Großer Preis von Spanien / Barcelona 2019

Hola Senores,

auf nach Spanien. Traditionell gibt es in Barcelona die erste grosse Update-Welle aller Hersteller, ich bin gespannt.

Viel Spaß

Ghost

Beste Antwort im Thema

Da aus dem besagten, auslösenden Beitrag nur das allernotwendigste editiert wurde, nehme ich mir dennoch die Freiheit auf eine andere Passage nochmal themenbezogen Bezug zu nehmen.

Zitat:

@teppich010 schrieb am 13. Mai 2019 um 20:27:31 Uhr:



Ferrari ist zwar mein Favorit, aber mir ist es mittlerweile sogar relativ egal, wer Weltmeister wird, solange es nicht der Hamilton ist 😁 Den Typen kann ich auf den Tod nicht ab.

Auch wenn es für manche "nur" eine Redewendung ist, so finde ich diese Redewendung ungeheuerlich in einem Sport, in dem eben jener Tod ständiger Begleiter ist. Ich denke, auch hier, sind diese Worte in vollem Bewusstsein gewählt.

Niemand muss alle Fahrer lieben. Aber ich finde, diese Hassproklamationen gegen bestimmte Fahrer haben in einem niveauvollen Forum nichts verloren, das ist meine Meinung. Würde ich sowas lesen wollen, würde ich auf Facebook in die

Kommentare von Formel1.de schauen, und nicht in einem Forum, wo ich von erwachsenen Menschen ausgehe.

In vielen Sportarten verrohen die Sitten, im Fussball wird vor und im Stadion aufeinander eingeschlagen, gegnerische Spieler mit Bananen und Pyrotechnik beworfen, verbal und mit Plakaten beschimpft und beleidigt. Der Motorsport hat

sich diesbezüglich immer abgehoben vom Volkssport Fussball. Ich denke, man sollte dann in einem Forum auch seinen Teil dazu beitragen und eben ein Mindestmaß an Niveau, und VOR ALLEM Respekt gegenüber jedem Fahrer bewahren. Durch

solche Dinge geht diese Sonderstellung des Motorsports in der Sportwelt mehr und mehr verloren.

Kritik für schlechte Leistung, für Unfairness usw ist im sachlichen Rahmen erwünscht. Diese Redewendung ist kein sachlicher Rahmen, und ich sage offen dass ich es nicht für "gut" befinde, dass sowas geduldet wird. Denn damit zeigt man

offen den Hass, der von @zepter vorhin noch anderen versucht wurde, in die Schuhe zu schieben.

Vor allem aber macht es eine sachliche, objektive Diskussion unmöglich, denn von Usern, die andere Fahrer "hassen" und "Kotzreiz" bei bestimmten Teams bekommen, kann man keinen halbwegs unvoreingenommenen Blick auf die derzeitige

Situation in der Formel 1 - Welt erwarten. Letztendlich schadet sich die Person damit selbst, aber es zieht eben auch an dem Niveau und an der Stimmung an sich, weil ich mir vorstellen könnte, dass es hier auch Hamilton, bzw Mercedes-

Fans gibt, die sich genau an so etwas stören.
Das ist einfach nicht motorsport-like und solche Leute sind, in meinen Augen, keine Motorsport-Fans.

Ein sehr großer Teil der User schreibt hier vernünftig, sachliche Beiträge mit viel Fachwissen und Hintergrund. Sollte es aber so sein, dass durch einzelne User ein derartiger "Hatespeech", wie es neu-Deutsch heisst, wie auf Facebook

hier eingebracht wird, und das durch die Mods geduldet wird, werde ich wohl überdenken mich hier weiter an Diskussionen zu beteiligen.

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Ist doch schön zu sehen das HAM auch nur ein Mensch ist der auch mal Fehler macht .

Zitat:

@Nr.5 lebt schrieb am 12. Mai 2019 um 12:49:37 Uhr:


Ganz offensichtlich ist LH auch nicht DER Überflieger, wie er oft dargestellt wird. Ohne Zweifel ist er ein guter Fahrer, derzeit wohl auch einer der Besten, und er hat das Glück im richtigen Fahrzeug zu sitzen.

Wäre interessant, wenn er Leclerc, Verstappen oder Vettel als Teamkollegen hätte.

Dieses "er hat Glück im richtigen Fahrzeug zu sitzen" wertet einen Fahrer mMn immer zu Unrecht ab.

Für den WM-Titel muss man zwangsläufig im besten Auto sitzen. Dieses "Glück" hatten Vettel, Schumacher und alle anderen Weltmeister der letzten 20 Jahre auch.

Dann sollte man sagen dass Hamilton sich in den meisten Fällen gegen seinen Teamkollegen durchgesetzt hat nach Punkten. 2:0 gg Bottas, 3:1 gg Rosberg, 2:1 gg Button, 2:0 gg Kovalainen und als Debütant gegen Doppel-Weltmeister Alonso. Und da war immer freies Fahren angesagt. Zusätzlich zu sagen dass Hamilton u.a Rennen im grottenschlechten McLaren von 2009 gewinnen konnte.

Bei seinen Titeln hat er sich 2008 gg den gleichstarken Ferrari durchgesetzt, 2014 und 2015 gegen das identische Auto.

Im letzten Jahr war der Ferrari auch lange Zeit auf Augenhöhe mit Mercedes. Ausschlaggebend waren hier taktische Fehler und Fahrfehler von Vettel.

Ich finde schon, dass Hamilton sich im Gesamtpaket, dadurch dass er auch gemeinsam mit Rosberg und dem Team Mercedes zu dem gemacht hat, was es jetzt ist, also ein Team mit geformt hat, schon auf einer ganz ganz hohen Stufe der F1-Geschichte sehen darf, nicht nur aufgrund der WM-Titel-Anzahl.

Was die momentane Phase angeht, könnte ich mir einen eventuellen Motivationsmangel nach zwei Titeln erklären, die man auch 2016 schon ein wenig sehen konnte. Aber mal abwarten, die Saison ist noch jung. Unter Druck lief Hamilton in der Vergangenheit erst richtig zur Höchstform auf. Wie auch Fussballer haben auch F1-Fahrer mal ein "Formtief".

Zitat:

@CLKMan schrieb am 12. Mai 2019 um 12:20:43 Uhr:


@Zepter
In all deinen angesprochenen Punkten gebe ich dir Recht.Ich fahre allerdings seit 20 Jahren immer die aktuellen Modelle von Metcedes, zum Teim AMG, und ds haben sie sich in allen Punkten enorm gesteigert!!!
Und in der F1 kann im Moment der Rest einpacken??

In der F1 zurzeit schon ...leider.

Zitat:

@CampinoF1 schrieb am 12. Mai 2019 um 13:27:15 Uhr:


Für den WM-Titel muss man zwangsläufig im besten Auto sitzen. Dieses "Glück" hatten Vettel, Schumacher und alle anderen Weltmeister der letzten 20 Jahre auch.

Heute ist das ohne Zweifel so. Zu Schumis Zeiten noch nicht, da spielten noch Taktik, Stellung im Team und vor allem Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle.

Wirklich große Champions gewannen auch in mittelmäßigen Autos Rennen, Vettel im Toro Rosso, Schumi im 96er Ferrari, Alonso in diversen Renaults. Lewis Hamilton hatte auch schon schlechte Autos, gewann dann aber nichts. Das ist gar nicht so ungewöhnlich, Mika Hakkinen war ohne Zweifel ein sauschneller Hund, aber er gewann nur in Top-Autos. Jacques Villeneuve die gleiche Schublade.

Bottas war nie wirklich langsam, die letzten Siege geben ihm zusätzliche Motivation und Selbstvertrauen. Das ist genug, um Hamilton unter Druck zu setzen.

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Zitat:

@mirabeau schrieb am 12. Mai 2019 um 14:25:02 Uhr:



Zitat:

@CampinoF1 schrieb am 12. Mai 2019 um 13:27:15 Uhr:


Für den WM-Titel muss man zwangsläufig im besten Auto sitzen. Dieses "Glück" hatten Vettel, Schumacher und alle anderen Weltmeister der letzten 20 Jahre auch.

Heute ist das ohne Zweifel so. Zu Schumis Zeiten noch nicht, da spielten noch Taktik, Stellung im Team und vor allem Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle.
Wirklich große Champions gewannen auch in mittelmäßigen Autos Rennen, Vettel im Toro Rosso, Schumi im 96er Ferrari, Alonso in diversen Renaults. Lewis Hamilton hatte auch schon schlechte Autos, gewann dann aber nichts. Das ist gar nicht so ungewöhnlich, Mika Hakkinen war ohne Zweifel ein sauschneller Hund, aber er gewann nur in Top-Autos. Jacques Villeneuve die gleiche Schublade.

Das kann man so sicher nicht bestätigen.

In seiner, von den Siegen her, schlechtesten F1-Saison (erste Mercedes-Saison 2013) hatte er nur 1 Sieg, war aber WM 4. 2009 & 2011 war er mit mehr Siegen WM 5.

Keke Rosberg ist mit 1 Sieg Weltmeister geworden. Nicht der mit den meisten Siegen sondern mit den meissten Punkten wird Weltmeister.

Schumacher hat oft davon profitiert, dass das Auto quasi auf ihn zugeschnitten war, incl. Peripherie (Ross Brawn usw.) bei Mercedes war das nicht mehr der Fall und er war damit nicht mehr so erfolgreich, auch hatte er mit Rosberg einen stärkeren Teamkollegen

Zitat:

@mirabeau schrieb am 12. Mai 2019 um 14:25:02 Uhr:



Zitat:

@CampinoF1 schrieb am 12. Mai 2019 um 13:27:15 Uhr:


Für den WM-Titel muss man zwangsläufig im besten Auto sitzen. Dieses "Glück" hatten Vettel, Schumacher und alle anderen Weltmeister der letzten 20 Jahre auch.

Heute ist das ohne Zweifel so. Zu Schumis Zeiten noch nicht, da spielten noch Taktik, Stellung im Team und vor allem Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle.
Wirklich große Champions gewannen auch in mittelmäßigen Autos Rennen, Vettel im Toro Rosso, Schumi im 96er Ferrari, Alonso in diversen Renaults. Lewis Hamilton hatte auch schon schlechte Autos, gewann dann aber nichts. Das ist gar nicht so ungewöhnlich, Mika Hakkinen war ohne Zweifel ein sauschneller Hund, aber er gewann nur in Top-Autos. Jacques Villeneuve die gleiche Schublade.

Bottas war nie wirklich langsam, die letzten Siege geben ihm zusätzliche Motivation und Selbstvertrauen. Das ist genug, um Hamilton unter Druck zu setzen.

Das stimmt eben bzgl Hamilton nicht. Hamilton hat auch Rennen in nicht so tollen Autos gewonnen wie 2013, 2009 oder 2011.

Warum Vettels Sieg 2008 unter absolut irregulären Bedingungen immer wieder herangezogen wird, ist mir nicht so verständlich, dann kann man in diesen Zügen auch Fisuchella für Sao Paulo 2003 oder Herbert für Europa 99 auf die Stufe stellen.

Häkkinen gewann 2001 zwei Rennen aus eigener Kraft im absolut unterlegenen McLaren.

Im Zweikampf wieder sich nicht gut verhalten = Bremsplatten, Teamkollegen fast abgedrängt und Platz an Verstappen verloren.

Vettel ist ein sehr guter Rennfahrer, aber der direkte Zweikampf eine seiner wenigen klaren Schwächen.

Leclerc war sogar schon an Verstappen vorbei.

Leclerc sofort schneller als Verstappen und ähnlich schnell wie die Mercedes.

Unfassbar, dass man so lange gewartet hat...

Edit: MER legt zu, jetzt Verstappen und Leclerc auf einem Niveau.

Revanche von Leclerc und reagiert auch erst 10 Runden später.

Eieiei...

Tja, so kommt es eben, wenn Pirelli Mercedes quasi den Wunschreifen eine ganze Saison gibt. Mercedes ist das einzige Team, das keinerlei Probleme mit den Reifen hat.
Letzte Saison hätte da eine Warnung sein müssen, denn Mercedes war genau da extrem gut, wo Reifen mit dünnerer Lauffläche genutzt wurden.

Starker Konter von Hamilton. Unglaublich, dass der nach der SC-Phase teilweise 3 Sekunden auf Bottas gut gemacht hat, weil er die Reifen besser warm gehalten hat. Solche Dinge sind dann eben der Unterschied, über die wir eben geredet haben.

Verstappen stark, Vettels Fehler am Start sehr gut ausgenutzt.

Beide Ferraris mit sehr durchwachsenen Rennen. Bei Leclerc wieder sehr zweifelhafte Taktik, warum man ihn länger draussen liess mit den abgekauten roten Reifen. Vettel hat sich mit dem Fahrfehler selbst am meisten geschadet.

Zitat:

@teppich010 schrieb am 12. Mai 2019 um 16:41:07 Uhr:


Tja, so kommt es eben, wenn Pirelli Mercedes quasi den Wunschreifen eine ganze Saison gibt. Mercedes ist das einzige Team, das keinerlei Probleme mit den Reifen hat.
Letzte Saison hätte da eine Warnung sein müssen, denn Mercedes war genau da extrem gut, wo Reifen mit dünnerer Lauffläche genutzt wurden.

Pirelli hat auch den Unterbau/ Karkasse geändert , die Reifen sind für alle gleich-Mercedes macht den besten Job das sollte man neidlos anerkennen.

Ja klar, total die Reifen verändert. Wer's glaubt.
Komisch, dass nur Mercedes keinerlei Probleme mit den Reifentemperaturen hat. Die treffen immer den Arbeitsbereich. Und genauso war es letzte Saison mit solchen Reifen.
Und das eigentliche Ziel haben diese Reifen auch völlig verfehlt. Die sollten länger halten bzw längeres Folgen ermöglichen. Ähm nö. Und weniger Graining haben. Hat man ja in Baku gesehen.

Das Ziel war die Blasenbildung zu verhindern, Baku ist Aufgrund des Asphalts ein besonderer Kurs.
Einfach mal die rote Brille abnehmen (-;

Komisch, dass das Problem letzte Saison nicht vorkam, wo der Asphalt ja ach so besonders ist.
Es war einfach ein Fehler, die Reifen zu ändern. Das Ergebnis sieht man jetzt.

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