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LiFe(Y)Po4 als Autobatterie? Erfahrungen?

Opel Astra F
Themenstarteram 25. Oktober 2010 um 11:23

Moin zusammen,

da meine Batterie langsam den Geist aufzugeben scheint, spiele ich mit dem Gedanken, mir als nächste Autobatterie eine LiFe(Y)Po4-Batterie aufgrund des weniger als halben Gewichts und längerer Lebensdauer bei gleicher Leistung anzuschaffen.

Gibt es unter uns bereits User, die solche Akkutypen bei sich im Auto einsetzen?

Danke vielmals!

Beste Antwort im Thema

Ok, wenns noch keine Erfahrungswerte zu LiFePo hier gibt, dann halt jetzt:

In meine Moppeds (1000er) setzte ich seit ca 4 Jahren statt der 10Ah 2,3Ah von A123 bzw 4,6Ah bei der BMW S1000 ein.

3-4kg ersetzt durch 300-700g.

Bisher Problemlos.

In Audi A4 2.6 seit gut einem Jahr statt 68Ah 20Ah bzw 40Ah (die 20Ah hat mir Kollege abgeschwätzt).

3,5kg bzw 7kg anstatt ca 25kg

Deutlich besseres Starten auch im Winter.

Im Wohnmobil statt 200Ah Gel eine 100Ah LiFePo.

knapp 80kg zu 15kg.

Bringt fast dasselbe an Ergebniss.

Fazit: nie wieder Bleiakku - zu teuer und zu schwer;-)

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ich glaube nicht, dass das jemand einsetzt. diese akkus sind, soweit ich das so gelesen habe, ja von ladestrom und zeit ganz anders als bleiakkus. du müsstest also die ladereglung an deinem fahrzeug anpassen. dazu kommt noch der hohe preis. da stellt sich die frage was du dir davon erhoffst?

der gewichtsvorteil geht gegen null. dann wiegt das auto statt bspw. 1000kg nur noch 995kg.

noch dazu gibt es doch nur einen zulieferer, der die batterien in kfz-maß liefert. das ist valence technology. laut recherchen im internet kostet eine batterie, wie du sie brauchst, bei denen 860$ aber nen freien händler habe ich nicht gefunden.

noch dazu die umbauten für den laderegler...

 

also ich würde sagen. wenn du keinen herkömmlichen akku willst, kauf die nen gel-akku. da ist zwar auch blei drin aber es ist wenigstens etwas fortschrittlicher. :D

 

und um noch mal den klugscheißer raushängen zu lassen. es ist eine LiFePO4-batterie. großes O! das ist nämlich Phosphoroxid. :D

am 25. Oktober 2010 um 12:00

EDIT: Mist....zweiter.....egal, bleibt trotzdem stehen :D

Warum? Klar sind die Akkus deutlich leichter, haben nahezu keinen Zellen Drift bei Lagerung, und geben gut Power ab, aber der Preis sollte doch recht abschreckend sein, oder? Abgesehen davon, wie willst du das mit der gleichmäßigen (Wieder-)Aufladung der Zellen durch die Lima realisieren? LiFe müßte doch mit Balancer geladen werden, und brauchen einen absolut sauberen und vor allem gleichmäßigen Ladestrom, oder? Kenn LiFe Akkus aus dem Modellbau.....die sind zwar um einiges Pflege- und Lade leichter als Lipo's (Stichwort hohe Explosionsgefahr bei unsachgemäßer Ladung), aber an die simplen Anforderungen einer Blei Batterie kommen die nicht dran. Das mit der längeren Lebensdauer stimmt übrigens auch nur bei absolut sachgemäßer Handhabung......

Ich verwende teils soch / ähnliche Akkus im bereich RC Modellbau.

Diese werden beim Laden mit einen Balancer gleichgeschlossen damit jede Zelle den gleichen Strom bekommt.

Das gleiche sollte beim entladen auch passieren.

Sinnvoll wäre es wenn dieser schon in der Batterrie drin ist um dessen anälligleit zu mildern und ein falsches anschließen zu verhindern.

Da sowohl LiFePo als auch LiFeYpo eine große Spanne haben, in der sie geladen werden können (3,6-4,1V unter gewissen umständen sogar noch eniges mehr bei LiFeYPo4!) ist ein betrieb als AUtobatterie vom Prinzip her möglich.

Bei einem Viererblock wäre die mögliche Spannbreite also 14,4V-16,4V und bewegt sich somit im Oberen Bereich der im KFZ üblichen Spannungen.

Bei höheren Spannungen würde sowohl das Steuergerät als auch das Autoradio etc. Schaden nehmen.

Natürlich steigt die Alterung der Lithiumzellen bei den herschenden tempereaturen unter der Motorhaube deutlich an.

Dummerweise haben diesowohl LiFePo4 als auch LifeYPo4 das Problem bei Kälte stark mit der Spannung einzubrechen.

LiFeYPo4 hat zwar den Vorteil auch bei -20 nahezu die volle Kapazität zu leifern, bricht aber ebenfals stark in der Spannung ein.

Wenn wir von günstigen Verhältnissen reden also de rAkku pro Zelle auf 2,5V einbricht, wären das 10V am Block, das würde noch reichen.

Autobatterien üblicher Bauart brechen auf bis zu 9V ein.

Praktische erfahrungswerte habe ich aber keine.

Ich werde diesen Winter mal einen Test veröffentlichen.

Hast Du schonmal bei Youtube geschaut ob schon jemand sowas getestet hat?

MfG

Sven Salbach

www.Litrade.de

Handel von LiFePo4 und LiFeYPo4 Akkus von Thundersky, Calb(Sky Energy) und Headway

 

hier ein Test mit Headway Zellen..

Leider sehe ich nirgendwo einen hinweis das die Zellen auch -17° haben

http://www.youtube.com/watch?v=BVMR-_mYfu0

Achso, und eine Empfehlung von mir..

Aufgrund des Preisleistungverhltnisses und das eine Blei batterie normalerweise auch zwischen 4-6 Jahren hält, (teilweise auch 10!!) würde ich keine LiFePo ins Auto bauen, außer in einen Rennwagen wegen des Gewichts.Wenn es Dir ums Gewicht geht nimm eine 40Ah Batterie (Benziner), so schwer sind die nicht..

Und kauf halt alle 4-6 Jahre eine neue für 35€.

Ob die Lifepo wirklich älter als 10 jahre wird, wird Dir derzeit niemand versichern können unter der warmen Motorhaube eien Autos

Also wenn du an der Batterie rumspielen willst...ich hab gute Erfahrungen mit Hawker SBS Reinblei-Akkus.

Hab ich in meiner Kawasaki - brauchte aus Platzgründen nach verschiedenen Umbauten was kleines handliches.

Mit der 7Ah SBS8 (2,7kg) hab ich zum Spaß im Sommer auch mal meinen x12xe gestartet. Orgelte etwas, aber ging mehrmals direkt hintereinander einwandfrei.

Diese Batterien sollen zwar auch etwas empfindlich gegen Überspannung sein, jedoch gab's mit der simplen Elektrik meiner 87er Kawa auch nach mehreren Jahren bisher keine Probleme.

Im Endeffekt mußt bei so kleinen Batterien aber einfach immer saumäßig aufpassen. Stündchen das Licht brennen lassen oder Radio an und das Ding ist leer genuckelt.

Das ist imho der Haken an der Sache, bzw. der Vorteil der guten, alten, dicken, billigen Bleibatterie.

Da hilft dann auch der hohe Startstrom nix mehr.

Zitat:

Original geschrieben von ssalbach

 

eine Blei batterie normalerweise auch zwischen 4-6 Jahren hält, (teilweise auch 10!!) 

meine standart opel war bis letztes jahr drin. die 14 jahre gehalten. :D

am 26. Oktober 2010 um 6:02

Jupp....meine originale hat 12 Jahre geschafft. Das wird wohl die neue aus'm Zubehör nicht hinkriegen. Hat Opel wohl ganz gutes Zeugs verbaut gehabt. :D

Themenstarteram 27. Oktober 2010 um 12:07

Hört sich an, als fehlen hier die nötigen Erfahrungen. Dann will ich hier mal rantreten! :-)

Dafür müsste ich aber noch wissen, wie viel Ampere der Anlasser meines Astras ca. nimmt. Der Motor würde eh sogut wie nie aus sein mit gleichzeitigem Betrieb von Autoelektronik, daher sollte auch eine kleinere ausreichen.

wenn ich diese Info hätte, könnte ich auch genaures sagen.

Ich schätze mal ein Anlasser bentötigt für ein ungetuntes Fahrzeug heutiger Bauart ca 150A max 200A

Somit Müßte man, wenn man Headway Zellen verwenden wollte mindestens 20A ansetzen..Im Winter könnte das aber schon eng werden.

Themenstarteram 27. Oktober 2010 um 13:24

Warum 20A? Wegen 10C?

der anlasser vom diesel hat 1,4kw. nach meinen sehr begrenzten e-technikwissen mach das bei 12v (motor läuft ja noch nicht) ca. 117A. falls es falsch ist soll das doch bitte jemand vom fach berichtigen. ;)

am 29. Januar 2011 um 21:35

Hallo,

da sich der Themenstarter sicherlich schon enschieden hat,

aber andere evt. noch suchen, kann ich hier

auf Lithium Yttrium Iron Phosphate Technology hinweisen.

3Kg Gewicht bei 40 AH und 500A Entladestrom.

Aber liest selbst

http://www.faktor.de/index.php?...

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