Kaufberatung 520i / 530i LPG 3000-5000€

BMW 5er E39

Hallo Leute,

was sind so die beachtenswerten Besonderheiten und Unterschiede bei Kauf eines 520i und 530i welche ich mir als LPG zu Kaufen überlege?
Woher bekomme ich gute Ratgeber zu Rost, Motorprobleme, die Typischen Schwachstellen eben.

Wer weiß etwas zu Unterhaltskosten im Vergleich zu 320i / 330i?

Gruß fds

71 Antworten

Das heißt für mich, ab Februar werden die Diesel noch billiger ;-)

War heute probefahren und bin um einiges schlauer aber weiß erst nicht richtig weiter.

Die Frage 3er oder 5er oder was anderes hat sich klar beantwortet: 5er

Nach probefahrt von dem hier https://www.autoscout24.de/.../...f10f-d065-4fa3-881f-040c80aa55e2?...
wuste ich schon mal das mir die Kiste zu klein ist (1,90m - lange Beine geben hinter mir wenig Platz für Kindersitzbeine) und zu unruhig fährt. Abgesehen davon das speziell dieser Wagen mehr Sonderbarkeiten aufwies als ich hier beschreiben möchte war es doch lehrreich die pure "nicht-Leistungsentfaltung" probe zu fahren. Für den normalen Fahrbetrieb völlig ausreichend ist der Wagen ab 140 im gleichen Beschleunigungsmodus wie mein E30 325 ab 180. Nochmal 30 km7h schneller und es wird sehr zäh...
Ich weiß jetzt wie ein M54 Motor schon mal nicht klingen sollte und das er nicht nur Falschluft ziehen kann am Öldeckel sondern sogar einfach aus geht bei kaltem Motor. Vom 2,2 Liter bin ich auf ganzer Linie enttäuscht gewesen, auch wenn er vielleicht in heil 10% besser gehen mag.

Deswegen war ich eigentlich dort: 525i
https://suchen.mobile.de/.../254161406.html?action=parkItem
Bastelbude ja, aber: Es scheint alles in Eigenregie soweit Ordentlich gemacht mit Ausnahme der Plastikeinstiegsleisten welche er des Preises wegen nicht erneuern wollte, die sind nicht mehr ganz fest und eine Kaputt, ebenso 2 Türdichtungen. Ölbehälter Servo sift am Schlauch runter. Der Unfallschaden wurde auch nicht vollständig repariert, Geld für Kotflügel, Schweller und Spiegel hat er sich gespart. Das ist auch das Motiv für den Verkauf, er ist umgestiegen auf Opel (100€ statt 700€ für Spiegel). Der Wagen scheint von außen oben an keiner Stelle Rost zu haben außer "Flugrost" an der Fahrertür unten am Eck zum Scharnier. Heckklappe Rostfrei. Die Lederausstattung hat er selbst gegen die Stoffsitze getauscht.
Gasanlage funktioniert, war bei Gasanlagencheck 2016 und Motorleuchte kam gesamte Fahrt nicht.
Der Wagen fuhr technisch einwandfrei und die Fahrleistung ist auch das was ich mir als minimum gewünscht habe aber die Automatik lässt den Wagen doch sehr träge wirken auch wenn der Tacho das nicht bestätigt hat.
Etwas stört mich an dem Wagen: Alles ist irgendwie abgenutzt. Er wirkt wertig und gepflegt und doch irgendwie verbraucht, wenn auch noch nicht verschlissen.
Andererseits sind Fahrleistung, Fahrwerk, Bereifung (2x17 sehr gutes Profil) sowie diverse getauschte Teile und wie der Wagen da stand eine gute Basis. Zur Not kaufen würd ich ihn aber irgendwie ist das kein Überzeugender Kandidat. Ich schau mich weiter um.

Dieser hier war zuletzt dran:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
sieht von Außen bescheiden aus mit der schlecht geklebten Folie und den Verunstaltungen drauf aber der Wagen steht um längen besser gepflegt da als die anderen beiden Modelle. Sowohl Karosserie gar kein Rost gefunden als auch Innenraum sehr gepflegt, wenn auch schon lange nicht mehr frisch. 265tkm zeigen halt spuren. Eigentlich wollte ich nur Karroseriezustand vergleichen und Erfahrung sammeln weil mir 2.0 Liter viel zu schwach vor kam bin dann aber doch probe gefahren.
Die Fahrleistung war um einiges besser als beim 320i mit dem 2.2 Liter in der Stadt. Läuft zwar nur 200 bei 6000 U/min aber viel elastischer, tick bessere Beschleunigung, etwas mehr elan auf der Autobahn aber halt doch auch viel zu langsam. Und vorallem bei 180 auf über 5000 U/min. Wenn er es denn Bergauf bis 180 schaft....
Also nicht nur wegen dem polternden Fahrwerk und der Abenteuerlichen Installation der Gasanlage keine wirklich gute Wahl. Ob die Gasanlage so laut klackern muss im Betrieb kann ich leider nicht beurteilen, Gasservice wurde nicht gemacht aber Filter getauscht und Leitungen erneuert. Ich verstehe auch nicht wie man ein Auto für 1 Monat kauft, Kurbelgehäuseentlüftung repariert, neue Zahnriemen, Riemen, Klimaservice, Ölwechsel, beide Kurbelwellensensoren und diverses anderes tauscht, einmal damit nach Griechenland fährt und wieder zurück nur um es dann wegen eines Geschäftsautos nicht mehr zu brauchen und zu verkaufen.

Jetzt weiß ich das die Lederausstattung ganz nett ist und echt gut erhalten werden kann, 2.0 und 2.2 Liter normalerweise dicke reicht, für mich aber nicht in Frage kommt und die Karosserie problemlos ohne sichtbaren Rost zu erhalten ist. (Jaja, untenrum rosten die auch, ich habs ja gesehen.)

Da das irgendwie alles unbefriedigend bezüglich verfügbarer Angebote ist rolle ich die Frage noch mal weiter vorne auf:

Wie pendele ich günstig 30000km Jährlich die nächten 5 Jahre (mit Ausblick das es eher 40000 werden)?
Großzügig mit 530 als Diesel und Benziner mit spritmonitor.de und statista.com gerechnet:
Benzinpreis schwank +/- um bis zu 20 Cent, Dieselpreis auch, Gas änderst sich um 10 Cent.
Diesel 3110€ Sprit bei 1,28€/Liter letzte 5 Jahre und 8,1L/100km (Streuung 2867€/3353€)
Benzin 2631€ Sprit auf Gas bei 0,68€/Liter und 12,9/100km (Streuung 2244€/3018€)
Benzin 4365€ Sprit auf Benzin mit 1,36€ und 10,7l/100km (Streuung 4044€/4686€)

Das sind jetzt bestimmt keine absolut 100%igen Werte aber nach 5 Jahren werde ich 2395€ mehr für Diesel ausgegeben haben. Da meine Glaskugel kaputt ist kann ich das jetzt nicht zuverlässig prüfen aber als Indiz scheint mir das doch sinnvoll mal ein paar Diesel probe zu fahren und mit Benzin (+8670€) zu fahren endgültig abzuhaken.

Jetzt soll Diesel aber nicht so billig in der Reparatur und Wartung sein wie Benzin. Stimmt das? Worauf achten bei Diesel?

Diesel kann einiges teurer werden wenn was kaputt geht! Turbolader, Injektoren, Hochdruckpumpe, partikelfilter (wenn vorhanden) usw. Alles teile die n einfacher Benziner nicht besitzt.
Normale Wartung, Ölwechsel usw tut sich eigentlich nichts im preis.

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Ich glaube es dürfte schwer werden mit Deinem Budget einen E39 zu finden, der all Deine Wünsche erfüllt. Diesel wird es sicher nicht großartig unter 200tkm geben, ob da dann immer alles gemacht wurde ist dann die Frage.

Die meisten geben ihre E39 ab weil zumeist größere Reparaturen anstehen. Auch wenn die Motoren haltbar sind, die Peripherie ist einfach anfällig bzw. altert mit zunehmenden Jahren und Laufleistung.

Wenn Du noch gute 30-40tkm pro Jahr über einen gewissen Zeitraum abspulen willst, solltest Du ein gewisses Budget für Reparaturen einplanen oder eventuell ein vielleicht jüngeres Fahrzeug in Erwägung ziehen, was in der Anschaffung zwar teurer, dafür aber vielleicht in den zu erwartenden Reparaturen kalkulierbarer ist.

Wo gibt es Gas für 0.68ct./ Liter, ausser an überteuerten Autobahntanken im Süden?
Jetzt zum Winter haben die Preise etwas angezogen aber +- 55ct./ Liter ist eher der normale Preis.

Möchtest du wirklich günstig pendeln?
Ich fahre jeden Tag 130km (2 ×65km) bisher und nicht mit meinem LPG 530er, sondern mit einem 3L TDI Lupo.
Jährlich ca. 35-40tkm mit 3-3,50,- Euro auf 100km was die Kraftstoffkosten angeht.

Zum 5er als Diesel, der ist deutlich teuer in de Wartung, Versicherung und Steuern.
Bin selbst damals vom e61 530dA T. auf den aktuellen e39 530iA T. LPG umgestiegen.

Ja wie du siehst wirds schwer für 3000€ nen guten mit LPG Anlage zu finden. "gute" E39 Facelift Modelle kosten halt 4000-5000 €. Mehr würde ich auch nicht ausgeben wollen.

Ich hab die Möglichkeit 6000€ für ein E39 auszugeben mit 2000€ in der Hinterhand + jedes Jahr ca. 2000€ für Reparaturen. Aber das erscheint mir unsinnig so viel Geld in Auto zu versenken. Davon gehe ich lieber in Urlaub, kauf mir andere schöne Dinge und spar mir das Geld für schlechte Zeiten.
Mein Bruder hat 6500 für Auto Anfang des Jahres ausgegeben und vor 5 Wochen 3100 für Turboladerschäden nachgeschossen nur um 2 Tage später mit dem nächsten Schaden vor der Frage zu stehen ob er nochmal 1500 investiert oder kein Auto hat. Skoda Oktavia RS.
Erscheint mir wenig Sinnvoll alles Ersparte in ein Auto zu investieren das evtl. nochmal mehr als ich übrig habe nachfordert. Da es Diesel 1000-1500 günstiger gibt aber reparatur teurer werden kann macht das wohl auch kein Sinn.
2x270km mit Lupo etc ist nicht das was ich mir für 2 mal die Woche als entspanntes Reisen ausmale.
Mal schaun, vielleicht habe ich ja Glück und finde noch was im Benzinbereich mit LPG.

Bei deinem Vorhaben 30000-40000 km Jährlich würde ich auf jeden Fall lieber nen Benziner mit LPG fahren, statt eines Diesel. Die Diesel sind generell, nicht nur der E39 deutlich anfälliger was Reperaturen betrifft. Wie gesagt für max 5000 € findest du auf jeden Fall brauchbare E39 ab 525i aufwärts. Oder Kaufst halt nen günstigeren, plan dann halt Reperaturen mit ein, hast ja jetzt schon welche Besichtigt, siehst ja was da so auf dich zukommt

Zitat:

@fds05 schrieb am 24. Dezember 2017 um 13:51:02 Uhr:


Erscheint mir wenig Sinnvoll alles Ersparte in ein Auto zu investieren das evtl. nochmal mehr als ich übrig habe nachfordert. Da es Diesel 1000-1500 günstiger gibt aber reparatur teurer werden kann macht das wohl auch kein Sinn.

Auch beim Benziner, zumindest mit zunehmender Laufleistung, hast Du Reparaturen zu erwarten. Die von Dir eingeplanten 2.000€ sind da u.U schon knapp kalkuliert.

Zitat:

@fds05 schrieb am 24. Dezember 2017 um 13:51:02 Uhr:


2x270km mit Lupo etc ist nicht das was ich mir für 2 mal die Woche als entspanntes Reisen ausmale.

Bevor ich umgezogen bin, habe ich immer am WE 2x 260km (Rüsselsheim (bei Frankfurt)-Dortmund) mit dem Lupo abgespult, alles entspannt ohne Probleme.
Mit etwas Zeit habe ich am WE für Sprit 16 Euro ausgegeben, bei 130km/h rund 21 Euro.
Für 520km kein schlechter Kurs.

Mit dem e39 mit 160km/h auf freien Stücken ohne Begrenzung war ich 15min. kürzer unterwegs, also nicht der Rede wert.
Kosten hier 41 Euro.

Seit dem der Lupo da ist entspannt sich bei mir der e39 in der Garage.
Im Endeffekt natürlich jedem das Seine. 😉

Zitat:

@GTS_Tarik schrieb am 23. Dezember 2017 um 12:30:14 Uhr:



Zitat:

@Adi2901 schrieb am 22. Dezember 2017 um 23:13:58 Uhr:


Für längere und schnelle Autobahnen Fahrten nicht vergessen einen Automatik zu wählen.
Die kurz übersetzten 5-Gang Schalter drehen unnötig sehr hoch.
Ein 530er ist keine Rakete aber für den Alltag reicht es, meiner hat jetzt rund 100tkm Gasbetrieb hinter sich und tut was er soll.😉
Sollte eigentlich aktuell verkauft werden, wird nach neuesten Entwicklungen aber wohl mindestens bis zum Sommer bleiben.

Ein 530i "reicht" also für Alltag ? haha. Du bist echt lustig. Mit 230 Ps hast auf der Bahn mehr Leistung als der Durchschnitt, selbst neuere Vertreterdiesel haben nicht mehr als 200Ps aus ihren 4 Zylindern, somit "darfst" du mit einem 530i natürlich auch am Verkehr teilnehmen 🙂. Immer wieder lustig hier. Ich mein das man sich ja schnell an Leistung gewöhnt ist mir klar, geht mir genauso aber man kanns ja auch mal übertreiben....

Wir sprechen hier zügigem Fahren/ Beschleunigen von 140/150km/h aufwärts.
Klar das kann ein 530i, jedoch erst wenn man den Motor ausquetscht drehzahlmässig wie eine Zitrone.
Dann kommt man erst in den Bereich, in welchem ein Saugbenziner liefern kann.
Bin davor einen e61 530dA T. gefahren, dieser ließ sich deutlich angenehmer auf der Autobahn fahren, das Zauberwort heisst hier Drehmoment.
Mit 500Nm, trotz im Vergleich weniger Spitzenleistung zieht der Motor unaufgeregt wie ein Bulle durch.

Ich hatte selbst ein 530i. Und im Vergleich zu heutigen Fahrzeugen und dem Fahrzeuggewicht ist es die ausreichende motorisierung

Nimm einen 523 oder 528 VFL, wenn du auf Gas umbauen möchtest, und dazu eine KME/Prins von einem Umrüster mit Erfahrung. Die M54 Motoren sind etwas "sensibler", was die Ursachensuche bei unruhigen Motorlauf etc. angeht, und brauchen i. d. R. auch Öl. Bei einem guten Umrüster läuft der M52 Motor auf Anhieb "gut" und lang.

Die sind ja noch älter als die bereits in die Jahre gekommenen FL e39.
Hier wird beim Kauf aber eher der Zustand und Wartung ausschlaggebend sein.

Übrigens, einen 528 VFL und FL gab es nie.
Ab 10/98 gab es lediglich die so genannten TÜ Motoren.
Der einzige Vorteil eines 528 Automatik ist seine extrem lange Übersetzung, die bei gleichmässig schnellen Geschwindigkeiten die Drehzahl niedrig hält.
Ein 530er Automatik ist schon kürzer übersetzt, was im Vergleich noch tragbar ist.

Mein 530er hat keine Probleme mit dem Motorlauf weder auf Gas noch auf Benzin.
Die grössten Probleme was den Ölverbrauch angeht stehen in Verbindung mit 0/5W-30 Öl, welcher eher in einen Diesel gehört.

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