Golf 7 kommt 2012
Übereinstimmend lese ich in der AB und der Süddeutschen heute, der Golf 7 komme 2012. Das bestätigt den generellen Eindruck, dass es sich bei dem angeblichen Modellwechsel 2008 bloß um ein Aufhübschen handelt. Bei einem Modellwechsel erwartet man ein neues Auto innen und außen. Davon kann beim VI'er ja nicht die Rede sein. Da ich die Situation um die bisherigen Gölfe bislang nicht so aufmerksam verfolgt habe:
Wie war das eigentlich bisher? Gab's da neue grundlegend neue Technik, neue Motoren und Getriebe auch schon während der Laufzeit eines Modells und beim "Wechsel" bloß ein Facelift?
Beste Antwort im Thema
Du hast natürlich Recht. Alles, was modern ist, muss zwangsläufig frühzeitig kaputt gehen und hat garantiert keinen Sinn. Wir sind heute alle hirntote Zombies. Fox Mulder hat Recht gehabt, es ist eine Verschwörung. Bitte, großer Meister, erfinde für uns eine Zeitmaschine, die dich dahin zurückbringt, wo die Menschen so unglaublich viel intelligenter waren und wo Autos noch echte Autos waren, komplett mit Rost, Vergasertechnik und praktisch null Gedanken an die Umwelt. Am besten noch ohne Airbags oder Sicherheitsgurte. Hielt damals alles wunderbar lange, außer, man fuhr Vollgas, im Herbst, im Winter, wenn es regnet oder mit ungefähr 5 km/h gegen einen Baum. Aber sonst war alles prima.
Der Rest bleibt dann hier und wartet erstmal auf den neuen Golf, bevor geurteilt wird.
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Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
Ich warte noch auf die Einführung des automatischen Motorstarts per Sprachbefehl: Schlüssel drehen bzw. seit neuestem Knöpfchen drücken ist doch viel zu lästig.😁
Sorry, kanns mir nicht verkneifen:
KLICKZitat:
Original geschrieben von Taubitz
Ich verstehe nach wie vor nicht, wozu man sowas braucht!
Gleiches gilt für einen (schlecht) gemachten Regensensor.
Da war die damalige Nachrüstbarkeit beim Golf II und der spätere serienmäßige Einsatz eines frei einstellbaren Wischintervalls beim Golf III doch wesentlich anwenderfreundlicher und vor allem funktionssicherer (ohne Stellrädchen oben auf dem Hebel..., aber geniale Einfachheit wird vom Kunden offenbar a) nicht honoriert b) nicht bestellt!?). Die sinnlose Elektronisierung von Dingen, ohne echten Komfort- oder Sicherheitsgewinn, die vorher auch manuell funktioniert haben, bleibt mir ein Rätsel.
...
Ich habe auch "Problem-Threads" zum Regensensor im Ver-Forum verfolgt und war auch sehr skeptisch, ob der im VIer besser funktioniert. Letzte Woche auf 50 km Strecke der Wechsel zwischen trocken, verschieden starkem Nieselregen und Regen alle 4 km. Das hätte ich alle paar km das Intervall verändern müssen, manchmal sogar alle 100 m, ausschalten, wieder Intervall, Dauerschaltung, Intervall verändern, wieder aus etc. Der Regensensor hat das zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst 😉
Als Gegenbeispiel stand vor mir an der Ampel ein älterer VW mit Scheibenwischer im Dauerbetrieb. Da war es aber ziemlich trocken. Man konnte fast sehen, wie der Gummi sich langsam erwärmte 😉
Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
...außer dass es viele offenbar "geil" finden und damit beim Arbeitskollegen oder Nachbarn "punkten" können oder wollen...😁
Herzlichen Glückwunsch.
Du hast den größten Kaufanreiz des modernen Kunden erkannt. 😁
Mit nem Regensensor oder ner Lichtautomatik wird man wohl keinen Nachbarn mehr beeindrucken. Das ist halt heute technischer Standard. Ich möchte auf die ganzen Gimmicks nicht mehr verzichten. Klar kann man das alles von Hand machen,aber wozu? Wenn es drin ist,ist doch gut. Und jeder Autokäufer sollte das für sich entscheiden was er haben will.
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Zitat:
Original geschrieben von OPAmitTDI
Der Regensensor hat das zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst 😉
Bin auch zufrieden. Zwar arbeitet der Regensensor nicht immer perfekt, aber ich rege mich viel weniger auf als über die alte manuelle Lösung.
Zitat:
Original geschrieben von OPAmitTDI
Ich habe auch "Problem-Threads" zum Regensensor im Ver-Forum verfolgt und war auch sehr skeptisch, ob der im VIer besser funktioniert. Letzte Woche auf 50 km Strecke der Wechsel zwischen trocken, verschieden starkem Nieselregen und Regen alle 4 km. Das hätte ich alle paar km das Intervall verändern müssen, manchmal sogar alle 100 m, ausschalten, wieder Intervall, Dauerschaltung, Intervall verändern, wieder aus etc. Der Regensensor hat das zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst 😉Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
Ich verstehe nach wie vor nicht, wozu man sowas braucht!
Gleiches gilt für einen (schlecht) gemachten Regensensor.
Da war die damalige Nachrüstbarkeit beim Golf II und der spätere serienmäßige Einsatz eines frei einstellbaren Wischintervalls beim Golf III doch wesentlich anwenderfreundlicher und vor allem funktionssicherer (ohne Stellrädchen oben auf dem Hebel..., aber geniale Einfachheit wird vom Kunden offenbar a) nicht honoriert b) nicht bestellt!?). Die sinnlose Elektronisierung von Dingen, ohne echten Komfort- oder Sicherheitsgewinn, die vorher auch manuell funktioniert haben, bleibt mir ein Rätsel.
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Als Gegenbeispiel stand vor mir an der Ampel ein älterer VW mit Scheibenwischer im Dauerbetrieb. Da war es aber ziemlich trocken. Man konnte fast sehen, wie der Gummi sich langsam erwärmte 😉
sowohl in unserem Golf 6 Variant, Mod. 2012, als auch in meinem Scirocco, Mod. 2010, funktioniert der Regensensor 1a. Ebenso an unseren Passat 3c. An meinem 5er R32 war das Ding echt ne absolute Katatstrophe...
Zitat:
Original geschrieben von C@rnage
Ich fahre sehr viel bei Dunkelheit und habe in mehreren Golfs den FLA gehabt und bei keinem funktionierte der Assistent sehr gut.und ziemlich häufig wurde der Gegenverkehr geblendet, was ich besonders schlimm finde. Dadurch muss ich ständig aufpassen, ob der Assistent auch wirklich selbst abblendet und das erzeugte eher Stress als Komfort. Mehrmals kam es vor, dass der Assistent bei Gegenverkehr nicht abblendete, ich bewegte meine Hand also Richtung Blinkerhebel, um Fernlicht zu deaktivieren, in der Zeit blendete der Gegenverkehr kurz auf, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich ihn blende und in der Sekunde schaltete auch der FLA Fernlicht aus, aber ich war auch schon dabei am Hebel zu ziehen, was die Lichthupe zur Folge hatte und den Gegenverkehr abermals blendete. Das passierte nicht nur einmal!
Diese Erfahrung muß ich als "Leidtragender" leider auch immer häufiger machen, da immer mehr Hersteller dieses Extra anbieten.
Ins hintere Heckfenster habe ich mir schon eine Adhäsionsfolie reingeklebt, um so die Blendung von hinten zu minimieren.
Vorne geht das leider nicht.
Nach anfänglicher Scheu mit meinen 50%plus Scheinwerferbirnen, den Gegenverkehr darauf aufmerksam zu machen, dass er blendet, mache ich heute per Lichthupe, recht früh und
lange, ziemlich deutlich, dass ich inzwischen ziemlich genervt davon bin, dass der andere keinerlei Rücksicht auf andere nimmt.
Für mich ist dieses Extra nicht nur überflüssig sondern auch ziemlich gefährlich für andere, entgegenkommende Verkehrsteilnehmer.
Gruß Jörg
Auch ich habe nichts gegen einen elektrischen Anlasser oder elektrische Scheibenwischer, um die Totschlagargumente eines Gegenredners hier mal aufzunehmen.
Beides ist eine erhebliche Erleichterung und trägt zur Entlastung des Fahrers bei.
Ich habe auch nichts gegen elektrisch verstellbare Außenspiegel, die ich schon damals meinem alten Vater an seinem Golf III als "must-have" empfohlen habe, weil er a) seit jeher über Spiegel rangierte (und eben nicht über Umdrehen, was im Alter ja zunehmend schwerer fällt...), sie also wirklich zu nutzen verstand und weil es, b) zumindest rechts eine echte Erleichterung darstellt.
Links könnte das Ding meinetwegen gern weiterhin manuell betätigt sein.
Ich hab auch nix gegen jemanden, der Spaß an den vielen Gimmicks hat, schließlich entscheide ich ja nicht über den Geschmack anderer. Es geht mir bei einigen technischen Neuerungen nur zunehmend deren Sinnhaftigkeit verloren.
Man muss nur mal im Bereich Climatronic querlesen.
Generell wird es als must-have empfohlen. Später dann liest man von vielen, die doch immer wieder manuell eingreifen, z.B. wenn in der Kaltlauf/Startphase die Gebläsestufe autom. auf Orkanstärke angehoben wird.
Beim Golf IV unterschied sich die damalige man. AC durch nichts von der CT, kühlkreisseitig gesehen (das ist heute anders, ich weiß). Dennoch wird dort noch immer Gebrauchtwagenkäufern empfohlen, dass das eine Zwangsausstattung sei und suggeriert, vor lauter Herumgefummel an der man. AC käme man nicht mehr zum Blinken, Schalten oder dazu, am Radio herumzuspielen. Alles natürlich barer Unsinn.
Kleinlaut wird dann zugegeben, dass man vor allem das Display geiler findet als die schnöden, vermeintlich veralteten Drehregler (wobei die CT im Golf IV ergonomisch so ziemlich das schlechteste war, gerade wg. der Tastenbedienung, siehe Wechsel auf Drehsteller in Golf V+VI...😁)
Und später wird dann auch zugegeben, dass die CT defektanfälliger ist und durchaus Regelbedarf aufweist.
Aber man will natürlich nicht zugeben, dass man seine Kaufentscheidung nun, nach Praxiserfahrung, ggf. nicht mehr so unkritisch ansieht.
Nebenbei bemerkt kaufen die meisten Autozeitungen nicht als Informationsquelle für einen Neuwagenkauf, sondern zur Bestätigung des längst getroffenen Kaufentscheidung, wie soziologische Tests immer wieder zeigen.
Eure Kritik an dem vollends frei einstellbaren Wischintervall kann ich übrigens bis jetzt nicht nachvollziehen. Aber ich kannte auch FahrerInnen im Golf III, die mit dieser einfachen Logik schon überfordert waren, keine Frage.
Auch kenne ich viele Regensensoren in verschiedensten Fahrzeugen div. Hersteller und muss sagen, dass mich die seltenst überzeugt haben. Die Argumentationskette mit dem älteren Fahrer an der Ampel, der offenbar vergessen hat, seinen Scheibenwischer abzustellen, hinkt natürlich gewaltig, denn dann müsste es auch automatisch schließende Türen geben, damit er nicht vergisst, die Tür zu schließen - bzw. generell nur eine RS-Schaltstufe, denn auch im Dauerbetrieb (Stufe I) kann er ja vergessen, das Ding auszuschalten... (ergo: eine etwas schwachbrüstige Argumentation, zudem für mich nicht glaubhaft, sondern schlecht erfundene Polemik...)
Was will ich mit all dem eigentlich sagen?
Neben vielem techn. und vor allem sicherheitstechnisch sinnvollem (ABS, vor allem ESP) entdecke ich in jüngster Zeit immer mehr Optionen, die mir vom Ansatz getrieben scheinen, dass man alles elektronisiert, was irgend möglich ist (auch Ingenieure muss man manchmal bremsen, ich weiß ziemlich gut, wovon ich da rede...) und was der Vertrieb und das zugehörige Marketing noch als verkaufbar erachtet.
Ob man das eine oder andere wirklich braucht, mag ich nicht bzw. kann ich nur subjektiv für mich selbst entscheiden, völlig klar. Dementsprechend haben mich diejenigen auch falsch verstanden, die fälschlich meinten, ich wolle darüber bestimmen, was sinnvoll ist oder nicht.
Aber ich finde schon, dass es Auswüchse gibt, die an ihrer Sinnhaftigkeit zweifeln lassen, zumal dann, wenn sie eben faktisch nicht besser funktionieren als die vorherige Lösung.
Dieses trifft auf einen elektr. Anlasser oder Scheibenwischer sicherlich nicht zu, auf die älteren Regensensorgenerationen (ich kenne die Funktionalität in Golf V+VI nicht aus eigener Erfahrung) aber schon. Und offenbar auch auf den FLA...😁
Und wo der Komfortgewinn einer Licht- oder FL-Automatik ist, bleibt mir bisher verborgen, zumal man aufgrund anderer Entlastung (z.B. Automatikgetriebe, Climatronic) ja offenbar bereits massiv "entlastet" wurde von all den ganzen notwendigen Handgriffen pro Kilometer (puh, ich bin immer schweißgebadet!) Wenn dann ein FLA, wie beschrieben, noch dazu schlecht funktioniert, ist damit erst recht nichts gewonnen.
Ich jedenfalls gehöre noch zu der Generation der nicht so komfortverwöhnten Autofahrer, die noch wissen, dass man z.B. auch ohne Klimaanlage von A nach B kommt (wenngleich ich das auch selbst nicht unbedingt mehr möchte...).
Der Sinn vieler ach so moderner Komfort-Gimmicks erscheint mir dennoch weiterhin zweifelhaft und viele "Argumentationen" zeigen mir nur, dass lediglich die Verkaufssprüche ungeprüft nachgeplappert werden.
Bei vielem stellt man hinterher fest, dass man es eigentlich nicht braucht.
Das kann zumindest ich für das u.g. Modell durchaus offen und ehrlich zugeben und ich kenne aus meiner praktischen Schrauberzeit viele MB-Fahrer, die später zugaben, dieses und jenes zwar bestellt, aber nie benutzt oder gar verstanden zu haben. Es wurde halt nur grundsätzlich die Vollausstattung bestellt.
Ist übrigens durchaus auch meine private Alltagserfahrung. Ich kenne viele Leute, die die Featurers ihres Navis (auch so ein Thema..., festeingebautes Navi) weder kennen noch nutzen, gleiches gilt für die CT, die Reifendruckkontrolle etc. etc.
Mir persönlich wäre lieber, ein Teil dieses Ingenieurgeistes (bei VW, aber auch anderswo) für solche Entwicklungen ginge besser wieder in die Qualitätssteigerung (siehe Rost, Steuerketten TSI, DSG, Probleme mit ABS/ESP-Modul, Ölverbrauch, Kraftstoffverbrauchssenkung etc. hier in den div. VW-Foren...), denn einiges, was dort an Mängeln bereits bei Neuwagen berichtet wird, finde ich schon erschreckend.
Aber scheinbar honoriert der Endkunde das nicht und empfiehlt im Ggt. hier & andernorts noch stolz, dass man ja eine Garantieverlängerung etc. abschließen könne (natürlich auf eigene Rg., nicht auf Kosten des Herstellers😁), um die hohen Folgekosten zu minimieren.
Mir erscheint das alles schrecklich komisch, aber wie man z.B. im up-Forum mitlesen kann, macht VW dennoch alles richtig mit der aktuellen Politik.
Erst mal Premium suggerieren und Höchstpreise im Markt aufrufen (bei ausländ. Fahrzeugen ist z.B. eine Media-in/Aux/USB-Buchse selbst in Kleinstwagen serienmäßig...), der Rest reift dann beim Kunden.
Mit Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Defektunfälligkeit kann man beim heutigen Kundenkreis offenbar nicht mehr punkten, mit Luxus-Features aber schon.
Als gebürtiger Wolfsburger tut mir diese Entwicklung aktuell etwas leid, aber rein finanziell begreife ich natürlich, dass VW recht mit seiner Strategie hat. Die aktuellen Gewinne beweisen es.
p.s.: Anstatt vielem neuen schönen, was heute so bestellbar ist, wünschte zumindest ICH mir eine Wassertemperatur- und vor allem eine Öltemperaturanzeige zurück.
Letztere hatte mein VW Golf III Variant GT Special (1,8 lt., 90 PS) noch.
Im u.g. Nachfolgemodell eines Bora Variant TDI Highline (immerhin Highline...!) mit weit mehr Bumms und Vmax meinte VW hingegen, sich eine Öltemp.anzeige einsparen zu können. Na gut, bei einem damaligen Listenpreis von knapp DM 52.000,- muss man halt Abstriche machen...😁
Das Gute ist doch: Du wirst gar nicht gezwungen den ganzen "Kram" nicht ins Auto zu bestellen. Der Golf hat sinnvolle Ausstattung an Bord, da muss man eigentlich gar nichts dazu bestellen.
Klimaanlage, e-Fenster, ABS/ESP etc. ist Serie und wer keine Climatronic oder FLA will der muss sie, um Himmels willen, auch gar nicht bestellen.
Ich verstehe den Kritikpunkt nicht (falls es überhaupt einen gab).
Das der Fahrer in Zeiten des immer dichter und vor allem umständlicher werdenden Verkehrs entlastet wird finde ich jetzt nicht sooo verkehrt. Steigende Zulassungszahlen bei gleichzeitig sinkenden Unfall bzw. Verkehrstoten scheinen das ja zu bestätigen.
Bei den Autozeitschriften musste ich etwas Schmunzeln - ich stimme dir sogar zu, das wird tatsächlich so sein. Aber gleichzeitig habe ich manchmal den Eindruck, dass du hier vor allem mitliest um bestätigt zu sehen, dass moderne Autos unzuverlässiger sind als 10 Jahre alte 🙂
Natürlich hast du an vielen Stellen Recht - den linken Außenspiegel manuell zu verstellen ginge vermutlich sogar schneller als das elektrisch zu tun. Immerhin halten die elektrischen Spiegel aber zuverlässig ihre Position, was ich von manuell verstellbaren Spiegeln leider auch anders kenne.
Beim FLA gebe ich dir auch noch Recht, wenn er nicht mindestens zu 95% funktioniert ist eher mehr lästig als hilfreich - da ich ihn nie live erlebt habe kann ich das aber nicht beurteilen. Ein echter Vorteil entsteht aber spätestens beim dynamischen Lichtassistenten, der eben etwas kann was manuell nicht möglich ist - nämlich das Licht "stufenlos" zu verstellen bzw. zu maskieren.
Wahrscheinlich kommen wir am weitesten, wenn wir respektieren, dass es Leute gibt, die es genießen von vielen kleinen Helferchen umgeben zu sein - nicht weil sie nicht alles selbst machen könnten, sondern weil es vielleicht auch etwas zum männlichen Spieltrieb gehört. Andere mögen vor allem von (a) nach (b) kommen ohne von viel Schnick-Schnack geplagt zu werden, den sie nicht brauchen (und oft auch nicht bedienen können, wenn ich auf die ältere Generation schaue) - dafür ist sicher auch die Basisausführung des Golf VII gut geeignet.
vg, Johannes
Zitat:
Original geschrieben von GT-I2006
Solange FLA nur eine Option bleibt, soll's mir egal sein!Gruß, Ulli 🙂
als wir unseren Golf Style bestellöt haben, konnte man den FLA nicht abwählen. Und ja: ich find das Ding auch scheiße, weil man wegen der 10%, in denen er nicht korrekt arbeitet, immer unruhig ist. Dann doch lieber manuell abblenden und wissen, was passiert😉 Und dass der FLA geschwindigkeitsabhängig arbeitet geht ja mal gar nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Edroxx
Dass der Fahrer in Zeiten des immer dichter und vor allem umständlicher werdenden Verkehrs entlastet wird finde ich jetzt nicht sooo verkehrt. Steigende Zulassungszahlen bei gleichzeitig sinkenden Unfall bzw. Verkehrstoten scheinen das ja zu bestätigen.
Hier vermengst Du allerdings 2 nicht zusammengehörige Dinge!
Zum einen entlastet z.B. der Lichtsensor sicherlich nicht, denn es wäre lediglich 1x manuelle Betätigung, bei Fahrtantritt.
Beim FLA mag es anders aussehen, wenn er zuverlässig und mind. so gut funktioniert wie ein aufmerksamer Fahrer, d´accord.
Bzgl. Verkehrsdichte mag z.B. eine innerstädtische Auffahrvermeidung mittels elektronisch autom. aktivierter Bremse durchaus die Zahl klassischer Auffahrunfälle (die ja vor allem in der Stadt auftreten, wenngleich hier meist nur Sachschäden zu verzeichen sind...) reduzieren. Hierbei Zustimmung.
Aber:
Die sinkenden Unfallzahlen sind im wesentlichen gerade auf Features wie ABS, ESP, negativen Lenkrollradius, selbstkorrigierende Lenkung etc. zurückzuführen, die ja auch von mir als sinnvoll erachtet und eben gerade NICHT kritisiert werden.
Und mit den Verkehrstoten ist das im weiteren so eine Sache.
Zwar ist die Zahl generell gesunken, weil eben die passive Sicherheit der Fahrzeuge gestiegen ist, durch bessere Karosseriekonstruktionen, die mehr Energie verzehren und zäher gg. Intrusionen sind, durch bessere Rückhaltesysteme (Gurt, Airbag), durch entsprechende Gestaltung von Innenräumen und Technik (abknickende bzw. zusammenschiebbare Lenksäule, die den Fahrer nicht mehr aufspießt, gepolsterte Prallflächen etc.),
aber:
Als Verkehrstoter wird nur gezählt, wer direkt beim Unfall oder in festgelegter zeitlicher Folge zu diesem verstirbt.
Da die o.g. Sicherheitsmaßnahmen die Verletzungsschwere im allg. herabsetzen, sinkt damit auch gleichzeitig die Statistik, weil etliche Opfer, die eben später im Krankenhaus an den Nachfolgen des Unfalls doch noch versterben (Lungenembolie etc.), eben statistisch nicht mehr in die Verkehrsopferstatistik eingehen, sondern in die der Folge der KH-Behandlung und allg. medizinischer Probleme und Behandlungsrisiken.
Klingt jetzt ggf. etwas komisch, ist aber so.
Meine Vorlesung in passiver Sicherheit (FH Hamburg) liegt zwar schon einige Jahrzehnte zurück, dennoch hat sich am Inhalt der o.g. Aussage nichts geändert.
Zitat:
Original geschrieben von MrXY
Aber gleichzeitig habe ich manchmal den Eindruck, dass du hier vor allem mitliest um bestätigt zu sehen, dass moderne Autos unzuverlässiger sind als 10 Jahre alte 🙂
Nein, im Ggt.
Ich WILL & MÖCHTE es ja gerade nicht bestätigt sehen, dass moderne Autos (hier: VW) unzuverlässiger sind als 10 Jahre alte.
Oder meinst Du, ich leide an "Besitzerstolz" eines nunmehr fast 12 Jahre alten Boras?
Ich könnte mir sofort einen neuen VW kaufen, nur: Welchen denn?
Wenn ich hier quer über die up-/Fox (na gut, den lassen wir mal weg😁)/ Polo V/Golf IV/V/VI-Foren mitlese, dann, um mich zu informieren.
Ich bin gebürtiger Wolfsburger, habe selbst mehrfach im Werk und extern für´s Werk gearbeitet und bin von daher nach wie vor am Wohl und Wehe von VW interessiert.
Aber gerade einige Dinge, die ich hier mitlese, erschrecken mich ziemlich, finden aber z.T. ihre Erklärung, wenn man sich mit Leuten aus der Konstruktion, der Logistik und der Produktion unterhält (Stückzahl als oberste, wenngleich unausgesprochene Prämisse).
Gerade, weil mir an VW gelegen ist, will ich VW nicht madig machen, aber eben auch nicht mit rosaroter Fan-Brille über die aktuellen Probleme hinwegsehen.
Nur offenbar versteht das niemand!
Ich frage weiterhin: Wo ist das Problem ? Die angesprochenen Features sind zumeist extras, wer sie nicht benötigt, der bestellt sie nicht. Sinnvolle Features wie Klima, ABS, ESP, Multikollisionsbremse (demnächst) etc. sind alle Serie, ansonsten zwingt einen niemand die FLA oder sonstwas zu bestellen.
Der Lichtsensor genau wie Regensensor (und die bei mir super funktionierende) FLA entlasten den Fahrer in sofern als das er nicht immer dran rumregulieren muss. Du machst sie bei Fahrt an (oder sie sind schon an) und fährst. Musst nicht am Fernlicht rumspielen, nicht am Wischerhebel nicht am Lichtschalter (und das z.T. permanent). Dinge wie ACC, Lane Assist oder Notbremsfunktion mal ganz außen vor gelassen.