Mittellager+Hardyscheibe hinten getauscht -- Ergebnis: Kardanwelle schlägt jetzt bei langsamer Kurv

Mercedes E-Klasse W211

Hallo zusammen;
Nachdem ich immer wieder leichte Brumm/Dröhngeräusche , deutlich von 90-120 zu hören, vermutlich von der Kardanwelle, hörte, habe ich Mittellager und Hardyscheibe hinten wechseln lassen.
Ergebnis: Kardanwelle ist nicht leiser, sondern schlägt plötzlich zusätzlich bei
langsamer Rechts/Linkskurve. Bei Geradeaus/schnelle Fahrt kein Probleme. Der Monteur hat sich nicht dazu geäussert. Teile waren von Meyle. Was könnte da schief gelaufen sein- muss ich doch zu Mercedes?
Grüsse
Achso: W211 220CDI-T 261000km, BJ 2004

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Zitat:

@schulerw schrieb am 2. Juni 2016 um 15:37:31 Uhr:



Ergebnis: Kardanwelle ist nicht leiser, sondern schlägt plötzlich zusätzlich bei
langsamer Rechts/Linkskurve. Bei Geradeaus/schnelle Fahrt kein Probleme.

Prüfe als erstes, ob das Mittenlager richtig herum montiert wurde!
Sicher, das es auf der Kardanwelle keine "festen" Markierungen für die Ausrichtung vorderes/ hinteres Teil gibt? Das kann ich fast nicht glauben!?
Ich glaube auch nicht an einen "verdreht" zusammen gesteckte Kardanwelle, denn dann müßtest du auch bei Geradeaus/ schnellem Fahren vibrationen spüren!

MfG Günter

Es gibt kein Markierung auf der Kardanwelle , ich habe es erst vor einem Monat bei mir gewechselt

Feste gibt es wirkich nicht wenn nur welle mit nem edding.

Hier bitte ein Foto

20160503-131205
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Zitat:

@benigo25 schrieb am 4. Juni 2016 um 07:57:16 Uhr:


Hier bitte ein Foto

Ja so solls aussehen. Neben der edding zum makieren 😁.

Also die Vibrationen sind jedenfalls hinterher, auch bei Geradeausfahrt etwas stärker wie vor der Reparatur. Plus das Schlagen bei starkem Gasgeben, meist langsam und Kurve..
Frage: was verlangt der Fachbetrieb für ein nachträgliches Feinwuchte- vorausgesetzt, die verbauten Komponenten sind richtig montiert und OK?

Zitat:

@benigo25 schrieb am 3. Juni 2016 um 20:23:47 Uhr:


Es gibt kein Markierung auf der Kardanwelle , ich habe es erst vor einem Monat bei mir gewechselt

Dann ergibt sich die "Positionierung" von vorderem zu hinterem Teil durch etwas anders!
Das muss irgendwie "erkenntlich" sein!
Hier ein Bild einer Kardanwelle:

http://www.ebay.de/.../161695535884?...

Am "hinteren" Teil sind ein "Arm" u. eine Gabel des Kreuzgelenkes in "einer Flucht"! Eventuell läßt sich der "vordere" Teil nur in einer einzigen Stellung so aufstecken das der hintere Arm, die Gabel u. einer der vorderen "Arme" in einer Flucht liegen? Dann wäre damit die Position klar gekennzeichnet!?

MfG Günter

Hallo
habe heute endlich druntergeschaut- Mittellager eindeutig falsch, die Welle ist auf Höhe Mittellager viel weiter links
ca 2 cm vom Hitzeblech, rechts ca 5 cm!!
Nun heist es neues Mittellager einbauen-evtl- vprdere Hardyscheibe auch ,ganz schön ärgerlich und teuer..

Das hat die Werkstatt zu machen auf eigene Kosten , schließlich haben sie es ja falsch gemacht .

Zitat:

@schulerw schrieb am 10. Juni 2016 um 14:54:12 Uhr:


Hallo
habe heute endlich druntergeschaut- Mittellager eindeutig falsch, die Welle ist auf Höhe Mittellager viel weiter links
ca 2 cm vom Hitzeblech, rechts ca 5 cm!!
Nun heist es neues Mittellager einbauen-evtl- vprdere Hardyscheibe auch ,ganz schön ärgerlich und teuer..

Na dann habe ich es richtig vorausgesagt. Ist ja nicht die erste Werkstatt, die sich mit Ruhm bekleckert...

Auszutauschen sind aber: Mittellager komplett, beide Hardyscheiben und beide Zentrierhülsen. Das ist nicht billig für die Werkstatt.

Kurzer Zwischenbericht: Das Mittellager wurde jetzt richtig herum montiert, die vordere Hardyscheibe kam neu rein; hintere Hardy war ja neu drin , der Monteur fand es nicht nötig, die Zentrierbüchsen zu tauschen; ebenfalls wurden die 2 Wellenteile beim Ausbau nicht markiert- angeblich weil die 2 Teile einzeln gewuchtet würden und markieren keinen Sinn mache...
Er meinte, das Getriebabgangslager hätte etwas Spiel, ich habe es selber probiert und das nicht gefunden..
Nach der Reparatur, finde ich, sind immer noch Vibrationen im Antriebstrang, mindest noch so wie vor dem Tausch der Teile. Also nicht viel gebracht..?
Frage: soll ich die Wellenteile beim Fachbetrieb auswuchten lassen oder zunächst das Getriebelager, bzw. den Knickwinkel der Kardanwelle bei Mercedes prüfen lassen??
Gruss

Hinterachsanschluss
Zentrierbüchse
Getriebeseite
+1

Nach einigen Wochen will ich den Thread abschliessen: die Vibrationen, die ich nach der Reparatur
als gravierend empfand, sind doch nicht so schlimm- es hat sich , unklar durch was, irgendwie "verlaufen".
und ist nun eigentlich ähnlich wie beim Vorgänger W210 Kombi; ein leichtes Zittern bei bestimmten Speeds, zB 100, ist schwach zu bemerken. Zusammen mit Fahrbahnunebenheiten und Motorgeräuschen soweit akzeptabel.

Zitat:

@schulerw schrieb am 23. Juni 2016 um 19:40:02 Uhr:


Kurzer Zwischenbericht: Das Mittellager wurde jetzt richtig herum montiert, die vordere Hardyscheibe kam neu rein; hintere Hardy war ja neu drin , der Monteur fand es nicht nötig, die Zentrierbüchsen zu tauschen; ebenfalls wurden die 2 Wellenteile beim Ausbau nicht markiert- angeblich weil die 2 Teile einzeln gewuchtet würden und markieren keinen Sinn mache...
Er meinte, das Getriebabgangslager hätte etwas Spiel, ich habe es selber probiert und das nicht gefunden..
Nach der Reparatur, finde ich, sind immer noch Vibrationen im Antriebstrang, mindest noch so wie vor dem Tausch der Teile. Also nicht viel gebracht..?
Frage: soll ich die Wellenteile beim Fachbetrieb auswuchten lassen oder zunächst das Getriebelager, bzw. den Knickwinkel der Kardanwelle bei Mercedes prüfen lassen??
Gruss

Also zum zusammenstecken hätte ich noch eine Anmerkung. Vielleicht ist es für die Wuchtung nicht wichtig, aber es ist wichtig wie die Gabeln der Kreuzgelenke zueinander stehen. Das hat mit dem Drehwinkel der Gelenke bei Beugung zu tun, es gibt W- und Z-Beuge.

Stehen die Gabeln der Gelenke unterschiedlich zueinander, hat das bei gestreckter Welle keine Auswirkung. Bei gebeugter Gelenkwelle, gleich ob Z oder W, jedoch kommt es zu periodischen Schwankungen, welche sich durch Vibrationen bis hin zu schlagen bemerkbar machen.
Sowas passiert z.b. beim Unimog oder MB-Trac, wenn die Wellen verdreht zusammengeschoben werden.

Zitat:

@Typ-P1 schrieb am 29. Juli 2016 um 12:59:59 Uhr:



Zitat:

@schulerw schrieb am 23. Juni 2016 um 19:40:02 Uhr:


Kurzer Zwischenbericht: Das Mittellager wurde jetzt richtig herum montiert, die vordere Hardyscheibe kam neu rein; hintere Hardy war ja neu drin , der Monteur fand es nicht nötig, die Zentrierbüchsen zu tauschen; ebenfalls wurden die 2 Wellenteile beim Ausbau nicht markiert- angeblich weil die 2 Teile einzeln gewuchtet würden und markieren keinen Sinn mache...
Er meinte, das Getriebabgangslager hätte etwas Spiel, ich habe es selber probiert und das nicht gefunden..
Nach der Reparatur, finde ich, sind immer noch Vibrationen im Antriebstrang, mindest noch so wie vor dem Tausch der Teile. Also nicht viel gebracht..?
Frage: soll ich die Wellenteile beim Fachbetrieb auswuchten lassen oder zunächst das Getriebelager, bzw. den Knickwinkel der Kardanwelle bei Mercedes prüfen lassen??
Gruss

Also zum zusammenstecken hätte ich noch eine Anmerkung. Vielleicht ist es für die Wuchtung nicht wichtig, aber es ist wichtig wie die Gabeln der Kreuzgelenke zueinander stehen. Das hat mit dem Drehwinkel der Gelenke bei Beugung zu tun, es gibt W- und Z-Beuge.

Stehen die Gabeln der Gelenke unterschiedlich zueinander, hat das bei gestreckter Welle keine Auswirkung. Bei gebeugter Gelenkwelle, gleich ob Z oder W, jedoch kommt es zu periodischen Schwankungen, welche sich durch Vibrationen bis hin zu schlagen bemerkbar machen.
Sowas passiert z.b. beim Unimog oder MB-Trac, wenn die Wellen verdreht zusammengeschoben werden.

Du meinst "Gleichlauffehler" bei Verwendung von zwei Kreuzgelenken, die entstehen wenn die zwei auf einer Welle montierten Gelenkgabeln nicht in einer "Flucht" stehen.
Hier ist das nicht relevant, da sich in der Kardanwelle nur ein Kreuzgelenk befindet.

MfG Günter

Achja, richtig. Hat ja vorn und hinten Hardyscheibe statt Kreuzgelenk.

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