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ID3 im Schnee
Falls es für jemanden von Interesse ist oder jemand in der gleichen Situation ist wie ich: Ich hatte meinen Pro S, weil Leasing und wenig Platz in der Garage, von Anfang an mit Allwetterreifen ausgerüstet, weil die Allwetterreifen tatsächlich inzwischen ein ganz guter Kompromiss sind und in meiner Flachland-Region vermeintlich mehr als ausreichend sind.
Nun habe ich leider bei doch reichlich Schnee die leidvolle Erfahrung gemacht, dass der ID3 mit seinem Heckantrieb und dem viel zu schnellen Eingriff der ASR nicht mal die kleinste Anhöhe erklimmen mag, sondern einfach mal stehen bleibt.
Also habe ich heute für die angetriebene Hinterachse doch noch zwei reinrassige Winterreifen Kleber Krisalp gekauft und heute schnell aufgezogen, und was soll ich sagen: Das Ding zeiht wie auf Schienen seine Bahn. Einen derartigen Unterschied im Schnee habe ich nicht erwartet, ganz andere Traktion und Spurtreue.
Hope this helps.
Gardiner
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22 Antworten
Technisch leider trotzdem falsch, was Du schreibst.
Und ja, Mischbereifung macht man genau, um in die Balance einzugreifen und eine Achse zu schwächen oder zu stärken.
Bei Interesse, wissenschaftlich steckt das alles im sogenannten Einspurmodell, wo man es nachrechnen und verstehen kann.
Du kannst das gerne anders sehen. Das ändert aber nichts daran , dass die Fahrphysik theoretisch, mathematisch und praktisch so ist wie sie ist.
Das lernt man dann ggf. mit der richtigen Vertiefung, oder im Fahrzeugtechnikstudium.
P.S.: Gut so, dass Du Unter-/Übersteuern im öffentlichen Straßenverkehr nicht nachvollzogen hast. Ein Auto kann aber nicht „kein Eigenlenkverhalten“ haben. Du bist also entweder die falschen Manöver gefahren, oder gar nicht an den Grenzen gewesen. Das Auto muss physikalisch Über- oder Untersteuern, oder sich bestenfalls neutral verhalten.
Wie geschrieben, gut so, denn das gehört nicht in den öffentlichen Straßenverkehr.
Wie sagte jemand vor 19 Jahren, zu Anfang meiner „Karriere” in MT: „Hier liest du von Problemen, auf die du ohne MT NIE gekommen wärst.” :D
Es mag bessere Kombinationen geben, als WR hinten und GJR vorne. Der Freak hat eh ein Lager mit der tagesbesten Rad/Reifenkombination. Heute sind es hier trockene, sonnige 2 Grad, da sind GJR bestimmt besser als reine WR oder SR. Am WE sollen die Temperaturen sogar zweistellig werden, da sollte ich wieder SR aufziehen. Wenn wir Weihnachten dann doch mal untypische weiße Weihnacht hier haben, wollen die WR für die beste Traktion haben.
Immer natürlich mit der besten Profiltiefe. Fast abgefahrene Reifen auf der Vorderachse wären kriminell ;)
Sorry für den kleinen Anfall Sarkasmus…
Da sind sie wieder die Ausreden ;-) .
Dabei ist es so einfach - man nehme einen guten Reifen, passend zur Witterung bzw. Saison und spart nicht am falschen Ende mit minderwertigen Billigprodukten oder anderen Experimenten.
Ist doch gar nicht so kompliziert, oder?
Ich finde es wird immer dann komisch, wenn eklatante Missgriffe gemacht werden und man sich dann wundert, warum es nicht funktioniert.
Die Threads lauten dann ungefähr:
- Ich wohne in den Hochalpen. Warum komme ich mit GJR den Berg nicht hoch.
- Ich fahre im Sommer meine Winterreifen mit niedriger Profiltiefe ab. Warum bekomme ich Aquaplaning und lange Bremswege
- usw.
Gerne gepaart mit „mein Auto kann dies und jenes nicht und funktioniert nicht richtig, aber an den schlechten Reifen kann es nicht liegen“.
Alle sind sich doch darüber einig, dass die vom TO gewählte Kombination nicht die beste ist. Kriminell ist sie aber nicht. Ich finde halt diese Übertreibungen so schräg.
Wenn ich meine letzten 10 Jahre von O bis O hier im Ruhrpott betrachte, wäre von den rund 1.500 Tagen nur an etwa 50 Tagen überhaupt ein WR nötig gewesen. An etwa 700 Tagen, die trocken und für einen Winter sehr warm waren, war ich mit WR sogar deutlich schlechter unterwegs. Eigentlich kriminell ;)
Da ich nahezu nur neue Autos fahre, wäre für mich GJR im Winter und SR im Sommer die beste Kombi. Gibt es aber nicht ab Werk. So sind die GJR am Zweitwagen ID3 ein Kompromiss.
Wäre ich der TO hätte ich vier WR gekauft ;)
Absolute Zustimmung. Natürlich hat auch ein GJR, je nach Einsatzgebiet, seine Berechtigung.
Back to topic. Ich habe den id.3 Pro S mit den Ganzjahresreifen. War letztes Wochenende bei meinem alten Herrn im Harz. Er wohnt in einem Kaff wo es auch noch eine kleine Straße ordentlich bergauf geht. Schnee auf Schlackepflaster und ich bin auch mit den GJR ordentlich hingekommen. Der Heckantrieb ist doch bergauf perfekt für so etwas.
Vielleicht war mit kriminell auch gemeint, daß vorne ja dann auch der schlechte Reifen kaum Grip beim Bremsen hat. Denn wenn ich kaum eine Anhöhe hochkomme, dann wird es runter auch schwierig.
Und jetzt noch meine Meinung zu GJR: Man muss wohl beide mal an ein und dem selben Tag fahren. Dann merkt man den krassen Unterschied. War bei mir so, da ich den Wagen bei Schee verkauft habe. Früh waren noch die Winterreifen drauf und nachmittags dann die GJR. Die GJR waren eine pure Katastrophe im Gegensatz zu den WR. Ich hatte kaum noch Grip, da ich ja genau wusste was vorher möglich war. Jemand der es nicht besser kennt, würde warscheinlich nicht so urteilen und sie besser bewerten.
Das will ich nicht abstreiten. Für mich sind GJR dennoch die besseren Reifen im Winter, weil meine Reifen kaum Schnee sehen. Dagegen ist es in den letzten Jahren schön sehr viel öfter so gewesen, dass die WR schon Temperaturen deutlich der 20 Grad ertragen mussten, obwohl noch nicht mal Frühling war. Da ist ein GJR dann deutlich besser als ein WR.
Kommt halte auch immer auf die persönliche Situation an. Für mich wären SR und GJR im Winter die beste Kombi.