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Meine Erfahrung mit Chip4Power - 4B 1.8T Multitronic & 4F 2.4 Multitrinic

Audi A6 C5/4B
Themenstarteram 16. Februar 2009 um 13:49

Für alle die Interesse haben einen Wagen bei der Firma Chip4Power chippen zu lassen.

Ich habe 2 Autos bei Chip4power chippen lassen, einen Audi A6 4b 1.8T Multitronic und einen Audi A6 4F 2.4 Multitronic.

Ich war am Standtort Berlin. Etwas schwer zu finden, abgelegen an einen See. Die Werkstatt machte den Eindruck von Hinterhof und ich machte mir sofort Gedanken ob ich das den Autos wirklich antun will. Meine Kumpels machten schon Witze über Polen Chips etc.

Der Mann meines Vertrauens war Hr. Hinze. Es stellte sich raus, dass er eigentlich in der Zentrale in Bayern arbeitet und nur am WE zu Hause das Chippen für diese Region übernimmt. Er hatte auch alles Spezialwerkzeug bereit, da man für den A6 4F 2.4er besondere Software oder so was braucht … auf jeden Fall konnte ich nicht zu der Standort Erfurt (20km Entfernung von mir), da hätten sie mir den 2.4er nicht chippen können … deshalb Berlin. Übrigens Hr. Hinze ist der Meister in der Zentrale der alle Testwagen zusammen mit dem Programmierer updatet und kontrolliert. Er war super nett und zuvorkommend. Übrigens sein Kommentar wegen meiner Bedenken zur Multitronic, kein Problem muss nichts gemacht werden wir haben schon ganz viel MTs gechippt. Ich fühlte mich also in besten Händen, dachte der beste Mann im Stall. ?

Zu erst zu dem problemlosen Fall. Dem 4F 2.4er, angeblich soll der Wagen jetzt um die 195-200PS haben. Nachvollziehen kann ich das nicht, da weder vorher noch nachher ein Rollentest stattgefunden hat. Ich denke so 190-195 PS sind real, der Anzug unter Volllast hat sich meine ich etwas verbessert, er zieht ab 220 etwas besser und fährt gut 10km/h laut Tacho schneller. Ansonsten merkt man da nichts. Für die 300Eur würde ich es immer wieder machen. Alles was mehr kostet lohnt sich nicht. Ganz ehrlich. Die Multitronic funzt wie vorher super. Sollte auch kein Problem sein, da ja nicht soviel Leistung hinzugekommen ist.

Sehr viel Problematischer war der 1.8T Multitronic. Da es eine Multitronic der ersten Generation ist hatte ich richtig Bammel, das die mir auf Dauer kaputt geht. Also hatte ich zu Hr. Hinze extra gesagt, nicht das max. rausholen, ehr etwas weniger Leistung dafür Sicherheit. Er meinte der Programmier in der Zentrale macht das schon. Naja, gesagt getan, Steuergerät wieder mit genommen und zu Hause eingebaut. Die Kiste ging ab wie der Teufel, Wahnsinn, meine Frau hat es mit der Angst zu tun bekommen und hat sich nicht mehr getraut Vollgas zu geben. Ich war beeindruckt … nur um mein Getriebe machte ich mir Sorgen. Beim Anfahren brauchte man ganz viel Gefühl, wehe wenn der Turbo rein haut und der Ladedruck anstand, die Drehzal nach oben schnellte (bei der MT geht das noch etwas schneller als sonst) … das Getriebe war überfordert ,nichts war zu spüren von der Geschmeidigkeit einer MT. Zweite katastrophaler Fehler, wenn ich Kickdown gegeben habe, gab es ab 5000 -6500 Umdrehung ein Rucken. Als wenn man in eine Drehzahlsperre reingefahren ist, eine Sek. später ging er wieder vorwärts, zwei Sek. später wieder Begrenzung. Das war dann so bei 210km/h. Da ging nichts mehr, ich kam nur mit viel Mühe an einen Peugeot 206 vorbei. Ich dachte mir, so nicht, also wieder Termin abgemacht und ab nach Berlin diesmal gleich mit dem Auto. Dort wollte Hr. Hinze nun doch die MT anpassen, das blöde war nur er hat das Steuergerät der MT im ganzen Auto nicht gefunden … ???? …. Ich dachte er hat schon zig MT gechippt … ???? Nach langer Suche hat er dann das Motorsteuergerät ausgebaut und der Programmierer hat dann noch mal die Software optimiert.

Ergebnis, Problem nur gelindert ab immer noch da, ergo ich kann nicht ohne weiteres bis auf Vmax durchziehen. Nebeneffekt, die MT ist jetzt wieder geschmeidiger. D.h. das Auto lässt sich sehr gut im Alltag bewegen, ich fragte was gemacht wurden? Darauf Hr. Hinze der Programmierer hat den Ladedruck vermindert. Da meinte ich nur, ich habe gleich verlangt nicht zu viel. !!!!!!!!!

Und wie immer wenn sich Fachleute etwas nicht erklären können muss es am Auto liegen. Im meinen Fall war es die LPG Anlage, die „scheinbar“ nicht genug Sprit liefern kann. Aber wieso tritt dann das Problem im Benzin Modus genauso auf … Merkwürdig.

Ich kann das Problem umgehen, indem ich etwas Gas zurücknehme wenn es anfängt nicht weiter zu gehen, die Sperrerscheinung hört auf und Wagen beschleunigt weiter. So dass, ich jetzt auch problemlos 240-250 laut Tacho fahren kann (unter günstigen Bedingungen). Ist natürlich nicht optimal, so dass ich echt enttäuscht bin von der Leistungsfähigkeit von Chip4Power und Sie nur bedingt empfehlen kann.

In 95% aller Fälle lässt sich der 1.8T super gut fahren, aber die letzten 5% nerven, vor allem wenn man sie wirklich braucht.

Mein Fazit:

Wenn Chip4Power dann nur in der Zentrale wo Rollenprüfstand inkl. ist und wo man mehr Einfluss auf den Programmiere hat. Da war ich echt geschockt, ich sag noch extra: nicht zu viel und die jagen trotzdem vollen Ladedruck drauf.

Wenn Chip4Power dann vor allen Schaltgetriebe auf gar keinen Fall Multitronic.

Wenn Chip4Power, dann nur wenn man die Preisvorteil mit nehmen kann wie ich. Ansonsten einen wirklichen renommierten Tuner wählen.

Ansonsten:

Chiptuning bei Saugmotoren lohnt sich für max. 300Eur.

Chiptuning selber würd ich immer machen eben nur bedingt bei Chip4Power

 

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 16. Februar 2009 um 13:49

Für alle die Interesse haben einen Wagen bei der Firma Chip4Power chippen zu lassen.

Ich habe 2 Autos bei Chip4power chippen lassen, einen Audi A6 4b 1.8T Multitronic und einen Audi A6 4F 2.4 Multitronic.

Ich war am Standtort Berlin. Etwas schwer zu finden, abgelegen an einen See. Die Werkstatt machte den Eindruck von Hinterhof und ich machte mir sofort Gedanken ob ich das den Autos wirklich antun will. Meine Kumpels machten schon Witze über Polen Chips etc.

Der Mann meines Vertrauens war Hr. Hinze. Es stellte sich raus, dass er eigentlich in der Zentrale in Bayern arbeitet und nur am WE zu Hause das Chippen für diese Region übernimmt. Er hatte auch alles Spezialwerkzeug bereit, da man für den A6 4F 2.4er besondere Software oder so was braucht … auf jeden Fall konnte ich nicht zu der Standort Erfurt (20km Entfernung von mir), da hätten sie mir den 2.4er nicht chippen können … deshalb Berlin. Übrigens Hr. Hinze ist der Meister in der Zentrale der alle Testwagen zusammen mit dem Programmierer updatet und kontrolliert. Er war super nett und zuvorkommend. Übrigens sein Kommentar wegen meiner Bedenken zur Multitronic, kein Problem muss nichts gemacht werden wir haben schon ganz viel MTs gechippt. Ich fühlte mich also in besten Händen, dachte der beste Mann im Stall. ?

Zu erst zu dem problemlosen Fall. Dem 4F 2.4er, angeblich soll der Wagen jetzt um die 195-200PS haben. Nachvollziehen kann ich das nicht, da weder vorher noch nachher ein Rollentest stattgefunden hat. Ich denke so 190-195 PS sind real, der Anzug unter Volllast hat sich meine ich etwas verbessert, er zieht ab 220 etwas besser und fährt gut 10km/h laut Tacho schneller. Ansonsten merkt man da nichts. Für die 300Eur würde ich es immer wieder machen. Alles was mehr kostet lohnt sich nicht. Ganz ehrlich. Die Multitronic funzt wie vorher super. Sollte auch kein Problem sein, da ja nicht soviel Leistung hinzugekommen ist.

Sehr viel Problematischer war der 1.8T Multitronic. Da es eine Multitronic der ersten Generation ist hatte ich richtig Bammel, das die mir auf Dauer kaputt geht. Also hatte ich zu Hr. Hinze extra gesagt, nicht das max. rausholen, ehr etwas weniger Leistung dafür Sicherheit. Er meinte der Programmier in der Zentrale macht das schon. Naja, gesagt getan, Steuergerät wieder mit genommen und zu Hause eingebaut. Die Kiste ging ab wie der Teufel, Wahnsinn, meine Frau hat es mit der Angst zu tun bekommen und hat sich nicht mehr getraut Vollgas zu geben. Ich war beeindruckt … nur um mein Getriebe machte ich mir Sorgen. Beim Anfahren brauchte man ganz viel Gefühl, wehe wenn der Turbo rein haut und der Ladedruck anstand, die Drehzal nach oben schnellte (bei der MT geht das noch etwas schneller als sonst) … das Getriebe war überfordert ,nichts war zu spüren von der Geschmeidigkeit einer MT. Zweite katastrophaler Fehler, wenn ich Kickdown gegeben habe, gab es ab 5000 -6500 Umdrehung ein Rucken. Als wenn man in eine Drehzahlsperre reingefahren ist, eine Sek. später ging er wieder vorwärts, zwei Sek. später wieder Begrenzung. Das war dann so bei 210km/h. Da ging nichts mehr, ich kam nur mit viel Mühe an einen Peugeot 206 vorbei. Ich dachte mir, so nicht, also wieder Termin abgemacht und ab nach Berlin diesmal gleich mit dem Auto. Dort wollte Hr. Hinze nun doch die MT anpassen, das blöde war nur er hat das Steuergerät der MT im ganzen Auto nicht gefunden … ???? …. Ich dachte er hat schon zig MT gechippt … ???? Nach langer Suche hat er dann das Motorsteuergerät ausgebaut und der Programmierer hat dann noch mal die Software optimiert.

Ergebnis, Problem nur gelindert ab immer noch da, ergo ich kann nicht ohne weiteres bis auf Vmax durchziehen. Nebeneffekt, die MT ist jetzt wieder geschmeidiger. D.h. das Auto lässt sich sehr gut im Alltag bewegen, ich fragte was gemacht wurden? Darauf Hr. Hinze der Programmierer hat den Ladedruck vermindert. Da meinte ich nur, ich habe gleich verlangt nicht zu viel. !!!!!!!!!

Und wie immer wenn sich Fachleute etwas nicht erklären können muss es am Auto liegen. Im meinen Fall war es die LPG Anlage, die „scheinbar“ nicht genug Sprit liefern kann. Aber wieso tritt dann das Problem im Benzin Modus genauso auf … Merkwürdig.

Ich kann das Problem umgehen, indem ich etwas Gas zurücknehme wenn es anfängt nicht weiter zu gehen, die Sperrerscheinung hört auf und Wagen beschleunigt weiter. So dass, ich jetzt auch problemlos 240-250 laut Tacho fahren kann (unter günstigen Bedingungen). Ist natürlich nicht optimal, so dass ich echt enttäuscht bin von der Leistungsfähigkeit von Chip4Power und Sie nur bedingt empfehlen kann.

In 95% aller Fälle lässt sich der 1.8T super gut fahren, aber die letzten 5% nerven, vor allem wenn man sie wirklich braucht.

Mein Fazit:

Wenn Chip4Power dann nur in der Zentrale wo Rollenprüfstand inkl. ist und wo man mehr Einfluss auf den Programmiere hat. Da war ich echt geschockt, ich sag noch extra: nicht zu viel und die jagen trotzdem vollen Ladedruck drauf.

Wenn Chip4Power dann vor allen Schaltgetriebe auf gar keinen Fall Multitronic.

Wenn Chip4Power, dann nur wenn man die Preisvorteil mit nehmen kann wie ich. Ansonsten einen wirklichen renommierten Tuner wählen.

Ansonsten:

Chiptuning bei Saugmotoren lohnt sich für max. 300Eur.

Chiptuning selber würd ich immer machen eben nur bedingt bei Chip4Power

 

 

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12 Antworten
am 16. Februar 2009 um 14:27

Super!

Ich finde solche postings immer gut, vor allem wenn Erfahrungen also vor/nachteile geschildert werden...

Danke Dir!

Einen 1.8T chippen kann an sich JEDER...! Und so viel bei den Firmen auch immer erzählt wird...einen Wagen mit Multitronic würde ich schön in Ruhe lassen, denn die ist mit der Serienleistung (besser gesagt, dem Seriendrehmoment) in der Regel schon nicht dauerhaltbar...

Wenn ich solche Preise für Chips lese und dann immer sehe, für welche Autos solch kleine Buden alles sowas anbieten, dann kann mir niemand erzählen, dass die Leute diese selbst machen. Ich bin mir sicher, dass da allerhand kopiert wird. Was mich dann auch immer wundert ist, wenn man bohrende Fragen stellt, und die angeblichen Programmierer dann wirklich nur Mist gucken lassen, weil sie eigentlich gar keinen Plan von Motorentechnik haben. Wenn ishc jemand auf eine bestimmte Motorenreihe spezialisiert hat, dann ok...aber oft ist das von einem auf den anderen Motor nicht übertragbar...und bei den angesetzten Preisen geht das einfahc nicht...

Viel Glück mit Deiner Multitronic :-)

am 16. Februar 2009 um 15:37

Ich bin mit Chiptuning vorsichtig geworden. Hatte mal einen Chip der war extrem,ich hab echt gedacht,die Karre reisst auseinander,so einen Biss kaum vorstellbar. Wurde dann von der Firma angeschrieben,mit der Bitte,den Chip zurückzuschicken,es liegt ein Fehler vor. Na toll, okay zurück mit dem Ding. Der Zweite war nicht mehr so ruppig,hat aber auf der AB ab 180 abgeschalten.Na toll,was für ein Mist.Gut, bin früher nicht viel AB gefahren,da war mir das egal. Drum hab ich jetzt ne Powerbox drin und keine Probleme,läuft absolut tadellos.

Wenn Chip, dann von einem seriösen großen Tuner...dieses Billigzeug von irgendeinem Hinterhof würde ich nicht in mein Auto stecken.

Es gibt für fast jeden Motor einen Spezialisten, der das ganze auch vernünftig und auch preiswert machen kann...dazu muß man in der Scene viel lesen, wenn man das Geld nicht bei dem großen Tuner lassen will.

Einen Chip beim Sauger halte ich sowieso für Quatsch, aber das soll jeder machen wie er denkt.

Tuningboxen zum dazwischenstecken sind in meinen Augen ebenso Mumpitz...entweder ich habe eine richtige Abstimmung oder ich lasse es, denn die Tuningboxen sind in der Regel nur Signalverfälscher.

am 16. Februar 2009 um 17:02

Keine Frage,seriös muss der Anbieter schon sein,das dachte ich auch, drum nahm ich nen Haustuner(nicht Audi oder VW,war nen anderes Auto).Damals hat der Chip 800 DM gekostet. Und das für ein Chip,war schon viel. Jetzt hab ich im Audi ne Powerbox von KW-Systems für 750 Euro drin. Auch nicht gerade billig,isses aber wert. Kann man natürlich nicht mit den billigen Mist vergleichen,was man überall hinterher geschmissen bekommt. Das ist totaler Ramsch und gehört inne Tonne.

eieieiei... Also -

1.) teuer muß nicht immer gleich gut oder niedrig im Preis nicht immer gleich billig oder Schrott sein. Es gibt durchaus seriöse Tuner, die halt nicht den Kunden abzocken für ein einmal eingestelltes und dann zig tausend mal verkauftes Kennfeld.

2.) Power-Boxen für zum zwischenstecken: na klar verfälschen die das Signal - was sonst macht den bitte das Chip-Tuning sonst???

3.) sind die heutigen Modell mit einem CAN-Bus ausgestattet. Da ist es (fast) egal, wo ich was zwischenstecke, mit der richtigen Software kann ich fast alles regeln.

Ich hab so eine "Power-Box" von www.dieseltuning.de. Hat mich 349€ gekostet, war in 5 Minuten installiert und der Wagen läuft in jeder Lebenslage besser. Verbrauch ist runter, leistung und Endgeschwindigkeit ist hoch gegangen - alles top!!! Fahre das Teil seit 40.000Km. Bis auf einen Ausfall der Box am Anfang (Motorhaube auf, abklemmen, einschicken, neue anklemmen - fertig) war da kein Problem bis jetzt. Vorteil zudem: man kann die Box jederzeit ausbauen und separat zum Auto verkaufen. Sieht man nicht mal im Fehlerspeicher oder sonstwo.

Was macht die Box bzw. ein anderer Chip? Letztlich das gleiche: sie optimieren die Diese-Zufuhr basierend auf dem originalen Kennfeld. Beim Benziner eventuell noch den Zündzeitpunkt, abhängig vom jeweiligen Punkt im Kennfeld an dem sich der Motor gerade befindet. Wenn ich das ursprüngliche Kennfeld kenne und weiß, wie das optimierte aussehen soll, dann kann ich die Differenz (positiv oder negativ) über eine zusatz-Box problemlos hinzufügen. Ich wüsste nicht, was an einem Chip wirklich so viel besser sein soll, außer dass die Herren von den jeweiligen Werkstätten für den Aus- und Einbau zusätzlich RICHTIG Kohle nehmen...

Aber - klärt mich gerne auf!! ;-)

Zitat:

Original geschrieben von Lothar Esser

eieieiei... Also -

1.) teuer muß nicht immer gleich gut oder niedrig im Preis nicht immer gleich billig oder Schrott sein. Es gibt durchaus seriöse Tuner, die halt nicht den Kunden abzocken für ein einmal eingestelltes und dann zig tausend mal verkauftes Kennfeld.

2.) Power-Boxen für zum zwischenstecken: na klar verfälschen die das Signal - was sonst macht den bitte das Chip-Tuning sonst???

3.) sind die heutigen Modell mit einem CAN-Bus ausgestattet. Da ist es (fast) egal, wo ich was zwischenstecke, mit der richtigen Software kann ich fast alles regeln.

:D

  1. Richtig - billig muss nicht gleich schlecht sein, auch kleine Tuner haben nette Sachen im Programm die sehr gut sein können - allerdings sind Entwicklung und Zulassung eines Chiptungings eine teure Sache, da man die Abgasgutachten nur bei entsprechend zugelassenen Prüfstellen erstellen lassen kann. Oft laufen so 100.000€ an Entwicklungskosten auf, die man erst einmal wieder einspielen muss.
  2. Beim richtigen Chippen wird kein Signal verfälscht ! - die Kennfelder für Einspritzung, Zündung & Ladedruck selbst werden bearbeitet und alle Warnfunktionen sowie die Notlaufprogramme bleiben erhalten. Alle Messwerte der Sonsoren laufen 1:1 im MSG auf. Eine Aufsteckbox verfälscht IMMER die Daten der Sensoren und lässt das MSG glauben der Ladedruck, Zündwinkel oder die VEP Spannung sei noch nicht erreicht. Im Grunde betreibt man hier ein Tuning auf Grundlage von "Fehlersimulationen" - die Schutzmassnahmen im MSG können nur bedingt ( oder auch überhaupt nicht) greifen, da das MSG keinen direkten Zugriff auf die Sensorik hat und nur das abarbeitet, was ihm die "Powerbox" serviert.
  3. Richtig - beim CAN-BUS kann man dem MSG vieles "vorgaukeln"  wenn man einmal die CAN-Protokolle gehackt hat - es bleibt aber bei der Verfälschung der von der Sensorik gelieferten Signale.  

Weitere Vorteil einer Powerbox ist, die Vertragswerkstatt kann bei einem, ohne Absprache, durchgeführten Steuergeräteupdate das gechippte Steuergerät nicht überschreiben. Äusserst ärgerlich wenn die teuer erkaufte Leistung nach der Inspektion plötzlich dahin ist.

 

Nachteil einer solchen Powerbox kann aber auch, bei dem nicht ordnungsgemäßen eintragen dieser, sein das die grünen Menschen den Zeigefinger heben. Bei "gechippten" Steuergeräten sieht man es nicht, sondern ist nur auf dem Prüfstand messbar.

 

Meiner bleibt, auch allein wegen der Laufleistung, MT, etc. die er bereits hat, ungechippt. Nicht umsonst hat der Hersteller Sicherheitsreserven eingeplant. Wenn mehr Leistung, dann ab Werk oder per zusätzlichen Turbo, Kompressor, Hubraumerweiterung ggf. dann mit Kennfeldanpassung oder dergleichen. Aber allein? Bin da ein wenig vorsichtig. Obwohl ich beim 1,9er Leon mit 81kw, meiner besseren Hälfte schon in Versuchung komme.

@Dottore: Nun - wenn ich weiß, welches Signal ich wie verfälschen muss, ist das Ergebnis (zur Richtigen Zeit die "richtige" Menge Diesel) die selbe, als wenn ich ein "unverfälschtes" Signal nehme und darauf aufbauend die Einspritzmenge verändere. Das mit dem Notlauf ist ein Verkaufsargument aus meiner Sicht, denn wenn ich wiederum weiß, wann ein Signal eine Störmeldung ist, kann ich hier Korrektur-Faktor 0 ansetzen und alles läuft wie immer...

Übrigens wird die Box von Dieseltuning.de zwischen den Stecker der Einspritz-Pumpe gesetzt. Alles, was die also macht, ist die Sprittmenge anhand eines "addierten" Kennfeldes zu korrigieren. Die Signale laufen nach wie vor ganz normal über das selbe, unangerührte Steuergerät, da wird nix verfälscht...

Propaganda der Steuergeräte-Tuner ist da aber offenbar hervorragend... ;-)

 

@ realizzard: Audi selbst bietet das Freischalten eben jener Leistungsträchtigerer Kennfelder an. Was kann dann daran so verkehrt sein? :D

Die "Sicherheitsreserven" sind lediglich die Beschränkung der Automobil-Industrie auf beim Wettbewerb auch vorhandene Leistungen. Warum glaubst Du, hat ein 530d und ein 2,5TDI (in der 132KW-Version...) fast auf's PS genau die gleiche Leistung? Naaa??? Genau: Warum dem Kunden mehr geben, als man muss? Und wenn, dann soll er gefälligst dafür zahlen! Hinzu kommen natürlich noch die Probleme mit der Automatik (sofern vorhanden), die man sich auch nicht ins Haus holen will...

Anderes Beispiel: der 2,5TDI hatte im Skoda Superb 140PS, im Passat 150PS, im Audi zunächst 160, später sogar 180PS. Aussage meines Audi-Meisters: "Unterschiede sind nur Luftfilter-Kasten und Steuergerät. Bau beides vom 180PS Audi in einen Skoda und der hat auch 180PS." Auf meine Frage zum Chip-Tuning und dess Sicherheit: "Ach Jung, watt soll ich Dir da sagen: Ich mach Dir dat über die Software von Audi, dafür braucht man nur nen Freischalt-Code von Audi. Die Kennfelder sind da eh schon drin, nur deaktiviert. Kostet aber über 800€. Gleiches von Alpine individuell auf Dein Auto abgestimmt kostet 549€. Oder Du nimmst so ne Power-Box - die tut im Endeffekt dat selbe, nur auf nem anderen Weg... Namhafte Anbieter machen da auch gute Sachen. Mehrverschleiß? Bei allen Lösungen vorhanden, Unterschiede aber marginal..."

Auf die Frage, was er in seinem Superb 1,8T drin hat, kam ein breites Grinsen: "Alpin; aber nur, weil ich das selber einstellen wollte. Sonst hätt ich mir auch ne andere Box gekauft."

Jeder wie er mag. Ich genieße die Zusatz-Power und will sie auch nicht mehr missen... Werde in 14 Tagen DPF installieren. Vorteil der Box-Lösung: ich schicke die ein, lass ein neues Programm aufspielen für 50€ und hab ein angepasstes Kennfeld für DPF. Und in der Zwischenzeit kann ich problemlos weiter fahren. Ohne Steuergerät wäre das eeetwas schwieriger... ;D

Kenne die Dieseltuner Box nicht - die Steuerspannungen der Pumpe entsprechen nicht dem was das MSG rausgibt und somit sind auch die zurückgegebenen Werte der Pumpe zum MSG verfälscht - auch diese Box spielt mit gezinkten Karten was das MSG angeht :D

Klar haben die Boxen Vorteile was die Updatefähigkeit angeht - aber bei aktuellen MSG geht alles über die OBD Schnittstelle und ist in 3 Minuten erledigt - bei meinem geht mit einer Box überhaupt nichts ( klarer Vorteil des Dieseltunings - das kann fast jeder ) - da muss gelötet und programmiert werden.. aber das MSG ist ja auch schon ein Dinosaurier wenn man es mit den heutigen MSG vergleicht.

Jeder wie er mag - das 99% aller Powerboxen nicht eingetragen sind, stört auch keinen :D :D

Hi Dottore,

naja - warum auch? Die Boxen tunen den Motor nur um ca. 10%. Und jetzt überlegen wir mal warum?? Riichtiiiig: weil 10% genau dass ist, was der Gesetzgeber als "Serienstreuung" zulässt. Theoretisch würde also noch nicht mal die Betriebserlaubnis erlischen... wie gesagt - theoretisch... was sehr wohl erlischt, ist die Schadstoff-Klassifizierung. Hier wiederum bieten viele Box-Hersteller Gutachten an - teils gegen Gebühr... - die belegen, dass diese Programmierung vom TÜV abgenommen und somit der entsprechenden Schadstoff-Klasse entspricht. Dieseltuning.de z.B. bietet das an - auch für DPF...

Aber ich geb Dir recht - beim Diesel ist das alles sehr viel einfacher als beim Benziner und auch sicherlich viel weniger entscheidend was Verschleiß angeht. Die Motoren sind für Lebenszeiten jenseits der 400.000Km ausgelegt. Eine Laufleistung die ein solcher Wagen im Allgemeinen auf deutschen Straßen NIE erleben wird...

es ist echt ein genuss euch deutschen bei der haarspalterei zuzusehen.

morgens um 7 so einen fred lesen, dann ists lustig für den rest des tages ;-)

ps: auch deshalb liebe ich dieses forum!

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