Kupplungsschaden nach 11KM – unser erste Ford/C-MAX
Hi,
heute haben wir unsren ersten Ford und neuen C-Max 1.5 EcoBoost (Schaltwagen) abgeholt und sind einmal zur Tankstelle gefahren (100m) und kurz zurück zum Autohaus. Danach fuhr unser C-Max mit div. Schwierigkeit den Gang zu halten und hoher Drehzahl des Motors und einer freundlichen Geschwindigkeit von ca. 40 km/h nur noch 2 Ampeln weit und es rauchte nur noch aus dem Motor und ein beißender Geruch einer sterbenden Kupplung machte sich breit.
Hmm, das waren nicht einmal 1000m Fahrt (&10KM stehen in der Rechnung) mit dem neuen C-Max und der erste Anruf beim Engel und nach 20 Min. zurück im 2 Gang zum Händler (der seinen Augen wohl nicht so richtig traute).
Da stand jetzt der neuen C-Max mit 11KM auf der Uhr und einem totalen Kupplungsschaden und einem Geruch den man auch im Autohaus merkte.
Jetzt zu meine Fragen
Wie sollte jetzt der Ablauf sein – Ford über nimmt alle Kosten der Instandsetzung?
Auf was sollte man noch zu achten z.B. Übergabe des C-Max?
Ist dieser Fehler bei den aktuellen 1.5l EcoBoost Motoren bekannt?
In der Etis-DB steht auch nichts negatives zum Wagen.
Grüße
cinfo
Beste Antwort im Thema
Ja, das wäre wohl zu empfehlen, bevor du dich noch komplett in deinem eigenen Gedankenlabyrinth verrennst. Deine Bewertung ist, mit Verlaub, absurd und reichlich abenteuerlich konstruiert, nur um irgendeinen Rechthaberei-Drang zu befriedigen, der dich gerade mal wieder umtreibt.
Ich werde mich doch nicht mit dir in eine Diskussion um die Relativierungsstärke des Wörtchens "wenn" einlassen, wozu ich auch nach dem Lesen deines - um deine Worte zu benutzen: - abstrusen Beitrags offen gestanden viel zu verwirrt bin. Was außerdem an dem Begriff "Rechtsweg" diskutierwürdig sein soll, weißt wahrscheinlich auch nur du.
Was ich zur Sachmängelhaftung gesagt habe, steht da, schwarz auf weiß, in klaren Worten und für jeden nachlesbar. Ebenso meine mehrfachen, ebenso klaren Hinweise, dass eine Einigung ohne juristischen Beistand oder gar Rechtsweg eindeutig zu favorisieren ist. Was du dir daraus zwanghaft zurechtbiegen willst, ist natürlich deine Sache - ob dich hinsichtlich Motiv und Aussage noch irgendjemand versteht, wage ich zu bezweifeln.
Ich weiß ja nicht, Dirk, worin du in diesem Forum deine Berufung siehst, aber wenn du glaubst, per Geschäftsführung ohne Auftrag nun auch gleich noch die Beantwortung meiner persönlich an den TE gerichteten Frage, sowie Monegasses Angelegenheiten in die Hand nehmen zu können (besser: zu müssen), dann gibt mir das zu denken. Es gibt viele gute Beiträge von dir, keine Frage. Vielleicht liegt aber, neben deinen gern wortklauberisch und provokant gehaltenen Einmischereien auch in dieser Selbstüberhöhung mit ein Grund, warum du so häufig mit Leuten aneckst, mit denen eigentlich jeder sonst bestens klar kommt (weit häufiger übrigens, als jeder andere hier). Du schaffst sogar das Kunststück, in einem mit einiger Mühe beruhigten Wasserglas erneuten Sturm zu erzeugen (du und einige andere werden wissen, worauf ich hier anspiele). Ich dachte wirklich, darüber wären wir weg. Schade.
Aber du hast schon Recht: Lassen wir das lieber. 😉
38 Antworten
Hallo,
nach dem wir jetzt die Felgen getauscht haben, hat es sich mit dem Geruch vom Kupplungschaden erledigt.
Es gibt kein Geruch mehr vom Kupplungschaden zu bemerken. Ansonsten ist alles so wie es bei einem Neuwagen laufen sollte.
Auch hat Ford die Rechnung vom ADAC übernommen.
Grüße
cinfo
Zitat:
@cinfo schrieb am 2. Juli 2016 um 22:57:18 Uhr:
Hi,
heute haben wir unsren ersten Ford und neuen C-Max 1.5 EcoBoost (Schaltwagen) abgeholt und sind einmal zur Tankstelle gefahren (100m) und kurz zurück zum Autohaus. Danach fuhr unser C-Max mit div. Schwierigkeit den Gang zu halten und hoher Drehzahl des Motors und einer freundlichen Geschwindigkeit von ca. 40 km/h nur noch 2 Ampeln weit und es rauchte nur noch aus dem Motor und ein beißender Geruch einer sterbenden Kupplung machte sich breit.
Hmm, das waren nicht einmal 1000m Fahrt (&10KM stehen in der Rechnung) mit dem neuen C-Max und der erste Anruf beim Engel und nach 20 Min. zurück im 2 Gang zum Händler (der seinen Augen wohl nicht so richtig traute).
Da stand jetzt der neuen C-Max mit 11KM auf der Uhr und einem totalen Kupplungsschaden und einem Geruch den man auch im Autohaus merkte.Jetzt zu meine Fragen
Wie sollte jetzt der Ablauf sein – Ford über nimmt alle Kosten der Instandsetzung?
Auf was sollte man noch zu achten z.B. Übergabe des C-Max?
Ist dieser Fehler bei den aktuellen 1.5l EcoBoost Motoren bekannt?In der Etis-DB steht auch nichts negatives zum Wagen.
Grüße
cinfo
Hallo @cinfo
,ich hatte exakt das gleiche Problem, mit dem gleichen C-Max (1.5 Ecoboost, 125 PS) . Nach wenigen Tagen (ca. 300 km Laufzeit) Kupplung defekt. Es wurde anstandsloihn keine Schuld trifft). So weit, so gut. Aber: nach 12.000 km (weiteren 17 Monaten) bin ich auf der Autobahn "liegengeblieben", weil: gleiches Problem. Abgeschleppt in nächstliegende Ford-Werkstatt: Dort war man optimistisch, weil 2 Jahre noch nicht abgelaufen waren. Denkste: Am nächsten tag betretener Anruf der Werkstatt - Ford lehnt Übernahme ab, da "laut Schadenfotos Verschleiß". Meine Kosten: Über 2.000 Euro...Da ich zuvor in meinem Autofahrerleben mehr als 1 Mio km gefahren bin , und keine Kupplungsschäden hatte, habe ich mich damit nicht zufriedengegeben, und mir einen sehr fähigen Anwalt genommen. Dieser wiederum engagierte einen sehr fähigen Gutachter, und, siehe da: Diagnose eindeutig - nix mit Verschleiß. Soweit ich es verstanden habe, gab es Schäden, die definitiv auf keine - wie von Ford behauptet - Fehlbedienung der Kupplung oder des Fahrzeugs zurückzuführen und nach 12.000 km auch keine Verschleißschäden sein können. Mal sehen, wie es weitergeht: Jetzt gehen Forderungen an Ford, und wir werden sehen, ob ein Prozess nötig wird.
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ooooh weh ... sowas ist ärgerlich!
Meiner (1.5 TDCI) läuft jetzt bald 60tkm ohne irgend was. Diese Kupplungsprobleme sind wirklich merkwürdig. Immerhin kommen sie doch ab und an vor aber von einem Serien- oder Konstruktionsfehler zu reden reicht es bei weitem nicht. Ich denk daher wird Ford auch immer in erster Linie auf Verschleiß / Bedienfehler argumentieren weil das Gegenteil ja auch erst bewiesen werden muss.
Wenn es Verschleiß durch falsche Bedienung (zu langes schleifen und/oder zu hohe Drehzahlen) kommt dann sind meist aber typische Begleiterscheinungen zu sehen. Bei hohen Drehzahlen und zu langem schleifen der Kupplung verbrennt der Belag einfach relativ schnell, da genügen schon ein paar Kilometer im Stadtverkehr. Allerdings wird dabei die Kupplung und alles drumherum so heiß, dass die Hitze auch Spuren hinterlässt, geschmorte Plastikteile und Manschetten etc. und das lässt sich dann ganz einfach feststellen. Wenn das nicht der Fall ist, ist der Fehler anderswo zu suchen. Falls doch bleibt noch zu klären ob es nicht vielleicht an einem fehlerhaften Zylinder lag der die Kupplung nicht korrekt ausgekuppelt hat beim durchtreten des Pedales usw.
LG und alles gute!
Danke für die Überlegungen - und für die Hinweise. Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht. Das mit vorliegende Gutachten schließt "falsche Bedienung" explizit aus. Die Reibscheibe ist in keiner Weise verschlissen, während die Reibfläche der Druckplatte und des Zweimassenschwungrades Spuren sehr kurzfristiger, aber starker Überhitzungen zeigte. Bei Öffnung des Zweimassenschwungrades zeigte sich, dass der Kippwinkel des Sekundär- gegenüber dem Primärschwungrad extrem hoch war, was wohl darauf schließen lässt, dass das Gleitlager zwischen den Schwungmassen defekt war. Der Kupplungsnehmerzylinder war unbeschädigt, so dass der Schaden (die große Krafteinwirkung) nicht "von der Kupplungsseite kam". Alle Bogenfedern waren völlig zerbrochen. Nun ja - der Gutachter schließt ein Eigenverschulden durch Fehlbedienung aus. Einen Serien- oder Konstruktionsfehler "unterstelle" ich nicht; er kam mir nur als Möglichkeit in den Sinn, weil ein anderer Motortalker von einem ähnlich schnellen Schaden berichtete. Mal sehen: Da ich die Kosten verkraftet und "ausgebucht" habe, bin ich mal gespannt, was Ford dazu sagt. Wenn das alles so stimmt, hat Ford anhand von falsch interpretierten Werkstattfotos eine Gewährleistung abgelehnt, und das stecke ich dann nicht so einfach weg. Ich habe zumindest viel über Aufbau und Wirkungsweise von Kupplungen gelernt. "Gelernt" habe ich auch - unabhängig vom Endergebnis - , wozu meine Rechtsschutzversicherung "gut ist"...
Nun ja, mittlerweile hat Ford nachgegeben - nach einem Jahr erhielt ich die gesamten Reparaturkosten ("aus reiner Kulanz", versteht sich) zurück: 1.800 Euro...
Einen Tag nach Erhalt der Summe las ich dann von einer bevorstehenden Rückrufaktion für 130.000 Fahrzeuge, darunter mein Modell, Grund: Kupplungsscheibe, die brechen kann...Na, so ein Zufall... (-;
MAN KANN ES JA VERSUCHEN ; DENN ES GIBT GENUG DIE BEZAHLT HÄTTEN: UND ICH HÄTTE ES AUCH ÜBER EINEN ANWALT LAUFEN LASSEN: DIE ADRESSE WÄRE NICHT SCHLECHT VON DEN ANWALT ; MAN KANN IMMER EINEN IN DER RÜCKHAND GEBRAUCHEN: MFG FRITZ
Zitat:
Hmm, das waren nicht einmal 1000m Fahrt (&10KM stehen in der Rechnung) mit dem neuen C-Max und der erste Anruf beim Engel und nach 20 Min. zurück im 2 Gang zum Händler (der seinen Augen wohl nicht so richtig traute).
Da stand jetzt der neuen C-Max mit 11KM auf der Uhr und einem totalen Kupplungsschaden und einem Geruch den man auch im Autohaus merkte.
Wird uns hier eine Nase gedreht?
Warum ruft man nach 1000m und wenigen Minuten bei den Engeln an und nicht im Autohaus oder geht einfach die kurze Strecke zu Fuß zurück und klärt die Sache mit dem Personal?