Handhabung Klimaanlage vor Fahrtende
Allgemein gilt ja die Empfehlung Klimaanlage paar Minuten vor Fahrtende auszuschalten damit es durch die Feuchtigkeit keinen Nährboden für Keime gibt und es dann müffelt. Dabei wird aber nie genau erklärt ob nur Klimakompressor oder die ganze Lüftung aus.... Jetzt habe ich aber das Gefühl das ist eher nicht förderlich. Ich habe es immer nur Klima aus, Lüftung an gehandhabt und habe das Gefühl die Autos müffeln dann eher als wenn man einfach nichts macht und das Auto einfach abstellt. Auch irgendwie logisch, so wird die ganze feuchte Luft in den Kanälen verteilt statt einfach vom Verdampfer zu tropfen. Außer man macht das lange vor Fahrtende, und das sehe ich dann doch nicht ein. Wie seht ihr das?
Beste Antwort im Thema
Dazu kommt das ein Kühlschrank der normal benutzt wird kaum Betriebstunden hat. So lange er nicht geöffnet wird läuft der ein paar Minuten am Tag. Denn es muss nur die Luft im Innenraum kühlen und das bei einer starken Isolierung
Wesentlicher ist aber das das ganze System gasdicht verlötet ist, im Gegensatz zum Auto.
Beim Auto darf die Anlage permanent warme Luft runterkühlen die wegen der Entlüftung und mangelnder Isolierung umgehend wieder aus dem Auto verschwindet.
Aber mir stellt sich eine Frage, warum zahlt man eine Klima wenn man sie nicht nutzt? Und warum nutzt man die Automatik nicht wenn man sie hat? Die schaut schon das die Anlage sauber bleibt. Bei schwüler Wetterlage wird dann der Wärmetauscher schön durchgespült und der Lebensraum der Bakterien weggespült.
Die beste Pflege für eine Klima ist sie zu benutzen.
182 Antworten
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 24. August 2017 um 09:39:57 Uhr:
Zitat:
@Caddy-vom-Daddy schrieb am 24. August 2017 um 08:44:20 Uhr:
Temperaturen unter 4 Grad sind hier doch eher selten.
Da Wetteraufzeichnungen ein Hobby von mir sind, kann ich dazu etwas konkretes sagen 😎. Zunächst muss man ja davon ausgehen, dass man nicht ausschliesslich zur Tageshöchsttemperatur mit dem Auto unterwegs ist. Dieses Jahr hatten wir im Januar zwischen dem 3. und 26. nicht einmal 5°C Höchsttemperatur, also über drei Wochen am Stück. Die Durchschnittstemperatur insgesamt (min./max.) lag im Januar bei -3,4°C. Im Februar hatten wir (am 23.) einen Spitzenwert von 14,7°C, die durchschnittliche Höchsttemperatur lag bei 6,3°C, Durchschnittstemperatur insgesamt (min./max.) lag bei 3,0°C. Selbst im März und April lag diese Wert bei lediglich 6,6°C, also im Schnitt nicht allzu viel über 4°C.Im November und Dezember 2016 lag die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur bei 6,9 bzw. 5,6, die Durchschnittstemperatur insgesamt (min./max.) bei 3,8 bzw. 2,1°C.
Somit lag die monatliche Durchschnittstemperatur insgesamt (min./max.) von November bis Februar, also 4 Monate lang (=1/3 des Jahres) unter 4°C.
Wäre schön wenn Du uns noch sagst in welchem Landstrich Deine Daten erfasst wurden oder sind das Bundesweite Mittelwerte inkl. Brocken und Sylt.
Will sagen das ein Bayer oder Schleswig-Holsteiner andere Temperaturprofile zu ertragen hat als jemand aus Karlsruhe oder Frankfurt und damit vermutlich auch seine PKW AC.
Nördliches Oberallgäu zwischen Kempten und Leutkirch. Die Daten sind hier Vorort aufgenommen worden.
Sicherlich sind die Klimadaten entlang des Rheins, im Ruhrgebiet oder auch an den Küsten andere, aber in weiten Teilen Süddeutschlands düften sie recht ähnlich aussehen.
Das ist wohl auch stark vom Wohnort abhängig. Ich wohne im Rheintal, also in einer der mildesten Regionen Deutschlands. Wenn mir die Arbeitskollegen morgens beim Kaffee vom Schnee schippen zu Hause erzählen, hat es bei mir in der Regel nur geregnet.
Zitat:
@Caddy-vom-Daddy schrieb am 24. August 2017 um 10:52:48 Uhr:
Das ist wohl auch stark vom Wohnort abhängig. Ich wohne im Rheintal, also in einer der mildesten Regionen Deutschlands. Wenn mir die Arbeitskollegen morgens beim Kaffee vom Schnee schippen zu Hause erzählen, hat es bei mir in der Regel nur geregnet.
Das ist sicherlich richtig.
Wenn man sich hier mal die Klimadaten von Freiburg (eben eine der wärmsten Ecken Deutschlands) anschaut, dann sieht man, dass auch dort im Dezember, Januar und Februar die Durchschnittstemperatur insgesamt (min./max. gemittelt) unter 4°C liegen.
> http://www.wetterkontor.de/de/klima/klima2.asp?land=de&stat=10803
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Nordhausen und Osnabrück war z.b im Januar ähnlich kalt.
Ende des Monats die erste Trainingseinheit gehabt wo es über 0°C war
Die Ist-Temperatur bekommt das Auto aber nicht über den Deutschen Wetterdienst geliefert, sondern, bei aktuelleren Autos, von einem Sensor für die Zuluft und die Zuluft kann durchaus mal von dem Abweichen, was ansonsten temperaturmässig, höchst präzise im Schatten von Häusern gemessen wird.
Da reicht häufig schon das Abstellen des Autos in der Sonne aus, obwohl im Schatten 0 Grad gemessen werden. Auch die Abwärme des Motors trägt dazu bei, dass die relevante Temperatur schnell über 4 Grad gehen kann.
Ist euch schon mal aufgefallen das manche anlagen erst riechen wenn man sie mal auschaltet und den Verdampfe abtrocken lässt? Wenn man dann wieder AC zuschaltet verschwindet der Geruch wieder.
Zitat:
@Provaider schrieb am 25. August 2017 um 18:47:08 Uhr:
Ist euch schon mal aufgefallen das manche anlagen erst riechen wenn man sie mal auschaltet und den Verdampfe abtrocken lässt? Wenn man dann wieder AC zuschaltet verschwindet der Geruch wieder.
Das war damals bei mir bei mir auch so. Als ich noch so blöd war vorher abzuschalten.
Ich würde mal sagen, jeder Verdampfer ist abgetrocknet wenn der Wagen mal einen Tag steht. Egal ob die Klimaanlage vor Fahrtende ausgeschalten wurde oder nicht.
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 25. August 2017 um 20:55:18 Uhr:
Ich würde mal sagen, jeder Verdampfer ist abgetrocknet wenn der Wagen mal einen Tag steht. Egal ob die Klimaanlage vor Fahrtende ausgeschalten wurde oder nicht.
bei uns gibt es, ohne dass es regnet o.ä., Wetterlagen, wo die gesamte Fz-Außenhaut praktisch permanent feucht bleibt und dann trocknet auch im Innern des Fz nichts ab.
Über Nacht ist das sogar eher die Regel, als die Ausnahme.
Seit meinem ersten klimatisiertem (auch bei jenem vom Anfang an) schalte ich KA vorm Fahrtende ab, Gebläse läuft weiter auf Stufe eins oder zwei höher als mit KA an. Wie früh davor? Erfahrungsgemäß, nach Bauchgefühl. Zum Schluss tritt vom Belüftungsschlitzen subjektiv betrachtet keine Kühlluft raus.
KA wird über ganzes Jahr genutzt, nicht mit jeder Fahrt, so alle 10 Tage oder so. Beim Wechsel des Reinluftfilters wird rein profilaktisch auch Wärmetauscher desinfiziert, weil da direkter Zugang zu einer seiner Wand (so war es mit meinem vorherigen zumindest). Dreck und festgesetzter Staub werden von den ihm nahe liegenden Plastikwänden entfernt. Habe nie Probleme mit muffeliger Luft gehabt.
Alle die Wegschaffen von Luftfeuchtigkeit aus Innenraum als einen der Hauptgründe von KA-Nutzung nennen, bekämpfen die Symptome - und das ist generell falsche Herangehensweise. Wenn ich im Innenraum dauerhaft und ohne offensichtliche Gründe mit hoher Luftfeuchtigkeit zu tun habe, dann ist es nach Ursachen zu suchen und diese zu beseitigen. Ein Fall aus meinem Erfahrungskasten: Die dicke Antifrost Folie für Windschutzscheibe, Folie war im Winter durch Einklemmen zwischen A-Säule und Scheibenrahmen beider Türen vorne aufgesetzt. Eben auf der Linie der eingeklemmter Antifrostfolie gelang viel Regen- bzw. Tauwasser ins Innere rein. Abstellen dieser Folie hat wie von Hand geholfen.
Im Zusammenhang mit KA habe ich mal in einem Forum gelesen, bei Automatik KA laufe Kompressor immer, während die KA-Taste auf aus steht möge sein Hub geringer sein als normal. Dann kann die Abhilfe in Form vom Abschalten wirkungslos sein. Weiß nicht was dran hier noch zur Wahrheit fehlt. Es würde mich auch interessieren in wie vielen heute gebauter Autos die ins Innere gepuste Luft eine Mischung - in vom Nutzer eingestellter Proportion - aus gekühlter und geheizter Luft ist.
Oder folgender Punkt: Im kalten Jahreszeit soll die Frage ob vorm Fahrtende abzuschalten oder nicht gar nicht Bestand haben, da draussen kalte Luft. Es sei denn, heisse Luft aus der Motorkühlung (Innenraumheizung) gelangt über Luftkanäle und halboffene Klappen dort auf Wärmetauscher der KA, dann hätten wir gleichen Effekt wie in heisser Jahreszeit.
Erfolgswichtig ist dabei auch den Abfluss für Kondenswasser immer durchgängig zu halten und daß letztes im Luftdurchströmmungskanal nie zum Stehen kommt.
Als ich draußen geparkt habe, machte es keinen Unterschied, ob ich die Klima vorher abschalte oder nicht.
Seit dem ich in der Tiefgarage parke, merke ich einen Unterschied.
Wenn ich vor Fahrtende so 2-3 Minuten vorher abschalte, habe ich am nächsten Morgen extrem feuchte Luft im Auto.
Wenn ich die Klima erst beim Abstellen ausmache, also am nächsten Morgen auch ohne Klima starte, kommt keine Feuchtigkeit mehr aus der Lüftung.
Also scheint es zu reichen den Verdampfer ablaufen zu lassen, statt die Feuchtigkeit in der Lüftung zu verteilen. 😉
Zitat:
@Florian333 schrieb am 21. August 2017 um 13:21:10 Uhr:
...aufgeheizt, also Umluft + höchste Temperatur + höchste Gebläsestufe ...
Was bringt höchste Temp, wenn die zwei Luftdruchströmmungskanäle parallel zueinander verlaufen, und gemischt wird's irgendwo dahinter (ein Y hinter KA-Kanal und Heizungskanal)?
Vor allem wie kann man sehen, wie die Luftströmmungskanäle in eigenem Auto gebaut sind, wie der Luftfluss geführt wird, sowohl Heizung als auch KA? Dieses Wissen würde Antworten auf einigen Fragen ermöglichen.
Zitat:
@Florian333 schrieb am 21. August 2017 um 16:56:29 Uhr:
... Dann kann man den Verdampfer mit warmer Luft schneller trocknen als mit kühler Luft. ...
Warme Luft nimmt Feuchtigkeit besser auf als kalte Luft. Daher mit warmer Luft ist es möglich besser zu trocknen als mit kalter nur wenn keine Quelle der Feuchtigkeit vorhanden. Beim Umluft an und KA aus dies ist meiner Meinung nach schwer zu erreichen. Menschlicher Körper dünstet andauern aus. Je mehr Personen im Auto umso mehr Feuchtigkeit in Luft. Andere Quellen vernachlässigt (nasse Kleider, Teppichen, Taschen,...). Daher bin kein Freund von Umluft, nutze sie nur wenn es sein muss.