Nach Spur einstellen Lenkrad immernoch schief

Audi A3 8PA Sportback

Hallo zusammen,

ich habe mich schon durch einige Threads gewühlt, bin aber zu keinem klaren Schluss gekommen.

Vorgeschichte: Beim Autokauf vor ca. 2 Jahren stand das Lenkrad minimal nach Links schief. Mir ist dies erst später aufgefallen, daher habe ich es nicht reklamiert.

Im Sommer bemängelte der TÜV einseitig abgefahrene Reifen. Als ich auf Winterreifen umstelle machte ich zunächst eine Spurvermessung in einer Freien Werkstatt. Danach stand das Lenkrad nach rechts. Sie versuchten es erneut, gleiches Ergebniss. Ich musste nichts bezahlen.

Ich brachte mein Auto in die Audi Werkstatt, Ergebniss: Spur stimmt (fährt grade wenn ich das Lenkrad loslasse), Lenkrad allerdings immernoch nicht ganz grade (deutlich besser als in der Freien Werkstatt).
Nun reklamierte ich auch dort, dass es immer noch nicht ganz stimmt. Mir wurde vom Serviceberater gesagt er habe eine Probefahrt gemacht und die Spur stimmt. Wenn das Lenkrad nicht grade ist müsse man es um einen Zahn versetzen. Als ich darauf hin erwiderte dass dies "Pfusch" sei und das Lenkrad nach einer Spurvermessung grade stehen sollte wurde mir gesagt die Vermessung wurde von einem "Profi" gemacht, besser geht es nicht. Bezahlen musste ich 140€.
Ein Vermessungsprotokoll habe ich ebenfalls nicht bekommen.

Was soll ich eurer Meinung nach tun?

Grüße aus der Pfalz!

Beste Antwort im Thema

Hallo,
der Vorredner hat recht - wer sagt das nicht schon das Lenkrad mal versetzt wurde? Sei es nun wegen eines Spurproblems oder weil es abgebaut wurde und danach leider versetzt wieder aufgesetzt wurde. Das hat mit Pfusch gar nichts zu tun.
Im Allgemeinen gibt es am Lenkgetriebe eine Schraube, die die Lenkungsmitte fixiert. Diese Schraube wird für den Betrieb nur rausgedreht und kann natürlich auch eingedreht werden - damit ist die Mitte 100 % eingestellt - wenn jetzt dein Lenkrad schief steht, dann wurde es mal versetzt angebaut. Achtung: Eine fixierte Lenkung ist fest, da dreht sich nix mehr! Also Schraube auch wieder raus.
Das Protokoll ist zweitrangig, aushändigen muss man es nicht, da gibt es kein Gesetz. Frage: Was willst Du denn da rauslesen? Klar wäre es schön zu sehen, das der vorgegebene Wert ziemlich genau erreicht wurde (und nicht nur der Toleranzbereich), wenn die Gesamtspur (Vorder- und Hinterachse gemittelt) deines Fahrzeugs stimmt, dann ist alles OK, dann fährt der Wagen geradeaus. Es sei denn, deine Sturzwerte re/li sind zu unterschiedlich - der Sturz ist ein Teil der Spur, wird aber bei der Gesamtspur nicht einberechnet, dann könnte der Wagen wieder einseitig fahren. Das kann aber wieder kompensiert werden durch "falsche" Spur an der Vorderachse, sozusagen dagegen stellen, dann fährt der Wagen geradeaus aber die Reifen fahren ungleich ab.
Ich kenne nicht viele, die so etwas interpretieren können in den Werkstätten. Noch weniger stellen mehr als "grüne" Zahlen am Messgerät ein.

Das nächste Problem ist das Fahrwerk - wenn wirklich alles TOP sein soll, müssen auch alle Lenker und Gelenke im neuwertigen leidlich gleich alt usw. sein. Ansonsten wird durch das immer vorhandene und stetig weiter steigende Spiel die Spureinstellung immer ungenauer, weil nicht die Spur eingestellt sondern nur das Fahrwerk in seinem "Spiel" verschoben wird.
Zu guter letzt sind Spureinstellungen, bei denen das Fahrwerk ausgefedert wird, mit Skepsis zu betrachten. Es ist nicht möglich einen ausgefederten Wagen (z. B. für die "alte" Felgenschlagkompensation) wieder in seine "Fahrposition" zu bringen auch nicht durch das Durchfedern des Fahrweks. Für genaue Vermessungen müssen nicht die alten Klammern an Reifen/Felge genutzt werden sondern Aufnehmer, die in die Nabenöffnung montiert werden. Dafür muss das Fahrzeug nicht ausgefedert werden. Das ist die genauste Messung. Andererseits spielt das eher bei Sportwagen eine Rolle (bei Porsche darf anders gar nicht vermessen werden und eigentlich noch eine Radlastwaage, um die Federn genau einzustellen - deshalb gibt es Gewindefahrwerke, nicht wegen der Tieferlegerei).
Wichtig ist das bei einem ohnehin schlechten weil aus verschiedensten Reparaturstadien bestehenden Fahrwerks nicht.

Also, wenn der Karren auf einer leidlich ebenen Strecke (selten zu finden) geradeaus läuft und das Lenkrad durch umstecken gerade steht - sei zufrieden.

Gruß
Michael

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Ein Vermessungsprotokoll ( Kopie davon reicht durchaus ) nach einer durchgeführten Vermessung auszuhändigen an den Kunden ist Plicht, sonst würde ich auch keinen Cent bezahlen. Das ist Gesetz, Protokoll einfordern oder klagen..

mfg ( ich ) Kraftfahrzeugtechnikermeister seit 30 Jahren , aber das nur nebenbei

Zitat:

Ein Vermessungsprotokoll ( Kopie davon reicht durchaus ) nach einer durchgeführten Vermessung auszuhändigen an den Kunden ist Plicht, sonst würde ich auch keinen Cent bezahlen. Das ist Gesetz, Protokoll einfordern oder klagen..

Woraus ergibt sich diese Pflicht, in welchem Gesetz lässt sich diese Vorschrift nachlesen? Mit dem Wissen bzgl. der Rechtsnorm lässt sich dann in der Werkstatt besser argumentieren.

Hast du denn auch einfach mal normal gefragt ob sie dir das Protokoll ausdrucken können?
Und pfusch ist es nicht unbedingt das Lenkrad um ein Zahn zu versetzen, vil war es beim Vorbesitzer schonmal ab und ein Zahn verkehrt herum draufgesetzt.

Hallo,
der Vorredner hat recht - wer sagt das nicht schon das Lenkrad mal versetzt wurde? Sei es nun wegen eines Spurproblems oder weil es abgebaut wurde und danach leider versetzt wieder aufgesetzt wurde. Das hat mit Pfusch gar nichts zu tun.
Im Allgemeinen gibt es am Lenkgetriebe eine Schraube, die die Lenkungsmitte fixiert. Diese Schraube wird für den Betrieb nur rausgedreht und kann natürlich auch eingedreht werden - damit ist die Mitte 100 % eingestellt - wenn jetzt dein Lenkrad schief steht, dann wurde es mal versetzt angebaut. Achtung: Eine fixierte Lenkung ist fest, da dreht sich nix mehr! Also Schraube auch wieder raus.
Das Protokoll ist zweitrangig, aushändigen muss man es nicht, da gibt es kein Gesetz. Frage: Was willst Du denn da rauslesen? Klar wäre es schön zu sehen, das der vorgegebene Wert ziemlich genau erreicht wurde (und nicht nur der Toleranzbereich), wenn die Gesamtspur (Vorder- und Hinterachse gemittelt) deines Fahrzeugs stimmt, dann ist alles OK, dann fährt der Wagen geradeaus. Es sei denn, deine Sturzwerte re/li sind zu unterschiedlich - der Sturz ist ein Teil der Spur, wird aber bei der Gesamtspur nicht einberechnet, dann könnte der Wagen wieder einseitig fahren. Das kann aber wieder kompensiert werden durch "falsche" Spur an der Vorderachse, sozusagen dagegen stellen, dann fährt der Wagen geradeaus aber die Reifen fahren ungleich ab.
Ich kenne nicht viele, die so etwas interpretieren können in den Werkstätten. Noch weniger stellen mehr als "grüne" Zahlen am Messgerät ein.

Das nächste Problem ist das Fahrwerk - wenn wirklich alles TOP sein soll, müssen auch alle Lenker und Gelenke im neuwertigen leidlich gleich alt usw. sein. Ansonsten wird durch das immer vorhandene und stetig weiter steigende Spiel die Spureinstellung immer ungenauer, weil nicht die Spur eingestellt sondern nur das Fahrwerk in seinem "Spiel" verschoben wird.
Zu guter letzt sind Spureinstellungen, bei denen das Fahrwerk ausgefedert wird, mit Skepsis zu betrachten. Es ist nicht möglich einen ausgefederten Wagen (z. B. für die "alte" Felgenschlagkompensation) wieder in seine "Fahrposition" zu bringen auch nicht durch das Durchfedern des Fahrweks. Für genaue Vermessungen müssen nicht die alten Klammern an Reifen/Felge genutzt werden sondern Aufnehmer, die in die Nabenöffnung montiert werden. Dafür muss das Fahrzeug nicht ausgefedert werden. Das ist die genauste Messung. Andererseits spielt das eher bei Sportwagen eine Rolle (bei Porsche darf anders gar nicht vermessen werden und eigentlich noch eine Radlastwaage, um die Federn genau einzustellen - deshalb gibt es Gewindefahrwerke, nicht wegen der Tieferlegerei).
Wichtig ist das bei einem ohnehin schlechten weil aus verschiedensten Reparaturstadien bestehenden Fahrwerks nicht.

Also, wenn der Karren auf einer leidlich ebenen Strecke (selten zu finden) geradeaus läuft und das Lenkrad durch umstecken gerade steht - sei zufrieden.

Gruß
Michael

Ähnliche Themen

Zitat:

@TechChem schrieb am 26. November 2015 um 11:11:07 Uhr:


Hallo zusammen,

ich habe mich schon durch einige Threads gewühlt, bin aber zu keinem klaren Schluss gekommen.

Vorgeschichte: Beim Autokauf vor ca. 2 Jahren stand das Lenkrad minimal nach Links schief. Mir ist dies erst später aufgefallen, daher habe ich es nicht reklamiert.

Im Sommer bemängelte der TÜV einseitig abgefahrene Reifen. Als ich auf Winterreifen umstelle machte ich zunächst eine Spurvermessung in einer Freien Werkstatt. Danach stand das Lenkrad nach rechts. Sie versuchten es erneut, gleiches Ergebniss. Ich musste nichts bezahlen.

Ich brachte mein Auto in die Audi Werkstatt, Ergebniss: Spur stimmt (fährt grade wenn ich das Lenkrad loslasse), Lenkrad allerdings immernoch nicht ganz grade (deutlich besser als in der Freien Werkstatt).
Nun reklamierte ich auch dort, dass es immer noch nicht ganz stimmt. Mir wurde vom Serviceberater gesagt er habe eine Probefahrt gemacht und die Spur stimmt. Wenn das Lenkrad nicht grade ist müsse man es um einen Zahn versetzen. Als ich darauf hin erwiderte dass dies "Pfusch" sei und das Lenkrad nach einer Spurvermessung grade stehen sollte wurde mir gesagt die Vermessung wurde von einem "Profi" gemacht, besser geht es nicht. Bezahlen musste ich 140€.
Ein Vermessungsprotokoll habe ich ebenfalls nicht bekommen.

Was soll ich eurer Meinung nach tun?

Grüße aus der Pfalz!

Hallo Leidensgenosse,

ich habe das gleiche Problem. Habe mein Auto mittlerweile dreimal von unterschiedlichen Werkstätten vermessen lassen. Jede hat mir mitgeteilt, dass alles korrekt eingestellt sei. Dennoch muss ich links gegenlenken. Es nervt.

Zitat:

@chrisms77 schrieb am 26. November 2015 um 15:28:31 Uhr:


Hast du denn auch einfach mal normal gefragt ob sie dir das Protokoll ausdrucken können?
Und pfusch ist es nicht unbedingt das Lenkrad um ein Zahn zu versetzen, vil war es beim Vorbesitzer schonmal ab und ein Zahn verkehrt herum draufgesetzt.

Ich habe das Messprotokoll nun nach mehrmaligem bitten erhalten. Ich hatte in einem anderen Forum gelesen, dass Lenkrad umstecken pfusch sei. Hatte irgendwas mit lenkwinkelsensoren und ESP zu tun. Klar kann ich nicht ausschließen dass es von einem Vorbesitzer umgesteckt wurde. Aber ich dachte so etwas macht man generell nichtmehr heutzutage.

Im Messprotokoll fällt mir auf, dass der Nachlauf recht deutlich außerhalb der Toleranz liegt. Ich weiß man kann diesen nicht einstellen, könnte dennoch hier die Ursache liege?

Ich habe nun das Lenkrad einen Zahn nach links umstecken lassen, jetzt steht das Lenkrad allerdings nach links -.-

Was kann man denn sonst noch tun? 🙁

Zitat:

@Bygland schrieb am 26. November 2015 um 20:19:42 Uhr:


Hallo,
der Vorredner hat recht - wer sagt das nicht schon das Lenkrad mal versetzt wurde? Sei es nun wegen eines Spurproblems oder weil es abgebaut wurde und danach leider versetzt wieder aufgesetzt wurde. Das hat mit Pfusch gar nichts zu tun.
Im Allgemeinen gibt es am Lenkgetriebe eine Schraube, die die Lenkungsmitte fixiert. Diese Schraube wird für den Betrieb nur rausgedreht und kann natürlich auch eingedreht werden - damit ist die Mitte 100 % eingestellt - wenn jetzt dein Lenkrad schief steht, dann wurde es mal versetzt angebaut. Achtung: Eine fixierte Lenkung ist fest, da dreht sich nix mehr! Also Schraube auch wieder raus.
Das Protokoll ist zweitrangig, aushändigen muss man es nicht, da gibt es kein Gesetz. Frage: Was willst Du denn da rauslesen? Klar wäre es schön zu sehen, das der vorgegebene Wert ziemlich genau erreicht wurde (und nicht nur der Toleranzbereich), wenn die Gesamtspur (Vorder- und Hinterachse gemittelt) deines Fahrzeugs stimmt, dann ist alles OK, dann fährt der Wagen geradeaus. Es sei denn, deine Sturzwerte re/li sind zu unterschiedlich - der Sturz ist ein Teil der Spur, wird aber bei der Gesamtspur nicht einberechnet, dann könnte der Wagen wieder einseitig fahren. Das kann aber wieder kompensiert werden durch "falsche" Spur an der Vorderachse, sozusagen dagegen stellen, dann fährt der Wagen geradeaus aber die Reifen fahren ungleich ab.
Ich kenne nicht viele, die so etwas interpretieren können in den Werkstätten. Noch weniger stellen mehr als "grüne" Zahlen am Messgerät ein.

Das nächste Problem ist das Fahrwerk - wenn wirklich alles TOP sein soll, müssen auch alle Lenker und Gelenke im neuwertigen leidlich gleich alt usw. sein. Ansonsten wird durch das immer vorhandene und stetig weiter steigende Spiel die Spureinstellung immer ungenauer, weil nicht die Spur eingestellt sondern nur das Fahrwerk in seinem "Spiel" verschoben wird.
Zu guter letzt sind Spureinstellungen, bei denen das Fahrwerk ausgefedert wird, mit Skepsis zu betrachten. Es ist nicht möglich einen ausgefederten Wagen (z. B. für die "alte" Felgenschlagkompensation) wieder in seine "Fahrposition" zu bringen auch nicht durch das Durchfedern des Fahrweks. Für genaue Vermessungen müssen nicht die alten Klammern an Reifen/Felge genutzt werden sondern Aufnehmer, die in die Nabenöffnung montiert werden. Dafür muss das Fahrzeug nicht ausgefedert werden. Das ist die genauste Messung. Andererseits spielt das eher bei Sportwagen eine Rolle (bei Porsche darf anders gar nicht vermessen werden und eigentlich noch eine Radlastwaage, um die Federn genau einzustellen - deshalb gibt es Gewindefahrwerke, nicht wegen der Tieferlegerei).
Wichtig ist das bei einem ohnehin schlechten weil aus verschiedensten Reparaturstadien bestehenden Fahrwerks nicht.

Also, wenn der Karren auf einer leidlich ebenen Strecke (selten zu finden) geradeaus läuft und das Lenkrad durch umstecken gerade steht - sei zufrieden.

Gruß
Michael

Hallo Michael,

ich hab eine Seat Alhambra Modeljahr 2015 neu gekauft und nach 5 Spureinstellungen (bei 3 verschiedenen Werkstätten durchgeführt), bleibt das Lenkrad immer noch leicht schief nach links. Seat sagt dass alles in Ordnung ist. Es ist aber nicht so. Ich werde an Seat das Thema mit der Schraube auf das Getriebe kommunizieren und mal schauen was sie sagen.

Gruss
jst

Ergänzend sei erwähnt, das zum einen nicht alle das Lenkrad wirklich gerade stellen (können) - was ist gerade? Orientierung an Armarturen oder Wasserwaage? Also es ist nicht einfach das Lenkrad wirklich gerade hin zu stellen, wenn man auf einer Messbühne ins Auto krabbelt und das Lenkrad gerade stellt und fixiert. (am besten macht man das selbst - wenn möglich) Beim 4B kann auch die Einheit für die Lenkstockhebel schief montiert sein, dann steht das Lenkrad auch optisch schief.
Zum anderen führen durch eine falsch eingestellte Spur einseitig abgefahrene Reifen nach dem Einstellen der Spur wieder zu einem schiefen Lenkrad, da das Schief abgefahrene Profil sich jetzt "rächt". Das spricht dafür, das Fahrwerk dann einzustellen oder prüfen zu lassen, wenn neue Reifen aufgezogen werden. Nur dann sind diese Einflüsse weg. Evtl. lässt sich eine Werkstatt auf "halbe" Toleranzwerte ein (also statt 10° nur 5°). Das würde Fehler ausgleichen, die durch bloßes Einstellen in den "grünen" Bereich zustande kommen. Wenn sich die Werkstatt darauf einlässt (Ich als Kunde möchte die Werte, nicht die Vorgabe durch den Hersteller zählt), dann kann man davon ausgehen, das ein "Profi" dort arbeitet. Der kann einem dann auch das Protokoll erklären und ebenso erklären, warum etwas nicht einzustellen ging bzw. welche Kompensation er vorgenommen hat, wenn bspw. der Sturz Probleme macht ...

Gruß
Michael

Ist ja auch eine Frage des Auftrages:

"Bitte dafür sorgen das beim Geradeausfahren das Lenkrad gerade steht"
ist nunmal was anderes als
"Spur einstellen"

Eine gute Werkstatt sollte natürlich gleich nachhaken was zu machen ist,
wenn das Lenkrad nicht gerade stehen sollte.

Hallo zusammen,

schön, dass es noch ein paar Antworten dazu gab.
Ich habe mich mittlerweile mehr oder weniger mit meinem schiefen Lenkrad abgefunden.

Zitat:

@Bygland schrieb am 29. November 2017 um 20:00:40 Uhr:


Ergänzend sei erwähnt, das zum einen nicht alle das Lenkrad wirklich gerade stellen (können) - was ist gerade? Orientierung an Armarturen oder Wasserwaage?

Wenn das Auto auf geradem Untergrund steht (Werkstatthalle), dann sollten doch die Instrumenten alle im Wasser sein und somit auch das Lenkrad, oder nicht?

Mir wurde nur mitgeteilt, dass das Lenkrad wohl schon ab Werk schief war (die Mitarbeiter haben selbst erkannt, dass das Lenkrad schief ist). Neue Reifen habe ich drauf. Spiel in der Lenkung ist eigentlich auch keins. Es fühlt sich zwar beim fahren etwas "schwammig" an, da um die 0 Position das Lenkrad extrem leicht zu bewegen geht. Aber man sieht im Stand mit offener Tür, dass die geringfügigste Drehung am Lenkrad zu ein paar mm "Reifendrehung" führen.

Was mir aber noch aufgefallen ist: Beim Beschleunigen zieht das Auto etwas nach links (da muss ich etwas gegenlenken, wenn ich nicht direkt auf die Überholspur will 😁 )

Viele Grüße
Techchem

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