Kombinierter Saugrohr- und Direkteinspritzer oder Benzin-Direkteinspritzer mit geringer Verkokung

Hallo Forumsrunde,

dass reine Direkteinspritzer nicht nur ein Feinstaubproblem
haben, sondern manchmal bereits ab 50.000 km deutliche
Verkokungsrückstände v.a. an den Auslassventilen
aufweisen, dürfte zwischenzeitlich kein Geheimnis mehr sein.

Da ich diesen Verkokungen bei meinem nächsten Auto weder mit teurem Superplus Ultimate, speziellen Ölen (scheint sowieso nichts zu bringen) noch mit irgendwelchen
Spülungen oder Walnuss-Schalen zu Laibe rücken will, würde mich interessieren,

1. ob es möglichst gebrauchte Benzin-Direkeinspritzer als Kombi in der Kompakt/Mittelklasse bis 14.000€ gibt, die auch im Kurzstrecken- betrieb kaum oder gar nicht verkoken
2. welche Motoren/Automodelle Direkt- und Saugrohreinspritzung kombinieren
(beim Audi A4 TFSI, 1.8, 170 PS und Ford Fiesta ST, 1.5L, 200 PS scheint das der Fall zu sein)
3. ob die Kombination DI und Saugrohreinspr. vor Verkokung schützt.

Wenn nicht, bleibt wohl nur der Kauf eines Saugrohreinspritzers am liebsten mit Turbo.
Der Honda Accord würde mir schon gefallen, auch wenn er keinen Turbo hat. Leider wird dieses Modell seit 2015 nicht mehr bei uns angeboten und andere Hersteller scheinen für unseren Markt wahrscheinlich aus Verbrauchs- und Abgasgründen nicht mehr auf dieses Verfahren zu setzen oder habe ich da etwas übersehen ?

Würde mich freuen, wenn jemand mehr dazu weiß und das mitteilt.
Viele Grüße aus OWL
Lordford

Beste Antwort im Thema

Moin,

Wie sich das Reparaturrisiko entwickelt hängt v.a. damit zusammen, wann man ein Auto kauft bzw. wie seine Wartungs- und Reparaturhistorie ausschaut. Ist da alles Tutti hat.man halt mit dem normalen Verschleiß zu tun und gut - das lässt sich meistens gut planen und anderes passiert halt eben. Über den Faktor Zufall zu diskutieren bringt meiner Erfahrung nach aber herzlich wenig.

Wenn ich mir diese Thematik mal ansehe - dann sehe ich, Direkteinspritzer gibt es seit Mitte/Ende der 90er Jahre, mit der Verbesserung der Kraftstoffe ging die Verkokungsneigung der Motoren merklich zurück. Jetzt entdecken das Thema offenbar einige verstärkt und definieren daraus einen Businesscase. Betroffen sind scheinbar vorwiegend Kurzstreckenfahrzeuge, erinnern wir uns etwas zurück - die waren noch nie für ewige Haltbarkeit bekannt. Um es mal auf den Punkt zu bringen - wir ersetzen quasi die ältere Problematik Ölverdünnung und Verschlammung des Motors durch Verkokung (mal den normalen Anteil an Problemkonstruktionen außer acht gelassen). Sprich - eigentlich ändert sich wenig, mit dem Unterschied, dass heute viel mehr Menschen mitbekommen, dass es da Probleme geben kann und die alten Probleme relativ gewohnt waren. Kommen wir auf den Aspekt der Zeit zurück - so dramatisch entwickeln sich die Zahlen bei Verkokungen meiner Beobachtung nach nicht, als das man darum so einen Hype machen müsste, v.a. wenn diese Problematik mit einer eh ungünstigen Nutzung verknüpft ist. Denn - die Ausfallzahlen und Defektbilder müssten in Pannenstatistiken, Foren etc.pp. deutlich häufiger auftreten (zumindest bei den Herstellern, die diese Technik jetzt schon länger einsetzen).

Macht man sich da Sorgen - muss man eben Alternativen suchen. Klar - Verzicht auf diese Technologie ist eine Möglichkeit - stets und immer legitim, allerdings dann dort nicht vergessen, auch die Ausweichstechnologie ist unter solchen Nutzungsbedingungen anfälliger. Zweiter Weg - Ausweichen auf die Technologie, die bei dem Einsatzzwecke - Kurzstrecken eh überlegen sein wird - Elektroantrieb (sei es allein oder hybridisiert). Wer nur Kurzstrecken fährt, wird mit der Reichweite geringere Probleme bekommen und wird auch beim Laden in den meisten Fällen nur geringe Einschränkungen haben, eventuell sogar Vorteile beim Parken gewinnen. Und für die Langstrecken nutzt man Leibangebote. Die dritte Alternative wäre CNG Antrieb, da prinzipbedingt die Produktion von Partikeln sehr gering ist und das CNG System sehr früh nutzbar ist, wird das Risiko einer Verkokung auch bei ungünstigen Betriebsbedingungen verkleinert.

Sprich - man muss sich dann Gedanken um sein persönliches Mobilitätskonzept machen und schauen, welche Optionen sind da und welche kann ich realisieren. Es sind mittlerweile doch mehr, als noch vor 10 Jahren. Allerdings muss man dazu möglicherweise an bestimmten Stellen Einbußen bei der Gewohnheit hinnehmen. Deshalb - sei offen, probiere aus und konzentrier dich nicht auf ein Problem, das möglicherweise (oder wahrscheinlich sogar) viel geringere Auswirkungen hat, als man befürchtet, weil man wie üblich die Anzahl an Defekten und Problemen hat, die meines Erachtens quasi nie komplett auszuschließen sind.

LG Kester

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Zitat:

@Thomasbaerteddy schrieb am 30. Mai 2019 um 10:52:58 Uhr:


Also wenn der Audi-Motor der ist mit den falschen Ölabstreifringen, der zum Ölsaufen neigt: da hat sogar Auto-Bild ausführlich darüber berichtet, und zwar nicht positiv (was bei DEM Blatt was heißen will).

Nein, das war der Vorgänger mit 180 PS. Ab 2011/12 soll wieder alles palettier gewesen sein, zumindest ist mir nichts anderes bekannt geworden.

Zitat:

Aber wie gesagt: wenn es kein Neuwagen werden soll, nimm doch den Accord. Du hast doch selber gesagt, daß er Dir zusagen würde. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß es in absehbarer Zeit keine Ersatzteile mehr gibt...

ja, der würde mir schon gefallen. Aber ca. 13.000€ für ein 7 Jahres altes Auto und das seit 2015 nicht mehr gebaut wird, das ist schon eine Ansage, vor allem, wenn ich das Auto vielleicht noch 5 Jahre fahre und dann mit 150.000 km und mehr verkaufen will.
Trotzdem danke.

Nimm einen Subaru Outback mit dem 2.5er-Saug-Boxer. Robust aber durstig, gemessen an dem was heute möglich ist.

Grüße,
Zeph

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 30. Mai 2019 um 13:28:52 Uhr:


Nimm einen Subaru Outback mit dem 2.5er-Saug-Boxer. Robust aber durstig, gemessen an dem was heute möglich ist.

Grüße,
Zeph

Den hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Schaue ich mir an.

Zitat:

@Lordford3 schrieb am 30. Mai 2019 um 15:11:50 Uhr:



Zitat:

@Zephyroth schrieb am 30. Mai 2019 um 13:28:52 Uhr:


Nimm einen Subaru Outback mit dem 2.5er-Saug-Boxer. Robust aber durstig, gemessen an dem was heute möglich ist.

Grüße,
Zeph

Den hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Schaue ich mir an.

Den hab ich nicht erwähnt weil:
1. Seeehr selten
2. i.d.R. seeehr teuer, meißt teurer als Deutschpremiumfahrzeuge
3. Ungeheurige Ersatzteilkosten, es gibt keinen Ersatzteilemarkt auf Grund der Seltenheit, viel nur Original erhältlich
4. mit Zwangsallrad + CVT (muss einem vom Fahrgefühl her gefallen)

Allen in allem wäre der Accord richtig günstig günstig dagegen, Vollkasko würde ich erstmal checken, wenn es vergleichsweise Neu sein soll...

Nochmal kurz zum Tipo, die T-Jet Motoren gibt's ja auch schon länger...
Gibt's auch nur als Schalter...

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13 k € für einen Accord sind schon eine Ansage. Aber wäre ein 7 Jahre alter ABM mit vergleichbarer Ausstattung und Zustand wesentlich billiger? Hondas sind ziemlich preisstabil...

Zitat:

@Lordford3 schrieb am 30. Mai 2019 um 15:11:50 Uhr:



Zitat:

@Zephyroth schrieb am 30. Mai 2019 um 13:28:52 Uhr:


Nimm einen Subaru Outback mit dem 2.5er-Saug-Boxer. Robust aber durstig, gemessen an dem was heute möglich ist.

Grüße,
Zeph

Den hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Schaue ich mir an.

so, habe mal einen Blick drauf geworfen. Kannst du was sagen zur Lineartronic ? Ist die haltbar und lässt den Motor nicht aufheulen, wenn man kräftigt beschleunigt. Gibt es einen Gummibandeffekt ?
Hält sich der Motor auch bei 160 km/h noch akustisch zurück, so dass man sich in normaler Lautstärke unterhalten kann und auch das Radio nicht lauter drehen muss als bei 120 km/h ?
Letzte Frage: kann jeder Meisterbetrieb gängige Reparaturen an der Mechanik durchführen oder braucht er dafür Spezialwerkzeug ?

Nein, kann ich nicht. Bin das Ding nie gefahren. Ich hatte den Vorgänger mit 4-Gang-Wandler. Und stell' dir vor, der hat beim kräftigen Beschleunigen auch runtergeschalten und aufgeheult.

Kräftig Beschleunigen bedeutet Nennleistung, was bei einem Sauger eben typischerweise 5600U/min heisst. Völlig egal ob CVT oder Wandler. Die Subaru-CVT soll aber das beste sein was es derzeit CVT-mäßig gibt.

Zu 160 kann ich als Österreicher auch nicht viel sagen, bei 140km/h war jedenfalls angenehm.

Meinen konnte man mit Hammer und Rohrzange am Laufen halten. Sämtliche Ersatzteile (Kühler, Stoßdämpfer, Auspuff, Bremsen) die ich gebraucht habe, bekam ich im Nachbau zu recht günstigen Preisen.

Ach ja, beim Wiederverkauf war der Wagen nach 20min online weg. Danach haben weitere 5 Interessenten angerufen, die ihn auch wollten.

Vielleicht hat es einen Grund warum die Outbacks gebraucht teurer sind als so manche Premiumfahrzeuge...

Grüße,
Zeph

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 30. Mai 2019 um 17:10:24 Uhr:


Nein, kann ich nicht. Bin das Ding nie gefahren. Ich hatte den Vorgänger mit 4-Gang-Wandler. Und stell' dir vor, der hat beim kräftigen Beschleunigen auch runtergeschalten und aufgeheult.

Kräftig Beschleunigen bedeutet Nennleistung, was bei einem Sauger eben typischerweise 5600U/min heisst. Völlig egal ob CVT oder Wandler. Die Subaru-CVT soll aber das beste sein was es derzeit CVT-mäßig gibt.

Zu 160 kann ich als Österreicher auch nicht viel sagen, bei 140km/h war jedenfalls angenehm.

Meinen konnte man mit Hammer und Rohrzange am Laufen halten. Sämtliche Ersatzteile (Kühler, Stoßdämpfer, Auspuff, Bremsen) die ich gebraucht habe, bekam ich im Nachbau zu recht günstigen Preisen.

Ach ja, beim Wiederverkauf war der Wagen nach 20min online weg. Danach haben weitere 5 Interessenten angerufen, die ihn auch wollten.

Vielleicht hat es einen Grund warum die Outbacks gebraucht teurer sind als so manche Premiumfahrzeuge...

Grüße,
Zeph

ok, 140 km/h sind auch schon eine Ansage. Wenn du deinen S-Max bei der Geschwindigkeit in puncto Geräusche, Fahrkomfort, Fahrstabilität, Spritverbrauch, Kosten mit deinem Ex-Subaru vergleichst, welches sind dann die Unterschiede ?
Vorab schon mal vielen Dank für deine Antwort und Grüße nach Österreich.

Moin,

Was soll ich denn bitte belegen? Hier und in andere Foren kannst du selbst reinschauen. Die ADAC Statistiken, Fact Sheets usw. sind öffentlich einsehbar. Die Daten der größten britischen Garantieversicherung (TheAA) oder die brauchbaren Zusammenfassungen von HonestJohn uss. auch. Das kannst du selbst erledigen.

Nein - das Problem ist, du willst einfach irgendwas misstrauen. Ansonsten - wenn du es doch eh besser weißt - wozu brauchst du noch eine Beratung?! Irgendwie hast du bisher alles aus irgendeinem mehr oder weniger fadenscheinigen Grund am Ende abgelehnt. Erscheint mir irgendwie wenig logisch. Sprich - eine Rechtfertigung für deine Wahl brauchst du doch wohl hoffentlich nicht.

Nein - erst Motoren ab Mitte 2014 sind nicht mehr betroffen, ab Mitte 2011 ist die Problematik nur teilweise gelöst. Sprich - wir reden in dem Übergangszeitraum nicht mehr von >2.5L Ölverbrauch, sondern nur noch von Verbräuchen zwischen 1-1.5L. Ersteres reicht noch für eine Schadensersatzklage (sofern man das Auto länger besitzt) - letzteres wohl nicht mehr. Aber ... Moment *g* das entspricht wohl nicht den einzig glaubwürdigen Quellen, die du kennst?!?

Nein - kein Todschlagargument ... Sondern dein Verhalten. Ich glaube nix, dass nicht aus meiner Quelle stammt. Jede Gegenrede muss negativ motiviert sein. Nur wieso sollte dem so sein?!?

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 30. Mai 2019 um 18:11:02 Uhr:


Moin,

Was soll ich denn bitte belegen? Hier und in andere Foren kannst du selbst reinschauen. Die ADAC Statistiken, Fact Sheets usw. sind öffentlich einsehbar. Die Daten der größten britischen Garantieversicherung (TheAA) oder die brauchbaren Zusammenfassungen von HonestJohn uss. auch. Das kannst du selbst erledigen.

Nein - das Problem ist, du willst einfach irgendwas misstrauen. Ansonsten - wenn du es doch eh besser weißt - wozu brauchst du noch eine Beratung?! Irgendwie hast du bisher alles aus irgendeinem mehr oder weniger fadenscheinigen Grund am Ende abgelehnt. Erscheint mir irgendwie wenig logisch. Sprich - eine Rechtfertigung für deine Wahl brauchst du doch wohl hoffentlich nicht.

Nein - erst Motoren ab Mitte 2014 sind nicht mehr betroffen, ab Mitte 2011 ist die Problematik nur teilweise gelöst. Sprich - wir reden in dem Übergangszeitraum nicht mehr von >2.5L Ölverbrauch, sondern nur noch von Verbräuchen zwischen 1-1.5L. Ersteres reicht noch für eine Schadensersatzklage (sofern man das Auto länger besitzt) - letzteres wohl nicht mehr. Aber ... Moment *g* das entspricht wohl nicht den einzig glaubwürdigen Quellen, die du kennst?!?

Nein - kein Todschlagargument ... Sondern dein Verhalten. Ich glaube nix, dass nicht aus meiner Quelle stammt. Jede Gegenrede muss negativ motiviert sein. Nur wieso sollte dem so sein?!?

LG Kester

och nö ! Immer diese Querschläger !

Zitat:

@Lordford3 schrieb am 30. Mai 2019 um 17:29:22 Uhr:


ok, 140 km/h sind auch schon eine Ansage. Wenn du deinen S-Max bei der Geschwindigkeit in puncto Geräusche, Fahrkomfort, Fahrstabilität, Spritverbrauch, Kosten mit deinem Ex-Subaru vergleichst, welches sind dann die Unterschiede ?
Vorab schon mal vielen Dank für deine Antwort und Grüße nach Österreich.

Der S-MAX ist etwas straffer und direkter, der Outback ist etwas schwammiger. Der Motor des S-MAX selbst ist etwas leiser, dafür aber das Abrollgeräusch lauter. Insgesamt nehmen auch beide beim Innengeräusch nicht viel.

Zum Drehzahlniveau: Bei 140 dreht der Outback 3300U/min, der S-MAX liegt bei 2700U/min, allerdings darf man nicht vergessen, daß der S-MAX über 240-Turbo-PS mit 340Nm verfügt, während der Outback mit 165-Sauger-PS und 235Nm sein Auslagen finden muss.

Zum Verbrauch: Beide im Schnitt bei 10l/100km bei meinem Fahrzyklus. Man merkt aber recht schnell, daß der Outback kaum Potential zum Sparen hat. Den Outback hab' ich nie unter 8,8l/100km bewegt, während ich mit dem S-Max 7,9l/100km auch schon erreicht habe (war dieselbe Strecke übrigens, mit beiden Autos gemütlich mit 115km/h gefahren). Bei 140km/h liegt der Verbrauch des Subaru's bei 9.5l/100km, der Ford begnügt sich mit 8.9l/100km.

Kosten: Kann ich noch nicht viel sagen, den S-max hab ich erst 3 Monate. Kaputtgehen sollte nichts, das wird teuer.

Die beiden Autos kann man auch nicht direkt vergleichen. Der Outback war eine Konstruktion aus 2003, der S-MAX aus 2010. Da sind schon die Komfortsysteme ganz anders. Fair wäre ein Vergleich mit dem 2015er Outback.

Ach ja, das 240PS agiler sind als 165PS sollte wenig überraschen.

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 30. Mai 2019 um 19:13:41 Uhr:



Zitat:

@Lordford3 schrieb am 30. Mai 2019 um 17:29:22 Uhr:


ok, 140 km/h sind auch schon eine Ansage. Wenn du deinen S-Max bei der Geschwindigkeit in puncto Geräusche, Fahrkomfort, Fahrstabilität, Spritverbrauch, Kosten mit deinem Ex-Subaru vergleichst, welches sind dann die Unterschiede ?
Vorab schon mal vielen Dank für deine Antwort und Grüße nach Österreich.

Der S-MAX ist etwas straffer und direkter, der Outback ist etwas schwammiger. Der Motor des S-MAX selbst ist etwas leiser, dafür aber das Abrollgeräusch lauter. Insgesamt nehmen auch beide beim Innengeräusch nicht viel.

Zum Drehzahlniveau: Bei 140 dreht der Outback 3300U/min, der S-MAX liegt bei 2700U/min, allerdings darf man nicht vergessen, daß der S-MAX über 240-Turbo-PS mit 340Nm verfügt, während der Outback mit 165-Sauger-PS und 235Nm sein Auslagen finden muss.

Zum Verbrauch: Beide im Schnitt bei 10l/100km bei meinem Fahrzyklus. Man merkt aber recht schnell, daß der Outback kaum Potential zum Sparen hat. Den Outback hab' ich nie unter 8,8l/100km bewegt, während ich mit dem S-Max 7,9l/100km auch schon erreicht habe (war dieselbe Strecke übrigens, mit beiden Autos gemütlich mit 115km/h gefahren). Bei 140km/h liegt der Verbrauch des Subaru's bei 9.5l/100km, der Ford begnügt sich mit 8.9l/100km.

Kosten: Kann ich noch nicht viel sagen, den S-max hab ich erst 3 Monate. Kaputtgehen sollte nichts, das wird teuer.

Die beiden Autos kann man auch nicht direkt vergleichen. Der Outback war eine Konstruktion aus 2003, der S-MAX aus 2010. Da sind schon die Komfortsysteme ganz anders. Fair wäre ein Vergleich mit dem 2015er Outback.

Ach ja, das 240PS agiler sind als 165PS sollte wenig überraschen.

Zeph, vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Viel Freude weiterhin mit dem S-Max
Lordford

Ich würde immer noch Subaru fahren, wenn es etwas gäbe wo man 3 Kindersitze auf die Rückbank und einen Rollstuhl in den Kofferraum bringt. Leider konnte der Tribeca B9 das nicht erfüllen (obwohl 7-Sitzer). Der Motor, ein 245PS-3l-Boxer ist erste Sahne. Allerdings auch kein Kostverächter mit 13l/100km.

Allrad ist jedenfalls der Hammer. Leider ist das heutige System (Lineartronic mit Lamellenkupplung auf die Hinterachse) dem Vorgänger (4/5-Gang-Wandler mit steuerbarem Verteilergetriebe) unterlegen. So ist die Lineartronic grundsätzlich mal ein Frontantrieb, an die Hinterachse gehen normalerweise nur 10%, bei Bedarf bis zu 50%. Das alte System ist im Grundzustand 40:60 und kann umgesteuert werden bis 60:40.

Wie auch immer beide Systeme kamen ohne Probleme meine Einfahrt im Winter hinauf (der CX-7 hatte auch so ein HangOn-System).

Grüße,
Zeph

Das erinnert mich an meinen Boxer im VW T3. Der ließ sich herrlich drehen, ohne dass er angestrengt wirkte. Die Quittung waren dann „bullige“ Spritverbräuche. Beim Subarau insbesondere in Verbindung mit der Lineartronic scheint sich das in Grenzen zu halten. ich werde dazu mal weiter recherchieren wie auch zum Thema Lineatronic als solcher.
was die Lamellemkupplung betrifft, würde mir das genau reichen. Wir wohnen hier zwar am Hang, die Gegend ist aber überwiegend ohne größere Steigungen bzw. Flachland. Bleiben die gängige Reparaturkosten. Mal schauen, was meine Werkstatt dazu sagt.

Gruß aus OWL
Lordford

Zitat:

@Lordford3 schrieb am 29. Mai 2019 um 18:01:50 Uhr:


... sollte ... auch bei 160km/h nicht dröhnt, nicht mehr als 10-11L verbraucht ...

ein KURZSTRECKENAUTO wird in der Stadt (oder zwischen zwei benachbarten Dörfern) bewegt

--> egal, ob und wenn ja wie es sich bei Geschwindigkeiten > 120 km/h fährt!

dieses Kriterium passt nicht zur Fragestellung 😉
(Motor ohne Verkokungsproblem im Kurzsteckenbetrieb!)

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