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Injektoren ausbauen

BMW 5er E39
Themenstarteram 10. Mai 2019 um 9:01

Moin,

ich wollte "mal eben" schauen, ob mein Ladeluftfiltergehäuse leckt. Als ich dafür das halbe Auto zerlegte, stellte ich fest, der Ladeluftfilter sitzt im Ventildeckel und offenbar ist dieser undicht. Jetzt hänge ich am Ausbau der Injektoren fest. Mir sind schon die Federn aus den Oberarmen geflogen. Deswegen jetzt extra dieses Ausschlagewerkzeug zu kaufen um es hinterher in der Schublade vergammeln zu lassen, ist mir etwas schade. Habe mir das LiquiMolly (Injektorenlöser) für vier Goldbarren und zwei Silberlinge bestellt. Das hat ja einen Preis, davon muss man sich erst einmal erholen. Das werde ich nachher mal ausprobieren. Ich hoffe das wird's bringen.

Habt ihr da noch den einen oder anderen Tipp?

Beste Antwort im Thema

Brauchst mich nicht zu verarschen.

Das war ein gut gemeinter Tipp weil du was von Ölverlust geschrieben hast.

Ansonsten hast du anscheinend echt keinen blassen schimmer von der Sache und willst hier mit irgendwelchen zusammen geklebten Dingen gescheite Arbeit abliefern.

Ohne Worte....

Und jetzt auch noch Zeitdruck.

Na viel Spaß.

https://www.newtis.info/.../

Hier findest du diverse drehmomente ect

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44 Antworten
Themenstarteram 11. Mai 2019 um 20:52

Hey super,

der erste Beitrag von dir der tatsächlich hilft!

Danke für die Links!

@TE ich weiss nicht was mit dir los ist aber hier sind sehr kompetente Leute die dir helfen möchten. Die machen das weil sie helfen möchten und nicht weil sie in ihrer selbsr begrenzten Zeit verarscht werden wollen. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Methode. Falls der Motor es schafft sind auf alle fälle die Injektoren undicht nach der Aktion. Aber mach nur...

Zitat:

@substreem schrieb am 11. Mai 2019 um 20:52:12 Uhr:

Hey super,

der erste Beitrag von dir der tatsächlich hilft!

Danke für die Links!

Danke für die Blumen.

Junge Junge, du bist vielleicht ein Typ.

Ich verkneif mir jetzt lieber was.....

Themenstarteram 11. Mai 2019 um 22:58

@tom3012

Besser is;)

@audifan1982

Komm man...., gib dem Nachwuchs mal 'ne Chance aus den eigenen Fehlern zu lernen. Ich verspreche dir, du wirst der Erste sein dem ich berichte wenn es daneben ging. Obwohl ich weiß, dass es dann von dir schwer auf die Mütze gibt. Leider kann ich erst am Montag den Niederschlag melden (wenn ich den Mut dazu finde).

Ich habe mir vorgenommen, wenn's klappt, dann feiere ich ordentlich. Wenn nicht, dann saufe ich mir ordentlich einen an. Kann also auch erst Dienstag werden:D

Themenstarteram 12. Mai 2019 um 9:43

Ich meinte zur Reinigung bleiben die Dichtungen zunächst drin und das Loch wird, wie von dir empfohlen, vor Dreck gesichert. Nur eben mit einer alternativen Technik. Ist die Kammer sauber, dann wird die Dichtung extrahiert, ebenfalls mit einer alternativen Technik. Ob die Idee funktioniert und ausreichend schonend ist, kann ich erst feststellen, wenn ich dabei bin. Natürlich gehe ich da kein Risiko ein. Von den Injektoren habe ich nur einen bislang ganz herausgezogen und sofort wieder vorsichtig zurückgesteckt. Die Anderen blieben vorsichtshalber in ihren Kammern bis für mich die Marschrichtung klar war. Daher sind mir die Dichtungen daran auch nicht aufgefallen. Es kann sogar sein, dass die unteren Dichtungen sogar an den Injektoren sitzen und gar nicht mit "Spezialwerkzeug" extrahiert werden müssen. Sind sie aber noch drin, nehme ich sie erst zur Feinreinigung heraus. Dann ist nämlich schon alles sauber und es muss nur noch die Auflagefläche gereinigt werden. Was dabei an Dreck anfällt kann ruhig in den Motor fallen. Das ist gering. Das was noch an Verschmutzung in der letzten Bohrung vorhanden ist, dafür verwende ich eine kleine Waffenbürste. Die habe ich noch im Keller. Die Reinigung wird also außerordentlich schonen und dennoch akribisch durchgeführt. Da wird nichts undicht sein, das garantiere ich.

Schau dir mal an wie die das hier machen. Da wird nicht lange gefackelt. Schraubenzieher rein und feddich. Man muss sich nicht immer für jede Schraube ein Spezialwerkzeug andrehen lassen. Eher favorisiere ich Werkzeuge die dir eine Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten bieten. In vielen Fällen reicht eine durchschnittliche Kreativität. Als ich die Injektoren ausbaute habe ich mit einem Schraubenzieher ganz vorsichtig am Stutzen für die Kraftstoffzufuhr gehebelt. Ich hatte Bedenken, dass der abbricht (Kling 300,00€). Wenn man die neuralgischen Punkte nicht kennt, dann lieber vorsichtig sein und fragen was das Zeug hält. Dann ist es mir auch egal ob man mich für total schwachsinnig hält. Jetzt weiß ich, es gibt sogar Ausschlagewerzeug das man auf die Dinger schrauben kann und dann gib Feuer. Wäre mir trotzdem zu riskant.

Selbstverständlich wird ebenfalls die Ansaugbrücke eingelegt, gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen, ein neuer KGE-Filter samt Dichtungen verbaut, Die Drallklappen werden ausgebaut und die Aufhängung kontrolliert. Wenn das alles gut aussieht, sie sich leicht bewegen lassen, dann kommen die wieder rein, es hat meines Erachtens einen Grund weswegen die da drin sind.

Vor der Garage steht noch ein Golf2 bei dem ich die Zylinderkopfdichtung bereits gemacht habe. Der hat noch ein Problem mit der Elektrik und ein Funcar, einem Buggy ähnlich, mit einem Flugzeugmotor, echt alt. Der knattert bestimmt richtig. Beides Benziner. Wenn da eine Kerze hinüber ist, dann werden die raus gedreht, 'ne neue rein, feddich. Mit Glühkerzen habe ich keine Erfahrung. Also, wieder deinem Hinweis folgend, gaaaanz vorsichtig und ich gebe zu, es geht mir hier noch etwas die Düse weil ich noch kein Gefühl dafür entwickelt habe. Bei Zündkerzen weiß ich was zu tun ist wenn sich ein Gewinde verabschiedet hat. Ist aber schon Jahre her. Bei den Kerzen werde ich wieder fragen falls da etwas bricht.

Viele wichtige Hinweise habe ich von euch erhalten. Dafür nochmals danke! Nun geht es mit erweitertem Wissen ans Werk. Der Rest wird kein Problem sein.

Themenstarteram 12. Mai 2019 um 20:46

Hey @tom3012,

habe mir heute die Dichtung am Turbo einmal genauer angesehen. Sie leckte zwar nicht, aber die ist wirklich nicht so dolle. Ich habe sie mit einem dünnen Film Silikon wieder eingesetzt. Das wird halten.

@audifan1982

Meine Idee mit dem Kunststoffrohr (6mm) war prima. So war das Loch gesichert und ich konnte den ganzen Schmadder absaugen. Das LiquiMoli hat alles super angelöst, dass nur noch auswischen angesagt war. Dann die Messingdichtungen raus. Zwei konnte ich direkt ansaugen und zwei habe ich mir mit einem sehr dünnen Stahldraht gehangelt. Lappen auf ein Holzstab in optimaler Größe, nochmals etwas Goldwasser auf den Lappen und schrubben. Jetzt ist alles blitzeblank. Perfekt! Ich bin mir sogar sicher, dass mich diese kleinen Einsätze zur Sicherung der Löcher eher behindert hätten. Hätte ich die verwendet, hätte ich nicht saugen können denn dann wären sie futsch.

Die Injektoren sahen noch gut aus daher habe ich sie nicht zerlegt. Von außen sind sie wieder prima geworden. Von den Dichtungen sind die Gummidichtungen meines Erachtens erheblich elementarer. Die Messingdichtungen kannst zur Not nochmal überpolieren, die Gummidichtungen aber, die sind komplett fertig.

An den Glühkerzen habe ich mich heute vorsichtig versucht. Die sind fest. Sicher war ich zu vorsichtig. Habe sie nochmal eingesprüht und versuche morgen nochmal. Wenn es nicht flutscht lasse ich das lieber in der Werkstatt machen.

Morgen hole ich die Dichtungen und Paste für die Injektoren. Rein damit und die Kiste läuft wieder.

Was ist mit deiner öl leckage?

Wolltest du nicht auch die ventildeckeldichtung erneuern?

Themenstarteram 12. Mai 2019 um 21:17

Ja, habe ich ja heute. Deswegen ja auch das Theater mit den Injektoren. Geleckt hat der Deckel an der Ecke ganz vorn und an der Ecke ganz hinten. Konnte man aber erst genau sehen als der Deckel runter war, da die Sicht durch ein Wärmeleitblech an dieser Stelle behindert wird. Aber es konnte ja nur noch dort sein.

Eigentlich wollte ich am Freitag nur nach soetwas wie einem undichten O-Ring suchen. Jetzt sind daraus 25 Dichtung, sechs Glühkerzen, etwas Silikon und ein Haufen Gewühle geworden. Naja, die Kontrolle der Drallklappen standen eh auf dem Plan und eine defekte Kerze wurde schon im Fehlerspeicher angekündigt.

Nur, ich habe noch genug andere Baustellen an dieser Karre. Ins Automatikgetriebe will ich noch neue Druckgeber einbauen und die Magnetschieber kontrollieren, Wagenheberaufnahme am Schweller, zwei neue Türen einbauen und lackieren, Bremssättel überholen, neue Dämpfer in der Heckklappe, Rostbeseitigung und....

Naja, die Liste ist lang.

Was heißt drallklappen kontrollieren?

Die dinger müssen raus und blindstopfen rein.

Zitat:

@tom3012 schrieb am 12. Mai 2019 um 22:01:53 Uhr:

Was heißt drallklappen kontrollieren?

Die dinger müssen raus und blindstopfen rein.

Und nichts anderes. Raus die Dinger. Hab selber einen Motor geplättet,weil ich es trotz lesen im 7-Forum nicht ganz ernst genommen hab.

Gruß M

Themenstarteram 12. Mai 2019 um 22:37

Hast du die Klappen denn vorher mal kontrolliert? Meine sind nahezu blitzeblank, stabil und leichtgängig nach beinahe 300.000Km. Ich kenne die Diskussion darüber und die vielen Meinungen. Über die Jahre wurde ja ausreichend darüber diskutiert. Daher ja auch die Kontrolle. Ich habe da keine Bedenken.

Wenn du das alles noch machen möchtest was du aufgelistet hast, bist du bereit noch einiges in den E39 zu investieren. Da würde ich wegen den 20 Euro für die Drallklappen nicht sparen. Die teile sind drin um die Abgasnorm zu erfüllen. Genau wie das AGR sind diese nicht förderlich für den Motor. Sprich. Du benötigst diese nicht für einen einwandfreien Betrieb des Fahrzeugs.

Themenstarteram 13. Mai 2019 um 9:13

Man..., habe mich jetzt nochmal näher mit den Glühkerzen befasst. Ich hätte die jetzt ohne deinen Hinweis herausgedreht wie Zündkerzen. Da bin ich dir wirklich dankbar. Obwohl ich die Neuen grade abgeholt habe, werde ich da schön die Finger von lassen. Da kannst du der beste Bastler vor dem Herren sein. Ich würde sie auch rausbekommen wenn sie abreißen und wenn ich dafür den Kopf abbauen muss. Aber wenn man das nicht alle Naslang macht, dann kannste eben für die Kerzen kein Gefühl entwickeln und das braucht man für diese Arbeit unbedingt. Müsste ich es selbst machen, dann würde ich mir hierfür einen speziellen Druckluftschrauber besorgen. Der Wagen springt ja tadellos an. Eine Kerze ist hin, aber da warte ich noch bis sich Probleme einstellen. "Don't repair a running System!" lautet hier die Devise. Ein Diesel ist eben kein Benziner.

Zitat:

@audifan1982 schrieb am 13. Mai 2019 um 07:42:08 Uhr:

Wenn du das alles noch machen möchtest was du aufgelistet hast, bist du bereit noch einiges in den E39 zu investieren. Da würde ich wegen den 20 Euro für die Drallklappen nicht sparen. Die teile sind drin um die Abgasnorm zu erfüllen. Genau wie das AGR sind diese nicht förderlich für den Motor. Sprich. Du benötigst diese nicht für einen einwandfreien Betrieb des Fahrzeugs.

Er wäre wohl der erste der die Dinger freiwillig drin lässt und das Risiko eingeht irgendwann nen Motorschaden zu kassieren.

Muß aber jeder selbst wissen ;)

Mehr als sagen kann man nicht

Themenstarteram 13. Mai 2019 um 18:37

So Jungs, alles paletti, Kiste läuft, Leckage beseitigt, alles 1A.

Danke für die Unterstützung!

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