ID.5 lädt mit deutlich weniger Leistung als eigentlich möglich
Moin, gestern wollte ich an einem EnBW 300 kW Lader mal die Ladeleistung ausreizen. Unser neuer ID.4 GTX hat aber, durchs Fahrzeug gesteuert, nur mit 75 kW geladen.
Ich konnte nirgends einen Hinweis finden weshalb. Hat jemand eine Idee?
420 Antworten
Du scheinst auch Glück zu haben habe scheinbar eine extrem lahme Ladeschildkröte erwischt wenn VW einem auch nur Antworten liefert die alle auswendig lernen warum es so ist dann ist es schon sehr enttäuschend . Kann scheinbar nichts machen ist so 63000,- klasse VW.
Viel Spaß noch mit deinem Gtx.
Martin
Ne - das ist beim ID.4 wohl absolut normal (bei mienem auch genau so) !
Sollte man sich aber eben vor Kauf über die BEV Besonderheiten im klaren sein - kann man schließlich überall nachlesen.
Es ist einfach so: ein BEV ist ein super Fahrzeug für manche Leute - für andere ist es der letzte Mist !
Wenn man (wie ich) vorwiegend im ruhigen Kurzstreckenverkehr in der Stadt u. Umland unterwegs ist geht nichts über ein BEV (da reicht aber auch ein E-Up, Fiat 500e o. MINI SE) - wenns ab und an mal ein bischen weiter geht mit etwas Gepäck ist ein 77 kWh ID o.ä. noch sehr brauchbar (zumindest m. neuer Software) - die Ladezeit spielt da überhaupt keine Rolle (zu Hause eh nicht und unterwegs geht das jedes mal bein Einkaufen an der 11 o. 50 kW Säule) - ich lade auch schon ab 40 kW nach (und eh nie mehr als 80%)!
Die 0 - 50(100) km/h Sprinter kommen auch wohl kaum an einem BEV vorbei - jeder 40T€ "Billig"-Tesla zieht nen 150T€ 911er o.ä. an der Ampel locker ab - und das ganz stressfrei (einfach Gaspedal durchtreten - nix Launch Control o.ä. Mist) und fast lautlos (für die Tunnel-Heuler ist das natürlich ein absolutes no-go).
Für Langstrecken-(Dienstwagen-)Tempo-Bolzer o. Caravan-Schlepper: vergiss den BEV nimm nen 6-Zyl. Diesel - das ist da das einzig Wahre (in jeder Hinsicht - auch ökomäßig!) und leb halt mit den 1% (statt der 0,25%) GWV bzw. der KFZ-Steuer- spart echt Nerven und Lebenszeit/-freiude.
Zitat:
@mjh318 schrieb am 4. April 2024 um 17:59:47 Uhr:
(...)
Für Langstrecken-(Dienstwagen-)Tempo-Bolzer o. Caravan-Schlepper: vergiss den BEV nimm nen 6-Zyl. Diesel - das ist da das einzig Wahre (in jeder Hinsicht - auch ökomäßig!) und leb halt mit den 1% (statt der 0,25%) GWV bzw. der KFZ-Steuer- spart echt Nerven und Lebenszeit/-freiude.
Ja... Scherzkeks. Ich bin im Außendienst und wir haben seit 2023 die Wahl zwischen BEV, BEV und BEV. Einige Nachbarn machen auch Außendienst und bei denen ist es genauso. Wenn Dienstwagen, dann muss es ein BEV sein.
Und selbst wenn der Diesel mit Ausnahmegenehmigung und dem ganzen Theater noch in Frage käme, wäre er, aufgrund unseres recht speziellen Leasing-Modells, absurd teuer.
Man könnte ja ein BEV mit 200kW und mehr laden, technisch steht dem nichts im Wege. Dann wäre das Problem gelöst. Ob der Akku nach 3 Jahren fertig ist oder nicht, ist mir als Firmenwagenfahrer herzlich egal.
Auf der anderen Seite muss ich nach 15 Jahren aber auch sagen, dass diese Touren 600-1000km am Stück, mit nur einem kurzen Tankstopp nicht besonders gut für die Gesundheit sind... sich alle 250-300km mal die Beine zu vertreten für 10, 20 Minuten schadet nicht... nur sollte es halt bei 10-20 Minuten bleiben und nicht, wie im Winter, immer zu einer 45minütigen Pause ausarten.
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Zitat:
@div_E schrieb am 5. April 2024 um 22:12:25 Uhr:
Man könnte ja ein BEV mit 200kW und mehr laden, technisch steht dem nichts im Wege.
Technischer Außendienst ist es wohl nicht, oder ;-)? Doch bei genau 200 kW ist technisch Schluss mit 400 V Bordnetz und das ist genau das, was die IDs und viele andere E-Fzge im bezahlbaren Bereich verwenden (Ausnahmen wie Hyundai/Kia bestätigen die Regel ;-) .
… und trotzdem lädt ein Model Y mit bis zu 250kW! Wir wären ja schon froh mal ein bisschen in die Nähe der kolportierten 175kw zu kommen…
Hallo, Frostnase spricht das aus was ich auch denke, 250 kW Tesla Id4/5 ?reden wir nicht darüber es ist einfach enttäuschend was uns da verkauft wurde warum müssen wir 3 mal ums Auto laufen vielleicht noch etwas Weihrauch verwenden und das Auto streicheln um einigermaßen Ladegeschwindigkeiten zu bekommen, es ist einfanch !!! Enttäuschend !!! Warum verteidigen viele diese miesen Ladegeschwindigkeiten es ist einfach schlecht.
Zitat:
@Frostnase schrieb am 6. April 2024 um 01:25:27 Uhr:
… und trotzdem lädt ein Model Y mit bis zu 250kW! Wir wären ja schon froh mal ein bisschen in die Nähe der kolportierten 175kw zu kommen…
Dann schau dir die realen Ladekurven bei Tesla mal an. Die 250kW bekommt man unter idealen Bedingungen zwischen 10 und 20% SOC, dann bricht die Ladeleistung auf die Hälfte ein und ist ab 50% sogar unter 100kW.
Mein ID.5 Pro hielt die 100kW was knapp unter 80%.
Wie sich der jetzige neue ID.4 GTX mit Vorkonditionierung schlägt, werde ich bei der ersten Langstrecke testen.
Mag ja sein, das Tesla an seinen Superchargern mehr als 500 V zur Verfügung stellt.
Für alle anderen E-Autos und normale Charger ist bei 200 kW und 500 V Schluss. Das hatte ich oben extra verlinkt, aber hat wohl niemand sich die Mühe gemacht mal hinein zu schauen. Gepostet wird natürlich trotzdem.
Also die wichtige Frage - warum is es verd… nochmal so schwer sachlich zu diskutieren?
Ja, Ladegeschwindigkeiten weit unter 100 kW sind untypisch und ärgerlich, da werden hier wohl die meisten zustimmen. Warum das bei einigen Anwendern immer oder häufig auftritt und bei anderen kaum oder gar nicht werden wir hier wohl nicht aufklären, bzw. ich habe noch keine schlüssige Argumentation dazu gesehen.
Und nein, technisch/physikalische Grenzen, z.B. die dass man bei einem 400 V Bordnetz mit max. 500 V mit max. 200 kW laden kann sind per se nicht diskutierbar, sondern Fakten. Diskutieren kann man, dass Tesla am Supercharger offensichtlich irgendeinen intelligenten Trick anwendet und mehr als 500 V zur Verfügung stellt, aber helfen tut das keinem einzigen GTX Fahrer.
Wie das Derating und die Batteriedegradation aussieht, wenn man das bei Tesla regelmäßig ausnutzt und wo VW seine Degradation ansetzt ist leider auch nicht zugänglich. Mir ist im Zweifel eine Batterie lieber, die etwas länger hält und etwas langsamer lädt, da ich auch auf die Nachhaltigkeit der E-Mobilität wert lege und die ist nur gegeben, wenn der Akku auch durchhält.
Klar - wenn einem die Akku-Lebensdauer egal ist, kann man auch immer von 0 auf 100% SOC mit 2-3C laden (bekommt man mit der passenden Spannung auch bei -20°C hin o. bei wenn die Akku-Temperatur schon bei +80°C ist - vermutlich 1x).
Jetzt aber Schluss mit dem Scherz - die Akku-Technik ist bei einem BEV wirklich der komplexeste Teil - da laufen elektro-chemische Vorgänge ab, die erst so langsam richtig verstanden werden und die Forschung auf dem Gebiet ist noch voll aktiv - die heutigen Akkus kann man bestenfalls mit den ersten Turbomotoren aus den 80er Jahren vergleichen, da waren die Hersteller auch sehr vorsichtig (ein Porsche 944 m. 2,5L Turbo hatte gerade mal 220 PS - heute hat ein 2,5l Turbo 350 PS).
Wenn der Arbeitgeber BEV quasi vorgibt (und der Hersteller - wie VW - extrem vorsichtig bei der Ladenkennlinie ist) - dann hat man keine Wahl, dann muss man das Beste draus machen. Sich bei jedem Ladestopp über das Unabänderliche aufzuregen bringt nur Stress und verkürzt die Lebenserwartung (gilt auch für Staus, dämliche Mitmenschen usw.).
Ich weiss wovon ich rede - ich bin jetzt 65+ und lass es auslaufen (daher auch der BEV als letzter Dienstwagen) den größten Teil meines (Berufs-)lebens bin ich aber jedes Jahr 40 - 60 Tkm im Auto gesessen (allein 20 Tkm tägl. Pendelstrecke) - ich kann nur eins sagen: man gewöhnt sich an alles (Ende der 80er konnte man z.B. auf der A81 Weinsberg-Würzburg meist komplett links mit 200++ fahren heute sind es halt eher die üblichen 120 - 160 - kann man auch mit leben, dafür war der Spritverbrauch füher auch eher bei 20 l heute sind es 8 l) !
Ich wollte euch mal eine Erklärung geben, warum hier im Forum gemeckert wird 😉
Im Gegensatz zu den Fan-Jungs hier, fahren viele den ID.4/5 eben nicht aus tiefster innerer Überzeugung und sehen daher gerne über kleine und große Mängel hinweg...
Debatten über "Dann nimm halt keinen Dienstwagen oder such dir was anderes" kann man sich auch sparen, weil unterirdisch.
Mein einziger echter Kritikpunkt gegen den ID.4 auf der Langstrecke ist die unterirdische Ladeleistung. Das können andere besser. Alle 250-250km für 10, 20 Minuten an den Stecker, für weitere 250km das ist ok. Aber nicht 30, 40 Minuten.
Andere können das offenbar, VW nicht. Und dabei zahlt VW für den Akku, was man so liest, doppelt so viel wie Tesla. Da würde ich entsprechende Qualität erwarten.
Die Debatte mit der Akkuhaltbarkeit ist ohnehin nichtig. Wenn Google "einmal Akku vollmachen" mit Hinweis auf bessere Lebensdauer auf 8 Stunden ausdehnen würde... Den Kram würde keiner mehr kaufen.
60kW bei 37% SoC und 14°C sind nicht zeitgemäß. Punkt.
PS:
Und die Kisten werden von VW ja auch aktiv für den Außendienst und die Langstrecke vertrieben. Da sagt keiner "600km am Stück 2x pro Woche? Oha, lassen Sie lieber mal die Dinger von und nehmen ken Diesel..."
@div_E "60kW bei 37% SoC und 14°C sind nicht zeitgemäß. Punkt."
Das ist eine reine Ermessensfrage - wie lege ich die Prioritäten / welches Risiko gehe ich ein ? (der Vergleich m. dem Handy hinkt ein wenig - das wird doch eh nicht länger als 2-3 jahre benutzt und dann ist der Akku auch meist schon unter 80%) !
Meine Meinung dazu ist relativ einfach: man könnte es dem Besitzer des Fahrzeugs überlassen (in gewissen Sicherheits-Grenzen - schließlich soll die Karre ja nicht gleich abfackeln), welche Ladekurve er wählen möchte (kann ja auch jeder seinen Verbrenner mit Chip-Tuning versehen) - die Garantiebedingungen würden eben entsprechend angepasst (ist heute wo jeder Neuwagen ein fahrender Datenlogger ist ja kein Problem mehr - gab es übrigens auch für Verbrenner - da hat mancher Hersteller die Anzahl der Launch-Controll Starts protokolliert und limitiert - und selbst Tesla limitiert die Anzahl der Super-Sprint-Starts).
Gibt übrigens bei "efahrer" einen Bericht über einen Tesla-Besitzer, der der sein Fahrzeug immer mit max. Ladeleistung geladen hat - dessen Akku war nach 2 Jahren / 100 tkm schon auf 80% runter, hingegen kenne ich jemanden dessen Model S hat nach 10 Jahren mit 300 tkm noch über 60% Kapazität - der hat meist zu Hause mit 11 kW geladen nur sehr selten am Schnelllader.
Div_E hat es richtig beschrieben, und dass Tesla so einen schlechten Wiederverkaufspreis der Batterie wegen hat, glaube ich nicht. ich glaube das ich mit meinem GTX größere Probleme hätte. Jetzt zum Auto es ist gut bis auf( quitschendes Dach,Türen die nicht richtig aufgehen,komplett beschlagene Rückleuchten Einheit, wer es noch nicht hat es kommt bestimmt ist aber laut Vw Normal, 2 mal schon kompletter Ausfall der Bildschirme kommt nach ca 1 min wieder, nach 5 Monaten kompletter Flüssigkeit Verlust der Klima, Quietschender Fahrer Sitz. Nein aber Tesla ist total schlecht verarbeitet und die Batterie ist viel billiger als die des Vw. Alle Teslas kommen später und fahren eher los. Mein Fahrzeug Id5 Gtx 6/23 bin aber total zufrieden ……
Zitat:
@div_E schrieb am 6. April 2024 um 12:33:30 Uhr:
Ich wollte euch mal eine Erklärung geben, warum hier im Forum gemeckert wird 😉
Im Gegensatz zu den Fan-Jungs hier, fahren viele den ID.4/5 eben nicht aus tiefster innerer Überzeugung und sehen daher gerne über kleine und große Mängel hinweg...Debatten über "Dann nimm halt keinen Dienstwagen oder such dir was anderes" kann man sich auch sparen, weil unterirdisch.
Merkste aber schon selber, oder? Jeder der keinen Anspruch auf einen Dienstwagen hat, wird jetzt ganz tiefes Mitleid empfinden.
Das ist doch das eigentlich extreme hier, dass gerade die am meisten meckern, die den Wagen hingestellt bekommen, weil der Arbeitgeber doch gefälligst mal Rücksicht nehmen kann. Man bekommt schon das Gefühl, das viele damit hadern, dass sie nicht das Wunschmodell nehmen durften und dann wird nur noch gemeckert, weil man ja etwas anderes wollte.
Jammern auf ganz hohem Niveau aus meiner Sicht und das schreibe ich selber als zufriedener und dankbarer Dienstfahrzeugnutzer.
Es steht jedem frei, sich privat einen Diesel daneben zu stellen, aber dann geht es ja um das eigene Geld.
Und wenn wir mal bei den Fakten bleiben, dann geht es um 5-10 Minuten mehr an der Ladesäule, denn die Fabelzeiten von 15-20 Minuten von 10-80 %, dafür brauche ich dann schon einen Taycan o.ä.
Meine vier IDs haben mit halbwegs warmer Batterie und niedrigem Start SOC auch immer deutlich mehr als 60 kW erreicht, auch der aktuelle GTX, so dass um die 30 Minuten Ladezeit o.k. waren. Bei 35 Minuten hätte ich aber auch noch davon abgesehen in eine tiefe Ladedepression zu fallen und drücke allen Betroffenen die Daumen, dass sie ihre überwinden und Spass an ihrem (ggf. vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten) 300 PS Auto haben ;-) .
Ich muss leider meinen Gtx selber finanzieren bin nicht ein Glücklicher der alle 3 Jahre ein neues Fahrzeug bekommt bin deswegen so enttäuscht über meinen GTX . Bei meinem alten E Tron 55 sah die Sache etwas anders aus. Ich weis diese Autos kann man nicht vergleichen.