Injektoren Mengenkorrektur

BMW 5er E61

Neuer Tag, neues Problem.

Mein 535d E61 ruckelt seit einiger Zeit im Stand. Habe den Fehlerspeicher ausgelesen und dort steht 4B10 Laufruheregler. P1278 Laufruheregler Korrekturmenge zu hoch.

Habe dann mit Inpa den Punkt „Selektive Mengenkorrektur“ aufgerufen, um mal die Injektoren zu checken.

Ich habe 4 Bilder angehängt, auf denen ich die Umdrehungen pro Minute aufgeschrieben habe.

Zylinder 4 macht meiner Deutung nach Probleme. Zylinder 2 ist jetzt sicherlich auch nicht mehr so der Brüller.

Und was bedeutet es, dass Zylinder 3, der im Stand noch okay ist, aber bei höher werdenden Drehzahlen in den roten Bereich geht? Dafür aber Zylinder 2 und 4 bei höheren Drehzahlen super aussehen.

Wäre für eure Hilfe dankbar.

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Drallklappen sind keine mehr drin. Aber Ventile schaue ich mir an.

Dann schau ob die ASB dicht ist.

Hattest du dir auch mal die anderen Livewerte genauer studiert?

Die Livewerte sehen gut aus. Nur die Anzeige für die Luftmasse springt ziemlich schnell hin und her. Luftmasse Soll ist ca. 440mg/Hub. Und der Ist-Wert ist kaum zu verfolgen so schnell springt das hin und her. Irgendwas zwischen 350 und 460mg/Hub. Hier mal ein paar Bilder von den Livewerten.

Asset.HEIC.jpg
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Ich kann mir das Springen zwar grad noch nicht erklären aber du kannst den LMM mal abstecken und schauen ob sich was an den Korrekturwerten ändert. Achtung der steht dann im FS, musst dann löschen.

Glaub zwar nicht, denn der würde ebenfalls alle Zylinder betreffen und nicht nur 2+4.

Egal was du machst, du hast das immer auf 2+4, es wandert nie mit?

Dann ist m. M. entweder was mit den Ventilen, der ASB direkt davor oder aber was ich schon eher glaube, was mit den Zylindern.

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Das mit dem Abziehen des LMM hatte ich gestern noch versucht. Da hat sich nichts geändert.

Ja. Es sind immer nur 2 und 4 betroffen. Es wandert nicht.

Ich habe jetzt noch mal die Ansaugbrücke runter genommen. Die ist perfekt sauber. Auch die Kanäle sind sauber.

Ich habe jetzt kein Endoskop hier um mir mal die Kolben anzuschauen.

Deshalb habe ich jetzt erst mal nur die Injektoren von 1 auf 2 getauscht und umgekehrt. Und von 3 auf 4 und umgekehrt.

Ich bin mir sehr sicher, dass das nichts bringt.

Deshalb werde ich wohl nach dem Test einen Kompressionstester und ein Endoskop bestellen.

So wie ich das sehe wird der Kompressionstest über die Glühkerzeneingänge gemacht oder? Nicht über die Injektoreneingänge?

Ich dachte den Ini-Queertausch hättest du schon gemacht und uns berichtet das sich nichts ändert!? Jetzt stehe ich auf dem Schlauch.

Und wenn die ASB unten war, wie sehen die Ventile aus?

Und für Kompression-Messung braucht man kein Endoskop.

Für Verlustprüfung braucht man Druckluft und ein Sperrventil mit Manometer.

Ich habe generalüberholte Injektoren gekauft und die gegen die alten getauscht. In beiden Fällen waren Zylinder 2 und 4 betroffen. Ich halte es für völlig unmöglich, dass selbst, wenn zwei generalüberholte Injektoren kaputt sind, dass ich die dann auch noch rein zufällig an die Stelle montiert habe, die auch vorher schon Probleme gemacht haben. Falls dem so ist, sollte ich vielleicht Lotto spielen. Aber um das wirklich auszuschließen habe ich jetzt noch mal die Injelktoren untereinander getauscht.

Dass man für die Kompressionsprüfung kein Endoskop braucht, ist klar. Das habe ich auch nicht behauptet.

Aber um mir die Ventile anzuschauen, könnte ich es gut gebrauchen. Die kann ich nämlich nicht sehen, weil die Schächte gekrümmt sind.

Du sollst die Ventile von außen begutachten.

Von innen geht klar nur mit Endoskopie.

Das andere war scherzhaft.

Stehe ehrlich gesagt ein bisschen auf den Schlauch. Du meinst die Einlass- und Auslassventile? Die kann ich nicht sehen. Die Ein- und Auslassschächte sind gekrümmt. Und hinter der Krümmung sind die Ventile. Da sehe ich nichts.

So. Ansaugbrücke ist wieder drauf. Die Injektoren sind umcodiert.

Geändert hat sich wie erwartet nichts. Es sind immer noch Inektor 2 und 4 betroffen.

Als Nächstes mache ich einen Kompressionstest und begutachte Kolben und Ventile. Die dafür benötigten Utensilien muss ich aber erst noch bestellen.

Mal ein kurzer Zwischenstand. Ich habe die Ansaugbrücke gewechselt. Keine Änderung.

Jetzt bin ich gerade dabei die Vorbereitungen für den Kompressionstest zu machen.

So. Der Kompressionstest ist beendet.

Das Ergebnis wirft Fragen auf.

Zylinder 1 = 25 Bar
Zylinder 2 = 24 Bar
Zylinder 3 = 25 Bar
Zylinder 4 = 25 Bar
Zylinder 5 = 15 Bar
Zylinder 6 = 15 Bar

Zylinder 1-4 also in Ordnung

Zylinder 5 und 6 schlecht.

Probleme habe ich aber bei der Dieselmengeneinspritzung bei Zylinder 2 und 4.

Hat da jemand eine Erklärung für. Ich danke euch für eure Hilfe.

Gemessen habe ich im Übrigen über die Glühlkerzenöffnungen.

Nicht gut.

Jetzt muss mal ne Druckverlustprüfung machen und mal schauen wo der Druck hin abpfeift.

Kannst allerdings auch mit Endoskop den Brennraum komplett begutachten.

Ja. Nicht gut.

Habe jetzt noch mal den Konpressionstest gemacht an Z5 und Z6 und etwas Öl in den Brennraun gekippt. Nicht viel. Einen Esselöffel ca. Vom Druck her hat sich nichts geändert. Ich denke Kolbenringe sind es dann nicht.

Bleiben ja im Prinzip nur noch Einlass- und Auslassventil übrig oder nicht?

Ein Loch im Kolben wird es wohl nicht sein. Denn dafür ist 15 Bar wohl zu hoch.

Mal schauen wie ich so eine Druckverlustprüfung hinbekomme.

Kann man das irgendwie manuell machen? Also einen Behälter mit manuellem Pumpen auf Druck bringen und dann gucken wo die Luft ausströmt?

Hattest du alle Glühkerzen draußen beim Kompressionstest?

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