wichtiger: Im Motorsport interessiert die Standzeit (wie lange etwas hält) nicht, da wird im Zweifelsfall gewechselt.

 

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

... welcher Autofahrer bremst aus 200 km/h nur vorsichtig ab, weil es den Bremsscheiben schaden könnte?

OOOOoooops - hier haben wir's! Das vorsichtige Abbremsen und der vorsichtige Umgang mit Bremsscheiben sorgt dafür, dass ein unnötig großer Anteil der Energie in Reibungswärme umgesetzt wird und die Bremsscheiben an Hot-Spot-Bildung leiden - sie sind nicht zwangsläufig "verzogen"!

Klingt interessant, ist aber doch physikalisch und thermodynamisch völliger Unsinn! Die erzeugte Wärme ist ja nicht nur abhängig von der Zeitdauer der Einwirkung, sondern auch vom Wärmeeintrag ansich. Je stärker ich das Pedal drücke, desto größere Kräfte entstehen und damit auch mehr Reibung. Mehr Reibung -> mehr Hitze. Der energetische Eintrag ansich, bleibt in beiden Fällen aber nahezu gleich. Aber Du kannst mir das auch gerne mal fundiert widerlegen.

 

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

Das kann jeder selber ausprobieren:

1. Versuch: 200 km/h und mit einer ABS-Vollbremsung auf 80 km/h runter bremsen, direkt wieder auf 200 km/h beschleunigen und die Bremse kurz antippen um zu erkennen, dass sie nciht rubbelt.

2. Versuch: 200 km/h und die nächsten 5 km leicht die Bremse antippen und gaaanz sachte auf 80 km/h abbremsen. Bitte derweil den Geruchssinn abschalten - das riecht bestialisch. Dann wieder auf 200 km/h beschleunigen und die Bremse kurz antippen: rubbelt wie Sau!

3. Versuch: Die nächsten 5.000 km die Bremse immer nur kurz und hart betätigen, unbedingt vermeiden, dass Wärme in die Scheiben geht. Es wird dann zunehmend besser, die HotSpot-Folgen fahren sich langsam raus, die Bremsscheibe ist nicht verzogen.

Viel Spaß beim Testen :-)

Und auf gaaar keinen Fall sollte jemand Angst haben mit frischen Bremsen zu bremsen ... immer kräftig knackig kurz druff ...

Hast Du das denn schonmal selber getestet? Bei mir rubbelts in beiden Fällen, was leider an der eher mangelhaften Dimensionierung der Bremse liegt. Ist also leider nicht ganz so aussagekräftig und thermodynamischer Sicht sowieso quatsch.

Ein geringer Wärmeeintrag wie im 2ten Fall, kann durch die Innenbelüftung ausgeglichen werden, während im ersten Fall die Kühlwirkung aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit sehr niedrig ist.

Rekapitulieren wir mal: Ja, das Einbremsen einer neuen Bremsanlage ist notwendig, da erst die sich auf der Scheibe aufbauende Partikelschicht für die eigentliche Bremsleistung erforderlich ist. Ohne diese Schicht, nix Bremsleistung. Aus thermodynamischer Sicht müssen bereits entspannte Scheiben nicht eingebremst werden.

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

Glaubt Ihr wirklich, dass das Einbremsen erforderlich ist? ... dass es in den Hinweisen der Bremsscheiben steht, weiß ich.

Aber überlegt doch mal ...

... welcher Fahrzeughersteller bittet seine Kunden Vollbremsungen zu vermeiden und vorsichtig zu fahren? Keiner, weil nicht erforderlich.

Hallo!

Ergänzend noch - sogar im TIS steht, dass der Techniker den Besitzer darauf hinweisen soll, nicht zu stark zu bremsen die ersten 100-200 km.

Grüße!

BMW_Verrückter

Zitat:

Original geschrieben von Bmw_verrückter

Hallo!

Ergänzend noch - sogar im TIS steht, dass der Techniker den Besitzer darauf hinweisen soll, nicht zu stark zu bremsen die ersten 100-200 km.

Grüße!

BMW_Verrückter

Neue Bremsscheiben und neue Bremsbeläge passen natürlcih nicht sofort zueinander. Da ist ein bisschen Zeit nötig bis die volle Bremsleistung zur Verfügung steht.

Das bedeutet aber nicht, dass man die Bremse wie ein rohes Ei behandeln soll - einfach drauf latschen wie es normalerweise erforderlich ist, aber es wird zu beginn eben nicht die volle bremsleistung zur Verfügung stehen.

Im Internet findet mal viel Mist zum Einbremsen ... hier zum Beispiel:

http://www.ta-performance.de/downloads/bremsscheiben.pdf

... ABS regelt nicht bei 0,9g, sondern wenn die Räder sich nicht mehr drehen obwohl sie es eigentlich sollten.

Für beschichtete Bremsscheiben gilt natürlich auch eine verminderte Bremsleistung:

http://www.ate.de/.../productinfo_bremsscheiben_de,tabNr=2.html

... man kann nun die Schicht absichtlich "wegfahren" oder man nimmt ganz normal am Straßenverkehr teil und bremst ganz normal.

 

Zur Frage welche Rennfahrer ich kenne ... ich hab an drei 24h-rennen teilgenommen und war drei Jahre lang auch Teammitglied bei den VLN-Rennen am Nürburgring. Ich hatte genug Zeit zur Beobachtung und für Gespräche :-)

Kurzes heftiges Bremsen führt nicht zu einem "Scheibenverzug" und ist immer möglich. Dadurch ist das "Einbremsen" nicht nötig. Und bei genauer Betrachtung erfolgt das Einbremsen doch während der normalen Fahrt.

Schaut mal hier:

http://www.autoservicepraxis.de/fm/2353/checkliste.pdf

... da sollen keine "Gewaltbremsungen" vorgenommen werden - nachvollziehbar, denn das kann zu lokalen Überhitzungen und Spannungsrissen führen, da die Beläge noch nicht zwangsläufig vollflächig an der Scheibe anliegen.

Aber macht doch was Ihr wollt :D

Wer einbremsen will, soll es einfach machen - aber es ist wie gesagt nicht notwendig.

Würde ich Bremsen verkaufen, dann würde ich auch den vorsichtigen Umgang während der ersten Kilometer empfehlen um Verzug und so weiter auszuschließen.

Falls sich ein Kunde danach über Rubbeln oder so beschwert, würde ich einfach auf das Einbremsen hinweisen und ich würde darauf setzen, dass die meisten es nicht machen.

Rubbeln ist eben ein Anzeichen für Missbrauch und Null-Ahnung was beim Bremsen passiert. Welcher Teil der Energie wird in Abrieb am Belag, an der Scheibe oder am Reifen umgewandelt und welcher Teil der Energie wird in Wärme umgewandelt? ... je weniger Verschleiß erzeugt wird, desto mehr Hitze wird erzeugt.

Einfache Betrachtung: Ein Auto rollt bergab, der Hang ist exakt so geneigt, dass die Fahrwiderstände überwunden werden - es muss also weder beschleunigt noch gebremst werden, das Fahrzeug rollt mit konstanter Geschwindigkeit weiter.

Ich kann das Auto nur durch Verschleiß (fast) ohne Hitze in der Bremse zum Stehen bringen indem ich eine Vollbremsung ohne ABS mache (Zündung ausschalten udn voll auf die Bremse latschen). Der Verschleiß zeigt sich in Form von Bremsplatten an allen vier Reifen.

Ich kann aber auch das Auto nur durch Hitze in der Bremse und (fast) ohne Verschleiß zum Stehen bringen indem ich die Bremse gaaanz leicht trete. Je höher das Tempo ist, desto mehr Hitze bringe ich je Sekunde in die Bremse. Wenn das mehr ist als die Kühlung abführen kann, führt das zur Überhitzung der Bremsbeläge (nicht der Scheibe!). Die Beläge übertragen ihr Material auf die Scheibe, die durch die Wärme leichte Wellen wirft (das Rubbeln). Die Bremsscheibe ist noch lange nicht am Limit, die kann gern mal rot glühend werden, das schafft man im Straßenverkehr jedoch kaum.

Wenn sich das Bremsbelagmaterial in den Wellentälern angelagert hat, dann bleibt das Rubbeln auch wenn die Bremsscheibe wieder kalt ist und das muss erstmal wieder weg gebremst werden ... das dauert lange.

Im Idealfall findet man einen guten Kompromiss zwischen Hitze in der Bremse und Verschleiß ... bei 200 km/h auf der Autobahn sollte man im Notbremsfall den maximal kurzen Bremsweg hinlegen -> Vollbremsung! ... amnche trauen sich das nicht, die haben Angst vor einem Ausbrechen des Autos ... naja, kann schon passieren, einfach mitlenken und gut ist ... dank ABS heutzutage kein Thema mehr. und ohne ABS einfach drehen lassen und voll auf der Bremse bleiben :-)

Bremst Ihr mal schön ein ... ich mache es weiterhin nicht.

Zitat:

Original geschrieben von lncognito

 

... welcher Fahrzeughersteller bittet seine Kunden Vollbremsungen zu vermeiden und vorsichtig zu fahren? Keiner, weil nicht erforderlich.

Als ich vor Jahren mal meine Bremsen beim :) machen lies, hing beim Abholen ein kleiner Zettel am Ganghebel.

Darauf stand, dass man die ersten 200km Gewaltbremsungen vermeiden soll.

Soviel dazu...

Was ist eine "Gewaltbremsung"?

a) bei 200 km/h auf der Bremse stehen und auf den Parkplatz fahren, mit getretener Bremse anhalten, Auto abstellen (und an den Baum pinkeln).

b) Eine ABS-Vollbremsung im Notfall

c) Bremse im normalen Straßenverkehr benutzen?

d) Eine sportliche Abfahrt den Gloßglockner-Pass herunter mit Anhänger

 

Leute, überlegt doch mal um was es denen geht, die solche Aussagen tätigen!

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