Model 3/Y BAFA Prämie für E-Fahrzeuge
Hoffentlich klappt es für die Frühbesteller mit der BAFA-Prämie, noch ist es nicht auf der Liste.
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[Von Motor-Talk aus einem anderen Thema überführt.]
Beste Antwort im Thema
@nolam es ist so wie @xCrushedIcex schreibt. Dass die "alten" Modellvarianten des Model 3 noch auf der BAFA-Liste stehen hat nichts zu sagen und ist aufgrund der Gebrauchtwagenregelung der Fall - es steht dort auch noch das Model S auf der aktuellen Liste - das ist aber schon lange nicht mehr förderfähig, seit der 75D "Base" eingestellt wurde.
Aktuell in 2020 verkaufte Model 3 sind "Model 3 2020" (in den Folgejahren dann vrmtl. entsprechend "Model 3 2021" etc...) und da ist es egal ob SR+, LR oder Performance - alle bekommen die erhöhte BAFA-Förderung, weil LR und Performance als Zusatzausstattung des SR+ gelten. Und das ist auch in Ordnung so, denn das angesprochene Problem beim Model S damals war, dass die unter 65k€-Basisversion quasi nicht (was auch nicht stimmte, es gab einige wenige Fahrzeuge) verkauft wurde - das war dann dem BAFA übel aufgestoßen, nachdem die Autobild zur Kampagne geblasen hatte. 😉 Das Model 3 SR+ ist aber natürlich eine reguläre Modellvariante des Model 3 und deshalb gibt es hier auch kein Problem.
Zusammenfassung:
Wie gesagt, alle Varianten des Model 3 profitieren aktuell schon von dem erhöhten BAFA-Prämienanteil von 3000€ für Fahrzeuge unter 40k Basis-Netto-Listenpreis und diese Prämie wurde mittlerweile schon an viele aktuelle Neu-Model 3-Fahrer ausgezahlt. Es ist nach aktuellem Stand deshalb davon auszugehen, dass auch von der nochmals erhöhte 6000€ Förderung alle Modellvarianten profitieren werden - neben der 3% Mwst-Senkung für Privatkäufer.
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Zitat:
@Melmo33 schrieb am 2. April 2022 um 23:50:47 Uhr:
Das war mir schon bewusst, wollte nur meinen Unmut über diese extremen Preiserhöhungen bei Tesla zum Ausdruck bringen.Da muss man ja auch sehr vorsichtig sein, sonst werden die sofort und ohne Kommentar gelöscht.
Tesla steuert den Absatz seiner Modelle seit jeher über den Listenpreis, nicht über Rabatte, wie andere Hersteller. Und das Ziel ist dabei immer, die Produktion eines Quartals sofort durchzuverkaufen.
Auf das Model 3 warten Neubesteller mittlerweile bis zu ein Jahr, da war absolut abzusehen, dass auch hierzulande die Preise steigen.
Das MY kann man aktuell schon in 2 Monaten bekommen, daher rechne ich da nicht mit einer anstehenden Preiserhöhung. Zumindest nicht bis sie das heckangetriebene Einstiegsmodell anbieten. Hab trotzdem schon bestellt, da ich mir den Preis sichern wollte.
Eigentlich schon clever, aber Preiserhöhungen zwischen 10-15% in der Preisklasse sind schon fragwürdig.
Bin mal gespannt, was mit der BAFA Prämie und der DW-Besteuerung wird, ob der Staat das dann auch prozentual anpasst?
Zitat:
@ballex schrieb am 2. April 2022 um 18:44:36 Uhr:
Das Model 3 wurde für die BAFA-Liste auch umbenannt und heißt jetzt "Model 3 2022 Europe", sodass man - wenn man vor der Preiserhöhung bestellt hat - bei der BAFA "Model 3 2022" als Modell angeben kann (das sollte auch auf der Endrechnung stehen) und dann auch die volle Förderung bekommt, da es noch das "alte Modell" war. Da haben sie bei Tesla schon im Sinne der Kunden mitgedacht...also keine Panik. 😉
Dankeschön, die Erklärung ist sehr aufschlussreich und wird im Herbst relevant 🙂
Der Wagen kann kommen, kann es kaum erwarten umzusteigen.
Zitat:
@Melmo33 schrieb am 3. April 2022 um 12:02:05 Uhr:
Bin mal gespannt, was mit der BAFA Prämie und der DW-Besteuerung wird, ob der Staat das dann auch prozentual anpasst?
Warum sollte der Staat seine Förderungen an die Preisgestaltung eines Herstellers anpassen?
Genügt es nicht, dass der Herr Scheuer jahrelang brav den Hersteller-Lobbyisten gefolgt ist?
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Dann soll der Staat es eben streichen und fertig.
Du brauchst bloß mal hier lesen, wie viele die BAFA schamlos ausnutzen und 5-6 Monate quasi auf Kosten des Steuerzahlers Auto fahren.
Es profitieren also nicht nur die Hersteller