i4 - Erfahrungen zum Verbrauch

BMW i4 I04

Hallo zusammen,

Nach dem ersten i4 bereits unterwegs sind, eröffne ich diesen Thread.

Es soll darum gehen, wie bei Euch der Verbrauch ist. Wie fahrt ihr (Stadt, Land, Autobahn)?

Gerne auch weitere Erfahrungen aus der Praxis.

Dann „Feuer“ frei, ich denke die Leser sind gespannt.

3903 Antworten

Sorry, mit den 650km hat mich mein Gedächtnis genarrt. Aber auch 450km in 3h sind sehr sehr sportlich.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es nicht empfehlenswert ist, länger als 300km ODER 3h am Stück ohne Pause zu fahren. Und das hat nichts mit den Fähigkeiten zu tun, sondern mit den Eigenschaften eines Menschen.

Die gesetzlichen(!!!) Regeln bei LKW Fahrern ist übrigens 45min Pause nach 450km. Und das finde ich schon klar zu viel.

Unterm Strich bleibt FÜR MICH, dass die 30 min erzwungene Pause nach 300km für mich kein Nachteil sondern eher ein Vorteil von BEVs ist. Und das meine ich ganz im Ernst.

Ich schreibe mir am Monatsende immer den km--Stand auf. Mit den Daten der PV-Anlage kann ich so die genauen Bruttoverbräuche der einzelnen Monate ermitteln.

Angaben sind Brutto (Zähler in der Wallbox, d.h. inkl. Ladeverluste, Vorklimatisieren, usw.). Durch das langsame Überschussladen habe ich vermutlich nicht den besten Wirkungsgrad beim Laden.

i4 e40, M-Paket, Sommer: 18" MB, seit Anfang Oktober auf Winterreifen 18" 245

Gesamtverbrauch auf knapp 15.00km in 7 Monaten 18,3kWh/100km

Niedrigster Verbrauch im Juni mit 16,7kWh/100km
Höchster Verbrauch im Dezember mit 22,5kWh/100km

Kosten (44% PV-Anteil)
Netz: 393 EUR
entgangene EEG: 113 EUR
THG: -350 EUR

gesamt: 156 EUR

Allen einen guten Rutsch!!!

@Grestorn,
frei nach den guten Vorsätzen fürs neue Jahr liegt es mir fern, Dich von etwas zu überzeugen, wovon Du offensichtlich keine Ahnung hast.
Es ging darum, dass jemand für 450km mit dem eAuto 5h braucht- für die gleiche Strecke hat er sonst mit dem 5er Diesel 3/3,5h gebraucht. Ich habe daraufhin geschrieben, dass je nach Ausbaustufe der Autobahnen in D m.E. bei 650km + x die Möglichkeit besteht, dass man für diese Strecke mit dem Diesel 1/2 Fahrzeit vs. eAuto benötigt. Mein i4 M50 wir haben uns in den letzten Wochen gut aneinander gewöhnt u. ich fahre das Auto sehr gerne. Jedoch nutze ich den i4 ausschließlich so, dass ich unterwegs nicht laden muss. Bei längeren Strecken nutze ich den 5er Diesel, und das ist tatsächlich verantwortungsvoller, wirtschaftlicher u. gesünder.
Kommt alle gut ins neue Jahr!

Ich kann nur erneut sagen, dass ich auf ganzer Linie anderer Meinung bin.

Und wenn Du meinst, dass hat mit meiner "Ahnung" zu tun, bitte. Ich bin nicht hier um andere Leute zu beleidigen oder mich zu verteidigen. Jedem das eigene. Wenn jemand meint er könne seinen Diesel mit der halben Fahrzeit pro Entfernungskilometer im Vergleich zu einem eAuto durch die Gegend prügeln, dann kann *ICH* dabei nur mit dem Kopf schütteln.

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gelöscht

@Schottenrock Kurze Klarstellung, die 5 Stunden waren für Ankunft mit vollem Akku. Wenn man am Ziel laden kann, dann braucht man mit dem i4 keine 5 Stunden (außer vielleicht bei Schnee und -10°C), da wird das mit dem Diesel aber in 3 Stunden auch nichts 😉
Ansonsten wird die Fahrt mit deinem 5er sicher schneller sein, ob nun wirtschaftlicher und gesünder würde ich im Gesamtbild aber in Frage stellen (Ionity-Strom aus 100% regenerativer Energie) 😁

Zitat:

@Schottenrock schrieb am 31. Dezember 2022 um 14:39:24 Uhr:


@Grestorn,
frei nach den guten Vorsätzen fürs neue Jahr liegt es mir fern, Dich von etwas zu überzeugen, wovon Du offensichtlich keine Ahnung hast.
Es ging darum, dass jemand für 450km mit dem eAuto 5h braucht- für die gleiche Strecke hat er sonst mit dem 5er Diesel 3/3,5h gebraucht.

Ich hatte ja hier Screens von Echtdaten gemacht. Letzte Woche 460 km in 3.59 Min.. Mit Ladepause. Auch die habe ich mit Zeitstempel mitgeplottet und hier gezeigt. Und wir reden von Haus zu Haus. Da habe ich früher mit einem großen Mercedes mit Leistung bis zum Abwinken genau dieselbe Zeit gebraucht. Denn eine Pinkelpause brauchen Mitfahrer immer und die Tempolimits gelten auch für Verbrenner, ebenso fahren vollbesetzte mit 110 km/h links fahrende koreanische oder japanische SUV nicht eher nach rechts, wenn ein Verbrenner naht.

Mit dem Taycan zum Gardasee, abends losgefahren, waren 8 Stunden für 1028 km. Da kann man wenig einsparen mit einem Verbrenner, vielleicht 40 Minuten, wenn man taube Ohren für Bedürfnisse von Mitfahrern hat. Das stufe ich als vernachlässigbar ein.

Zitat:

@Schottenrock schrieb am 31. Dezember 2022 um 14:39:24 Uhr:


Es ging darum, dass jemand für 450km mit dem eAuto 5h braucht- für die gleiche Strecke hat er sonst mit dem 5er Diesel 3/3,5h gebraucht.

Never ever wird der imaginäre "man" einen Schnitt von 150 km/h Tür zu Tür schaffen.

Vor 30-40 Jahren vielleicht, aber heute gewiss nicht.
Kilometerlange Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, langsamere Fahrzeuge etc.

Möglich ist das auf jeden Fall, je nach Strecke und Uhrzeit 😉 Ich bin damals auch in ca. 4,5 Stunden aus Stuttgart aus nach Hamburg gefahren mit 4 Leuten im Auto 😁 Heute mach ich sowas aber eben nicht mehr ...

Ich will hier kein Öl ins Feuer gießen…wahrscheinlich wird es hier aber so aufgefasst. 😉
Das mag an der immer größer werdenden Schwierigkeit liegen, zu diskutieren und auch Argumente auf sich wirken zu lassen.

@Schottenrock scheint (wie ich auch) viel auf deutschen Autobahnen unterwegs zu sein…und dies auch öfter auf Langstrecke. Des Weiteren scheint er dabei Ermüdungserscheinungen nicht zu haben und auch keine biologische Pause dringend zu brauchen. Überdies fährt er dort, wo es möglich ist (auch das gibt es tatsächlich noch) schnell.
Genau dieses Profil trifft auch auf mich zu (und jetzt bitte nicht wieder 520d-Wanderdünen-Arroganz-Kommentare 😉 ). Ich erkläre es mir so, dass bei mir bei flotterer Fahrt das Aufmerksamkeitslevel deutlich höher ist, als bei Tempomat und Geschwindigkeit x. Wie dem auch sei, haben einiger meiner Mitarbeiter:Innen oder auch Kolleg:Innen eine andere Fahrweise oder benötigen eher Pausen.

Deshalb maße ich mir auch nicht an, über sie zu urteilen oder sie über mich. Zumal hier immer von „gesund“ gesprochen wird, aber niemand den Gesundheitszustand des anderen (Komorbiditäten etc.) kennt, um sich darüber ein Urteil zu erlauben…und über Sekundenschlaf spreche ich hier nicht, was aber auch individuell ist, wann die Erschöpfung eintritt aufgrund vieler co-Faktoren.
Allgemein (und das ist nur ein Beispiel hier) scheint es in der Gesellschaft immer mehr vorgefertigte Meinungen zu Themen zu geben, ohne die Toleranz und Akzeptanz für abweichende Meinungen aufzubringen. Es ist wahrscheinlich der Zeitgeist….

Um dennoch versöhnlich zu sein oder es zu versuche … ich werde ab xx/24 einen i4 40 fahren und dann meine Gewohnheiten umstellen dürfen. Das ist dann für mich auch Ok und so sei es. 😉

Guten Rutsch an alle und auf ein gutes 2023!

Verbrauch?

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 31. Dezember 2022 um 17:26:56 Uhr:


Verbrauch?

Ja, aber nur Strom, im Winter ein bissel mehr und im Sommer ein bissel weniger, genug zum Reisen, Heizen und Kühlen, etwas weniger vor allem kürzer zum Rasen.
Der i4 ist technisch und emotional am oberen Ende der automobilen Fahnenstange. Die Entwicklung wird weiter gehen, nur noch wenige Silvester und wir bekommen 20..50% mehr Akkukapa und um ebenso viel schnellere Ladezeiten.
In diesem Sinne einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr.

Moin, seit mittlerweile 3 Wochen fahre ich auch meinen i4 40, bin aber etwas entsetzt über den Verbrauch. Habe nun knapp 1.100 km gefahren, 60% Stadtverkehr , 20% Landstraße , 10% Bundesstraße und ebenfalls 10% Autobahn. Immer max. 5 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit. Auf der Autobahn max 135 km/h. 1. Woche Schnee bei -3 Grad 2. Woche Trocken bei ca 2-3 Grad und diese Woche Regen bei ca. 10 Grad. Die App zeigten einen Durchschnittsverbrauch von 26,2 kw/100 km an. Berechnet habe ich 25,7 kw. Ich fahre aktuell ausschließlich im Comfort Modus, Klimaanlage 20,5 Grad , Sitzheizung aus, Lenkradheizung an. Ich finde das ziemlich hoch , wenn ich das so mit den vielen Infos von Euch vergleiche.

Bei Schnee und Regen kannst du gut 10% Mehrverbrauch zu dem im Winter eh schon erhöhten Verbrauch einkalkulieren.
Ich weiß nicht, wie es bei BMW geregelt ist, sollte der bei Minustemperaturen aber permanent den Akku vorheizen wollen, ist er im Stadtverkehr auch nicht unbedingt ein Sparbrötchen.

Okay. Bin gespannt . Montag gehts auf Strecke hin und zurück an 2 Tagen 1000 km. 80% Autobahn ;-)

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