Großer Preis von Russland / Sotschi 19

Moin,

Sotschi steht an. Möglicherweise wird es besonders spannend, denn für das gesamte WE ist Regen angesagt.

Viel Spaß

Ghost

Beste Antwort im Thema

Leclerc ist noch ein junger Fahrer mit wie es aussieht viel Potenzial, aber wenn der weiter so rumzickt wird er es schwer haben. Welcher Teamchef will so eine Mimose? Es gibt genug andere vielversprechende junge Fahrer.

Ich würde anstelle der FIA ganz schnell diese Stallordern verbieten sonst wird die Veranstaltung zum totalen Kasperletheater. Der Schnellste soll gewinnen und dafür würde ich den Boxenfunk verbieten, dann kann der Fahrer in einer geplanten Runde zum Reifenwechsel reinkommen oder eben unvorbereitet wenn er meint die Reifen sind am Ende.
Keine Rechnerei wann er wieder rauskommt und endlich wird es wieder spannend.

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Ferrari das älteste F1 Team, aber agieren wie ein Einsteigerteam im Debütjahr mit einem etwas schnelleren Auto.

Zitat:

@claudia1987 schrieb am 29. September 2019 um 20:07:23 Uhr:


Leclerc ist noch ein junger Fahrer mit wie es aussieht viel Potenzial, aber wenn der weiter so rumzickt wird er es schwer haben. Welcher Teamchef will so eine Mimose?

Jeder wenn er schnell genug ist. Die andere Mimose wird wahrscheinlich zum sechsten mal Weltmeister. Und der Vettel ist auch nicht dafür bekannt keine Mimose zu sein.

Mich freut es immer wieder wenn solche "Strategien" in die Hose gehen.

Zitat:

@claudia1987 schrieb am 29. September 2019 um 20:07:23 Uhr:


Leclerc ist noch ein junger Fahrer mit wie es aussieht viel Potenzial, aber wenn der weiter so rumzickt wird er es schwer haben. Welcher Teamchef will so eine Mimose? Es gibt genug andere vielversprechende junge Fahrer.

Ja? Wer ist Stand heute auf Leclerc Niveau und jung. Außer Verstappen niemand. Norris hat gute Ansätze, Ocon hatte sie, sonst ist da niemand.

Das Problem ist mMn eher dass das Team solche dummen Absprachen trifft statt sie fahren zu lassen. Sie sind sich ja noch nie in die Karre gefahren. Und dann will Leclerc natürlich dass die Absprache eingehalten wird. Das zeugt aber nicht von Höhenflug oder rumzicken. Hätte gerne mal Ham oder Vet gehört wenn das Team den Teamkollegen sie bewusst undercutten lässt.

Wenn jemand Probleme mit Absprachen hat dann Seb, das hat ja Tradition bei ihm.

Ich denke mit Absprachen nicht einhalten hat nicht der Vet angefangen, dieses Spiel hat der Lec angefangen.

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Zitat:

@ttdriver63 schrieb am 30. September 2019 um 07:09:53 Uhr:



Zitat:

@claudia1987 schrieb am 29. September 2019 um 20:07:23 Uhr:


Leclerc ist noch ein junger Fahrer mit wie es aussieht viel Potenzial, aber wenn der weiter so rumzickt wird er es schwer haben. Welcher Teamchef will so eine Mimose?

Jeder wenn er schnell genug ist. Die andere Mimose wird wahrscheinlich zum sechsten mal Weltmeister. Und der Vettel ist auch nicht dafür bekannt keine Mimose zu sein.

Mich freut es immer wieder wenn solche "Strategien" in die Hose gehen.

Wenns denn eine gewesen wäre....Fer hat sich selber um den Erfolg gebracht, indem sie überhaupt solche Absprachen treffen, und auch noch den Erfolg hinten anstellen, nur das die Absprache eingehalten wird, ist alles kompletter Unsinn....

Zitat:

@WingZ schrieb am 30. September 2019 um 08:31:28 Uhr:



Zitat:

@claudia1987 schrieb am 29. September 2019 um 20:07:23 Uhr:


Leclerc ist noch ein junger Fahrer mit wie es aussieht viel Potenzial, aber wenn der weiter so rumzickt wird er es schwer haben. Welcher Teamchef will so eine Mimose? Es gibt genug andere vielversprechende junge Fahrer.

Ja? Wer ist Stand heute auf Leclerc Niveau und jung. Außer Verstappen niemand. Norris hat gute Ansätze, Ocon hatte sie, sonst ist da niemand.

SAI, NOR, RUS würde ich sagen.

Und VER ist mMn. meilenweit über alle anderen zu stellen. Nachdem auch ALB, so wie vorher GAS, mit VER nicht annhänernd mitkommt, wage ich zu bezweifelt dass der RedBull so ein gutes Auto hat. Für mich schaut es immer mehr aus als ob VER einfach in einer ganz anderen Liga fährt als alle anderen, nur er kann es in Ergebnisse nicht ummünzen weil es das Auto nicht hergibt.

Nur zur Einordnung, ich bin von Leclerc begeistert. Ich vermeide es, in Fantum zu verfallen, ich mag unkonventionelle, junge Rennfahrer. Deswegen mag ich Verstappen, ich mag Norris und vor allem Leclerc.

Der Junge hat zur Zeit alle Trümpfe in der Hand. Er hat, trotz dass er zu Beginn der Saison mehrfach für Vettel anstehen musste, mittlerweile mehr Siege, überragende Qualy-Werte und mehr Punkte.

Ich habe mich auch gestern nicht lange aufgeregt. Dass Vettel auf die Abmachung gepfiffen hat, war für mich nicht mal besonders überraschend, weil Vettel ein Einzelkämpfer, weniger Teamplayer ist. Ich bin mir auch sicher, dass Vettel es zu Beginn nicht überblickt hat, wie dicht Hamilton an Leclerc ist, als er den Wechsel verweigert hat. Er wollte ja auch früher an die Box, damit der Wechsel durch den Undercut nicht passieren kann. Insofern hätte er sich auch dort nicht an die Abmachung gehalten.

Hier erklärt Leclerc auch, warum er nicht dranbleiben konnte: https://www.formel1.de/.../...ttel-nach-sotschi-nicht-erschuettert?... und glättet soweit die Wogen. Wie ich finde eine unglaublich erwachsene Reaktion auf die ganze Nummer, sowie er auch gestern am Funk schon sehr ruhig war und sagte, dass alles kein Problem sei, und dem Team vertraut hat. Das Ganze ist auch für einen jungen Fahrer ein Lernprozess, dass man sich auf der Strecke bei bestimmten Fahrern als Teamkollege selbst der Nächste ist und auf solche Abmachungen nichts geben kann. Bei Vettel weiß er das jetzt.

Letztendlich fährt Ferrari nicht mehr um die WM, weil Hamilton zuviel Vorsprung hat, so ehrlich muss man sein. Insofern war für Leclerc persönlich das Rennen gestern gar nicht mal schlecht weil er auf seinen direkten Konkurrenten Vettel 15 Punkte gut gemacht hat, dessen Ausfall irgendwo ein bisschen eine gerechte Strafe für sein Tun war. Auch deswegen habe ich mich gestern nicht geärgert. Für Leclerc gehts jetzt drum, mindestens Dritter in der WM zu werden, vielleicht Bottas noch anzugreifen. Ich vermute mal, dass er gestern im Schongang fuhr, um nicht auch seine MGU zu grillen und deswegen den dritten Platz mitgenommen hat.

Achja: Prinzipiell kann man es für einen Fahrer immer als Auszeichnung ansehen, wenn ihm vorgeworfen wird zuviel zu "jammern" und "heulen". Je negativer ein Fahrer, der gegen Vettel fährt, von dessen Fans angegriffen wird, desto besser ist seine Leistung. Hamilton wird das schon seit zwei Jahren, seit er Vettel zweimal um den Titel besiegt hat, vorgeworfen. Leclerc hat seine Funkerei nicht umgestellt. Anfang des Jahres wurde er gelobt für seine Pace, solange er hinter Vettel war. Seit er Vettel regelmäßig besiegt, wird er angegiftet, er sei abgehoben, würde heulen usw. Dabei tut Leclerc nichts anderes als zu Saisonbeginn. Nur Ferrari hat scheinbar geblickt, dass man ihn nicht mehr zurückpfeifen sollte, weil er mehr Punkte holt.

Lettzendlich sind am Funk alle Fahrer gleich. Alle stehen im Rennen unter Druck und sehen sich selbst grundsätzlich im Recht. Da denkt niemand drüber nach, bevor er den Knopf zum Funken drückt, deswegen ist es ja so schön dass mit zu bekommen. Und da nimmt sich kein Fahrer aus, Vettel beschwert sich genauso viel wie Leclerc, Hamilton genauso viel wie Raikkönen und Magnussen genauso viel wie Gasly. Nur Fahrer A, meist der Fahrer der gerade besser ist als der eigene Lieblingsfahrer, jammert halt wesentlich mehr. Finde ich kindisch, aber gut.

Ferrari weiß dass Leclerc die Zukunft ist. Und dass der Titel in den nächsten Jahren, vielleicht schon nächstes Jahr, nur über Leclerc läuft, das hat der Junge nach nur 3/4 der Saison schon bewiesen, in dem er Vettel in allen Belangen den Rang abgelaufen hat, wie es Ricciardo 2014 schon bei RB geschafft hat. Deswegen ist es eigentlich keine Frage, wer nächstes Jahr bei Ferrari die Nummer 1 ist. Und die klare Festlegung ist notwendig, wenn man gegen Mercedes und Hamilton eine Chance haben will. Das traue ich Leclerc wesentlich mehr zu als Vettel.

Zitat:

@Rantanplan12345 schrieb am 30. September 2019 um 10:30:08 Uhr:


Nur zur Einordnung, ich bin von Leclerc begeistert. Ich vermeide es, in Fantum zu verfallen, ich mag unkonventionelle, junge Rennfahrer. Deswegen mag ich Verstappen, ich mag Norris und vor allem Leclerc.

Der Junge hat zur Zeit alle Trümpfe in der Hand. Er hat, trotz dass er zu Beginn der Saison mehrfach für Vettel anstehen musste, mittlerweile mehr Siege, überragende Qualy-Werte und mehr Punkte.

Ich habe mich auch gestern nicht lange aufgeregt. Dass Vettel auf die Abmachung gepfiffen hat, war für mich nicht mal besonders überraschend, weil Vettel ein Einzelkämpfer, weniger Teamplayer ist. Ich bin mir auch sicher, dass Vettel es zu Beginn nicht überblickt hat, wie dicht Hamilton an Leclerc ist, als er den Wechsel verweigert hat. Er wollte ja auch früher an die Box, damit der Wechsel durch den Undercut nicht passieren kann. Insofern hätte er sich auch dort nicht an die Abmachung gehalten.

Hier erklärt Leclerc auch, warum er nicht dranbleiben konnte: https://www.formel1.de/.../...ttel-nach-sotschi-nicht-erschuettert?... und glättet soweit die Wogen. Wie ich finde eine unglaublich erwachsene Reaktion auf die ganze Nummer, sowie er auch gestern am Funk schon sehr ruhig war und sagte, dass alles kein Problem sei, und dem Team vertraut hat. Das Ganze ist auch für einen jungen Fahrer ein Lernprozess, dass man sich auf der Strecke bei bestimmten Fahrern als Teamkollege selbst der Nächste ist und auf solche Abmachungen nichts geben kann. Bei Vettel weiß er das jetzt.

Letztendlich fährt Ferrari nicht mehr um die WM, weil Hamilton zuviel Vorsprung hat, so ehrlich muss man sein. Insofern war für Leclerc persönlich das Rennen gestern gar nicht mal schlecht weil er auf seinen direkten Konkurrenten Vettel 15 Punkte gut gemacht hat, dessen Ausfall irgendwo ein bisschen eine gerechte Strafe für sein Tun war. Auch deswegen habe ich mich gestern nicht geärgert. Für Leclerc gehts jetzt drum, mindestens Dritter in der WM zu werden, vielleicht Bottas noch anzugreifen. Ich vermute mal, dass er gestern im Schongang fuhr, um nicht auch seine MGU zu grillen und deswegen den dritten Platz mitgenommen hat.

Achja: Prinzipiell kann man es für einen Fahrer immer als Auszeichnung ansehen, wenn ihm vorgeworfen wird zuviel zu "jammern" und "heulen". Je negativer ein Fahrer, der gegen Vettel fährt, von dessen Fans angegriffen wird, desto besser ist seine Leistung. Hamilton wird das schon seit zwei Jahren, seit er Vettel zweimal um den Titel besiegt hat, vorgeworfen. Leclerc hat seine Funkerei nicht umgestellt. Anfang des Jahres wurde er gelobt für seine Pace, solange er hinter Vettel war. Seit er Vettel regelmäßig besiegt, wird er angegiftet, er sei abgehoben, würde heulen usw. Dabei tut Leclerc nichts anderes als zu Saisonbeginn. Nur Ferrari hat scheinbar geblickt, dass man ihn nicht mehr zurückpfeifen sollte, weil er mehr Punkte holt.

Lettzendlich sind am Funk alle Fahrer gleich. Alle stehen im Rennen unter Druck und sehen sich selbst grundsätzlich im Recht. Da denkt niemand drüber nach, bevor er den Knopf zum Funken drückt, deswegen ist es ja so schön dass mit zu bekommen. Und da nimmt sich kein Fahrer aus, Vettel beschwert sich genauso viel wie Leclerc, Hamilton genauso viel wie Raikkönen und Magnussen genauso viel wie Gasly. Nur Fahrer A, meist der Fahrer der gerade besser ist als der eigene Lieblingsfahrer, jammert halt wesentlich mehr. Finde ich kindisch, aber gut.

Ferrari weiß dass Leclerc die Zukunft ist. Und dass der Titel in den nächsten Jahren, vielleicht schon nächstes Jahr, nur über Leclerc läuft, das hat der Junge nach nur 3/4 der Saison schon bewiesen, in dem er Vettel in allen Belangen den Rang abgelaufen hat, wie es Ricciardo 2014 schon bei RB geschafft hat. Deswegen ist es eigentlich keine Frage, wer nächstes Jahr bei Ferrari die Nummer 1 ist. Und die klare Festlegung ist notwendig, wenn man gegen Mercedes und Hamilton eine Chance haben will. Das traue ich Leclerc wesentlich mehr zu als Vettel.

1x Grün
Dito 🙂

Über Russell kann man schlecht was sagen. Dafür ist der Williams zu schlecht und das Niveau von Kubica zu unbekannt nach der Pause.
Sainz ist solide, wie Perez oder Hulk aber weit unter Lec und Ver. Lediglich Norris hat mMn das aktuell sichtbare Potenzial mit den 2 mitzumischen.
@Rantanplan12345 +1.

Traurig, dass solche Sandkastenstreitigkeiten die Formel 1 bestimmen.
Das Problem ist doch, dass die Formel 1 - Autos so ausgeklügelt gestaltet sind, dass der Hinterherfahrende einen immensen Nachteil hat. Deshalb der Kindergarten, wer wo fahren darf und wann an die Box geht.

Zur Not: bitte durch Einheitsaerodynamik abstellen, scheinbar geht es nicht mehr anders. Die Autos sehen eh von der Lackierung abgesehen gleich aus.
DRS hat wahrscheinlich die Ingenieure nur noch mehr angestachelt, das Überholen unmöglich zumachen.
Und den Boxenfunk würde ich auch ausbauen, nur noch Nachrichten aus SIcherheitsgründen von der Rennleitung an die Fahrer.

Zitat:

@Rantanplan12345 schrieb am 30. September 2019 um 10:30:08 Uhr:


Ferrari weiß dass Leclerc die Zukunft ist. Und dass der Titel in den nächsten Jahren, vielleicht schon nächstes Jahr, nur über Leclerc läuft, das hat der Junge nach nur 3/4 der Saison schon bewiesen, in dem er Vettel in allen Belangen den Rang abgelaufen hat, wie es Ricciardo 2014 schon bei RB geschafft hat.

Wenn LeClerc der neue Ricciardo ist, dann ist er nicht die Zukunft für Ferrari.

Der hat sich nämlich danach als sehr guter Fahrer, aber nicht als Überflieger rausgestellt. Aber immerhin scheint er teamintern angenehm zu sein, LeClerc tritt eher als Quengler auf, der vom Team bevorzugt werden will. Der Sonntag war ein gutes Beispiel: Als er den Speed Vettel's nicht mitgehen konnte, verlangte er den Platztausch.

LeClerc traue ich aber auf jeden Fall zu, mit dem besten Auto auch eine WM einfahren zu können.

Scheinbar gibt es Autos, mit denen Vettel zurechtkommt und dann unterwegs ist wie Speedy Gonzales und wenn nicht, dann ist er nur ein guter Pilot unter anderen guten Piloten. Aber einer mit viel Routine.

Zitat:

@George 73 schrieb am 30. September 2019 um 10:31:40 Uhr:



...

1x Grün
Dito 🙂

Und dafür ein seitenlanges Vollzitat. :HandvordieStirnschlag

Zitat:

@Nr.5 lebt schrieb am 30. September 2019 um 11:40:30 Uhr:



Zitat:

@George 73 schrieb am 30. September 2019 um 10:31:40 Uhr:



...

1x Grün
Dito 🙂

Und dafür ein seitenlanges Vollzitat. :HandvordieStirnschlag

KLATSCH

Zitat:

@mirabeau schrieb am 30. September 2019 um 11:21:33 Uhr:



Zitat:

@Rantanplan12345 schrieb am 30. September 2019 um 10:30:08 Uhr:


Ferrari weiß dass Leclerc die Zukunft ist. Und dass der Titel in den nächsten Jahren, vielleicht schon nächstes Jahr, nur über Leclerc läuft, das hat der Junge nach nur 3/4 der Saison schon bewiesen, in dem er Vettel in allen Belangen den Rang abgelaufen hat, wie es Ricciardo 2014 schon bei RB geschafft hat.

Wenn LeClerc der neue Ricciardo ist, dann ist er nicht die Zukunft für Ferrari.
Der hat sich nämlich danach als sehr guter Fahrer, aber nicht als Überflieger rausgestellt. Aber immerhin scheint er teamintern angenehm zu sein, LeClerc tritt eher als Quengler auf, der vom Team bevorzugt werden will. Der Sonntag war ein gutes Beispiel: Als er den Speed Vettel's nicht mitgehen konnte, verlangte er den Platztausch.

Ich habe nicht gesagt, dass Leclerc der neue Ricciardo ist, sondern dass Leclerc als Neuling Vettel teamintern schnell den Rang abgelaufen hat, was auch Ricciardo schon geschafft hat.

Das weitere entspricht nicht der Wahrheit. Leclerc hat den Platztausch angefragt, weil dieser Teil der Abmachung war, nicht weil Leclerc bevorzugt werden will. Ferrari hat das zuerst bestätigt, als Vettel dem nicht nachkam (Die Abmachung nicht einhielt) hat Leclerc ein zweites Mal angefragt. Daraufhin hat Ferrari durchgegeben den Platztausch hinten anzustellen zum Boxenstopp. Das hat Leclerc mit "No Problem" bestätigt. Von "Quengeln" keine Spur.

Dass Leclerc Vettels Speed nicht mitgehen konnte entspricht auch nicht ganz der Wahrheit, das wurde im Link, den ich gepostet habe, erklärt. Einerseits hat Leclerc die Reifen hinter Vettel nicht ganz nutzen können, andererseits wusste er ja, dass beim Stopp getauscht wurde. Es gab für Leclerc nach der Ansage, dass beim Stop getauscht wird, keinen Grund dicht im Windschatten zu fahren und Druck zu machen.

Und dass er den Platztausch forderte, weil er nicht mithalten konnte, entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit. Er fragte den Platztausch an, weil so die verabredete Taktik war. Als ihm erklärt wurde, dass man die Taktik geändert hat und der Platztausch später passieren würde, gab es keinerlei Forderung.

Ich kann da weder Quengeln, noch quertreiben erkennen. Im Gegenteil. Der einzige, der am Sonntag quergetrieben hat und sich anfangs nicht an die Anweisung gehalten hat, war Vettel. Und seine Funksprüche, dass er sofort an die Box will, nachdem Leclerc kam, damit der keinen Undercut fahren kann, "könnte" man auch als Quengeln und Bitte um Bevorzugung werten. Tue ich aber nicht. Für mich "quengelt" niemand am Funk.

Da muss man kein Psychologe sein, um zu verstehen was bei Vettel im Kopf los ist.

Da fährt man jahrelang chancenlos hinter Mecedes her, dann bekommt Ferrari endlich mal einen WM Wagen hin (zwar etwas spät für dieses Jahr, lässt aber Spielraum für Siege und Statistikupgrades diese Saison und auch für die nächste Hoffen).

Dann bekommt er mal wieder einen jungen wilden ins Team der ihn wieder an die Wand fährt. 0-9 und vier Poles von Leclerc in Folge sprechen Bände. Zumal er es nicht immer schafft die Überlegenheit des Wagen wenigstens auf Platz 2 im Qualifing oder Rennen zu bringen.

Die Hoffnung auf ein WM Auto nächstes Jahr und den Nr.1 Status im Team schwindet so von Rennen zu Rennen. Auch durch seine vielen Fahrfehler. Das er im Rennen mehrfach die Stallorder vom Team ignoriert hat, erinnert an die Posse mit den Schilder umstellen.

Aber genau das hilft Ferrari nicht weiter. Wie soll ein Team mit einem Fahrer umgehen, der sich nicht an Absprachen oder Teamorder im Rennen hält? Zumal er diese Saison (gerade am Anfang) schon öfters von Teamentscheidungen gegenüber Leclerc profitiert hat.
Das Argument, dass er der schnellere Fahrer dieses WE war kann nicht gelten, da Ferrari Leclerc schon mehrfach, trotz schnellere Rundenzeiten nicht an Vettel vorbei gewunken hat oder durch undercut vs Leclerc oder "andere" merkwürdige Entscheidungen Leclerc deutlich benachteiligt hat. Was Leclerc entsprechend per Funk kommentiert hat.

Das Ferrari so handlungsunfähig scheint läßt sich nur durch einen No.1 Fahrer Vertrages Vettel vs. schnelleren, zukunfts Hoffnungsträger erklären. Das scheint die Zwickmühle zu sein, in der sich Ferrari befindet:
Vertragsbruch gegenüber Vettel oder den besseren Fahrer vergraulen.

Leclerc aus dem team zu werfen bringt m.E. nichts. Gegen wen sollte man ihn ersetzen? Peres, Ocon, Norris?
Was passiert, wenn die dann auch schneller sind als Vettel? Was man nicht ausschließen kann.

Was passiert eigentlich, wenn Hamilton dieses Jahr Weltmeister wird und nach der nächsten Saison Bottas aufhört -en(muss) und ein völlig frustrierter Leclerc von Ferrari weg will? Da käme nur Mercedes in Frage.

Will Ferrari Hamilton und Leclerc in einem Team? Wo nach Mercedes beide frei fahren dürfen? Lerclerc nach den Erfahrungen bei Farrari will das auf jeden Fall.
Und Hamilton, entsprechend alt, endlich mal eine Herausforderung zum Abschluß seiner Karriere hat. Um wer weiß? Evtl sieht er in Leclerc auch einen würdigen Nachfolger für sich bei Mercedes und gefällt sich in der Mentor Rolle für Leclerc, erst als Teamkollege, dann als technischer Berater ala Nikki Lauda für Mercedes.

Er hat ja schon mehrfach seine Bewunderung für Leclerc von sich gegeben und gesagt, dass er hofft mal mit ihm im Team zu fahren.

DAS gilt es für Ferrari unbedingt zu verhindern. Auch wenn das bedeutet Vettel aus dem Team zu werfen.
So schmerzlich das, auch finanziell sein möchte.

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