Kauf eines 320i mit 130.000km bedenklich?
Ich plane mir einen F30 zu holen. Ein 320i soll es werden. Nun habe ich mich durch die Angebote im Internet gewühlt und war bisher immer so auf die Fahrzeuge mit wenig km fixiert, sportline sollte es sein und XEON sowie Navi war für mich Pflicht.
Viele Fahrzeuge sind dort im Preisbereich 23.000-26.000€. Eigentlich kein Thema die haben dann immer nette extras wie z.B. HUD und co. Nur habe ich jetzt bei mir um die Ecke mal aus Zufall gesehen das es einen 320i Sportline mit Xeon und Navi sowie Sportautomatik schon für 18.000€ gibt. Ausstattung reicht, der hat jedoch "schon" 131.000km runter.
Jetzt ist es natürlich verlockend für 18.000€ das Auto zu bekommen wo ich fest mindestens 24.000€ für eingeplant habe.
Geht um folgenden Wagen:
http://suchen.mobile.de/.../236319190.html
Mein Fahrprofil sind ca. 15.000km pro Jahr. Fahren wollte ich den Wagen maximal 4-5 Jahre. Also hätte das Auto am ende eventuell 200.000km runter. Ist das bei einem F30 320i bedenklich? Service und co würde ich natürlich immer rechtzeitig machen lassen.
Wenn ich einen teureren mit 40.000km kaufe hat der am Ende seiner Zeit bei mir ja nicht mal 120.000 runter. Da mache ich mir keine sorgen. Dafür kosten die halt ~6000€ mehr...
Beste Antwort im Thema
Also ich habe mir den Wagen mal Vor Ort angesehen und es ist tatsächlich ein Leasingrückläufer und Unfallwagen. Dazu kamen einige Abnutzungspuren, was bei 130.000 ja nichts ungewöhnliches ist.
Irgendwie hat aber das Gesamtpaket nicht gestimmt weil man dort auch keine Probefahrt machen darf. Der Grund dafür war nachvollziehbar (zu großer Aufwand bei den mehreren Hundert Autos), aber für mich ist keine Probefahrt dann ein KO Kriterium. Also die Katze im Sack wollte ich nicht kaufen.
23 Antworten
Also die Statements zu Händler Autoexpo sind ehrlich gesagt fragwürdig. Die bekommen zu Hauf die Leasingrückläufer der Dt. Leasing (Leasinggesellschaft der Sparkassen). Da können sehr wohl tolle Fahrzeuge dabei sein. Und eine lückenlose Information hinsichtlich Schäden erhält man. Gibt bei Leasingrückläufern ja entsprechende Protokolle. Das mit der Probefahrt ist unschön, bei nem derart hohen Fahrzeugvolumen aber tatsächlich nachvollziehbar. Leasingrückläufer sind jetzt vllt nicht mehr der Geheimtipp, aber oftmals eben doch extrem interessant. Absolut seriöse Firma m.E..
Es ist absolut indiskutabel in einem solchen Preisbereich eine Probefahrt zu verweigern. Da gibts imho nichts zu diskutieren.
Man braucht nur die Bewertung durchlesen,da stehen ohne ende sehr viele negative einträge,vorallem mit probefahrten!
keine Probefahrt ??Zitat:
@Besserwiedu schrieb am 13. Januar 2017 um 08:55:54 Uhr:
Also ich habe mir den Wagen mal Vor Ort angesehen und es ist tatsächlich ein Leasingrückläufer und Unfallwagen. Dazu kamen einige Abnutzungspuren, was bei 130.000 ja nichts ungewöhnliches ist.Irgendwie hat aber das Gesamtpaket nicht gestimmt weil man dort auch keine Probefahrt machen darf. Der Grund dafür war nachvollziehbar (zu großer Aufwand bei den mehreren Hundert Autos), aber für mich ist keine Probefahrt dann ein KO Kriterium. Also die Katze im Sack wollte ich nicht kaufen.
Dann Finger weg!!
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Der Händler ist auf Masse ausgelegt. Könnt euch ja mal drüber informieren wie das dort läuft. Dort ist es eher als Öffnung zu sehen , dass du als Privatmann jetzt überhaupt dort einkaufen kannst. In der Vergangenheit gingen diese Autos nur an Händler. Ich würde als Privatmann auch nicht ohne Probefahrt kaufen. Aber unter Händlern läuft das anders. Die ordern ja oft einfach nur anhand der Beschreibung. Kann ja auch jeder für sich entscheiden was wertvoller ist. Windiger Hinterhofhändler mit Probefahrt oder Lückenlos bei BMW gewarteter und dokumentierter Leasingrückläufer von z.B einer Sparkassen-Führungskraft ;-) Wenn sich der Händler den Wagen für den Weiterverkauf holt bekommst die Probefahrt dort ;-) Dann halt mit Aufschlag und ohne dass der Händler auch nur einmal durchgesaugt hat ;-)
Da jemand evtl meinen 330e für viel Geld kaufen möchte, überlege ich ein günstiges und zuverlässiges Freizeitauto zu kaufen, dass 3-5 mal monatlich gefahren wird (einkaufen & Ausflüge). Brauche wegen dem neuen job kein Alltagsauto mehr.
Zur Wahl stehen der e91 330i vfl, 120‘000km (um 8500 fr)
Mercedes c/e-klasse 300 ab 2008 (um 10‘000 fr)
Oder ein f30 320i 2013/7 mit Euro 6, Automatik und 115‘000km direkt vom bmw händler für 15000 fr
Der f30 ist doppelt so teuer wie der e91 r6. Wie schauts mit der Haltbarkeit aus? Der 330i aus 2006 hat kein turbo und keine direkteinspritzung. Der andere Thread hier mit dem Motorschaden macht micht doch etwas nachdenklich..ob evtl. ein 6 zylinder die halbe Million Kilometer nicht eher erreichen würde 😁
Wegen dem einen Post auf eine generelle Anfälligkeit des Motors zu schließen ist doch nicht realistisch. Wenn du suchst wirst du für jeden Motor einen User mit Motorschaden finden.
Da gibt's doch andere Aspekte welche für den einen oder anderen Motor sprechen?
Zitat:
@ChrisK761 schrieb am 17. Februar 2019 um 12:27:55 Uhr:
Wegen dem einen Post auf eine generelle Anfälligkeit des Motors zu schließen ist doch nicht realistisch. Wenn du suchst wirst du für jeden Motor einen User mit Motorschaden finden.
Da gibt's doch andere Aspekte welche für den einen oder anderen Motor sprechen?
Das stimmt. Aber ich frage mich Grundsätzlich, ob die neuen downsizing Autos so haltbar sind wie die damaligen r6'er...
Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach: Wenn der Hubraum kleiner wird, die Leistung aber gleich bleiben soll oder gar steigen, dann muss es über andere technische Lösungen erreicht werden. In der Regel durch eine Aufladung via Turbo. Nun gilt es einfach folgende Punkte zu beachten:
- Beim Turbo sind immer hohe Drücke, hohe Temperaturen und sich mit hohen Geschwindigkeiten drehende Bauteile beteiligt. Allein dadurch steigen die möglichen Schadensquellen.
- Je mehr Turbolader verbaut sind, desto höher ist das Risiko (Biturbo usw...)
- Je mehr Hubraumverlust durch die Aufladung ausgeglichen werden muss desto schlimmer...
Die gleichen Erfahrungen habe ich in meinem Berufsleben mit Traktoren gemacht. Neue hochaufgeladene kleine Motoren machten in der Peripherie schneller Ärger als hubraumstärkere ältere Modelle.
Ich hab die Erfahrung persönlich auch beim Auto durch und bin nach 1,5 Jahren von einem E84 mit 4-Zylinder-Motor (der meiner Meinung nach mit seinen 218 PS permanent am Limit lief) auf einen F25 gewechselt. Ich hatte keine Lust mehr auf permanente Probleme mit den Tuboladersystem.
Damaliges Fazit des Werkstattchefs eines renommierten BMW-Händlers bei Berlin war übrigens: Rein technisch ist auch mit einem 4-Zylinder-Motor vieles möglich, aber wer an mehr als 200 PS lange und ohne Stress Spaß haben möchte kommt an einem 6-Ender eigentlich nicht vorbei. Und das gilt nach seinen Worten markenübergreifend...
Bisher kann ich das nur bestätigen, der grosse Motor schnurrt wie eine Biene.