Motorbremse
Wie mache ich dich richtig? damit soll man ja gut benzin sparen können.
kann aber doch schlecht bei 80 in den 2 gang schalten, das ist doch ungesund für den motor.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von DrHolgi
kann aber doch schlecht bei 80 in den 2 gang schalten, das ist doch ungesund für den motor.
Gehen tut das gerade noch so, aber empehlenswert ist das nicht 😉.
Ich nutze die motorbremse wenn ich alleine fahre sehr viel, ich habe dann wenn es berg ab geht auch mal schnell bei 80 den 3. gang drin und lasse mich rollen bzw. schalte ich immer so zurück das ich möglichst wenig bremsen brauche, denn bremsen ist genau das was man bei spritsparen eigendlich vermeiden sollte.
Gruss
Maik
63 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Dödelsepp
Mein Streckenprofil wähle ich übrigens übersichtlich und eher wenig kurvig. Auch das gehört genau genommen zum vorausschauenden Fahren dazu.Mein häufigstes Streckenprofil sieht übrigens so aus: 10km Überland, 20km Autobahn und dann noch 30km Bundesstrasse.
Wenn ich das Loch an der Karre aufreisse, dann brauch ich 7,5l und bin 45min (mit dem Messer zwischenden Zähnen) unterwegs. Wenn ich sparsam fahre, dann brauch ich weniger als 5 Liter, brauch 55min und bin entspannt unterwegs.
Ich spar da lieber am Sprit und verlänger mein Leben. Übrigens hab ich zuvor jahrelang zu den Jägern auf der Strasse gezählt. Und es bringt halt mal nix; man wird halt gscheiter; manchmal wenigstens :-)
Das ist schön für dich. Die wenigsten können sich ihr Streckenprofil frei aussuchen, sondern müssen halt die Strecke nehmen, die sie vom Aufenthaltsort zum Zielort bringen. Bei obigen Fahrprofil Überland-BAB-Bundesstraße komme ich auch ohne Anstrengung auf unter 5 Liter beim TDI und unter 6 beim 1.4er Benziner. Das ist halt nahezu das optimalen Profil, was die Hersteller gern in ihren Prospekten verkaufen würden. Die Realität sieht meistens anders aus und da beleibt man dann eben auch beim normalen TDI knapp über 5L und beim 1.4er schafft man die 6L auch nicht.
Ansonsten ist das meisten aber Richtig, was hier im Thread geschrieben wurde:
Vorausschauend fahren sobald absehbar ist, dass man langsamer werden oder gar Anhalten muss (Abfahrt, Ampel, Kreuzung, Abbiegung, ...) einfach vom Gas gehen, Gang drin lassen und nicht schalten. Wenn der Motor dann bis zu fast Leerlaufdrezahl runter ist, runter schalten. Dabie kann man auch mal ein oder zwei Gänge überspringen. Wenn man anhalten will, also eher weit runter schalten (der 3. ist meist ne Gute Wahl) und dann den Rest mit normalen Bremse machen. Es lohnt sich nicht, auch noch den zweiten und ersten Gang durchzuschleifen. Wenn man hingegen an einer Abbiegung oder Ausfahrt ist und daher gleich weiter fahren kann, dann sollte man versuchen beim Runterschalten den Gang zu wählen, mit dem man anschließen weiter fahren will (meistens der 3. oder 4.)
Ansonsten ist noch zu sagen, dass man immer in einem hohen Gang fahren sollte. Beim 1.4er ist das in der Stadt der 5. Gang! beim 1.9er TDI ist der 5. Beim 5-Gang Getriebe manchmal etwas zu lang, geht aber bei 50-60 km/h auch gut. Mit dem (ansonsten eher nutzlosen) 6-Gang Getriebe hat man hier mehr Auswahl in der Stadt im Bereich von 40-60 km /h zwischen 5. und 6. Gang.
Noch ein Tipp zum Saugbenziner (nicht für Diesel, FSI oder Turbo-Motoren): Im Bereich zwischen 1000 und 2000 Ipm das Gas beim Beschleunigen voll treten und dann bei 2000, spätestens 2500 UPM schalten. Auch das spart Benzin, allerdings eben nur bei geringen Drehzahlen.
Beim TDI gilt eher mit Drittel- bis Halbgas zu beschleunigen und dabei so früh zu schalten, dass der Turbo noch nicht einsetzt (also bei etwa 1500-1700 Upm). Den TDI kann man auch bei ca. 1000 Upm noch gut fahren.
das 6gang-getriebe ist alles andere als nutzlos, durch die kürzeren übersetzungen der einzelnen gänge liegt in jedem gang wesentlich mehr raddrehmoment an, was der beschleunigung sehr zuträglich ist!
ps: versuch mal den 140ps-TDI unter 1500upm zu fahren, da hängst du permanent im turboloch, erst bei 2000upm gehts los bevor es bei 3000upm wieder in den keller geht! 😉
Zitat:
Original geschrieben von Fox906bg
das 6gang-getriebe ist alles andere als nutzlos, durch die kürzeren übersetzungen der einzelnen gänge liegt in jedem gang wesentlich mehr raddrehmoment an, was der beschleunigung sehr zuträglich ist!ps: versuch mal den 140ps-TDI unter 1500upm zu fahren, da hängst du permanent im turboloch, erst bei 2000upm gehts los bevor es bei 3000upm wieder in den keller geht! 😉
Beim 1,9 TDI wurde hier im Forum aber festgestellt, dass sich die Autos mit 6-Gang Getriebe deutlich mehr Diesel genehmigen als die 5-Gänger. Nicht umsonst hat der BM nur 5.
Der 1,9 lässt sich übrigens sehr gut unter 1500 upm fahren. Klar geht er oberhalb deutlich besser, nimmt sich dann aber auch deutlich mehr. Ruckfreies Beschleinigen ist aber schon ab 1000 upm möglich.
@Fox906bg:
Bist Du mit den Nachforschungen bzgl. des Schwungrades schon weitergekommen?
Gruß
gimmy
@Fox906bg:
Was willst du denn jetzt? Hast du den Beitrag und den Thread überhaupt gelesen? Es geht hier ums spritsparende Fahren und nicht darum, wer im Sprint gewinnt. Auch beim 1.9er TDI fährst du unter 1500 Upm immer im Turboloch und wenn du oben nochmal lesen magst, dann stellst du fest, dass es genau darum geht, wenn man Kraftstoff sparen will.
Und unter diesem Aspekt macht, zumindest beim 1.9er TDI, das 6-Gang-Getriebe leider keinen großen Sinn, denn der letzte Gang ist genau so lang, wie beim 5-Gang-Getriebe. Die größeren Raddrehomemente merkt man kaum, dafür hat man mehr Schaltarbeit. Auf jeden Fall ist es den recht hohen Aufpreis beim Neuwagenkauf nicht wert. Allerdings hat sich das ja inzwischen auch erledigt, weil man wohl kaum noch einen Golf V 1.9TDI als Neuwagen bekommt.
Zitat:
Original geschrieben von gimmy1972
Beim 1,9 TDI wurde hier im Forum aber festgestellt, dass sich die Autos mit 6-Gang Getriebe deutlich mehr Diesel genehmigen als die 5-Gänger. Nicht umsonst hat der BM nur 5.
Das wiederum stimmt so auch nicht. Ich habe beide hier und kann zwischen denen keinen signifikanten Verbrauchsunterschied feststellen.
Das 6-Gang ist allerdings in der Stadt sowohl nerviger (häufiger Schalten) als auch entspannter, weil es es den besseren Gang für 50 km/h hat. In bergigen Regionen ist das 6-Gang auch besser, weil man öfter den passenderen Gang wählen kann. Wie gesagt ist das alles aber den Aufpreis nicht wirklich wert.
Warum der BM nur 5 hat weiß ich auch nicht, dort sind allerdings die Gänge (besonders der 5.) deutlich länger.
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Zitat:
Original geschrieben von Jared
@Fox906bg:
Was willst du denn jetzt? Hast du den Beitrag und den Thread überhaupt gelesen? Es geht hier ums spritsparende Fahren und nicht darum, wer im Sprint gewinnt. Auch beim 1.9er TDI fährst du unter 1500 Upm immer im Turboloch und wenn du oben nochmal lesen magst, dann stellst du fest, dass es genau darum geht, wenn man Kraftstoff sparen will.Insofern macht, zumindest beim 1.9er TDI, das 6-Gang-Getriebe leider keinen großen Sinn, denn der letzte Gang ist genau so lang, wie beim 5-Gang-Getriebe. Die größeren Raddrehomemente merkt man kaum, dafür hat man mehr Schaltarbeit. Auf jeden Fall ist es den recht hohen Aufpreis beim Neuwagenkauf nicht wert. Allerdings hat sich das ja inzwischen auch erledigt, weil man wohl kaum noch einen Golf V 1.9TDI als Neuwagen bekommt.
nur die ruhe 😉
den 1.9er kann man sehr bequem knapp über 1000upm bewegen, das stimmt natürlich!
beim 2.0TDI z.b. kann man das allerdings nicht mehr wirklich umsetzen, die hier unter 2000upm nicht nur wenig kommt, sondern GAR NICHTS kommt!
zum thema getriebe: natürlich gehts hier nicht ums sprinten, allerdings lässt sich der motor meines erachtens mit 6 gängen deutlich flexibler fahren, da der vorteil des höheren raddrehmoments auch in den unteren drehzahlen besteht!
ist aber auch egal, jeder muss für sich entscheiden, wo seine vorlieben liegen, schaltfaule werden mit dem 6gang-getriebe möglicherweise nicht glücklich, da könntest du recht haben!
Ich frag grad wirklich was Ihr eigentlich für Probleme habt nen Saugbenziner zu fahren??
Ich fahr selber einen und hab absolut keine Problem meinen Mit Drehzahlen um die 1500 zu fahren, Ich schalte auch schon bei 1500. Manchmal auch schon bei knapp über 1000U/Min. Und hab seltsamer Weise nicht die geringsten Problem mit dem Durchzug. Und jeder der meint es wäre zu langsam, der soll einfach früher Losfahren, dann brauch man auch nicht den Moor unsinniger Weise bis auf 2500 hochziehen. Denn das frisst nähmlich am meisten, wenn man den Motor immer so hochzieht. Und ankommen tut man immer. Nur entweder mit mehr oder mit weniger im Tank. Wobei man mehr im Tank hat, wenn man den Motor nicht so hochzieht.
Zitat:
Original geschrieben von TheBlackPlus
Ich frag grad wirklich was Ihr eigentlich für Probleme habt nen Saugbenziner zu fahren??
Ich fahr selber einen und hab absolut keine Problem meinen Mit Drehzahlen um die 1500 zu fahren, Ich schalte auch schon bei 1500. Manchmal auch schon bei knapp über 1000U/Min. Und hab seltsamer Weise nicht die geringsten Problem mit dem Durchzug. Und jeder der meint es wäre zu langsam, der soll einfach früher Losfahren, dann brauch man auch nicht den Moor unsinniger Weise bis auf 2500 hochziehen. Denn das frisst nähmlich am meisten, wenn man den Motor immer so hochzieht. Und ankommen tut man immer. Nur entweder mit mehr oder mit weniger im Tank. Wobei man mehr im Tank hat, wenn man den Motor nicht so hochzieht.
Mit untertouriger Fahrweise kann ja nur das Abdeckblech des Torsionsdämpfers zerstört werden
und die Torsionsfedern brechen. 😁
Ich muss selbst sagen, mit dem 1.6 muss man schon kurz unter 3000 1/min schalten, um zügig voranzukommen.
Der Golf ist einfach zu schwer und der Motor zu klein.
Bei einem 1.8 und leichteren Fahrzeug kann man bei 2000 1/min schalten, aber nicht beim 1.6.
Bitte BTT
Woran liegt es denn jetz, dass die modernen Motoren eine geringere Bremswirkung haben?
Ich meine, dass das gewollt ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, es ist halt gut für den Verbrauch, wenn das Auto möglichst lange rollt ohne dass das Gaspedal betätigt werden muss. Nachteil ist, dass man bei steilen Gefällestücken öfter auf der Bremse steht.
Mit meinem Sharan konnte ich jedenfalls die Kassler Berge im 4ten runterrollen ohne bremsen zu müssen, was beim Golf nicht funktioniert.
Gruß
gimmy
Eventuell war ja die Getriebeabstimmung im Sharan auch etwas anders, immerhin ist der ein Van. Reden wir denn von identischem Hubraum in beiden Autos?
Bei allem Spritsparen solltet ihr eure Motoren auf der Autobahn auch mal wenigstens alle 1-2 Monate nach dem Warmfahren ein biiiisschen drehen lassen. Nichts schadet einem Motor mehr als dieses konsequente untertourig fahren. Die Schmierwirkung eures Öls wird immer schlechter, weil lauter Schleim und Wasser drin ist, wenn ihr den Motor nicht hin und wieder mal auf touren bringt und das alles ausdampfen kann. Es ist wirklich nur ein gut gemeinter Tipp.
Außerdem können bei Benzinern bei extrem untertourigem Fahren die Kurbelwellenlager schaden nehmen (merkbar ab ca. 100-150.000 km Laufleistung). Wenn man merkt, dass das Auto vibriert, hat man es schon übertrieben, und man sollte einen Gang runterschalten. Auf Dauer führt das zu einem Motor Totalschaden.
Zudem sollte man auch die Bremsen nicht sparen, vor allem nicht die hinteren (insofern es nicht Trommelbremsen sind). Scheiben und Klötze brauchen regelmäßig Abrieb, sonst gehen sie kaputt, weit schneller als durch Verschleiss. Außerdem ist es noch ein Sicherheitsmanko, wenn man mit ewig nicht richtig benutzten Scheibenbremsen eine Gefahrenbremsung machen muss ist ungleichmäßiges Bremsen und Schleudern des Fahrzeuges die Folge.
Sparsam sein in allen Ehren aber man kann damit wirklich auch viel kaputt machen.
Zitat:
Original geschrieben von gimmy1972
Bitte BTTWoran liegt es denn jetz, dass die modernen Motoren eine geringere Bremswirkung haben?
Ich meine, dass das gewollt ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, es ist halt gut für den Verbrauch, wenn das Auto möglichst lange rollt ohne dass das Gaspedal betätigt werden muss. Nachteil ist, dass man bei steilen Gefällestücken öfter auf der Bremse steht.
hallo gimmy!
fakt ist natürlich, dass sich durch weniger reibung zwischen den einzelnen motorkomponenten (kolben u. zylinderwand, pleuel, kurbelwelle, getriebe inkl. aller lager usw.) zweifelsohne eine geringere motorbremswirkung ergibt!
durch die geringeren reibungsverluste steigt zwar die effizienz, durch die gesunkene reibung sinkt allerdings auch logischerweise die motorbremswirkung!
zum thema massenschwung:
ein bekannter fährt wie ich einen Ed30, hat diesen jedoch auf EMS (einmassenschwung) umgebaut!
das neue EMS-rad ist um ein vielfaches leichter als das orig. ZMS-rad, wodurch der motor schneller hochdrehen aber auch schneller abtouren kann!
allerdings entstehen durch die geringere schwungmasse auch geräusche und vibrationen!
meines erachtens hatte ich das gefühl, dass die "motorbremse" an seinem fzg. besser funktioniert, ich glaube mich auch nicht getäuscht zu haben!
dies konnte damit zusammenhängen, dass das rotierende leichtere schwungrad schneller an rotationsenergie verliert, da durch die geringere schwungmasse auch die zentrifugal- und radialkräfte kleiner sind (kleinere masse kommt schneller zum stillstand)
das schwerere schwungrad wird nach gaswegnahme noch länger seine rotationsgeschwindigkeit aufrechterhalten können!
dadurch wird dem abtouren des motors entgegengewirkt, ähnlich wie beim leichten gasgeben!
dies ist allerdings nur eine theorie, welche ich nicht zu 100% auf dieses problem zurückführen will!
ev. meldet sich ja noch jemand, der genaueres darüber weiss!
Zitat:
Original geschrieben von AR147
Eventuell war ja die Getriebeabstimmung im Sharan auch etwas anders, immerhin ist der ein Van. Reden wir denn von identischem Hubraum in beiden Autos?Bei allem Spritsparen solltet ihr eure Motoren auf der Autobahn auch mal wenigstens alle 1-2 Monate nach dem Warmfahren ein biiiisschen drehen lassen. Nichts schadet einem Motor mehr als dieses konsequente untertourig fahren. Die Schmierwirkung eures Öls wird immer schlechter, weil lauter Schleim und Wasser drin ist, wenn ihr den Motor nicht hin und wieder mal auf touren bringt und das alles ausdampfen kann. Es ist wirklich nur ein gut gemeinter Tipp.
Außerdem können bei Benzinern bei extrem untertourigem Fahren die Kurbelwellenlager schaden nehmen (merkbar ab ca. 100-150.000 km Laufleistung). Wenn man merkt, dass das Auto vibriert, hat man es schon übertrieben, und man sollte einen Gang runterschalten. Auf Dauer führt das zu einem Motor Totalschaden.
Zudem sollte man auch die Bremsen nicht sparen, vor allem nicht die hinteren (insofern es nicht Trommelbremsen sind). Scheiben und Klötze brauchen regelmäßig Abrieb, sonst gehen sie kaputt, weit schneller als durch Verschleiss. Außerdem ist es noch ein Sicherheitsmanko, wenn man mit ewig nicht richtig benutzten Scheibenbremsen eine Gefahrenbremsung machen muss ist ungleichmäßiges Bremsen und Schleudern des Fahrzeuges die Folge.
Sparsam sein in allen Ehren aber man kann damit wirklich auch viel kaputt machen.
Vibrieren tuts bei nur, wenn ich in den Drehzahlbereich unter 1000 komm. Aber dass ist bisher nur sehr selten passiert, vielleicht wenn ich mich mal verschaltet habe. vom anstatt in den dritten, in den fünften beim runterbremsen. Aber sonst bleibt mein Wagen immer über der 1000er-Marke und es rappelt nix. Und ich hab nen 1.4er.
Zitat:
Original geschrieben von TheBlackPlus
Vibrieren tuts bei nur, wenn ich in den Drehzahlbereich unter 1000 komm. Aber dass ist bisher nur sehr selten passiert, vielleicht wenn ich mich mal verschaltet habe. vom anstatt in den dritten, in den fünften beim runterbremsen. Aber sonst bleibt mein Wagen immer über der 1000er-Marke und es rappelt nix. Und ich hab nen 1.4er.
das rappeln kommt unter anderem auch vom massenschwung, der bei diesen drehzahlen in einen kritischen schwingungsbereich kommen kann und eine art schwingungsüberlagerung stattfindet! (stichwort: Torsionsresonanz)
Zitat:
Original geschrieben von Fox906bg
hallo gimmy!Zitat:
Original geschrieben von gimmy1972
Bitte BTTWoran liegt es denn jetz, dass die modernen Motoren eine geringere Bremswirkung haben?
Ich meine, dass das gewollt ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, es ist halt gut für den Verbrauch, wenn das Auto möglichst lange rollt ohne dass das Gaspedal betätigt werden muss. Nachteil ist, dass man bei steilen Gefällestücken öfter auf der Bremse steht.
fakt ist natürlich, dass sich durch weniger reibung zwischen den einzelnen motorkomponenten (kolben u. zylinderwand, pleuel, kurbelwelle, getriebe inkl. aller lager usw.) zweifelsohne eine geringere motorbremswirkung ergibt!
durch die geringeren reibungsverluste steigt zwar die effizienz, durch die gesunkene reibung sinkt allerdings auch logischerweise die motorbremswirkung!zum thema massenschwung:
ein bekannter fährt wie ich einen Ed30, hat diesen jedoch auf EMS (einmassenschwung) umgebaut!
das neue EMS-rad ist um ein vielfaches leichter als das orig. ZMS-rad, wodurch der motor schneller hochdrehen aber auch schneller abtouren kann!
allerdings entstehen durch die geringere schwungmasse auch geräusche und vibrationen!meines erachtens hatte ich das gefühl, dass die "motorbremse" an seinem fzg. besser funktioniert, ich glaube mich auch nicht getäuscht zu haben!
dies konnte damit zusammenhängen, dass das rotierende leichtere schwungrad schneller an rotationsenergie verliert, da durch die geringere schwungmasse auch die zentrifugal- und radialkräfte kleiner sind (kleinere masse kommt schneller zum stillstand)
das schwerere schwungrad wird nach gaswegnahme noch länger seine rotationsgeschwindigkeit aufrechterhalten können!
dadurch wird dem abtouren des motors entgegengewirkt, ähnlich wie beim leichten gasgeben!dies ist allerdings nur eine theorie, welche ich nicht zu 100% auf dieses problem zurückführen will!
ev. meldet sich ja noch jemand, der genaueres darüber weiss!
Klingt plausibel...
Zitat:
Original geschrieben von gimmy1972
Klingt plausibel...
das schon, ist allerdings wie gesagt nur eine theorie!
kann also durchaus stimmen, darauf festlegen möchte ich mich allerdings nicht! 😉
und wenn es stimmt, bringts auch nicht viel!
zumindest meinem fzg. würde ich keinen EMS antun, da steht der komfort doch noch an vorderer stelle! 😁