Honda Jazz IMA 2011 Hybrid

Honda Jazz 2 (GE)

Konkrete Infos zum Jazz Hybrid fehlen noch aber ein erstes echtes Bild vom Jazz Hybrid (auch als Fit Hybrid geläufig) ist durchgesickert und gibt schonmal einen Vorgeschmack darauf, wie sich zumindest die Hybridvariante von den Standard Jazz unterscheiden wird:

2010-honda-jazz-hybrid
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Es dreht sich alles nur um den CO2 Ausstoß. Die 95g sind ja nur die halbe Wahrheit, diese gelten für ein Fahrzeug mit irgendwas 1350kg. Und entsprechen einen Verbrauch von ca 4,1l Benzin. Leichtere Wagen müssen weniger ausstoßen, sonst tragen sie negativ zur CO2-Bilanz des Herstellers bei. Im Falle des SpaceStar wohl nicht unerheblich bei 4,5l auf knappe 1000kg. Und den unter die Grenze zu bringen (so irgendwo auf 3,1l) wird für diesen Wagen zu teuer. Deshalb darf man gespannt sein, was aus solchen Fahrzeugen wird. Und deshalb gibts den Jazz nicht mit reinem Benziner. Unsere Autowelt wird sich wandeln: schwerer und teurer - für die Umwelt ...

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Jetzt hat es uns in Berlin und Umgebung auch erwischt, der Winter ist voll da. Laut Wetterfee hatten wir rund 30 cm Schneefall in den letzten Tagen, die Temperaturen liegen morgens bei -5 - -10 Grad. Am Tage kann es auch schon mal leicht in den Plusbereich gehen.

Anspringen tut der Wagen auch bei -10 Grad hervorragend. Der Motor läuft sofort sauber rund und mechanisch so leise, dass man den Wagen fast (verbotenerweise) warmlaufen lassen könnte. Wäre da nicht der verräterische Qualm aus dem Auspuff. Ansonsten ist nur ein sehr leises Tickern der Einspritzventile zu vernehmen.

Tatsächlich dauert es einen Moment, bis der reibungsarme Motor bei zweistelligen Minusgraden genug Wärme zum Abtauen der Frontscheibe bereit hält. Denn selbst nach Kratzen und Eisspray bildet sich schnell wieder ein dünner und undurchsichtiger Film auf der Scheibe. Aber erst mal in Fahrt wird es dann ausreichend schnell warm.
Bei den meisten Fahrzeugen mit Automatik war ich es gewohnt, dass diese nach Kaltstart mit erhöhter Drehzahl unterwegs sind, um Getriebe und Kat auf Temperatur zu bringen. Ist beim Jazz nicht so, bei normaler Fahrt geht die Drehzahlnadel nicht über 1.500 Touren, nach der Beschleunigung liegt die Drehzahl bei 1.100 U/min. Sicher auch ein Grund, warum der Wagen nicht gerade rasend schnell warm wird.

Um die Effektivität der Lüftung im Winter zu steigern habe ich den Innenluftfilter entfernt. Nun kann ich die Lüftung mindestens eine Stufe niedriger fahren, ohne das Fenster beschlagen.

Nun bin ich ja aus der Hauptstadt ausgezogen und finde mich morgens im Umland wieder.
Nachteil: hier wird bei weitem nicht so gut geräumt.
Vorteil:hier wird bei weitem nicht so gut geräumt.

Nachteilig, da es doch an vielen Stellen sehr rutschig sein kann. Aber auch klarer Vorteil, weil einfach weniger Salz verwendet wird und ich eine "ehrliche" Fahrbahn vorfinde, die sich besser einschätzen lässt als manch geräumte, aber spiegelglatte Straße. Und ich hab nicht so viel Geschmiere vom Salz auf der Scheibe. Meine Hohlräume (also die im Wagen) bedanken sich auch.
Natürlich geht es insgesamt jetzt auch langsamer voran, schneller als 40 km/h fährt man hier selten. Und was für Verkehrsrowdys meine Freunde aus Brandenburg auch oftmals sind, wenn erst mal Schnee liegt wird seeehr vorsichtig und langsam gefahren.

Der Jazz selbst ist das perfekte Winterfahrzeug. Die schmalen 175er Winterreifen wühlen sich überall hervorragend durch und halten sehr sauber die Spur, auch bei stark verschneiten Straßen. Mein Vorgänger mit 205ern ließ sich da schlechter händeln.

Nebenbei macht es auch viel Spaß gegen stark motorisierte Fahrzeuge anzutreten, am Liebsten Heckschleudern vom Schlage BMW und Mercedes. Hier kann ich dann wirklich an der Ampel sagen: "Ich bin dann mal weg."

VSA und ASR arbeiten sauber, werden aber selten bis gar nicht gebraucht. Der Wagen lässt sich in allen Reaktionen gut einschätzen, die Motorleistung feinst dosiert an die Antriebsräder geben. Aber wenn man es doch mal übertreibt, die elektronischen Helfer machen einen tollen Job.

Gestiegen ist nun aber tatsächlich der Verbrauch. Errechnet liege ich nun bei 5,5-5,7 Litern auf 100 km. Für die vorhandenen Witterungsverhältnisse aber ein passabler Wert.

Kritik:
Welcher Idiot hat sich eigentlich die Gurtschlösser auf der Rückbank ausgedacht? Da ich wegen Umzuges nun oft die Rückbank oder die Sitzflächen klappen musste habe ich festgestellt, dass sich die Gurtschlösser ständig verkanten und ein Klappen dann nicht mehr möglich ist. Man braucht also immer zwei Hände, um die Schlösser in die richtige Stellung zu fummeln. Beim Civic war das besser gelöst, hier war eine Einhandbedienung möglich.

Hallo erstmal. Habe mir nach langer Überlegung einen jazz hybrid gekauft. Da ich mich ungern von meinen alten Smart trennen wollte, habe ich auch ander Hersteller ausgiebig getestet neben dem jazz war da noch der yaris hybrid aber im direkten vergleich war die Verarbeitung fuer meinem Geschmack billig. Die Spaltmasse das Armaturenbrett einfach billig. Kurz der jazz kam ich sah ihn und er hat mich von der esten Minute an überzeugt. In der ersten probefahrt die ca 50km weit war hat der kleine einen verbrauch gehabt den nichteinmal mein Smart cdi geschafft hatte ca 4.3l . Als haben wir kurz überlegt und haben zugeschlagen. Bekommen sollen wir ihn am 01.02.2013. Wir können es kaum erwarten den kleinen in unserer Familie zu begruessen.

Glückwunsch zu der guten Wahl! 😎

Danke das hoffe ich auch. Bin gespannt wie der Verbrauch bei mir sich entwickelt. Muss ich bei dem Jazz auf irgend etwas achten?

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Glückwunsch zur richtigen Entscheidung und allzeit gute Fahrt.

Habe mich auch gegen den Yaris entschieden. Zu eng, zu wenig Variabilität. Ich kam allerdings auch vom Civic Hybrid.

Zu deiner Frage: Eigentlich nicht. Reinsetzen und vernünftig fahren. Alles andere regelt der Kleine selbst.
Man muss sich halt entscheiden ob man ein Spielzeug oder ein Fahrzeug haben will.

Auch hier nochmal alles Gute von mir zum neuen Wagen 0815zwerg. 🙂

So, heute gibt es das erste mal Kritik am Jazz.

Wie ich ja schon des Öfteren schrieb, konnte ich die Kritik von Ruckeleien im Antriebsstrang bei Wechsel der Betriebszustände nicht recht nachvollziehen, denn die Übergänge geschehen fast unmerklich.

Gestern gab es jedoch eine Situation, in der ich deutliche Ruckeleien hinnehmen musste, die mich wirklich nervten.

Zur Situation: Außentemperatur -7 Grad Celsius, der Heimweg führte mich im Stau über die Stadtautobahn bei Geschwindigkeiten zwischen 0-40km/h, Heizung lief auf Automatik bei 22 Grad.

Ich fuhr also los, erstmal alles okay, bei exakt 52 Grad Wassertemperatur ging die blaue Kontrollleuchte im Armaturenträger aus, die Heizung fuhr das Gebläse hoch.
Das Hybridsystem schläft bei dieser Temperatur noch, unterstützt zwar und rekuperiert auch, sorgt aber nicht für rein elektrischen Fahrbetrieb. Dieser wird erst bei einer Wassertemperatur von 62 Grad zugeschaltet.
Und hier fingen die Probleme an:
Ich rolle mit 30 km/h ohne Last dahin die Wassertemperatur steigt auf 62 Grad, schwupps der E-Motor meldet sich mit Drehmoment zu Wort.
Die Heizung läuft, der Benziner bekommt keinen Sprit, die Wassertemperatur sinkt, ab 60 Grad steigt der Benziner trotz vollem Akku wieder leicht ruckend ein. Das Ganze passiert dann bei diesen Geschwindigkeiten in Endlosschleife und nervt.
Helfen tut hier nur noch eine reduzierung der Heizleistung, damit die Wassertemperatur dauerhaft über 62 Grad gehalten werden kann.

Na ja, sicher ist das ein Betriebszustand, der so nicht ständig vorkommt, aber gestern war ich echt genervt.

Ansonsten verrichtet der Wagen weiterhin problemlos seinen Dienst auch bei zweistelligen Minusgraden, entgegen meiner Vermutung unterstützt das Hybridsystem auch nach dem Kaltstart sofort tatkräftig beim Beschleunigen und lädt den Akku auch immer gleich wieder munter nach.

Mal schauen ab wann die Schwelle erreicht ist, bei der das Hybridsystem vom Netz genommen wird und der Motor morgens regulär über 12 Volt Akku und Anlasser gestartet wird (wupp, wupp, wupp...)

Und weil bei den Hybridpiloten schon die Frage aufkam:

Ja, der Jazz (ich glaube alle Honda-Hybriden) hat eine "Rückfallebene". Wenn das Hybridsystem komplett ausfällt, fährt der Wagen wie ein Fahrzeug 1.0 ohne weitere Einschränkungen.

Habe ich jedenfalls so gelesen, frage mich aber wie das mit dem 12 Volt Akku laden sein soll, denn eine Lichtmaschine hat der Jazz nicht mehr und der E-Motor gehört ja auch zum Hybridsystem. :-/

Na ja, zumindest kann man auch mit plattem oder einfach zu kaltem Hybridakku das Fahrzeug starten.

Ich bewerte das beschriebene Ruckeln auch nicht über, wenn erstmal alles auf Betriebstemperatur ist (was in der Regel recht flott geschieht) fährt der Wagen sich herrlich sanft, Umschaltpunkte spürt man kaum noch, meist sogar gar nicht.

Hallo, haben gestern unsern Jazz bekommen und habe mich auf der Heimfahrt gewundert wie oft man rein elektrisch fährt auf der Heimfahrt hat der kleine 4.3l laut Anzeige verbraucht. Wie genau ist Diese Anzeige??

Glückwunsch und allzeit gute Fahrt!
Was viele der "Autoexperten" der "Fachzeitschriften" nicht hinbekommen hast du schon auf der ersten Fahrt erlebt. Da werden die Blumen aber blühen.

Erfahrungsgemäß muss man etwa 0,2 bis 0,4 l draufschlagen und dann stimmt es.

Wie hymax schon schrieb, die Abweichung vom BC zum Realverbrauch liegt bei mir auf identischem Niveau.

Das mit den Blümchen geht schneller als man denkt, ich durfte meinen Pokal schon "in Empfang nehmen". 🙂

Hallo, war heute zum erstenmal tanken, musste mich wundern das ich nur knapp 32l super in den Tank bekommen habe. Laut Prospekt 42l. Spinnt meine Tankanzeige??

Zitat:

Original geschrieben von 0815zwerg


Hallo, war heute zum erstenmal tanken, musste mich wundern das ich nur knapp 32l super in den Tank bekommen habe. Laut Prospekt 42l. Spinnt meine Tankanzeige??

Der Tank ist 40 Liter groß. Es ist aber völlig normal, dass die Tankleuchte schon sehr früh kommt. Dann passen gerade mal 30 Liter in den Tank.

Laut Honda liegt es am arg zerklüfteten Tank unter den Vordersitzen, deswegen sei eine genauere Anzeige wohl nicht möglich.

Es nervt, aber man gewöhnt sich dran.

Zitat:

Original geschrieben von hungryeinstein



Der Tank ist 40 Liter groß. Es ist aber völlig normal, dass die Tankleuchte schon sehr früh kommt. Dann passen gerade mal 30 Liter in den Tank.  
Es nervt, aber man gewöhnt sich dran.

Besser zu früh als zu spät. Irgendwann weiß man es ja und wenn man keine weiteren Sorgen mit Fahrzeug hat sei es drum.

Ich fahre jetzt schon den zweiten Winter den kleinen Hybriden und die "Probleme" die du beschriebst hungryeinstein sind mir noch nicht aufgefallen, aber meine Klima steht auch nur zwischen 20 und 21 Grad. Was mir aber diesen Winter auffällt: Die Start-Stopp Automatik reagiert erst nach ein paar Kilometern, denke es sind 3-5km. Ist schon ziemlich ungewohnt mit laufendem Motor an der Ampel zu stehen. :-) Den Pokal hatte ich damals am Ende meines Urlaubs gesehen.

Zitat:

Original geschrieben von StepAlb


Die Start-Stopp Automatik reagiert erst nach ein paar Kilometern, denke es sind 3-5km. Ist schon ziemlich ungewohnt mit laufendem Motor an der Ampel zu stehen.

Ist beim  Jazz wohl normal, da die Öltemperatur bei der Automatik berücksichtigt wird.

Mein Civic Hybrid schaltete auch bei den gegenwärtigen Temperaturen früher in den Start-Stopp-Modus als mein Jazz. Der hatte auch nicht die Wartungsintervallanzeige mit ihren vielen Meßparametern.

Aber bald wirds Frühlung und an der nächsten Ecke ist wieder Ruhe. Etwa ab 5 - 8° gehts eigentlich recht schnell.

So, hier mal wieder was Neues von mir. Also schon ein paar Tage alt, aber hier im Forum neu:

Heute mal zum Thema: Ist ein Hybridfahrzeug wirtschaftlich? Lohnt es sich gegenüber einem "Normalfahrzeug"?

Natürlich am Beispiel des Jazz, den es sowohl als einfachen Benziner, wie auch als Hybridfahrzeug gibt.

Klar, die Anschaffungskosten des Normalos liegen niedriger. Dafür spart der Hybrid Sprit. Laut Spritmonitor und allgemeinen Erfahrungen fast genau einen Liter auf 100 km.

Die restlichen Kosten mal als recht identisch angesehen, gehe ich jetzt mal nur auf die Einsparungen durch den günstigeren Spritverbrauch ein. Ich spare also zur Zeit rund 1,60 € pro 100 km, macht 160 € auf 10.000 km.

Und jetzt der Grund, warum sich zumindest der Jazz nicht rechnet:

Normalerweise muss ein Jazz (alle Varianten) nach einem Jahr oder 20.000 km zum Service mit Ölwechsel. Der Wagen besitzt hierfür eine Wartungsintervallanzeige, die jedoch nicht nur abgelaufenen Tage und Kilometer berücksichtigt, sondern zumindest auch einen Ölgütesensor besitzt (genaue Anfrage bei Honda läuft).
Und genau der zerschießt einem jede Wirtschaftlichkeit, besonders beim Hybriden.

Anfangs zählte die Wartungsanzeige linear herunter...bis der Winter kam. Nun fahre ich ab und an gerade einmal 50 km, mir werden aber bis zu 300 km abgezogen. Nach aktueller Hochrechnung darf ich somit nach nur 12-14.000 km zum Boxenstop.

Die Werkstatt geht auf Nachfrage von Kurzstreckenfahrten aus. Dies konnte ich mit den Daten meines Bordcomputers widerlegen. Der Verbrauch ist für Kurzstrecken deutlich zu niedrig, das hat auch die Werkstatt erkannt.

Das Problem ist das Zusammenspiel von Motor und Getriebe an sich. Die Drehzahlen sind immer extrem niedrig. Auf meinen normalen Wegen, die fast ausschließlich über 20 km liegen, dreht der Motor selten mehr als 2.000 Touren, in der Stadt grundsätzlich nur bei rund 1.200 U/min. Klar, das Öl hat hier kaum die Möglichkeit richtig Temperatur zu erreichen.

So habe ich seit Jahren zum ersten Mal wieder einen leicht weißlichen Schleim im Öleinfülldeckel, sowas kannte ich nur von meinem 85er Escort. Aber der hatte noch Vergaser und Choke und nicht so hochwertiges Motoröl zur Verfügung.

Sollte ich also nach nur 12.000 km in die Werkstatt dürfen, habe ich in diesem Zeitraum 192 € an Spritkosten eingespart gegenüber einem normalen Jazz.
Aber der Hybrid braucht natürlich super teures Spezialöl (0W-20), die Inspektion wird nach Angaben im Internet zwischen 120-150 € kosten (genaue Kosten liefere ich natürlich nach). Damit ist ein Großteil der Einsparungen wieder aufgefressen.

Den höheren Anschaffungspreis holt man so wohl nie rein.

Nichtsdestotrotz. Ich bereue meine Anschaffung nicht, das unbeschreibliche Fahrgefühl mit dem Hybriden bleibt, das kann mir ein normaler Wagen so nicht bieten.

In England gab es reichlich Leute, die sich darüber aufgeregt haben, dass der Jazz so früh von der Wartungsanzeige "heim geholt" wird. Zumindest dort gibt es wohl die Möglichkeit die Anzeige auf ein festes Intervall zu takten und den Ölgütesensor somit zu umgehen, da dieser dort wohl auch von Honda als zu empfindlich eingestuft wird. Ich beziehe mich hier ausschließlich auf Erfahrungen von Forenusern aus England.

Ich werde meinen Händler jedoch auch bitten ein festes Intervall vorzusehen. Bei einem modernen Fahrzeug mit hochwertigstem Öl sollte dieses länger als nur 12.000 km durchhalten. 🙄

Freigegeben ist jedoch auch anderes Öl, ich werde auf 5W-40 umstellen. Das halte ich bei unserem Klime für die sinnvollste Variante, auch wenn ich dann nicht noch das letzte Zehntel hinter dem Komma sparen kann.

So, hier nun die versprochene Antwort von Honda zum Thema Wartungsintervallanzeige, vorab meine Anfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

meinen Händler habe ich zur Fragestellung bereits kontaktiert, leider konnte mir dort keine Auskunft gegeben werden, da die von mir gewünschten Informationen dort auch nicht vorliegen.

Seit dem 17.08.2012 fahre ich o.g. Fahrzeug. Anfangs zählte die Wartungsintervallanzeige normal herunter, so dass ich bei einer Inspektion nach einem Jahr oder rund 20.000 km gelandet wäre.

Seit kurzem aber zählt die Anzeige ungewohnt schnell herunter, teilweise fahre ich nur 50 km, die mich aber 300 km "kosten".

Wie ich anhand meiner Bordcomputerdaten belegen kann, wird der Wagen nicht im Kurzstreckenverkehr bewegt, trotz des Winters habe ich die letzten 4.000 km mit einem Schnitt von 4,9 Litern auf 100 km zurückgelegt (Lob an die tolle Hybridtechnik).

Schätzungsweise werde ich nach nur ca. 12 - 14.000 km die nächste Werkstatt anlaufen müssen. Warum das so ist, dafür fehlen mir die plausiblen Gründe.

Auch habe ich das in über 20 Jahren bisher bei keinem Fahrzeug so erlebt. Zumindest konnte mir mein Händler bestätigen, dass kein Fehler an meinem Fahrzeug vorliegt und die Bordrechner die Fahrzeuge gern frühzeitig "heimholen". (Meine Formulierung, SO hat es die Werkstatt natürlich nicht ausgedrückt.)

Könnten Sie mir bitte die Parameter nennen, nach denen das Wartungsintervall vom Bordrechner bestimmt wird? Kann auch ruhig etwas technischer sein, ich bin nicht unbeleckt auf dem Gebiet der Elektronik, MSR- und KFZ-Technik.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Herr ********,

Wir danken Ihnen für Ihre e-mail.

Wir möchten Ihnen gerne einige weiterführende Informationen zu der elektronischen Wartungsanzeige
geben.

Die Berechnung der Serviceintervalle richtet sich nach dem bekannten Wartungsplan, die Serviceintervalle
bleiben somit gleich.
Sowohl Strecke (km) als auch die Zeit (Tage) werden dabei berücksichtigt. Der kalkulierte
Ölverschleiß geht in die
Wartungsberechnung ein und kann damit als einziger Wartungspunkt variieren. Hierbei wird der Einfluss der
Fahrbedingungen und der
Motorbelastung auf den Ölverschleiß berücksichtigt. So verstärken z.B. Kurzstrecken-,
?Stop & Go?-, Volllastfahrten, häufig hohe
Motorlast oder Ähnliches den Motorölverschleiß und verkürzen damit das Wechselintervall.

Wird ein Wartungsintervall angezeigt, kann Ihr Honda-Vertragshändler anhand eines Messgerätes die in
Kürze anstehenden
Wartungspunkte feststellen und diese dann gleichzeitig mit durchführen. Somit sind mehrmalige
Werkstattbesuche nicht nötig. Bitte
sprechen Sie den Werkstattmeister beim nächsten Inspektionstermin darauf an, er wird Ihnen gerne alle
Details ausführlich erläutern.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit diesen Informationen einen kleinen Einblick in die Zusammenhänge geben
konnten und wünschen Ihnen
mit Ihrem Honda Jazz Hybrid allzeit gute Fahrt.

Mit freundlichen Grüßen

Silvia Becker

Honda Deutschland
Niederlassung der Honda Motor Europe Ltd.
Kundenbetreuung

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