Lücke zwischen Astra und Insignia zu groß?!?!?!
Was denkt ihr darüber, reißt der Insignia ein Lücke auf die die durch ein neues Modell geschlossen werden soll????
Beste Antwort im Thema
Richtig,
wenn der Insignia 4,60m lang wäre würden alle BMW,DB und Audi Fahrer zu Opel wechseln 😉 - ist nur fraglich warum die dann bisher nicht beim Vectra C zugeschlagen haben. Gerade diese 3 Marken sind keine Zielgruppe für Opel.
Wenn dann VW, Ford und mit Einschränkungen Italiener und Franzosen.
Vectoura, der Mondeo in deiner Liste ist etwas kurz. lt Ford ist der etwas länger als der Insignia - 4,844 m
Ford Daten
Der neue Opel passt sich also genau zwischen seine Hauptkonkurrenten VW und Ford ein.
DB, BMW und Audi lasse ich bewusst außen vor, dort wir ein Image gekauft, das Auto ist fast wurscht. Einen Opel fährt man nicht wegen, sondern trotz seines Image.
Nehme ich deine Liste Vectoura, ist der Vectra C abgesehen vom Toyota der kürzeste.
Ein Alfa 159 ist einen Hauch kürzer, aber der hat auch eine eng umrissene Zielgruppe die sich eher mit BMW deckt.
Aber ich hab auch gar nicht vor jemanden zu überzeugen, wäre zum einen Langweilig (wäre nichts mehr zu diskutieren hier) außerdem darf ja jeder seine Eigene Meinung haben.
Ich finde für mich nicht das die Länge ein Problem darstellt solange der Preis stimmt. Darf aber jeder gerne anders sehen.
72 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von ConvoyBuddy
Jungs, fragt mal Euere Mädels!
Länge ist nicht alles!
Naja, ein bißchen was reinbekommen sollte man schon. 😉
Ich freue mich auf den Insignia. 🙂
Gruß
Michael
Habe ich irgendwo geschrieben, daß sich der Vectra C Limousine WEGEN seiner relativ geringen Außmaße besser verkaufen müßte? Nein.
Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich der Meinung bin, 3er BMW, Mercedes C-Klasse und Audi A 4 verkaufen sich wegen ihrer relativ geringen Größe (Länge) so gut ? Nein.
Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich der Meinung bin, Mittelklassen müßten um die 4,50 m lang sein? Nein.
Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich "ein Problem" mit der Größe irgendeines Autos habe? Nein.
Interpretationen in allen Ehren, aber das geht schon in Richtung "vorgefertigte Meinungsbildung" und "beweislose Unterstellung".
Lest meine Beiträge doch richtig oder antwortet eben nicht derartig unqualifiziert darauf.
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"Meine" Auflistung der Fahrzeuglängen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Auflistung der diversen Fahrzeuge aus Mittelklasse und oberer Mittelklasse dient lediglich zur "Anschauung" (deshalb auch keine Kommentare von mir), jeder sollte sich hier selber sein Bild auf die Stragien und Positionierungen der Fahrzeuge der verschiedenen Hersteller machen. Hier war ich zu optimistisch, anscheinend ist es tatsächlich einfacher, grundlos irgendwelche Mutmaßungen loszulassen oder mir (unterschwellig) irgendetwas in Richtung "unzufrieden" mit Opel oder "Opel-Miesmacher" zu unterstellen. Sei's drum, wenn das Niveau auf diesem Level liegt, das nehme ich das auch zur Kenntnis und schere mich nicht weiter drum.
Die Maße des Ford Mondeo sind vom Fließheck, auf diesen Fehler wurde ich schon in einem anderen Thread zu Recht aufmerksam gemacht. Da ich diese Daten lediglich aus einem meiner früheren Beiträge kopierte, wurde dieser "Mangel" mit übernommen, er ist aber meiner Meinung nach ohne Relevanz, es ist auch so deutlich, daß der Ford Mondeo vergleichsweise groß ist-das ist auch an den Maßen des Fließhecks zu erkennen.
Der Insignia ist ebenfalls vergleichsweise groß-siehe Vergleichsdaten-und hier wird deutlich, daß sowohl Ford als auch Opel wegen des Fehlens eines "echten" Modelles der oberen Mittelklasse/Oberklasse eine zweigleisige Strategie fahren. Sie wollen nämlich mit einem Modell 2 Fahrzeugklassen bedienen, während z.B. andere Mitbewerber ihre Produktpaletten stärker spreizen und gezielt die Fahrzeugklassen "Mittelklasse" und "obere Mittelklasse" auch größenmäßig "trennen".
Wenn z.B. Opel mit dem Insignia die obere Mittelklasse bedienen möchte, daß muß eine "Unterscheidung" bzw. "Trennung" zum "Image" eines Fahrzeuges der "Mittelklasse" natürlich "nur" über die Motorisierung und den Grad an Ausstattung ( Optik (?),Technik, Individualisierung) erfolgen. Ob das für die potentiellen Kunden in dieser Art und Weise schlüssig nachzuvollziehen ist bzw. ob das bei den Kunden auch so aufgefasst wird, bezweifle ich.
Letzlich kann sich jeder meine Meinung zur Größe und Positionierung des Insignia hier bei MT in den diversen Threads nachlesen...mittels der Suche geht das ziemlich flink.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Zitat vectoura:
Lest meine Beiträge doch richtig oder antwortet eben nicht derartig unqualifiziert darauf.
Viele Grüße, vectoura
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Ist eigentlich der Mitsubishi Lancer ein Konkurrent zum Insignia ????
Mein Schwiegervater ist immer Opel gefahren am Ende einen Vectra B und dann nen Lancer, jetzt is der Lancer aber extrem schlecht verarbeitet und eigentlich alles andere auch.
Jetzt weiß er nicht welchen Opel er sich kaufen will denn der Insignia is bei gleicher ausstattung sicher 7 000 Euro teurer.
Naja, wenn man der "üblichen" Fahrzeugklasseneinteilung folgt, dann gehören sowohl der Lancer als auch der Insignia zur "Mittelklasse". Aber der Lancer ist eben nur 4,57 m lang und hat z.B. einen Wendekreis von 10 m, während der Insignia mal eben 4,83 m lang ist und auch aufgrund des größeren Radstandes sicherlich an die 11,50 m Wendekreis hat. Dann nehme ich auch mal an, daß der Insignia innen deutlich wertiger als der Lancer sein wird (erwarte ich zumindest, weil Opel hier schon im Vectra C zugelegt hat) und man wird im Insignia sicherlich mehr "Technik" ordern können, was natürlich kostet. Aber ob die Differenz bei 7000 € liegt? Kann man schlecht einschätzen, ein Lancer 1,8 "Instyle" hat eigentlich schon Vollausstattung (Klimaautomatik,Leder, Navi, alle Airbags inkl. Knieairbag, Xenon/Kurvenlicht, Bluetooth, DVD/MP3, el.FH sowieso, 18" Alufelgen;Sitzheizung,..und kostet nur ca. 26.000 € Liste, da kann Opel sicherlich preislich nicht mithalten.
Aber so wie es momentan aussieht, wird der Insignia vom Design und von der Technik (samt Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten) her ein Top-Auto, wenn man mit der Größe klarkommt, dann istder Insignia bestimmt eine interessante Alternative.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Original geschrieben von KKW 20
Ein Hauptgrund warum ein Auto wie der Insignia so in die Länge gewachsen ist, ist die neue Gesetzgebung zum Fußgängerschutz. Das gleiche gilt für den Corsa D, das Auto ist nicht wegen dem Platzangebot auf fast 4 m (etwa Kadett E Größe) gewachsen. Der Zweck ist lediglich, daß der Fußgänger der auf die Hörner genommen wird genug Platz und eine schöne weiche Haube zum aufklatschen vorfindet und somit eine theoretische Überlebenschance hat.
Manche Hersteller verbauen bei 3,5 Meter Außenlänge mehr Fußgängerschutz als andere bei 5 Metern. Viele SUVs bieten nichtmal ein Mindestmaß an Fußgängerschutz, von wegen weiche Haube.
Dass die Motorhauben immer länger werden liegt meiner Meinung nach am Design, dem NCAP Crashtest und den immer größer werdenden Motoren...
Es ist sowieso ein Wunder, dass es noch keine EU-Regulierung gibt, die genau festlegt wie groß ein Auto einer bestimmten Klasse zu sein hat 😉.
Dass die Autos insgesamt wachsen liegt auch daran, dass man meint mehr für sein Geld zu bekommen.
Beim neuen Smart Fortwo war die Rede von günstigerer Herstellung, der Kunde zahlt aber trotzdem gerne denselben Preis, weil er ja mehr für sein Geld bekommt 🙄.
Um zum Thema zurückzukommen:
Natürlich ist die Lücke zwischen Insignia und Astra zu groß. Aber von unten wird ja schon immer kräftig nachgeschoben. In wenigen Jahren wird es wahrscheinlich ein Modell unterhalb des Agila geben, der Insignia wird dann wieder vom Markt verschwinden wie der Omega. Ein toller Kreislauf, aber was soll Opel dagegen tun ?
Zu den Premiumherstellern wird Opel niemals gehören, die Benzinpreise machen große Autos immer weniger attraktiv.
Warum sollte man sich einen Insignia kaufen, wenn ein Astra I doch genauso viel oder mehr Platz bietet als ein Vectra B ?
Um mit dem Nachbar mitzuhalten ? Weil man schon immer die Mittelklassemodelle von Opel gefahren hat und keine Klasse absteigen will ?
In ein paar Jahren wird das keine Rolle mehr spielen, irgendwann werden viele zum Umstieg gezwungen sein (oder freiwillig darüber nachdenken) und daran wird niemand zugrunde gehen !
PS: In Japan wird diesem sinnlosen Größenwachstum zumindest in der Kei-Car Klasse der Riegel vorgeschoben. 3,41 m sind dort das Maximum, auf diesem Platz bringen die Hersteller die gleichen Dinge unter wie unsere Premiumhersteller, bis hin zur automatischen Abstandsregelung.
Über Klimaautomatik, Allrad, 7 Airbags, ESP, CVT-Getriebe und Navigationsgeräte muss man da überhaupt nicht sprechen - das ist schon fast Standard.
Auf 4 Sitzplätzen hat man mehr Platz als in unserer Mittelklasse, selbst den Vergleich mit Ober- und Luxusklasse müssen manche Modelle mit dem Beinraum auf den Rücksitzen nicht scheuen.
Dabei bieten sie immernoch mehr Kofferraum als ein Toyota Aygo - in Japan ist man eben schon einen Schritt weiter und baut nicht einfach kleine Autos, sondern sinnvolle Autos.
Der Aygo ist für die Kei-Car Klasse übrigens viel zu groß - die dürfen nur 1,47 m breit sein und sind auf 660 ccm und 64 PS beschränkt. Diese Leistung schütteln die modernen Motoren aber locker aus dem Ärmel, ebenso wie 100 Nm oder mehr an Drehmoment.
Das beste an diesen Fahrzeugen ist schließlich der Verbrauch mit weniger als 5 Litern auf 100 km und der Preis.
Vollausstattungen wie oben genannt kriegt man für unter 15000 €.
Dafür aber Hightech, statt Lowtech wie bei den Amis.
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
PS: In Japan wird diesem sinnlosen Größenwachstum zumindest in der Kei-Car Klasse der Riegel vorgeschoben. 3,41 m sind dort das Maximum, auf diesem Platz bringen die Hersteller die gleichen Dinge unter wie unsere Premiumhersteller, bis hin zur automatischen Abstandsregelung.
Bis auf den Platz, den Komfort und die Crash-Sicherheit...
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
Dabei bieten sie immernoch mehr Kofferraum als ein Toyota Aygo - in Japan ist man eben schon einen Schritt weiter und baut nicht einfach kleine Autos, sondern sinnvolle Autos.
Denen bleibt nichts anderes übrig, weil sie alle auf engstem Raum aufeinander hocken. Die daraus resultierenden Einschränkungen als Vorteil zu verkaufen, ich weiß nicht.
Ich hätte auch lieber ein geräumiges "LowTech"-Car als ein mit teilweise unsinnigen Ausstattungen vollgestopftes Mini-Auto.
Gruß
Michael
So schlecht wären festgelegte Fahzeugklassen aber wirklich nicht. Dann könnte man die Modelle besser vergleichen und die Hersteller würden sich etwas mehr Mühe geben, das Optimum aus den vorgegebenen Limits herauszuholen.
Auch würde der Verbrauch deutlicher sinken, denn das Gewicht würde nicht so stark ansteigen. Die Fahrleistungen wären ebenfalls besser.
Das Problem wäre aber dann einen Kaufanreiz für das Nachfolgemodell zu bieten, dass ja nicht deutlich größer ist. Durch die besser ausgenutzte Grundfläche, den sinkenden Verbrauch, die höhere Sicherheit und die bessere Ausstattung wäre das aber locker möglich. Die Preise könnten auch länger auf dem gleichen Niveau verharren, die Hersteller vielleicht sogar den Gewinn erhöhen.
Immer nur größer als besser zu verkaufen ist wirklich nicht der richtige Weg, wo unsere Gesellschaft sich doch so an Klassen gebunden hat.
Dass die Sicherheit leiden würde, wenn man die Mittelklasse auf 4,5 m begrenzen würde, ist Blödsinn, ein Opel Corsa ist inzwischen deutlich sicherer als ein Opel Vectra A.
Die japanischen Kei-Cars darf man natürlich nicht mit dem Insignia vergleichen, doch kann man an ihnen sehen was die Hersteller sich überlegen um auf dem Markt zu bestehen. Und das ist beachtlich !
Das soll also nicht gegen den Insignia sprechen, sondern einfach die Probleme aufzeigen, die das Größenwachstum mit sich bringt.
Es muss einfach so geschehen, dass der Astra I die Lücke schließt - und die neuen Lücken müssen wieder geschlossen werden. Meiner Meinung nach einfach der falsche Weg - bei allen Herstellern.
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
So schlecht wären festgelegte Fahzeugklassen aber wirklich nicht. Dann könnte man die Modelle besser vergleichen und die Hersteller würden sich etwas mehr Mühe geben, das Optimum aus den vorgegebenen Limits herauszuholen.
Was nützt mir der Vergleich, wenn den Herstellern enge Grenzen gesetzt werden? Die sollen doch das bauen, was die Kunden kaufen wollen und keine vorgeschriebenen Autos.
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
Auch würde der Verbrauch deutlicher sinken, denn das Gewicht würde nicht so stark ansteigen. Die Fahrleistungen wären ebenfalls besser.
Wieso? Sind denn die kleineren Autos plötzlich vom Markt verschwunden, weil ein größeres auf den Markt kommt?
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
Dass die Sicherheit leiden würde, wenn man die Mittelklasse auf 4,5 m begrenzen würde, ist Blödsinn, ein Opel Corsa ist inzwischen deutlich sicherer als ein Opel Vectra A.
Der Vergleich ist aber unsinnig, denn zwischen den Autos liegen entwicklungstechnisch vielleicht 18 Jahre. Wenn, dann sollte man aktuelle Modelle vergleichen. Und in einem kleineren Auto ist man immer schlechter dran. Die NCAP-Tests verschleiern diesen Zusammenhang komplett, weil dort im Prinzip nur ein Unfall mit einem gleichartigen Fahrzeug (gleiches Gewicht) simuliert wird.
Im übrigen liegt auch das Leergewicht des Vectra A unter dem des Corsa...
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
Es muss einfach so geschehen, dass der Astra I die Lücke schließt - und die neuen Lücken müssen wieder geschlossen werden. Meiner Meinung nach einfach der falsche Weg - bei allen Herstellern.
Ich sehe das eher als steigenden Wohlstand an. Früher hat man sich in Autos gezwängt, die damals vielleicht Mittelklasse und heute nur noch Kleinwagen wären. Heute hat man eben mehr Platz und Komfort. Warum sollte ich das als Käufer nicht wollen?
Gruß
Michael
Zitat:
Original geschrieben von 25plus
Dass die Sicherheit leiden würde, wenn man die Mittelklasse auf 4,5 m begrenzen würde, ist Blödsinn, ein Opel Corsa ist inzwischen deutlich sicherer als ein Opel Vectra A.Die japanischen Kei-Cars darf man natürlich nicht mit dem Insignia vergleichen, doch kann man an ihnen sehen was die Hersteller sich überlegen um auf dem Markt zu bestehen. Und das ist beachtlich !
Dieser Vergleich ist doch absoluter Schwachsinn, da kannst du ja auch gleich sagen, dass ein neuer Smart ForTwo sicherer ist als ein Opel Diplomat A ... wenn dann muss man schon Fahrzeuge aus der selben Zeit nehmen, und ich bezweifle mal dass ein Corsa D hierbei sicherer ist als ein Insignia! In der Gesamtheit aller Unfallsituationen (also nicht nur beim NCAP) bist du in einem mordernen großen Auto immernoch besser aufgehoben als in einem modernen kleinen Auto. Das ist schon allein durch die Physik erklärbar, dass man in einem schwereren Auto besser aufgehoben ist.
Und das mit dem Fußgängerschutz stimmt schon, allein beim Insignia macht dieser schon 8 cm mehr vorderen Überhang aus. Da wurde von der EU zwangsgeregelt, und das trifft für alle Neuentwicklungen zu. Ebenso gibt es solche Regularien bei den Rückspiegeln, ist noch keinem aufgefallen, was für riesige Spiegel an brandneuen Autos kleben? Zugegeben oftmals ist es noch recht gut kaschiert, aber bei Audi zum Beispiel fallen mir immer die hässlichen Segelohren auf. Seit A4 und A5 ist es besonders schlimm ... ebenso wie der neue A3 ...
Zitat:
Das ist schon allein durch die Physik erklärbar, dass man in einem schwereren Auto besser aufgehoben ist.
Da lehnst du dich aber weit aus dem Fenster. Kollidiert ein bewegtes Fahrzeug mit einem stehenden, modernen "großen und schweren" Fahrzeug, dann mag das stimmen.
Aber was passiert energetisch, wenn ein fahrendes (modernes) "großes, schweres" Fahrzeug gegen ein "Hindernis" prallt. Dann ist die Aufprallenergie,welche aus dem eigenen, beschleunigten Fahrzeuggewicht resultiert und welche zu absorbieren ist, deutlich höher als bei einem "leichteren" (modernen) Fahrzeug, die Fahrgastzelle muß mehr Energie "schlucken" und größere "Innenräume" erfordern auch mehr konstruktiven Aufwand bei der Sicherung gegen ein Kollabieren der Zelle.
Es gibt, wie so oft, einen "optimalen" Bereich, aber immer zu sagen: großes Auto = sicher (oder sicherer als "kleines" Auto) ist nicht korrekt.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Und das mit dem Fußgängerschutz stimmt schon, allein beim Insignia macht dieser schon 8 cm mehr vorderen Überhang aus. Da wurde von der EU zwangsgeregelt, und das trifft für alle Neuentwicklungen zu.
Ich bin da nicht ganz auf dem laufenden, aber es wurde doch nicht "die Länge" (Größe) des Vorderwagens festgelegt, sondern die Erfüllung von standardisierten Crashtestergebnissen-oder täusche ich mich? Man könnte alao auch andere konstruktive Maßnahmen ergreifen ( Hauben-Airbag?; aufspringende Haube...etc.), um Crashnormen zu erfüllen.
Andere Hersteller (Audi A4...Neukonstruktion, Limousine Länge 4,70m; C-Klasse unter 4,70 m...) erfüllen auch die Crashnormen sehr gut und bauen deswegen noch lange nicht im Segment der Mittelklasse Autos von über 4,80 m.
Und wenn es wirklich "nur" um die Erfüllung der Fußgänger-Crashnorm gegangen wäre, dann wären bei den hier oft postulierten 8 cm mehr an Haubenlänge beim Insignia immer noch ca. 14 cm an Längenzuwachs gegenüber dem Vectra c Limousine "erklärungsbedürftig" (Vectra C 4,61 m; Insignia: 4,83 m).
Es ist schlichtweg so, daß Opel/GM eben 2 Segmente (Mittelklasse; obere Mittelklasse) bedienen wollen, was man auch mittlerweile offiziell in diversen Statements nachlesen kann, deswegen ist der Insignia so groß"geworden".
Viele Grüße, vectoura
edit: verschrieben...
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Es ist schlichtweg so, daß Opel/GM eben 2 Segmente (Mittelklasse; obere Mittelklasse) bedienen wollen, was man auch mittlerweile offiziell in diversen Statements nachlesen kann, deswegen ist der Insignia so groß"geworden".
Viele Grüße, vectoura
edit: verschrieben...
Ist doch fein
Bei mir hat es zum Beispiel funktioniert.
Der Insignia wird mit grosser Warscheinlichkeit der Nachfolger für meinen Omega werden.
Mein Händler weiss auch schon bescheid. Wenn er ihn stehen hat,wird eine ausgiebige Probefahrt gemacht um einen ersten Eindruck in natura zu gewinnen.
omileg
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Ich bin da nicht ganz auf dem laufenden, aber es wurde doch nicht "die Länge" (Größe) des Vorderwagens festgelegt, sondern die Erfüllung von standardisierten Crashtestergebnissen-oder täusche ich mich? Man könnte alao auch andere konstruktive Maßnahmen ergreifen ( Hauben-Airbag?; aufspringende Haube...etc.), um Crashnormen zu erfüllen.
Es geht um den Knieschutz und da helfen keine Hauben-Airbags, da hilft nur eine weiche Struktur, die noch zusätzlich vorn dran sein muss und auch bei normalen Unfällen wirkungslos ist und bei Bagatellunfällen keine großen Kosten verursachen darf.
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Es ist schlichtweg so, daß Opel/GM eben 2 Segmente (Mittelklasse; obere Mittelklasse) bedienen wollen, was man auch mittlerweile offiziell in diversen Statements nachlesen kann, deswegen ist der Insignia so groß"geworden".
Es sind alles beides Gründe für das Längenwachstum.
Gruß
Michael