Golf IV 1.4 16V 13 Jahre alt 75PS 27.000km für 3.500€ kaufen?

VW Golf 4 (1J)

Hallo,

der Nachbar eines Bekannten ist leider erkrankt und will nun sein Auto verkaufen. Es handelt sich um einen einen Golf IV 1.4 16V, der 13 Jahre alt ist, 75PS hat und erst 27.000km gelaufen ist. Er stellt sich einen Preis von 3.500€ vor. Das Auto stand die meiste Zeit in einer Garage, wie man sieht wurde es insgesamt wenig bewegt. Es hat Klima, elektr. Fensterheber vorne und hinten.
Ich frage mich nun, ob es sich dabei um ein gutes Angebot handelt, bei dem man zuschlagen sollte. Leider kenne ich mich nicht besonders gut mit KFZ aus und bin unschlüssig, ob bspw. die wenigen KM über die vielen Jahre nicht auch gerade schadhaft für das Auto sein könnten. Der Golf wurde wohl stets sehr gut gepflegt und sieht innen und außen praktisch aus wie neu.

Ich hoffe, ihr könnt mir etwas helfen. Vielen Dank im Voraus!

Beste Antwort im Thema

Leider nimmt der TE selbst nicht hier an der regen Diskussion teil, sonst könnte er evtl. mehr zu dem Wagen schreiben.

Mich würden folgende Dinge interessieren:

- wurde der VW-Service regelmäßig gemacht (nicht nach KM, sondern nach 12 Monaten)?
- wie ist der Gesamtzustand der Karosserie (Rost, Kratzer, Dellen, was bei Rentnerkisten oft zu sehen ist)?
- wie hoch ist der geschätzte finanzielle Aufwand, um den Golf alltagstauglich/TÜV-tauglich zu machen, und möchte der TE diese Kosten aufbringen?

Wie oben erwähnt, können sich Auto kaputtstehen, bzw. sind dauerhafte Kurzstrecken oft schädlich. Früher redete man davon, einen Motor "sauer" gefahren zu haben. Damit meinte man wohl Kurzstrecken-Motoren, deren Öl im Übermaß mit Kondenswasser durchzogen war und dessen Qualität so schlecht wurde. Nur bei gut warm gefahrenen Motoren kann das Kondenswasser im Öl verdampfen, ab 100 Grad Öltemperatur logischerweise.

Auch der Auspuff rostet bei Kurzstrecken schneller, da auch hier das Kondenswasser im Auspuffboden stehen bleibt und nicht verdampft wie es soll.

Deshalb müssen die Flüssigkeiten des Motors (Öl und Kühlwasser) nach sehr langer Standzeit erneuert werden und es ist zu empfehlen, diese Motoren wieder neu einzufahren.

Eine Bekannte von mir hat einen 3er Golf 60PS Benziner (einer der ersten) mit gerade erst 80tkm von einer alten Dame gekauft, sogar recht günstig. Trotzdem stellte ich beim Ölwechsel einen erschreckend hohen Anteil Metallspäne im Öl fest, auch die ZKD war hin. Ich riet ihr, die Kiste zu verkaufen. Vor allem weil null Ausstattung drin ist, weder Servolenkung, noch Klima, noch eFH, oder sonstwas. Zudem ist die Kiste rot und entsprechend verblichen in allen Nuancen. Das mag puristen entzücken, aber das wäre es mir nicht wert. Die Besitzerin ließ trotzdem ZKD, Zahnriemen und weiteres für gut 1000€ in der Werkstatt erneuern....

Jeder muss für sich entscheiden, was es einem Wert ist und welche Kompromisse man eingehen will.

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Der 3er Golf litt mehr unter den Sparmaßnahmen als der 4er. Der 3er rostete am Boden gewaltig,, der 4er weniger.

Das stimmt. Ich hatte mal für 3 Jahre einen IIIer. Der war zwar völlig problemlos, aber im Vergleich zum nachfolgenden IVer sehr schlicht hinsichtlich Anmutung und Verarbeitung. Gravierende Rostschäden hatten die IIIer oft schon nach relativ wenigen Jahren. Der gut gepflegte IIIer eines Freundes war nach 6 Jahren am Schweller durch. Da soll nochmal einer über den Astra F herziehen. 😁

Ich hatte auch mal einen Vento mit nur 64PS SDI, war am Anfang recht lahm aber für die Stadt und Alltag reicht das auch, jetzt mit 116PS und 6gang ist es klar deutlich angenehmer zu fahren, dennoch muss jeder selbst einschätzen obs reicht. Also bei uns in Österreich wäre dieser Preis angemessen (wenn nicht sogar höher angesetzt), Fazit ist, der allgemeinzustand ist sicher 1A. Technisch muss er eben gewartet werden aber das fällt sowieso an ob jetzt oder später.

Ich kann über den Motor nichts sagen, hatte ich noch nicht 🙂..da er aber zu den letzeren der Baureihe gehört gehe ich auch davon aus das die Krankheiten großteils behoben worden sind seitens VW.

Ich finde die Fragestellung etwas "schief".
Für mich wäre die Frage doch nicht, wie viel ein Golf IV in dem o.g. Alter (mit dem o.g. km) kosten darf, weil er eben in diesem Alter noch immer existiert, in dem andere schon längst ihrer Zweitverwertung entgegen gegangen sind.
Dass der Golf IV, schon wg. seiner Vollverzinkung, weitestgehend solide und langlebig ist, zumal dann, wenn man den richtigen Motor gewählt hat, ist ja keine Frage (Dinge wie eFH-Gleitschlitten und ggf. undichte TA-Träger sind da nur leicht und günstig behebbare Petitessen). Dass er deshalb teurer als gleichalte, vergleichbare Fzg. gehandelt wird, vermutlich auch noch nicht.

Die Frage ist aber, was ich sonst für den o.g. Preis bekomme?
Der Golf V ist im allg. nicht weniger solide, jedenfalls hab ich von massiven Rostproblemen bei diesem noch nicht gehört (außer, dass er vorn auch an Radlaufrost litt, sogar beim Benziner, wie z.B. der in meiner Verwandtschaft...).

Die Annahme, man bekäme aufgrund der geringen Laufleistung "quasi einen Neuwagen für nur € 3.500" wird m.M. so nicht aufgehen.
Dann sollte man die 3.500 ggf. in eine Finanzierung als Anzahlung stecken und sich für € 99,-/Monat einen up oder i10 oder sonstwas finanzieren... 🙂

Ich will nun nicht einen Ford KA I mit einem Golf IV vergleichen (das wäre wirklich unfair dem Golf ggü, sogar der Blechbüchse KA ggü., weil chancenlos unvergleichbar mit einem Golf IV), aber dieses Fzg. wurde wenig bewegt und stand sich mehr kaputt, als dass es fahrbedingte Verschleißschäden hatte.

Wie gesagt: Ich hab den Golf IV nicht gesehen. Hätte ich´s, würde ich hier ggf. anders antworten.
Aber man sollte sich zumindest darüber klar sein, dass es schon direkt nach dem Kauf bei den Investitionen für den Kauf nicht bleiben wird.

Wer nun selbst schraubt, für den kommt so ein "Garagen-/Scheunenfund" ggf. einem Glücksfall gleich (vergl. die Beitäge von NeoP hier, der sich gleich 2 alte, offenbar rentnergepflegte Bora geschossen hat), weil er mit wenig Selbstkosten vieles machen kann, was zu machen ist.
http://www.motor-talk.de/.../...ch-ein-anstaendiges-auto-t5252540.html

Für jemanden, der für alles in die Werkstatt muss, ggf. gar für einen simplen Ölwechsel, sieht das ganze anders aus, denn das Auto ist nun mal 13 Jahre alt und nicht alles unterliegt am Auto nur einem km-bedingten Verschleiß, sondern auch einem altersbedingten und ggf. einem Verschleiß deshalb, weil es eben nicht oder kaum bewegt und genutzt wurde.

Reifen und ZR müssen neu, Ölwechsel sollte man vermutlich machen, vermutlich auch mal Kühlwasserwechsel, (andere werden sagen: Getriebeölwechsel sollte man auch machen, was wiederum anderen widersinnig erscheinen mag) und dann muss man halt sehen, was mit den Stoßdämpfern und Achslagern ist, mit der Bremse, vor allem mit der Klimaanlage (die sollte man zumindest mal "auffüllen" = neu befüllen lassen und hoffen, dass sie trotz Nichtbenutzung noch immer dicht ist. Wie jeder weiß, ist die Nichtbenutzung einer AC ziemliches Gift für ihre Dichtheit und Funktionssicherheit...).

p.s.: Die Klebrigkeit des unteren Armaturenbretts habe ich ein Jahr lang sehr gut mit dem 2014 nur 1x aufgetragenen Weichspüler in Schach halten können. Muss ich diese Tage jetzt mal erneuern.

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Leider nimmt der TE selbst nicht hier an der regen Diskussion teil, sonst könnte er evtl. mehr zu dem Wagen schreiben.

Mich würden folgende Dinge interessieren:

- wurde der VW-Service regelmäßig gemacht (nicht nach KM, sondern nach 12 Monaten)?
- wie ist der Gesamtzustand der Karosserie (Rost, Kratzer, Dellen, was bei Rentnerkisten oft zu sehen ist)?
- wie hoch ist der geschätzte finanzielle Aufwand, um den Golf alltagstauglich/TÜV-tauglich zu machen, und möchte der TE diese Kosten aufbringen?

Wie oben erwähnt, können sich Auto kaputtstehen, bzw. sind dauerhafte Kurzstrecken oft schädlich. Früher redete man davon, einen Motor "sauer" gefahren zu haben. Damit meinte man wohl Kurzstrecken-Motoren, deren Öl im Übermaß mit Kondenswasser durchzogen war und dessen Qualität so schlecht wurde. Nur bei gut warm gefahrenen Motoren kann das Kondenswasser im Öl verdampfen, ab 100 Grad Öltemperatur logischerweise.

Auch der Auspuff rostet bei Kurzstrecken schneller, da auch hier das Kondenswasser im Auspuffboden stehen bleibt und nicht verdampft wie es soll.

Deshalb müssen die Flüssigkeiten des Motors (Öl und Kühlwasser) nach sehr langer Standzeit erneuert werden und es ist zu empfehlen, diese Motoren wieder neu einzufahren.

Eine Bekannte von mir hat einen 3er Golf 60PS Benziner (einer der ersten) mit gerade erst 80tkm von einer alten Dame gekauft, sogar recht günstig. Trotzdem stellte ich beim Ölwechsel einen erschreckend hohen Anteil Metallspäne im Öl fest, auch die ZKD war hin. Ich riet ihr, die Kiste zu verkaufen. Vor allem weil null Ausstattung drin ist, weder Servolenkung, noch Klima, noch eFH, oder sonstwas. Zudem ist die Kiste rot und entsprechend verblichen in allen Nuancen. Das mag puristen entzücken, aber das wäre es mir nicht wert. Die Besitzerin ließ trotzdem ZKD, Zahnriemen und weiteres für gut 1000€ in der Werkstatt erneuern....

Jeder muss für sich entscheiden, was es einem Wert ist und welche Kompromisse man eingehen will.

@ taublitz: deine argumentatiosnweise in bezug auf das "kaputtstehen" was auch immer das sein soll, ist nicht nachvollziehbar..

wie bereits angedeutet, je mehr kilometer ein auto zurückgelegt hat, desto "kaputter" ist es per se. mit jedem gefahrenen kilometer leidet schonmal alleine die karosseriesteifigkeit.

du kannst doch nicht ernsthatf argumentieren, dass ein auto dass jeden tag auf der straße ist selbst mit pflege weniger gelitten haben soll als eines dass jeden tag uv geschützt in der garage stand. sorry aber das ist einfach falsch.
das was du in den gestandenen golf investieren musst, zahlst du bei anderen mit viel km doppelt.

Also wenn man sich nur die Motorenseite ansieht würde ich behaupten, dass Motoren von Langstrecken gesünder als die Kurzstrecken Aggregate sind. Bei Kurzstrecken durchläuft der Motor viel häufiger die Kaltstartphase, die nun mal den größten Verschleiß erzeugt. Auch leiden Motoren darunter, wenn sie selten Betriebstemperaturen erreichen.

Aber warten wir mal ab, was der TE von allem hält.

Zitat:

@W140 S800-V16 schrieb am 27. Mai 2015 um 21:44:18 Uhr:


@ taublitz: deine argumentatiosnweise in bezug auf das "kaputtstehen" was auch immer das sein soll, ist nicht nachvollziehbar..

wie bereits angedeutet, je mehr kilometer ein auto zurückgelegt hat, desto "kaputter" ist es per se. mit jedem gefahrenen kilometer leidet schonmal alleine die karosseriesteifigkeit.

du kannst doch nicht ernsthatf argumentieren, dass ein auto dass jeden tag auf der straße ist selbst mit pflege weniger gelitten haben soll als eines dass jeden tag uv geschützt in der garage stand. sorry aber das ist einfach falsch.
das was du in den gestandenen golf investieren musst, zahlst du bei anderen mit viel km doppelt.

"Kaputtstehen" im Sinne von wenig Fahrbetrieb p.a. muß man wohl genauer auseinanderdividieren. Für den Zustand von Karosserie, Lack und Fahrwerk sind wenig Kilometer eher ein Segen, wobei Fahrwerksgummis trotzdem im Laufe der Jahre auch bei wenig Fahrbetrieb verhärten/verspröden können.

Für den Motor und andere bewegliche Teile hingegen sind 27.000 km in 13 Jahren absolutes Gift. Auch die Abgasanlage rottet durch Kondensat schneller weg. Ich wette der Verschleiß ist größer als bei einem 3 Jahre alten Motor mit 100.000 km. So ein Opa-Motor ist auf dem Weg zur Apotheke, Reformhaus oder zum Kaffee zu Liese Müller nie richtig warm geworden. Wenn er dann mal 600 km Langstrecke zum Garadasee gesehen hat, ist das schon viel. Heißt, das Öl wird mit Kraftstoff-/Wasserkondensat angereichert, welches die Ölqualität rapide herabsetzt und bei Kurzstreckenfahrerei mangels entsprechender Öltemperatur nie herausdampfen kann. Sowas sehe ich in abgemilderter Form bei unserem 1,4er, der 15.000 km p.a. bewegt wird. Frau fährt täglich 11 km einfach zur Arbeit mit ihm. Ansonsten Strecken zwischen 20 und 60 km, ab und zu Langstrecke. Im Winterhalbjahr wird er von mir öfter Kurzstrecke bewegt (5 km Arbeitsweg einfach) und der Motor hat plötzlich fast keinen Ölverbrauch (sonst im Schnitt 0,2 L./1000 km), was daraus resultiert, dass er bei vermehrt Kurzstrecke das oben erwähnte Kraftstoff-/Wasserkondensat im Öl einlagert. Steigen im April die Temperaturen und werden dei Strecken wieder länger, hat der Motor einmalig einen erhöhten "Öl"verbrauch, nämlich wenn das Kondensat herausdampft. Danach fällt er wieder auf die gewohnten 0,2 L./1000 km zurück.

Vielleicht kann man nichtsdestotrotz den Opa-Motor wieder "hinbekommen". Warmfahren, Motor-Clean rein, raus mit dem Rotz, den Motor 5000 km einfahren, wieder Öl wechseln. So habe ich es mit meinem Motor gemacht, der 62.000 km in 11 Jahren gelaufen ist. Die letzten Jahre davon waren fast ausschließlich Kurzstrecke. Nach der Prozedur reduzierte sich der Ölverbrauch und der anfangs extrem zähe Motor lief sich frei. Seitdem läuft das Teil einwandfrei und für 75 PS im schweren Variant sogar recht spritzig.

Zunächst einmal ganz herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten, Kommentare, Hinweise und Ratschläge, die mir als KFZ-Unwissendem schon sehr geholfen haben.
Leider konnte ich bis dato noch keine weiteren Information nachliefern, da das Problem an der ganzen Sache ja auch die Lage des Autos ist. Es steht wie gesagt beim Nachbarn der Familie eines guten Freundes in 550km Entfernung. Deshalb kann ich mir den Golf momentan auch nicht selber ansehen. Heute wird der Vater meines Freundes mit den hier gesammelten Nachfragen zu dem Nachbar gehen und die Infos dann an mich weiterleiten. Sobald ich also mehr weiß, werde ich die Infos auch hier sofort kund tun. Der Vater wird nach Möglichkeit auch eine Probefahrt machen und mal nachfühlen, ob beim Preis nicht etwas zu machen sei, da dieser ja doch - nach eurer mehrheitlichen Meinung - relativ hoch angesetzt ist.

Noch einmal vielen Dank und auch über weitere Anregungen freue ich mich sehr.
Heute Abend hoffentlich gibt es weitere Infos.

Würde lieber einen 200.000 km gelaufenen TDI für den Preis kaufen als einen der nur in der Garage rumgestanden hat.Eisen das Arbeitet Rostet nicht.Gruß.

Jetzt sind die neuen Informationen da.
Das ist Auto ist komplett scheckheftgepflegt. Die letzte Inspektion ist von November 2014. Eine Probefahrt wurde vorgenommen und das Auto machte wohl einen ausgesprochen guten Eindruck, die gängigen Tests wurden durchgeführt.
Es gibt aber zwei Probleme:
1) Die Reifen sind noch die ersten, also sehr alt. ABER: Aus diesem Grund ist der Verkäufer im Preis von 3.500€ auf 3.000€ herunter gegangen!
2) Der Zahnriemen wurde noch nicht gewechselt. Ich stelle mir aber die Frage, ob wenn es da nicht ein Problem geben würde, dies in den regelmäßig durchgeführten Inspektionen hätte festgestellt werden müssen?!

Es gibt wohl mehrere Interessenten, deshalb eilt es etwas in der Zeit.
Was haltet ihr von folgendem Plan? Der Vater meines Freundes würde morgen mit dem Auto in einer Werkstatt einen Gebrauchtwagencheck durchführen. Wenn dieser positiv ausfällt, würde ich zuschlagen. Gibt es gegen dieses Vorhaben beim Preis von 3.000€ noch durchschlagende Bedenken?

Aufgrund des Zeitdrucks würde ich mich über rasche Rückmeldungen freuen. Vielen Dank!

Zitat:

@aiRness- schrieb am 28. Mai 2015 um 21:46:36 Uhr:



2) Der Zahnriemen wurde noch nicht gewechselt. Ich stelle mir aber die Frage, ob wenn es da nicht ein Problem geben würde, dies in den regelmäßig durchgeführten Inspektionen hätte festgestellt werden müssen?!

Der Zahnriemen soll laut VW nach bestimmten KM-Intervallen geprüft / gewechselt werden. Allerdings altert so ein Riemen auch, wenn er nicht "benutzt" wird. Also würde ich den auf jeden Fall wechseln, da mir sonst das Risiko zu groß wäre, dass der sich verabschiedet.

Okay, es sieht dann ja eigentlich so aus: Der Zahnriemen muss letztlich in jedem Fall erneuert werden. Ebenso müssen neue Reifen her. Wenn man diese Kosten auf den Kaufpreis addiert, ist man bei circa 4.000€ - ohne Garantie, dass nicht noch andere Komponenten (zeitnah) Probleme bereiten können. Damit ist eigentlich der Preis und das Risiko nicht mehr adäquat. Folglich werde ich wohl Abstand von dem Angebot nehmen. Das ist schon irgendwie schade, da dass Auto für mich als Laien hervorragend dasteht. Es handelt sich aber insbesondere nach den vielen kritischen, hilfreichen Kommentaren von Euch aber nach meinem Verständnis um keinen guten Deal mehr.
Vielen Dank!

Mein Tipp: für 3000€ kaufen!

Der ZR muss nicht zwingend in 5 Tagen erneuert werden, das kann man in dem Fall auch noch in 2 Monaten machen (lassen). Eher gehe ich davon aus, dass der ZR aufgrund des Alters schon erneuert wurde und der Besitzer weiß es evtl. nicht. Soll auch vorkommen.

Zum Thema Reifen: es gibt auf dem Gebrauchtmarkt nichts mehr als Felgen und Reifen für den 4er! Dann tut es ein Satz mit 60% igen Reifen für 200€ auch noch. Oder bei ATU 4 15 oder 16 Zoll Reifen nehmen, die neu bei rund 300€ liegen.

Wenn die Kohle vorhanden ist, würde ich den kaufen. Ein Minusgeschäft dürfte es nicht werden, sollte der Golf zeitnah wieder verkauft werden.

Unbedingt neben dem Scheckheft die TÜV Berichte mitgeben lassen als Nachweis für die geringen KM.

Für ähnliche Preise gibt es auch den Golf 5 - bessere Wahl (bitte keine Diskussion, ich hatte 12 Jahre den 4er und jetzt seit 6 Jahren den 5er).

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