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LED-Kennzeichenbeleuchtung Haltbarkeit

Mercedes B-Klasse W246
Themenstarteram 28. Januar 2018 um 16:35

Ja, ich weiß, es gibt schon ein paar Beiträge anderweitig hier im Forum, bez. Umbau usw. Darum geht es mir aber gar nicht, sondern um die Lebensdauer. Normalerweise sollten die LEDs ein ganzes Autoleben halten, tun sie aber nicht. In den Modellen, in denen noch normale Soffitten eingebaut sind, halten diese mehrere Jahre, und wenn sie kaputt sind, wechselt man die für 80 Cent. Bei den LED-Leuchten habe ich die Erfahrung gemacht, daß sie spätestens nach einem Jahr hinüber sind. Und dann wird's teuer. Um die 20 € sind zu berappen. Und das ist umso ärgerlicher, weil MB solch einen Mist einbaut. Ist es nicht möglich, eine vernünftige Leuchte zu installieren, die einem Mercedes Qualitätsanspruch genügt? Anlass meiner schlechten Laune ist der Ausfall einer Leuchte, deren Gegenüber letztes Jahr ausgetauscht wurde. Und so geht's weiter: jedes Jahr eine neue Kennzeichenleuchte. Seit 2014 jährlich.

Ich frage mich immer wieder, was kann man machen, um die Dinger dauerhaft intakt zu halten? Offenbar kommt irgendwo Wasser in die Leuchten, dicht scheint aber alles zu sein. Mich interessiert jetzt besonders, ist das bei mir ein Ausreißer, daß alle Leuchten nacheinander kaputt gehen, oder wie sieht das allgemein aus?

Der besondere Nachteil ist, daß die LEDs immer weniger in der Bucht zu finden sind und daß, wenn unterwegs eine kaputt geht, man keinen Ersatz auf die Schnelle herkriegt, an Wochenenden gleich gar nicht.

Beste Antwort im Thema

Habe heute die beiden 6V Kennzeichenleuchten mal genauer angesehen und ausgebaut da die Leuchte li nicht mehr funktioniert. Wenn man auf die Leuchte re mit einem Finger drückte ging sie ebenfalls aus.

Obwohl die li 6V Leuchte dauerhaft keinen elektrischen Durchgang mehr hatte brannte die re 6V Leuchte noch, die beiden Leuchten sind hier also scheinbar keine Reihenschaltung.

In dem schwarzen LED-Modul sind li+re auf der Platine je 2 Anschlusskontakte durch die Löcher in der Platine gesteckt die, zumindest auf der sichtbaren Platinenseite, nicht angelötet sind. Dies könnte die Ursache des Ausfalls sein.

Leider ließ sich von den Platinenkontakten kein Foto machen, da meine Kamera sich immer mit der Schärfe auf die Abdeckscheibe einstellt. Mal sehen, ob die Abdeckscheibe an der Stelle ausgesägt werden kann.

Nach dem Öffnen der Leuchte wird die ganze Misere sichtbar: Kontakte teilweise nicht verlötet und an mehreren Stellen Oxidation der Platine und der Bauteile! :-(

Fazit: Nicht gerade ein Qualitätsteil. Man hat den Eindruck von einem geplanten Verschleiß.

Die übelste Qualität bei der Entwicklung bzw. beim Zusammenbau läuft der LED Langlebigkeit zuwider.

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Hierzu noch eine Anmerkung:

Die beiden LED Kennzeichenleuchten sind in Reihe geschaltet! Also jeweils 6 Volt x2 = 12 Volt.

Ich hatte 2 beim Händler bestellt, weil beide nicht mehr leuchteten (die hätten bisher keine defekten Streuscheibe gehabt). Habe dann aber nochmals eine Test gemacht und festgestellt das 1 Streuscheibe (komische Bezeichnung) doch funktioniert. Hab dann nur 1 Scheibe für 14,66 gekauft, im Internet werden ca. 17-18€ verlangt. Hinzu kommt die Mercedes Werkstatt hat den TÜV Bericht nicht richtig gelesen der das Beanstandet hatte, dann hätten die eigentlich schon die Scheibe austauschen müßen (dann wärs wahrscheinlich teurer geworden).

Nun zum Übel: In die LED Leuchteinheit dringt Wasser über die 2 Metallkontakte ein und führt zu Oxidation an der Platine. Die Verklebung der Scheibe mit der Leuchteinheit ist in Ordnung. Hätte Mühe beim aufhebeln.

Abhilfe: Polfett, Silikon ev. das schwarze "Dachdicht" (Vorsicht!) oder anderes Dichtungsmittel.

Themenstarteram 2. März 2018 um 16:18

Zitat:

@Sigiflo schrieb am 2. März 2018 um 15:25:25 Uhr:

Abhilfe: Polfett, Silikon ev. das schwarze "Dachdicht" (Vorsicht!) oder anderes Dichtungsmittel.

Polfett ist sehr zäh und lässt sich schlecht verarbeiten, vor allem auf der Seite der Metallzungen dort, wo die Klemmelemente der Leuchte sind. Da kommt man kaum rein. Ich glaube, daß UHU-Plus besser geeignet wäre, weil das 1. gut und dünn anzubringen, und 2. zunächst, vor dem Aushärten, dünnflüssig ist. Da braucht man nur sehr wenig davon. Übrigens kommt das Wasser nicht nur von unten in die Griffschale/Leuchte rein, sondern kann auch von oben reinlaufen. Zwar ist die Griffleiste zusätzlich noch angeklebt, aber das ist keine Garantie für Dichtheit.

Bei mir wurden, aufgrund der Häufigkeit der Ausfälle, beide Leuchten auf Garantie ausgetauscht. Ich habe noch zwei nagelneue Leuchten bei mir in der Garage liegen, die ich demnächst einmal mit der o.g. Methode behandeln werde, denn die jetzt eingebauten sind in absehbarer Zeit (Monaten) ja doch wieder hinüber.

Zitat:

@dkolb schrieb am 11. Februar 2018 um 17:17:37 Uhr:

Ich habe mal ein Bild der Lampe gemacht.

Kann man da auch ne Campus verbauen ?

Oder muss das so eine sein ??

Zitat:

@R-4007 schrieb am 20. November 2018 um 21:12:21 Uhr:

Zitat:

@dkolb schrieb am 11. Februar 2018 um 17:17:37 Uhr:

Ich habe mal ein Bild der Lampe gemacht.

Kann man da auch ne Campus verbauen ?

Oder muss das so eine sein ??

Was ist eine Campus :confused:

Hallo @dkolb

Zitat:

Was ist eine Campus :confused:

Ich denke mal der User meinte = CAN-BUS

Schau doch mal z. B. hier

Gruß

Werner

So, es ist wieder einmal soweit. Das eine Jahr ist um und pünktlich ist wieder eine LED-Leuchte ausgefallen, die linke. Die andere glimmt nur noch. Aufgefallen ist mir, daß das Innere (Glas) beschlagen ist. Die Kontakte in der Leiste sind noch einigermaßen sauber. Werde jetzt wieder neue Leuchten brauchen. Die 5. in 5 Jahren. :mad: Wie ist bei euch inzwischen die Lage?

hm...holzklopf...ich habe immer noch die Ersten drin.Bin im 7.Jahr.

ich will es nicht verschreien, noch sind die beiden Lämpel OK. Bei meinem B wären es sonst die Vierten Neuen

ich hab mir das am letzten Sa. in der NL beim neuen W247 angesehen. Das sieht dort besser aus, da ist jetzt eine Gummidichtung drumrum

Silver

Mein Fzg. aus 11/12 benötigte bis dato eine neue Led rechts - allerdings ist deren Licht auch schon wieder etwas gelblich - die wird wohl demnächst fällig ..

So, das Jahr ist um und meine beiden LEDs brannten mal wieder nicht mehr. Das 5. Mal, seit ich ihn habe (in 5 Jahren). Ich habe eine Leuchte herausgehebelt und festgestellt, daß sie innen beschlagen/nass war. Irgendwo kommt in diese Leuchten Wasser rein, aber keiner weiß, wo. Beim :) sagen sie, von außen. Wenn man die Module genau anschaut, kann man nichts erkennen, wo die Feuchtigkeit reinkommen könnte.

Also bleibt nichts anderes, als abzuwarten bis der nächste Winter rum ist und dann geht's auf, zu einem neuen Spiel.

Die Haubeninnenverkleidung demontieren. Danach kann man den gesammten verchromten Grif in dem die Kennzeichenleuchten eingeklipst sind ebenfalls abschrauben. Nun alle Kontakte der Kennzeichenleuchten säubern und Leuchten wieder einsetzen. Leuchtkontrolle durchführen. Wenn beide Kennzeichenleuchten funktionieren den Chromgriff an der Öberseite mit einer Lage Silicon belegen. Am besten farblos. Griff anbauen und überschüssiges Silicon entfernen. Innenverkleidung wieder an die Haube bauen, fertig.

Das Problem ist nicht der Kontakt sondern das Eindringen von Wasser in das eigentliche LED-Gehäuse.

Man muss das Gehäuse nachbearbeiten - ich vermute die Problemstelle ist der Durchgang des Metallstreifens durch das Plastik - ich werde das bei Neumontage mit zähem Polfett behandeln.

Gruß Peter

Zitat:

@kupperniete schrieb am 23. Februar 2019 um 00:17:07 Uhr:

Die Haubeninnenverkleidung demontieren. Danach kann man den gesammten verchromten Grif in dem die Kennzeichenleuchten eingeklipst sind ebenfalls abschrauben. Nun alle Kontakte der Kennzeichenleuchten säubern und Leuchten wieder einsetzen. Leuchtkontrolle durchführen. Wenn beide Kennzeichenleuchten funktionieren den Chromgriff an der Öberseite mit einer Lage Silicon belegen. Am besten farblos. Griff anbauen und überschüssiges Silicon entfernen. Innenverkleidung wieder an die Haube bauen, fertig.

Es ist die Frage, ob die Verkleidung überhaupt abgebaut werden muß. Wenn man die Heckklappe öffnet und unter die Griffleiste schaut, sieht man li. und re. je eine Schraube. Meiner Meinung nach müsste es reichen, die Schrauben zu lösen um die Leiste abzunehmen. Unklar ist in jedem Fall, ob die Rückfahrkamera neu eingestellt/justiert werden muß.

Nein, habe gestern erst die Leiste lackieren lassen und dann wieder montiert, man muss die innenverkleidung demontieren um diese zu lösen

Wie wäre es mal mit einer anderen Lösung?

Statt alles dicht zu machen, an einer günstigen Stelle ein Loch bohren.

Ich kenne das von anderen technischen Geräten, die im Aussenbereich eingesetzt werden. Dort hat man extra ein kleines Loch an der Unterseite damit Feuchtigkeit austreten kann. Für diese Teile gibt es dann Montagevorschriften, damit das Loch auch unten ist. Nur so als Anregung .......

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