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Innenraumqualität und Verarbeitung (speziell Cockpit)

Mercedes E-Klasse S213
Themenstarteram 23. April 2018 um 21:04

Servus Forenten,

Ich bin ja Mercedes durchaus wohlgewollt, und in der Summe aller Eigenschaften ist mein s213 E200 ein für meine Anforderungen auch sehr gutes Auto. Dennoch vergleicht man innerlich die Fahrzeuge von Freunden und Verwandten mit seinem eigenen. Und da stößt mir eine Sache mittlerweile mächtig auf. Und zwar wie der Titel schon sagt, die Verarbeitung und Qualitätsanmutung im Innenraum. Hier spreche ich zunächst mal nur vom Cockpit. In den letzten 2-3 Wochen saß ich im brandneuen Tiguan, A4, A6 und Seat Cupra. Und gerade heute waren wir zur Probefahrt mit dem neuen CX5 (Mazda) als evtl neues Auto für meine Frau.

Vorab: Mein s213 steckt mit der Ambientebeleuchtung, Widescreen, riesigem Navi-Display und der Aufgeräumtheit optisch (!) alle in die Tasche. Da möchte ich mit keinem tauschen. Was bei allen anderen Fahrzeugen aber mindestens eine Klasse besser ist, ist die Haptik wenn man mit der Hand oder den Fingern irgendwo draufdrückt. Da knirscht und knistert meiner wie ein Lagerfeuer. Während der Fahrt hört man davon gelegentlich etwas, gerade bei Temperaturunterschieden, aber das ist ein anderes Thema.

Bei allen anderen Fahrzeugen gar nichts, absolute Stille und das Gefühl von Robustheit.

Um mal einen Eindruck zu bekommen hab ich zwei Videos gemacht, schaut es euch an.

Mazda CX5 2018: https://youtu.be/BCPNBcLqwjU

Mercedes s213 2016: https://youtu.be/5D3Ucz6ijlk

Mir ist vollkommen klar das jedes Auto eine Fülle von Disziplinen meistern muss, und Mercedes nicht bei jeder Disziplin Sieger sein kann. Aber gerade im Cockpit wo am meisten rumgetatscht und der Eindruck von Qualität vermittelt werden soll fängt man an zu schludern? Wie kann das sein? Das Mercedes mir den Wagen ruhigstellt halte ich mal für ausgeschlossen.

Freue mich über ein paar Meinungen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Trias666 schrieb am 25. April 2018 um 06:34:14 Uhr:

Kann man nicht einfach mal froh sein, dass man ein Produkt so nutzen kann wie es vorgesehen ist, ohne dass es Probleme macht und nicht andauernd nach etwas sucht, worüber man sich künstlich aufregen will?

Naja, scheint anscheinend ein typisch deutsches Problem zu sein. Ich habe jetzt einige Jahre im Ausland gelebt und dort habe ich gemerkt, dass keiner so über seine einheimischen Produkte jammert, wie der Deutsche. Und jammern kann man in Deutschland gut. Aber anstelle mal das Problem anzugehen und wie in diesem Fall einfach zu sagen, "So, wenn mich was stört sehe ich zu, dass das Problem behoben wird.", wird lieber in epischen Diskussionen darüber sinniert, wie schlecht doch alles ist, in der Hoffnung eine Leidensgemeinschaft bilden zu können. Mir erschließt sich der Grund dafür nicht, weil man dadurch an seiner Situation aber auch null ändern wird. Und was mir auch sehr auffällt ist, wenn man mal in einer etwas größeren Gruppe nicht unbedingt der allgemeinen Meinung zustimmt, wird man schnell von Einzelnen in die Ecke des angeblich unwissenden Deppen gestellt. Doch eines sollte man immer bedenken, nicht immer der, der am lautesten trommelt ist das Genie, sondern oftmals der, der auch in der Lage ist ein Lied zu spielen.

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Zitat:

@Pfostenecker schrieb am 30. Juni 2020 um 08:47:02 Uhr:

Das wird nicht passieren, dann müsste man sich ja eingestehen das der eigene Wagen doch nicht so flüsterleise ist wie man immer behauptet hat.

Meiner ist übrigens EZ03/2019, gebaut Mitte 2018.

Also ich sitze in erster Linie im Auto um damit zu fahren.;)

Und dabei klopfe, ziehe und drücke ich nicht ständig an irgendwelchen Verkleidungen im Innenraum rum. Nur um festzustellen, ob da möglicherweise etwas knistert oder klappert.:rolleyes:

Ja, im Stand knistert es schon mal, wenn das Auto längere Zeit in der prallen Sonne steht und sich entsprechend aufheizt. Das sind für mich aber ganz normale Wärmespannungen, die bei jedem Material auftreten (können).

Bei der Fahrt höre ich das aber nicht.

Ebenso wenig höre ich ein knacken, wenn ich den Arm auf die Armlehnen an der Tür oder auf die Mittelkonsole ablege.

Für mein Empfinden ist die Verarbeitungs- und Materialqualität im Innenraum sehr gut.

Solche Aussagen haben wir hier doch schon oft gelesen. Der Kollege war doch jetzt eher am Beweis interessiert.

Zitat:

@Pfostenecker schrieb am 30. Juni 2020 um 08:57:04 Uhr:

Solche Aussagen haben wir hier doch schon oft gelesen. Der Kollege war doch jetzt eher am Beweis interessiert.

Was ich damit sagen wollte ist, wenn man gezielt nach irgendwelchen Geräuschen sucht, wird man in jedem Auto etwas finden.

Die Frage ist nur, wie relevant das im täglichen Gebrauch ist.

Damit meine ich nicht ständiges lautes Geklapper, Knistern und Knatschen, dass würde ich auch nicht akzeptieren.

Die Armlehne, der Türgriff, das Brillenfach, oder die Klimabedieneinheit würde ich jetzt nicht als gezielt nach Geräuschen suchen bezeichnen. Ein Video von einem Geräusche Verneiner wäre am aufschlussreichsten.

Zitat:

@tüv-onkel schrieb am 30. Juni 2020 um 07:26:50 Uhr:

Ansonsten trauere ich dem Platzangebot des S210 nach, fällt mir aber nur auf, wenn wir mal mit mehr als 2 Personen fahren.

Ja der Unterschied vom Platzangebot vorne wie hinten auf der Rückbank ist schon frappierend, ich habe meinen alten 210er T ja auch noch in der Familie und öfter die Möglichkeit ihn zu fahren. Von den Außenmaßen werden die E-Klassen immer größer, die Innenräume halten da aber irgendwie nicht Schritt. Einer der Gründe ist wohl das Getriebe, das diesen großen und breiten Tunnel benötigt, das raubt schon einiges an Platz...

... und auch die Wuchtigkeit der Vordersitze (bei mir AMG-Line-Sitze) rauben viel Platz hinten. So kann ein Fondpassagier bei komplett nach unten gestelltem Vordersitz die Füße nicht unter diesen stellen, und die Lehne ist auch ziemlich dick. Und da habe ich mit 1,77 m den Sitz nicht ganz hinten ...

Stimme ich zu. So luftig wie der 210er ist weder der 212er noch der 213er. Speziell der 212er enttäuscht vom Platzangebot. Da war der Firmen-Octavia eher vergleichbar als ein Superb... Also: 210er pflegen! :)

Vom vereinzeltem Knistern mal abgesehen, stelle ich während der Fahrt, in einer Stunde vielleicht zwei mal, ein Geräusch fest, das einem kleinem Steinchen entspricht, das von einem Blech aufs andere fällt. Ich höre es vom Fahrersitz aus, in der Beifahrertür, meine Frau auf dem Beifahrersitz, hört es aus der Fahrertür. Würde mich nur interessieren ob ich dieses Geräusch alleine habe.

Zitat:

@Pfostenecker schrieb am 30. Juni 2020 um 09:27:33 Uhr:

Die Armlehne, der Türgriff, das Brillenfach, oder die Klimabedieneinheit würde ich jetzt nicht als gezielt nach Geräuschen suchen bezeichnen. Ein Video von einem Geräusche Verneiner wäre am aufschlussreichsten.

Richtig. Meine Frau zb ist völlig unempfindlich, die hört solche Geräusche nicht, weil sie ihr egal sind. Objektiv sind sie trotzdem da!

Deine Frau hat die besten Voraussetzungen für eine leitende Position bei Mercedes.

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