Konstruktion-Mangel ? VW Up - Seat Mii - Skoda Citygo !?

VW up! 1 (AA)

Guten Abend,

bin seit einigen Tagen mit einer Bekannten unterwegs um Neue Firmen Wagen zu suchen. (Kleinwagen)

Als Karosserie Bauer bin ich Ihrer Meinung nach wohl erste Wahl für diesen Job.

Die Entscheidung stand schon fast fest, nämlich ein Modell der aktuellen VW Reihe: Up! - Mii - Citygo.

Nun zum Problem, bei allen drei Modellen, die ja von der Grund-Struktur identisch sind, ist mir aufgefallen, dass jeweils in den beiden hinteren Radkästen zwei Einbuchtungen vorhanden sind.

Erfahrungsgemäß, sind Hohlräume bzw. Vertiefungen in den Radkästen potenzielle Rost-Herde, da sich dort unweigerlich feuchter Schmutz und vor allem im Winter Salz ansammeln wird.

Jetzt kann ich meiner Bekannten natürlich nicht empfehlen, sich für eine Fahrzeug Reihe zu entscheiden, die vermutlich nach den ersten
5 Jahren erhebliche Durchrostungen haben wird !?

Außer natürlich, dass ich den tieferen Sinn von VW für diesen zunächst offensichtlich Konstruktions Mangel nicht kenne.
Was denk sich VW dabei ?
Warum findet man in den jeweiligen Fahrzeug Prospekten keinen Hinweis auf diese Einbuchtungen und deren Nutzen ?

Macht sich VW nicht das Geschäft kaputt, wenn sie den Käufern den Nutzen dieser Einbuchtungen verschweigt !?

Als potenzieller Käufer, muß ich davon ausgehen, dass diese Einbuchtungen nur dem Zweck dienlich sind, einen baldigen Neukauf wegen Durchrostung zu fördern.

Beste Antwort im Thema

So, ich hab jetzt mein Gewissen und meine Seele beruhigt und hab mir mal die hinteren Radhäuser am up angesehen.
Da ich mal Karosseriekonstruktion im Bereich Fahrzeugbau studiert habe, bin ich ggf. nicht ganz blöd in dieser Beziehung.
Aber da haben wir schon das erste Problem:
Wo der geschätzte "Kollege" Karosserie-Bauer hier eine [Polemik-Modus] "Problemstelle mit garantierter Durchrostung nach 5 Jahren" [/Polemik-Modus] erkennt, vermag ich nicht zu erkennen.

In Fahrtrichtung sehe ich genau zwei "Einbuchtungen", eine ganz kleine, dreieck- bzw., besser: Kegelmantelförmige, die vermutlich nur Versteifungscharakter hat, zumindest weiß ich momentan nicht, was sich auf der anderen, Innenseite davon befindet, was diese Ausklinkung ggf. erforderlich machte...

Die zweite, quaderförmige Einbuchtung befindet sich direkt unten in Fahrtrichtung vorm Rad und nimmt offenbar an ihrem inneren Blechflansch die HA-Lagerung auf (Schraube!)
Dieser Quader ist aber nach unten offen, allenfalls "verschlossen" bzw. etwas im Ablauf behindert durch den Kunststoffeinsatz der Schweller- oder Unterbodenverkleidung oder was auch immer.
Ich könnte es Euch genauer sagen, aber der up steht auf einem feuchten, geschotterten Parkplatz und wg. dieser hier offenbar unnötigen Diskussion wollte ich mich da jetzt nicht auch noch unters Auto legen.

Wenn ich was übersehen haben sollte, so ist dieses dem feuchten Parkplatz, meiner heutigen eigenen Lustlosigkeit, der Lustlosigkeit meiner schwächelnden Taschenlampe und der Tatsache geschuldet, dass ich zu einer ordentlichen Beurteilung weder das Auto auf der Hebebühne noch die Hinterräder demontiert hatte.
Sollte sich also hier ein Fehler meinerseits eingeschlichen haben, weil ich was übersehen habe, dann bitte ich gleich vorweg um Entschuldigung, am Silvester will ich nicht unters Auto kriechen.

Jedenfalls ist der Abfluss von Regen-/Spritzwasser, Gischt etc. gewährleistet.
Wer Vorsorge treffen will, kann im Winter ja ab und zu mal dorthin vor das Hinterrad den Dampfstrahler der örtlichen Waschanlage halten, damit es dort schön dreck- und salzfrei bleibt.

Aber: Beide "Einbuchtungen" sind vollständig mit Unterbodenschutz überzogen, daher sehe zumindest ich hier keinerlei Probleme i.S. der Dauerhaltbarkeit und da bin ja gerade ich äußerst kritisch. Wer meine Beiträge hier quer durch alle Foren liest, weiß das (daher bin ich auch kein Fan der EPB...).

Ergo: Ich kann den fachlichen Beurteilungen oder Bedenken des "Kollegen" inhaltlich nicht ganz folgen und halte das ganze daher mehr für einen Sturm im Wasserglas, aber, klar: Auch ich irre mich von Zeit zu Zeit...😉

Dennoch guten Rutsch.

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Och, ich denke, VW wird das verkraften können!
Soll ja auch Leute geben, die von Toyota zu VW wechseln, das gleicht sich alles irgendwie aus... 😁

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz


Och, ich denke, VW wird das verkraften können!

Das wird so sein. Aber es ist immer beunruhigend (zumindest für mich) zu hören, dass Leute wie die Themenstarterin offen kommunizieren, dass letztlich das Verhalten des Händlers einen gravierenden Anteil am Nichtkauf hatte.

Ich denke, das ist leider kein Einzelfall. Zusammen mit vielen miesen und miesesten Erfahrungen im Service- und Reparaturbetrieb von Volkswagen, denke ich, dass hier viele, viele VW-Händler noch gehörig in puncto Kundenservice und -freundlichkeit dazulernen müssen! Ich empfinde solche Beiträge wie oben als sehr bedenklich für die Marke Volkswagen.

Das ist sicher richtig und ganz ohne Zweifel ist nicht o.k., wenn sich ein Händler bzw. Verkäufer arrogrant oder uninteressiert zeigt, keine Frage.

Es gibt natürlich auch mal Tage, an denen sich der Frust über sinnlose Fragen (rostet es da dann nicht später) so angestaut hat, dass man nicht mehr mag!
Das ist - ohne Zweifel - zwar unprofessionell, aber menschlich und damit ggf. sogar verständlich, wenngleich man es weder als Chef noch als Kunde dulden sollte.

Nur:
Für mich wäre eine solche Erfahrung noch kein Grund, von meinem Interesse an einem Auto abzulassen.
Dazu bedarf es dann eher einer Reihe schlechter Erfahrungen nach dem Kauf...

Ich halte mich allerdings auch für einen mündigen Kunden und sage einem Verkäufer ggf. auch mal, warum er mich eigentlich so schlecht berät, ob er keine Lust oder keine Zeit habe, ob er auf mich als Kunden keinen Wert läge, kurz: Wo eigentlich das Problem sei?

Das führt in ca. 95% aller Fälle zu den erstaunlichsten Ergebnissen, von wortreichen Entschuldigungen und anschließend korrektem Verhalten (übrigens auch bei Folgeterminen, da noch mehr) bis zum ansatzweisen Schildern von Arbeits- oder Lebensgeschichten.
Ich hab in einem Fall sogar mal zurückgefragt, warum der Verkäufer keinen Ton gesagt habe.
Daraufhin haben wir einen Folgetermin vereinbart und man kaum schildern, mit welchem Bonus ich dann in diesen gegangen bin.

Gleiches gilt übrigens auch für Freundlichkeit. Das fängt für mich morgens beim Bäcker oder Busfahrer an. Wir könnten uns das Leben alle viel einfacher machen.

Umgekehrt gilt für mich allerdings auch:
Wenn mich jemand erkennbar veräppeln will und zwar wiederholt (einen Probeschuss hat bei mir jeder frei) oder auch auf meine Ansprache des Problems hin weiterhin zum Kotzen abweisend oder unfreundlich bleibt, kann auch ich ganz schnell mal unfreundlich werden.

Ich gehöre nur nicht zu denen, die sich einem Kundenberater oder Verkäufer etc. etc. von vornherein überlegen fühlen, dieses diesen spüren lassen müssen und ihm womöglich die Welt und seine Aufgaben erklären wollen.

Solche Kunden kenne auch ich und ich habe gelernt, dass diese Freundlichkeit als Schwäche fehlinterpretieren. Da muss man dann ggf. auch mal etwas nachdrücklich werden.

Persönlich hab ich aber noch nicht den Eindruck, dass VW-Händler über die Breite meiner Kenntnis unterdessen so arrogant werden, wie es MB-Verkäufer mal waren, als ich dort meine Ausbildung gemacht habe (1980er Jahre). Da wurden einige Kunden ja durch totale Ignoranz gestraft, nach der Devise: Na, der hat sich wohl verlaufen, der kann sich einen Mercedes doch gar nicht leisten, so wie der rumläuft.

Andere VW-Händler waren schon immer arrogant! Da gibt es z.B. einen in Wolfsburg,
der tat schon in meiner Kinderzeit so, als würde er Wohltaten in Form von Autos (neu & gebraucht) oder Werkstattdienstleistungen verschenken.
Tja, zwischendurch hat man marktbeherrschend fusioniert, besser geworden ist dadurch aber nichts.
Die Leute sind inkompetent, unfreundlich, der Laden ist teuer und Kunde werden eher als Störenfriede gesehen und entsprechend behandelt.

@Taubitz: Vollkommen d'accord. Was ich ja auch nicht in Betracht gezogen habe, ist, wie die TE auf die Händler zugegangen ist. Ich unterstelle aber einmal in der Situation, dass die Gespräche offen angegangen wurden. Irgend eine Grundannahme muss man ja treffen, sonst könnten wir keine Thesen wagen.

Ansonsten, was ich ein bisschen differenzierter sehe: Ein schlechtes Gespräch beim Händler kann meiner Meinung nach durchaus den Ausschlag geben, ein Auto/Produkt nicht zu kaufen. Besonders bei hochpreisigen und kostenintensiven Produkten wie einem Auto (für den Privatmenschen) muss das Verkäuferische umso stimmiger sein. Einen Lolli für 10 Cent kaufe ich mir auch am Kiosk, wenn mir partout die Visage des Verkäufers nicht passt. Aber bei einem Auto wäre das für mich unvorstellbar.

Man könnte jetzt argumentieren, dann gehe man eben zu einem anderen Händler. Ja, rein rational gesehen mag das stimmen. Aber wenn die Stimmung erst einmal verdorben ist, muss der Wunsch, genau diese Marke zu kaufen, das ausgleichen können. Ich bezweifle, dass das bei vielen Leuten der Fall ist. Rational denken (wie bei dir anscheinend) und irrational fühlen ist etwas anderes.

Daher ist es auch so verständlich, dass viele Fahrer eines "Montagsautos" behaupten: "Nie wieder ein Auto der Marke xyz". Rational gesehen hat beispielsweise meine 10 Jahre alte "Mistkarre" nichts mehr mit dem neuen, modernen Modell im Schauraum des Händlers zu tun - weder qualitiativ noch wahrscheinlich von den Herstellungsverfahren. Aber die Menschen werden unbewusst durch ihre negativen Erlebnisse mit ihrem derzeitigen Modell so geprägt, dass sie ausgesprochene Aversionen gegen die Marke entwickeln - für alle Zeiten.

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Zitat:

Original geschrieben von Taubitz


Och, ich denke, VW wird das verkraften können!
Soll ja auch Leute geben, die von Toyota zu VW wechseln, das gleicht sich alles irgendwie aus... 😁

Selbstverständlich wird es dem VW Konzern nicht weh tun, selbst wenn es um ein Auto für 50.000 ging und nicht nur um eins für 13.000 .... dass sind jeweils Pille Palle Beträge.

Aber bedenke, dass wir die Interessenten in unseren jeweiligen Branchen viel Kunden Kontakt haben, und Erfahrungen dieser Art sprechen sich nun mal rum ... natürlich wird auch wieder dass dem Konzern nicht weh tun, und wenn 20 oder mehr sich von VW abwenden auch nicht.

Aber in dieser kleinen Stadt und Umgebung, kann ein so destruktives Verkäufer-Verhalten, für die jeweiligen Auto-Häuser, zu einem echten Problem mutieren.

Bedenkt auch, dass wir die Verkäufer jeweils nicht im Unklaren gelassen haben, das wir beide Geschäftsführer sind, und keine Privat-Personen, die lediglich nur ein Auto kaufen wollen.
Schon allein dadurch hätte man sich anders verhalten können.
Anstatt gar nichts zu sagen und dumm rum zu drucksen, hätten sie ja auch ehrlich sein können, ihr Unwissen zugeben und sich bemühen können die Antworten in Erfahrung zu bringen, denn irgend jemand hat die Fahrzeuge ja entworfen, und VW Intern hätte man eine solche Person bestimmt ans Telefon bekommen können um dann in der Lage zu sein, zu antworten.

Das nennt sich Kundenservice und ist bei den VW, Seat und Skoda Händlern in KL ein Fremdwort.

Ich kann unmöglich von einem einzelnen Verkäufer erwarten, das er sämtliche Details von sämtlichen Fahrzeugen kennt, die in den Verkaufs Hallen stehen - Aber in Zeiten von PC, Internet und Telefon, sollte es wie schon mehrfach erwähnt, kein Problem sein an Informationen zu kommen.

Übrigens wird hier in dieser Diskussion immer wieder darauf rum geritten, dass ja diese Radkästen verzinkt seien ... diese Information habe ich erst hier im Forum bekommen und dann später auch auf anderen PKW Seiten.
Ihr seid hier aber Privat Leute die ein solches Fahrzeug besitzen, oder sich dafür interessieren, ich geh mal davon aus, das keiner von Euch auf der Gehaltsliste von VW steht und oder etwas dafür bekommt, dass Ihr mir die Informationen gebt, die eigentlich die VW-Händler hätten nutzen können, um die Kritik an den Einbuchtungen zu entschärfen.

Denkt da mal gut drüber nach ...

Grüsse

Zitat:

Original geschrieben von Cuory


Denkt da mal gut drüber nach ...

Tue ich und ich bleibe gerade an so einigen Dingen hängen u.a. an

Zitat:

Aber bedenke, dass wir die Interessenten in unseren jeweiligen Branchen viel Kunden Kontakt haben, und Erfahrungen dieser Art sprechen sich nun mal rum ...

Bedenkt auch, dass wir die Verkäufer jeweils nicht im Unklaren gelassen haben, das wir beide Geschäftsführer sind, und keine Privat-Personen, die lediglich nur ein Auto kaufen wollen.
Schon allein dadurch hätte man sich anders verhalten können.

die VW-Händler hätten nutzen können, um die Kritik an den Einbuchtungen zu entschärfen.

Ich war ja nun nicht dabei, aber ich hebe dennoch fragend die Augenbrauen!

Dein Eingangsthread mit der sinngemäßen Ansage "ich bin vom Fach und ich weiß, dass solche Stellen über kurz oder lang rosten" hat mir damals schon Kopfzerbrechen bereitet.

Ich bin auch vom Fach, ich hab Karosseriekonstruktion und Fahrzeugbau studiert und vorher KFZ-Mechaniker gelernt, aber: Ich wäre so unzweifelhaft kausal nicht zu dieser Aussage gekommen, ganz im Ggt.: Ich halte sie bis jetzt und also noch immer für schlicht falsch.

Und was soll eigentlich die Ansage mit den vielen Kundenkontakten in Euren Branchen? Sagst Du das erst jetzt oder bist Du womöglich gleich mit diesem Ansatz in ein Verkaufsgespräch gegangen?
Nach der Devise: "Ich mache Sie gleich vorab mal darauf aufmerksam, dass wir beide in unseren Branchen viele Kundenkontakte haben! Also überlegen Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben, was sie sagen und vor allem, welchen Preis Sie uns offerieren!" (...sonst lassen wir mal unsere Kontakte spielen, buhuhu ...!) 😁

Gleiches gilt für Deine berufl. Qualifikation: Wenn man dem Verkäufer gleich vorab mal erklärt, dass man von dieser oder jener Einbuchtung ja gar nichts halte, schließlich sei man als Karosseriebauer vom Fach und wisse, dass das dort über kurz oder lang roste (was ich persl. übrigens bezweifele)

- nur mal als Gedankenspiel, ich war ja nicht dabei und behaupte auch nicht, dass es so gewesen sei, ich kann es nach alldem hier aber unterdessen auch nicht mehr völlig ausschließen -

was bitte sollte ein Verkäufer dann darauf antworten?
Entweder hat er wirklich keinen Plan oder ist noch Berufsanfänger, dann lässt er sich von solchen scheinqualifizierten Aussagen eines selbsternannten Fachmanns (denn die Qualifikation bzw. den Wahrheitsgehalt einer Qualifikation kann er in diesem Moment ja nicht verifizieren) ins Bockshorn jagen.
Oder er denkt: Oh ha, bei diesen "Argumenten" bekommst Du sowieso kein Bein auf die Erde.
Entweder ist der potentielle Kunde von seinen Aussagen überzeugt, dann bestünde kein Grund, sich den up weiterhin anzuschauen, denn er fällt aufgrund der "Argumente" ja raus.
Oder das ganze ist Käufermasche i.S.v.: Ich mach das Produkt jetzt mal "qualifiziert" madig oder äußere doch mind. erhebliche Zweifel an der Produktqualität, verweise daher gleich mal auf meine berufl. Qualifikation, damit der Verkäufer gleich mal weiß, mit wem er es zu tun hat - und am Ende will ich natürlich nur den Preis drücken.
In diesem Fall würde ich mich als Verkäufer auch eher abweisend verhalten. 😁

Ich hab das als Privatverkäufer übrigens genauso gemacht. Da rief jemand wg. meines Golf III Variant GT Special an, offenbar mit null Ahnung, denn der meinte, dass 8x Lautsprecher und Radio-Cassette ja nur nachgefrickelt sein könnten, nicht orig., denn es ist ja nur ein VW etc.
Ich hab dann gefragt, warum er überhaupt anruft, wenn er erkennbar kein ernsthaftes Interesse am Auto habe. Tja, damit war das dann erledigt. Mit sowas vertrödele ich doch nicht meine Zeit!
Als gewerblicher Verkäufer würde ich mich mit so einem bauernschlauen Kunden auch nicht intensiv beschäftigen, es kommt nämlich nie zum Kauf! 😁

Und was bitte soll der Hinweis auf die GeFü-Tätigkeit?
Hätte der Verkäufer deshalb in Ehrfurcht erstarren und auf die Knie sinken müssen, dass Ihr beiden GeFüs Euch herablasst, Euch für einen up zu interessieren und ein VW-Autohaus in eigener Person und eigenen Fußes zu besuchen die Ehre gebt? 😰

Inwiefern und warum überhaupt sollte ein Verkäufer einen GeFü - oder gleich deren zwei 😁 - anders behandeln als Inge Müller von umme Ecke, die auf den up gespart hat?
Ich erkenne keinen Grund, außer den aus George Orwells "Farm der Tiere". 😁
Oder wolltet Ihr als GeFüs gleich mal 20 ups kaufen oder leasen?
Bisher stand davon nichts, dass Ihr als Großkunden aufgetreten seid, bisher ging es immer nur um einen up (in Zahlenwerten: 1 up) 😰

Zu guter letzt:
Die Kritik an den Einbuchtungen kann man nicht entschärfen.
Auch ich nicht!
Das, was faktisch nicht kritikwürdig bzw. kritisierbar ist und infolgedessen nicht zu Spätschäden führt, außer, man redet sich dieses selbst ein, kann man mit Argumenten nicht entschärfen, denn die These ist schon kein Argument, sondern allenfalls Polemik. Vermutlich hat der Verkäufer darauf genauso polemisch reagiert.

Es gäbe - für mich - zahlreiche Punkte, die man am up kritisieren könnte oder kann und deren Wahrheitsgehalt unstrittig ist (simpler, nicht vollwertiger Kopfairbag, keine Gurthöhenverstellung, keine Kofferraumbeleuchtung, keine vollwertigen eFH-Schalter etc. etc.) und deren argumentative Entschärfung vor allem weit schwerer fiele.

Nur:
Quatsch kann man nicht entschärfen, es bleibt Quatsch!

Meine Meinung, sorry!

Zur Verdeutlichung meiner Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieses Threads, der konkreten konstruktiven Kritik und der "Argumente" für diese hier noch mal ein paar Auszüge aus dem Eingangsthread (dessen Aussagen man unterdessen ggf. schon ganz vergessen hat):

Zitat:

Original geschrieben von Cuory


Erfahrungsgemäß, sind ... Vertiefungen in den Radkästen potenzielle Rost-Herde, da sich dort unweigerlich feuchter Schmutz und vor allem im Winter Salz ansammeln wird.

Jetzt kann ich meiner Bekannten natürlich nicht empfehlen, sich für eine Fahrzeug Reihe zu entscheiden, die vermutlich nach den ersten 5 Jahren erhebliche Durchrostungen haben wird !?

Warum findet man in den jeweiligen Fahrzeug Prospekten keinen Hinweis auf diese Einbuchtungen und deren Nutzen ? (Frage des Verfassers: In welchem Prospekt welchen Herstellers finden sich solche Erklärungen? Selbst bei Toyota wurde ich nicht fündig!)

Macht sich VW nicht das Geschäft kaputt, wenn sie den Käufern den Nutzen dieser Einbuchtungen verschweigt !?

Als potenzieller Käufer, muß ich davon ausgehen, dass diese Einbuchtungen nur dem Zweck dienlich sind, einen baldigen Neukauf wegen Durchrostung zu fördern.

Ich denke, die Aussagen sprechen für sich!

Daher jetzt noch mal kurz in einen Verkäufer oder dessen geprüfte Verkäuferseele versetzt:
Der potentielle Kunde und up-Interessent, seines Zeichens Karosseriebauer und vor allem GeFü, betritt den Laden mit einer weiteren GeFü (inkl. zahlreicher Kontakte, die die beiden in KL so haben, vermutlich sind sie gar lokalprominent und wurden vom dusseligen Verkäufer nur nicht als solche erkannt!) und konfrontiert den armen Verkäufer vorab gleich schon mal mit den oben zitierten Argumenten, damit der gleich mal eingenordet ist und weiß, wen er vor sich hat.
Wie willst Du da den Kunden noch vom Gegenteil überzeugen? Und warum überhaupt!?
Die Entscheidung, den up nicht wirklich kaufen zu wollen, ist doch längst gefallen! 😁

Der Scheinkunde ist doch bereits davon überzeugt dass das ganze
a) nur dazu dient, den baldigen Neukauf wg. Durchrostung zu fördern
b) daher keinen Sinn macht, er also den up seiner Bekannten auf keinen Fall empfehlen kann

Da ist es doch schön, dass man sich die Mühe macht ins VW-Autohaus, um all dieses dem Verkäufer auch noch mitzuteilen, so ungefähr: "Wir wollten Ihnen nur mal sagen, dass wir uns für einen up nicht mehr interessieren!".

Erinnert mich fatal an die Hammer-Geschichte von Paul Watzlawick!

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz



Und was soll eigentlich die Ansage mit den vielen Kundenkontakten in Euren Branchen? Sagst Du das erst jetzt oder bist Du womöglich gleich mit diesem Ansatz in ein Verkaufsgespräch gegangen?
Nach der Devise: "Ich mache Sie gleich vorab mal darauf aufmerksam, dass wir beide in unseren Branchen viele Kundenkontakte haben! Also überlegen Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben, was sie sagen und vor allem, welchen Preis Sie uns offerieren!" (...sonst lassen wir mal unsere Kontakte spielen, buhuhu ...!) 😁

Quatsch, lediglich die Aussage, Firmen Fahrzeug und diesem folgen dann noch weitere Käufe.

Taubitz als auch alle anderen,

Ich mache von jeder Instandsetzung eine Bilder Doku, bis jetzt waren bei jedem Projekt die hinteren Radläufe durch oder zumindest stark angerostet .... vor allem zieht sich der Rost unter der Karosserie-Dichtmasse freudig weiter.

Lösung, ganz einfach, schickt mir Eure Mail Adressen über PN und ich sende die jeweiligen Bilder, von den weggegammelten hinteren Radläufen.

Zitat:

Original geschrieben von Cuory


Taubitz als auch alle anderen,

Ich mache von jeder Instandsetzung eine Bilder Doku, bis jetzt waren bei jedem Projekt die hinteren Radläufe durch oder zumindest stark angerostet .... vor allem zieht sich der Rost unter der Karosserie-Dichtmasse freudig weiter.

Lösung, ganz einfach, schickt mir Eure Mail Adressen über PN und ich sende die jeweiligen Bilder, von den weggegammelten hinteren Radläufen.

Brauchst Du nicht!

Denke, ich bin nicht der einzige, der sowas schon gesehen hat.

Ich kann Dir auch zahlreiche Beispiele für Fehlkonstruktionen im Bereich Karosserie bei VW nennen, angefangen vom Golf / Derby / Passat I, von solchen Fahrzeugen wie Ford Ka I mal ganz ab.

Ich hab keinen Zweifel daran, dass es sowas gibt, zumal bei Hohlräumen.
Ich hab nur Zweifel daran, dass sich in den Vertiefungen, die ich ausmachen konnte beim up, durch Dreckan- oder gar -einlagerung auf Dauer die Folgen ergeben, die Du in Deinem Eingangsthread als quasi unausweichliche Folge geschildert hast.
Wenn Du das unterstellst, müsste ich an Deinen Aussagen in Bezug auf Deine berufliche Qualifikation zweifeln.
Wir kennen alle die Probleme der Kotflügelendspitzen vor der A-Säule von Zeiten von vorderen Kotflügeln noch ohne Radhausschale (Golf I z.b.). Ich kenne die Probleme an den vorderen Kotflügeln bei VW-Modellen aufgrund falscher Konstruktion der Radhausschalen-Anbindung und/oder aufgrund von verbauten Dämmkeilen, die dann den Lack wegschmirgeln und/oder das Blech von unten immer feucht halten.

Aber ich kenne keinen Fall, wo aufgrund der besprochenen Vertiefungen wie am up auf Dauer Rost entstanden ist.
Selbst an der Stelle, an der sich an meinem Oldtimer (siehe Sig.) bekanntermaßen der Dreck sammelt (Beispielbild eines Fremdfahrzeuges unten), bildet sich im allg. kein Rost, da hier seitens VW Vorsorge getroffen wurde. Mein u.g. Oldtimer ist auch an dieser Stelle nach 13½ Jahren rostfrei - wenngleich unstrittig ist, dass man das geschickter hätte lösen können, schon ein größerer Freiraum zwischen Schwellerstirn und Radhausschale hätte dazu ausgereicht.

Im übrigen ist das Unterkriechen von Unterbodenschutz oder Karosseriedichtmasse ja ein generelles und nicht abhängig von Vertiefungen.

Kann gut sein, dass wir nach wie vor aneinander vorbei reden, denn bis heute hab ich von Dir als TE, der einen Mangel behauptet, noch kein einziges Foto in Deinen Beiträgen gesehen, von welchen Vertiefungen und "Hohlräumen" Du eigentlich sprichst.
Von Beleg- bzw. Beweisfotos für Deine Aussagen, dass es dort garantiert rosten wird, mal ganz abgesehen, aber gut, auch Du kannst einen up nicht künstlich auf 5 Jahre altern lassen, insofern o.k.

Ggf. kämen wir MIT FOTO der von Dir kritisieren Stellen ja eher auf einen Nenner.
Zumindest ich weiß noch immer nicht ganz genau, wovon Du sprichst bzw. ob wir hier alle von denselben Stellen im hinteren Radhaus sprechen. Das sollte man doch mal aufklären!

Dennoch solltest Du einige Aussagen Deines Eingangsthreads überdenken, vor allem die letzte, die die konstruktive Absicht von VW unterstellt, den Neukauf durch absichtliche Konstruktion solcher (von Dir unterstellter) "Fehlstellen" zu beschleunigen.

Sollte das jemals ein vertriebstechnisches Konzept eines Automobilherstellers gewesen sein, so kann man anhand einer längeren Ära der Marken Fiat und Alfa Romeo sehen, dass dieses Konzept nicht aufgeht, weil niemand zweimal hintereinander eine ausgewiesene Rostlaube kauft.

Ich verweise hier mal auf die "Weiße Serie" beim Alfasud, nachzulesen auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Alfa_Romeo_Alfasud
relativ am Ende.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz



Zu guter letzt:
Die Kritik an den Einbuchtungen kann man nicht entschärfen.
Auch ich nicht!
Das, was faktisch nicht kritikwürdig bzw. kritisierbar ist und infolgedessen nicht zu Spätschäden führt, außer, man redet sich dieses selbst ein, kann man mit Argumenten nicht entschärfen, denn die These ist schon kein Argument, sondern allenfalls Polemik. Vermutlich hat der Verkäufer darauf genauso polemisch reagiert.

Die kurze Aussage, dass die gesamten Radläufe, als auch im Bereich dieser Einbuchtung verzinkt sind, hätte als Entschärfung bereits genügt !

Aber genau dieser Punkt, wurde uns von den Verkäufern vor enthalten !

Aber wie gesagt, ich habe Hersteller übergreifend Bilder, die durchgerostete Radläufe zeigen.

Schick Deine Mail-Adresse und überzeuge Dich .... kommt mir gerade eher so vor, als wärst Du noch nicht lange dabei, denn offensichtlich weißt Du nicht, wo an PKW die üblichen Rost-Herde liegen !

Ich sehe gerade, ich kann hier Bilder einfügen ... gleich siehst Du mehr durchgegammelte Radläufe als Dir lieb zu sein scheint !

Zitat:

Original geschrieben von Cuory



[...]

Schick Deine Mail-Adresse und überzeuge Dich .... kommt mir gerade eher so vor, als wärst Du noch nicht lange dabei, denn offensichtlich weißt Du nicht, wo an PKW die üblichen Rost-Herde liegen !

Genauso arrogant und von oben herab wie vor Jahresfrist...

Danke für die Bilder, aber wo sind die vom up (also die Fotos von den Stellen, denen Du über kurz oder lang Rost unterstellst oder gar VW die Absicht, diesen hervorzurufen)?

Und, auch ganz klar:
Auch mir wäre prinzipiell lieber, wenn der up auch hinten Radhausschalen hätte, wie andere VWs auch (u.a. sogar mein Oldtimer unten).
Wobei, wie an Deinen Fotos zu sehen: Der eigentliche Radlauf, also die nach innen umgelegten Bleche des Radlaufes, wird durch eine Radhausschale ja ohnehin nie geschützt, da diese nicht um den Radlauf bis auf den Kotflügel umgreift. Bombardement durch Split, Steine etc. direkt an dieser Stelle des von außen sichtbaren, lediglich lackierten Blechs kann man damit dann ohnehin nicht schützen und die dort vorhandene Verzinkung dürfte einem Bombardement auch nicht lange standhalten.

Ich sehe aber noch immer keine Belegfotos für Deine Aussagen zum up, vor allem solche, die dort künftigen Rost als quasi unausweichlich unterstellen.
Zeig uns doch einfach mal konkret die Stellen, die Du beim up so kritisierst.

p.s. und zu Deinen Instandhaltungs-Fotos:
Der VW T3 wurde m.W.n. bis 1992 produziert, bestenfalls ist ein T3 also 21 Jahre alt, eher älter.
Das ist doch ein erheblicher Unterschied zu den von Dir benannten 5 Jahren zweifelloser Durchrostung beim up, oder?
Vermutlich wird der up 21 Jahre gar nicht schaffen, who knows?

Von der Unvergleichbarkeit der Produktion, der Rohbauvorbereitung (Entfettung, Phosphatierung, Grundierung) und ggf. vorhandenen Teilverzinkung beim up (mein Oldtimer war ja noch vollverzinkt), der Qualitäten von Unterbodenbeschichtungen und generell konstruktiven Maßnahmen gg. Rost schon beim Rohbau zwischen VW T3 und up mal ganz ab.😉
Diese Fortentwicklungen dürften Dir als Karosseriebauer ja nicht verborgen geblieben sein.

Als Beispiel sei den Laien nur mal die Änderung der Türkonstruktion genannt (vergl. z.B. Golf I und Golf II ff): Anstatt nur aufeinander gelegt und gepunktet mit der Problematik nur unzureichend lackierter, roher Lackkanten und nicht ausreichender Vorbehandlungsmaßnahmen in diese Bereich z.B. beim Golf I wurden danach die Karosseriebleche ineinandergelegt, umgelegt, gebördelt und verklebt. Der Golf II ist in Bezug auf seine Rostunanfälligkeit heute ja fast schon ein Mythos, allerdings ein wahrer!

Ich buche das ganze hier mal unter "virales Anti-Marketing" zugunsten Toyota und contra VW, denn an konkreten Belegen oder gar Beweisen fehlt es ja.
Wir warten mal mit Ende 2017, da sind die ersten ups 5 Jahre alt und dann schaun mer mal, da sehn mer schon!

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz


Danke für die Bilder, aber wo sind die vom up (also die Fotos von den Stellen, denen Du über kurz oder lang Rost unterstellst oder gar VW die Absicht, diesen hervorzurufen)?

War grad unterwegs, gibt keinen hier in der Gegend, scheint nicht sehr populär zu sein das Ding ... hier stehen mehr Dacias rum als sonst was (auch keine gute Wahl)

Kein Problem, fahr Deinen vorbei dann mach ich en Foto !
Hauptstr. 26 / 67677 Enkenbach - beeil Dich ich geh um 23 Uhr schlafen !

Zitat:

Original geschrieben von Cuory


...
Das ist wahr, ich habe bis jetzt in jeden Toyota, egal welches Alter, je nach Modell um die 2 Liter Holraumwachs rein pumpen müssen, um den bereits entstandenen Rost einzudämmen.
...

der up! wird abgelehnt, wegen möglichen rost aber nen toyota mit (unterstelten) rost vom werk aus (siehe zitat) wird gekauft😕

Zitat:

Original geschrieben von andi_sco



der up! wird abgelehnt, wegen möglichen rost aber nen toyota mit (unterstelten) rost vom werk aus (siehe zitat) wird gekauft😕

Der up! wird abgelehnt, weil die Verkäufe diesen nicht verkaufen wollen und Detail-Fragen ausweichen !

Wenn der einzige Makel des Toyotas der ist, dass er ab Werk nur unzureichend Hohlraumversiegelung hat, ist er immer noch die bessere Wahl, weil dessen Verkäufer bereitwillig alle Fragen beantworten.

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