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Fahrten-Überwachungssystem für Privat-PKW

Themenstarteram 26. Juni 2013 um 15:52

Hallo,

ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich versuchs einfach mal...

Ich bin auf der Suche nach einem Überwachungssystem für mein Auto. Das System soll meine Autofahrten aufzeichnen und speichern d. h. meine GPS-Daten, Geschwindigkeit, Bremsverhalten, evtl. auch andere Sachen (z. B. Blinker setzen) und auf jeden Fall sollte es 4 Kameras haben (vorne, hinten, links, rechts). Und es sollte dauerhaft aufzeichnen und auch speichern können (also nicht nur Sekunden vor und nach starkem Bremsen, sondern am Besten 15 min vor und danach oder vll. sogar noch mehr).

Der Zweck dieses Systems ist es, bei Unfällen den Unfallhergang darzustellen, bei Fast-Unfällen mir meine und die Fehler der Anderen aufzuzeigen sowie die Beweisfunktion bei mobilen Radarfallen (damit ich - bei Unschuld - straffrei weiterfahren kann), aufgrund dessen sollte es möglichst polizeiliche und gerichtliche Beweisfunktion besitzen.

Falls es wichtig sein sollte, ich fahre einen VW Passat B5.

Ich hoffe mir kann jemand von euch helfen.

Vielen Dank schonmal im Voraus.

Mfg Joney111

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26 Antworten

Kurz: Vor Gericht zu 99.98% nicht als Beweismittel zugelassen! Systeme die das Leisten würden, dürften den Wert des Wagens übersteigen. (Zudem könntest du für das Geld nen Jahr täglich Taxi fahren!)

Es gibt auch einen Grund, warum viele Videofahrzeuge noch analog aufzeichnen!

MfG

Dann wirst du ein Provida o.ä. brauchen und zusätzlich eine Aufzeichnung für Bremse, Blinker etc. Ob die allerdings gerichtsverwertbar mit dem System verknüpft werden können, steht in den Sternen. Die Gesamtkosten dürften der Fahrzeugwert wesentlich übertreffen ;-)

http://www.radarfalle.de/technik/ueberwachungstechnik/provida5.php

Nützt aber auch nichts, wenn er die Ausbildung und die regelmäßigen Schulungsnachweise, sowie die 2. Person mit der Ausbildung nicht dabei hat.

Einfach mal einbauen und schon ist man straffrei, gibt es nicht.

MfG

das ist so nicht richtig. es geht dem TE nicht darum andere aufgrund von fehlverhalten mit bußgeld zu beglücken. also quasi polizeitätigkeit. hier ist die latte sehr hoch gehängt.

er sucht argumente, wenn er selbst in einen VU verwickelt ist.

hier gilt freie beweiswürdigung des richters.

bsp.: einer freundin ist ein sogenannter 'verkehrserzieher' hurtig in die linke spur gezogen. dann hatte er noch die frechheit, sie wg. nötigung und dichten auffahrens anzuzeigen.

dummerweise hatte sie eine kamera laufen..... der 'genötigte' war anschließend wegen strassenverkehrsgefährdung ein halbes jahr fußgänger.:D

ähnliche fälle werden sich via google finden lassen.

Zitat:

Original geschrieben von Joney111

Der Zweck dieses Systems ist es, (...) die Fehler der Anderen aufzuzeigen

Und dies ist eben nicht mit einer günstigen Lösung möglich.

Bei Kleinigkeiten wird das Gericht wahrscheinlich die Bilder nutzen. Sobald es teuer wird, oder zu einem Personenschaden gekommen ist, nützt die Aufzeichnung gar nichts!

Selbst bei einer Kleinigkeit, würde ich deine Bilder anfechten, wenn du mich damit angehen willst.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Joney111

… sowie die Beweisfunktion bei mobilen Radarfallen (damit ich - bei Unschuld - straffrei weiterfahren kann), aufgrund dessen sollte es möglichst polizeiliche und gerichtliche Beweisfunktion besitzen.

@holzfäller: Wie du dort lesen kannst, geht es ihm durchaus um die gerichtsverwertbare Funktion. Er müsste dazu aber nur einen in der Sache geschulten z.B. Notar als ständigen Beifahrer haben, was die Kosten aber unwesentlich nach oben treibt ;-)

nochmal etwas einfacher formuliert:

sollte es darum gehen, nur anderen 'an den karren zu fahren' -> hohe ansprüche an gerichtliche verwertbarkeit.

geht es darum, gegebenenfalls die eigene unschuld zu beweisen, freie beweiswürdigung des richters.

was ist daran so schwer zu verstehen? bei dem fall aus dem unmittelbaren bekanntenkreis hats ja wohl geklappt. und selbst der nörgelopa, der parksünder aufschreibt, hat keinen notar zur seite:D

hier mal ein link zu einem realen beispiel

Zitat:

Nachspiel:

Nachdem die beiden Frauen erkannt hatten, dass der Mercedesfahrer alleine in seinem Fahrzeug war, erstatteten sie Anzeige gegen ihn wegen Beleidigung, Bedrohung und Nötigung. In der Ermittlungsakte behaupteten beide, dass der Mercedesfahrer ausgestiegen sei, gegen die Tür des Mazda geschlagen hätte, und sie verbal und tätlich bedroht hätte. Bei der Anhörung durch den ermittelnden Polizeibeamten äußerte sich der persönlich vorgeladene Mercedesfahrer nicht, sondern händigte das Video auf einem USB-Stick aus und übergab die Bilderserie als Papierausdruck. Anlässlich einer weiteren persönlichen Vorladung direkt beim Staatsanwalt wurde das Video nochmals vorgeführt. Hier äußerte sich der Mercedesfahrer wahrheitsgemäß zur Sache.

Das Verfahren gegen den Mercedesfahrer wurde am gleichen Tag eingestellt.

Gegen beide Frauen wurde Strafbefehl in Höhe von jeweils € 1800,00 erlassen wegen Nötigung (§240 StGB), gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr (§315c StGB), sowie Vortäuschung einer Straftat (§145d StGB). Ferner wurde gegen die Fahrerin ein 9-monatiges Fahrverbot verhängt.

dieser 'übliche' spurwechsel von autobahnspinnern dürfte noch interessanter sein

:p

 

Zumal meines Wissens nach ein Video bei mobilen Geschw.-Messungen wohl überhaupt keinen Sinn machen dürfte.

Um da eine `fehhlerhafte´ Messung seitens des `Aufstellers´ nachweisen zu können brauchts mehr als ´ne Vidoeaufzeichnung.

Allein das Auswerten (bei vier Kameras???) dürfte dann das Bußgeld um ein extrem hohes Vielfaches überschreiten...

...wenn es nicht gerade eine so erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung ist, daß der Lappen eh für´n Jahr weg wäre ;)

Bei (nicht selbst verschuldeten!) Unfällen mag ich es ja vllt. noch nachvollziehen können, daß man sich zur anschließenden Auswertung (zur `Beweisführung´ oder einfach um den Unfallhergang genau nachvollziehen zu können) eine oder gar mehrere Kameras ins Mobil baut, aber um seine `Unschuld´ bei Blitzern beweisen zu können? :rolleyes:

Wirst Du denn so oft `zu unrecht´ geblitzt (und kannst es nicht definitiv beweisen), daß Du so viele Punkte angesammelt hast, daß Du Gefahr läufst, deswegen den Lappen zu verlieren?

In dem Fall gäbe es ´ne erheblich günstigere Variante: Fuß etwas vom Gas ;) :D

Nicht zu vergessen, daß das Ganze (bei einem selbst verschuldeten Unfall...) auch gewaltig nach hinten losgehen kann (sollte so eine Aufnahme dann wirklich als `Beweismittel´ anerkannt und zugelassen werden...)!

Technisch gesehen ist das selbstverständlich Alles möglich...aber ob´s für den gedachten Zweck auch sinnvoll (oder gar `rentabel´...) ist!?? :rolleyes:

@sukkubus: Das ist so auch nicht richtig! Denn man sieht nicht, was der Fahrer macht! Man sieht nur, er geht nicht vor das Auto! Auch, was nach der Aufnahmezeit passiert, wird nicht gezeigt.

Vielleicht haben die Damen das nachher zugegeben. Aber, zu sehen ist da nichts. Auch die Aktenzeichen fehlen, anhand man die Aussagen der Seite prüfen könnte. Alles wage!

Hilft nur bei Geringfügigkeiten oder bei Gutmütigkeit vom Richter. Bei Leuten, die nicht nach geben oder bei Personenschäden, wird die Aufnahme nur max. 1% der Entscheidungsfindung ausmachen! Und bedeutet auch "beweisfähig", dass das Video grundsätzlich anerkannt wird. Dies ist aber eben nicht der Fall!

MfG

Themenstarteram 26. Juni 2013 um 18:46

Ich wurde bisher noch nicht beglitzt und hatte noch keinen Unfall, aber bei meinem Bruder gab es eine Streitigkeit. Er fuhr (alleine) auf der Autobahn, neben ihm ein Kipplaster, der Schutt geladen hat und etwas von der Ladung verlor. Mein Bruder stellte Anzeige gegen den Fahrer (Nummernschild natürlich gemerkt).

Nun hat die Firma des Unfallverursachers ein Dokument eines Systems gefälscht, ich glaube indem sie es mit einem anderen LKW getauscht haben (die haben anscheinend so eine Art System, welches ich suche) und gesagt, dass der LKW dort nie gewesen sei. Die Polizei glaubt ihm.

 

Mein Bruder wird wahrscheinlich keinen Cent sehen (Schaden mindestens 2.500 €, Auto muss komplett neu lackiert werden, lediglich die linken Türen und Kotflügel sind nicht betroffen).

Aufgrund dessen spiele ich mit dem Gedanken mir ein System einbauen zu wollen (Preis: max. 600 €) um bei solchen Unfällen oder ähnlichen Unfällen (ich merke schon, bei fehlerhaften Blitzern wird das nichts...) vor Gericht nicht den Kürzeren ziehen zu müssen. Es geht mir immer nur um meine Unschuld, ich möchte damit keinen belasten, Hauptsache meine Unschuld wird bewiesen :D

Deshalb suche ich ein System, dass ansatzweise Beweiskraft hat. Ich dachte, dass es sowas gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt.

Gibt es ein System mit bis zu 4 Kameras, welches günstig (max. 600 €) und möglichst vielen von meinen Anforderungen entspricht?

Zitat:

Original geschrieben von Joney111

 

 

.......vor Gericht nicht den Kürzeren ziehen zu müssen. Es geht mir immer nur um meine Unschuld, ich möchte damit keinen belasten, Hauptsache meine Unschuld wird bewiesen :D

----------------------------------------

Doch, du belastest ja den Unfallgegner der sich nicht mit gleichen Mitteln wehren kann, vielleicht sogar, um damit seine Unschuld zu beweisen. 

Was du willst ist die absolute Rechtsgebundenheit im Verkehr, der du sicher auch schon mal im Leben widersprochen hast, und sei es nachts um 1:30 in einem Dorf über die rote Fussgängerampel zu gehen.

Die gibt es nicht.

Selbst mit 6 Kameras sagt dir einer, das nicht zu sehen sei, das oben auf Dach vorher ein Stein fiel. So in der Art.

-

Man ist gerade jetzt empört über die USA und den MI5 in England was die mit unseren Daten machen( ich übrigens nicht, wer anders dachte hat was verpennt seit dem 9.11.2001), aber persönlich, zur eigenen Gefahrenabwehr ist alles erlaubt??

Ich finde, Vollkasko reicht. Der Rest ist Lebensrisiko.

Man kann sich nicht gegen alles und jeden absichern. Paranoides Gehabe ist die Folge nach Jahren.

 

Gleiche Situation auf der BAB gehabt! Fahrzeug gefolgt, Polizei gerufen, Fahrzeug wurde gestoppt, fehlerhafte Ladungsabdeckung und sein Kies in meinem Windlauf wurde festgestellt, Ausflüchte gab es keine, Schaden wurde ohne Probleme von der Versicherung bezahlt!

Wer einfach nur ein Kennzeichen notiert, hat eben Pech wenn er dafür Lehrgeld zahlt! Was glaubst du, wie oft das genau andersherum passiert! Kies-Laster werden oft als Steinschlagsünder missbraucht!

Entweder Fahrzeug stoppen und Polizei, Fahrzeug von der Polizei stoppen lassen oder Fahrzeug bis es anhält folgen und direkt Polizei holen! (Nicht erst mit dem Fahrer streiten!)

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Joney111

Deshalb suche ich ein System, dass ansatzweise Beweiskraft hat. Ich dachte, dass es sowas gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt.

Das einzige, was du mit einem solchen System ganz sicher beweisen kannst, ist, dass du dir Rechte angemaßt hast, die selbst der Polizei inzwischen regelmäßig abgesprochen werden: den Eingriff in die Privatsphäre von beliebigen Mengen anderer Verkehrsteilnehmer, die du ohne deren Einverständnis und ohne jeden Anlass gefilmt hast. Wirst du mit einem solchen System erwischt, kann dich jeder Umstehende, der im Bild zu erkennen ist, auf der Stelle mit guter Aussicht auf Erfolg verklagen.

Selbst die Polizei-Provida-Fahrzeuge dürfen erst dann eine Aufnahme von dir und deinem Fahrverhalten machen, wenn die Polizisten zuvor einen konkreten Anfangsverdacht gegen dich gewonnen haben (z.B. weil du sie unter Verletzung einer geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung überholt hast, oder weil sie sehen, wie du drängelst).

Solche Kamerasysteme sind ja zu einiger Berühmtheit gelangt durch die spektakulären Aufnahmen eines Meteors vor ein paar Monaten... aber das war in Russland. Ich hoffe doch stark, dass du zustimmst, dass derart korrupter Wahnsinn auf öffentlichen Wegen noch weit davon entfernt ist, in Deutschland Realität zu werden, und daher auch kein Grund besteht, derart paranoide Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Ich finde die Idee der russischen 'dash cams" sehr gut. :)

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