Großer Preis von Kanada / Montreal 2010
Tag die Herren,
auch wenn die Fussball-WM grad begonnen hat, hier der Thread zum GP:
Großer Preis von Kanada / Montreal
Fakten
Name Circuit Gilles Villeneuve
Länge 4.361 Meter
Runden 70
Distanz 305,270 km
Ortszeit MESZ -6 Stunden
Start 18:00 Uhr MESZ
Porträt Wer in Kanada an die Formel 1 denkt, der denkt zwangsweise auch an den Namen Villeneuve. Zuerst war es Gilles, der 18 Monate vor seinem Sieg in Montréal in die Formel 1 gewechselt war und bis in die frühen 1980er-Jahre sechs Siege feiern sollte, bevor er am 8. Mai 1982 während des Trainings in Zolder ums Leben kam. Der Kanadier war bei seinen Landsleuten beliebt, weil er ein echter Draufgängertyp war. Nach dem Tod Villeneuves wurde die Rennstrecke von Montreal in Circuit Gilles Villeneuve umbenannt.
Die Strecke liegt im ehemaligen EXPO-Gelände von 1967 auf einer künstlich aufgeschütteten Insel inmitten des Sankt-Lorenz-Stroms, wo immer noch die Ruderanlagen der Olympischen Spiele von 1976 zu sehen sind. Die Strecke kann über Brücken erreicht werden. Das Wasser, die Skyline von Montréal, tausende von Bäumen, einzigartige Parkanlagen und vereinzelte Schiffe auf dem Fluss bestimmen das Bild rund um die Rennstrecke. Montréal ist die trendigste Stadt Kanadas, weswegen der Großteil des Formel-1-Trosses gerne über den Großen Teich in das Land des Ahornblattes fliegt.
Die Strecke selbst ist eine der schnelleren Pisten im Kalender, auf der man mit wenig Flügel fährt und die spätes Bremsen erfordert. An vier Stellen erreichen die Fahrer Geschwindigkeiten von über 300 km/h. Die meisten Kurven und Schikanen sind eng und anspruchsvoll und werden von Leitplanken und Betonmauern gesäumt. Diese Streckeneigenschaften führen insbesondere am Freitag zu vielen Ausrutschern, denn die Piste wird nur einmal im Jahr befahren und ist aus diesem Grund zu Beginn des Wochenendes sehr rutschig und staubig. Gefordert sind in Montréal vor allem die Bremsen. Die Reifen werden auf dem welligen Asphalt mit mittlerem Gripniveau weniger stark belastet.
Besonders berühmt-berüchtigt ist die "Wall of Champions": Die Mauer am Ausgang der letzten Schikane trägt seit 1999 diesen Namen. Im damaligen Rennen landeten der Reihe nach die Weltmeister Damon Hill, Michael Schumacher und Jacques Villeneuve in der Streckenbegrenzung. Die Schikane selbst wurde seither leicht entschärft. So hat man zum Beispiel das Kiesbett entfernt, sodass ohne Materialschaden abgekürzt werden kann. Trotzdem bleibt diese Passage eine Schlüsselstelle, die keine Konzentrationsschwächen erlaubt.
Asphalt-Qualität wellig
Grip-Niveau mittel
Reifenmischung Supersoft/Medium
Reifenverschleiß hoch
Bremsenverschleiß sehr hoch
Vollgasanteil 63 Prozent
Top-Speed Rennen 323 km/h
Längster Vollgasteil 1.005 Meter (13 Sekunden)
Benzinverbrauch mittel
Gangwechsel pro Runde nicht bekannt
Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn
Anzahl Linkskurven 6
Anzahl Rechtskurven 9
mfg
invisible_ghost
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von FreakA38P
....
Ich kann eigentlich nicht verstehen, warum in diesem Forum immer nur MSC als Schweizer tituliert wird, obwohl über die Hälfte aller aktuellen F1 Fahrer in der Schweiz wohnhaft sind.MfG
Hi FreakA38P
Hier die Wohnorte der Fahrer:
Schweiz
Sutil, Liuzzi, Trulli, Kovalainen, de la Rosa, Alonso, Hamilton, Schumi, Vettel
England
Senna, Chandhok, Webber, Hülkenberg
Monaco
Buemi, Kubica, Massa, Button, Rosberg, Rubinho
Deutschland
Kobayashi, Glock
Brasilien
di Grassi
Spanien
Petrov, Alguersuari
Daraus schliesst der aufmerksame Beobachter, dass es im aktuellen F1-Feld doch einige Schweizer und Monegassen gibt, die den Deutschen gehörig um die Ohren fahren, sind ja auch nur zwei, und einer davon ist zu allem Übel auch noch Japaner. Wurde von Toyota wohl dort vergessen.
Salut
Alfan
64 Antworten
Na, wenn ja hätte ich dir schon Kontra gegeben...lach
Aber wenn du Recht hast, kann ich das ja auch zu geben
Zitat:
Original geschrieben von tommygoebel
Dieses Rennen war alles.....nur nicht langweilig
Das in Montreal ist ja auch keine Tilke-Strecke 😉
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Das Rennen war super!
Hamilton stark. Button auch stark auf Platz zwei gefahren. Hätte ich nicht mit gerechnet.
Alonso auch sehr stark. Zweimal sah er aber auf der Strecke etwas ünglücklich aus. Hätte sonst noch mehr sein können.
Was mit Red Bull los ist verstehe ich nicht ganz. Webber fand etwas besser als Vettel. In anbetracht des Startplatzes. Allerdings etwas unglücklich mit den Boxenstopps sonst hätte noch ein Plätzchen mehr rausspringen können.
Wenig glaubhaft kam für mich der Funkspruch an Vettel rüber von wegen er hat Probleme am Auto. Hatte für mich so den Eindruck als ob die sich da eine Ausrede zurechtgelegt haben. Zumal Vettel auch nicht wusste was los war.
Eigentlich sollte man zwei mal im Jahr in Kanada fahren!
Schönes Rennen! Richtige "Oldschool" Zweikämpfe, Spannung bis zum Schluss und vor allem verdienter Sieger. Ich war ein wenig überrascht wie reifenmordend die Strecke doch ist, hat aber für Spannung gesorgt und das ist auch gut so! Kann mir einer erklären was sollten die zwei ersten Stops von MSC?😕
Zitat:
Kann mir einer erklären was sollten die zwei ersten Stops von MSC?😕
Einer war wohl weil Kubica ihm mit seinem Spoiler an den Reifen fuhr nur zur Sicherheit.
Zitat:
Original geschrieben von kamikaze schumi
Einer war wohl weil Kubica ihm mit seinem Spoiler an den Reifen fuhr nur zur Sicherheit.Zitat:
Kann mir einer erklären was sollten die zwei ersten Stops von MSC?😕
RTL- Modus aus
Einer war wohl weil der Schweizer mit seinem Rad den Spoiler von Kubica beschädigte.
RTL- Modus ein
Zitat:
Original geschrieben von richi2
RTL- Modus aus
Einer war wohl weil der Schweizer mit seinem Rad den Spoiler von Kubica beschädigte.
RTL- Modus ein
Falsch!
Richtig müßte es heißen:
RTL- Modus aus
Einer war wohl weil der Schweizer mit seinem Rad den Spoiler vom anderen Schweizer beschädigte.
RTL- Modus ein
Ich kann eigentlich nicht verstehen, warum in diesem Forum immer nur MSC als Schweizer tituliert wird, obwohl über die Hälfte aller aktuellen F1 Fahrer in der Schweiz wohnhaft sind.
MfG
Ein begeisternder GP ... das hat doch wohl mal richtig Spaß gemacht. Neben der Strecke - die gehört weltweit zu den Top 5 meiner Favoriten - wurde eines wieder ganz deutlich. Die F1-Technik ist viel zu perfekt. Kommen Faktoren hinzu, die die Ingenieure nicht bis 12 Stellen hinter dem Komma vorausberechnen können (hier die Reifen, oftmals das Wetter) gibt es Rennaction vom Feinsten. Was ist also zu tun, um die F1 insgesamt aufregender zu gestalten?
Neben den sehenswerten Duellen ist aber auch wieder deutlich geworden, dass es ein schmaler Pfad zwischen knallharten aber fairen Duellen und Aktionen jenseits der Vernunft ist. Das Adrenalin ist da wohl mit einigen durchgegangen.
Was sollte die Aktion von Kubica bei der Einfahrt in die Box. Saugefährlich, unnötig und ohne Aussicht auf einen zählbaren Erfolg.
MSC drängt MAS am Ende der Gerade fast aufs Gras. MAS kann an dieser Stelle nicht außen vorbeifahren ohne die Schikane abzukürzen. Was soll also sowas.
Apropos ... hat jemand Bilder vom Überholmanöver MSC gegen Sutil gesehen? Auf SKY wurde nur davon gesprochen, dass MSC dabei die Schikane abgelöst hat. Allerdings kam das vom Moderator (dessen Namen ich gerade verdrängt habe) der neben Surer moderiert. Der hatte ohnehin nen rabenschwarzen Tag. Sonst schon nicht der Fachmann, hat der dieses Mal wirklich nur Blödsinn von sich gegeben. Die Mutmaßungen über die Reifen die der Fahrer gleich mitnehmen würde waren unterirdisch.
Wie kann man denn vermuten, dass ein Fahrer über 50 Runden mit den harten Reifen schaffen wird, wenn andere diese nach 15 Runden wechseln mussten? So "erregte" er sich an der Anzahl der zu erwartenden Boxenstopps und raubte mir dabei den letzten Nerv!!! Das war nichts.
Wurde eigentlich gegen MCL noch "ermittelt" wegen dem unsafe Release? In letzter Zeit kommts mir so vor als würden die häufiger recht fragwürdige Sachen bringen...
Das war das beste F1 - Rennen seit bestimmt 3 Jahren.
War das erste Rennen seit langem, bei dem ich jedesmal auf "Pause" gedrückt hab, wenn ich zur Toilette oder zum Kühlschrank musste.
Da haben einige Leute ein grandioses Rennen gezeigt, Alonso, Hamilton, Sutil und Schumi.
Schumi hat meiner Meinung eine geniale Anfangsphase hingelegt bis zum ersten Stop. Darauf wurde leider von der Regie zu wenig eingegangen.
Ich finde, so langsam aber sicher findet er zu seiner alten Form zurück.
Dass er sich im Zweikampf mit Kubica den Reifen aufgeschlitzt hat war Pech, dumm gelaufen.
Die McLaren waren schnell wie erwartet, überrascht hat mich allerdings Hamilton, dass der 3 Runden vor Schluss noch richtig schnell fahren kann und den Abstand auf Button vergrößern. Ich hätte erwartet, dass er seine Reifen schneller ruiniert.
Das Manöver Button gegen Alonso war auch stark.
Zu den RedBull kann man nicht viel sagen, die waren aufgrund der anderen Strategie meist alleine auf der Strecke. Jedoch war das früh schon klar, dass die nicht mitkommen würden, die McLaren und auch Alonso waren nach ihrem ersten Stop zum Teil wesentlich schneller als Webber und Vettel.
Da hat Vettel im Interview auch Blödsinn erzählt, die waren auch als sie in Führung lagen schon weit entfernt von einem Sieg, da war nix zu holen.
Danner und Wasser waren schwach wie immer, einfach nur furchtbar. Das auf der Luft live übertragene Manöver vom Button gegen Alonso haben die gar nicht gesehen und haben den Platztausch auch erst bemerkt, nachdem die beiden Autos zum dritten Mal in umgekehrter Reihenfolge im Bild waren.
Wahrscheinlich hockt da Heinz Prüller am Teleprompter und souffliert denen. 🙄
Alles in allem ein tolles Rennen, das nächste werde ich wieder gucken!
Zitat:
Original geschrieben von FreakA38P
....
Ich kann eigentlich nicht verstehen, warum in diesem Forum immer nur MSC als Schweizer tituliert wird, obwohl über die Hälfte aller aktuellen F1 Fahrer in der Schweiz wohnhaft sind.MfG
Hi FreakA38P
Hier die Wohnorte der Fahrer:
Schweiz
Sutil, Liuzzi, Trulli, Kovalainen, de la Rosa, Alonso, Hamilton, Schumi, Vettel
England
Senna, Chandhok, Webber, Hülkenberg
Monaco
Buemi, Kubica, Massa, Button, Rosberg, Rubinho
Deutschland
Kobayashi, Glock
Brasilien
di Grassi
Spanien
Petrov, Alguersuari
Daraus schliesst der aufmerksame Beobachter, dass es im aktuellen F1-Feld doch einige Schweizer und Monegassen gibt, die den Deutschen gehörig um die Ohren fahren, sind ja auch nur zwei, und einer davon ist zu allem Übel auch noch Japaner. Wurde von Toyota wohl dort vergessen.
Salut
Alfan