Glühkerzenwechsel warm oder kalt

VW Golf 4 (1J)

Möchte meine Glühkerzen welcheln, da Motor bei extremen Minusgraden die ersten Sekunden sehr unrundläuft und weißen Rauch rauswirft.

Drehmomentschlüssel und Glühkerzenschlüssel besorge ich mir, aber ich bin mir unsicher, wie man am Besten wechselt, da in verschiedenen Threads sehr unterschiedliche Angaben gemachte werden.

A Raus bei warmen Motor - rein ?
B Raus bei lauwarmen Motor - rein bei kaltem
C Raus und rein bei kaltem Motor
D Raus bei lauwarmen, wenn nicht möglich bei warmen - rein ?

Soll die neue Kerze mit Kupferpaste geschmiert werden?

Wer kann mir hier was empfehlen und bitte nicht auf andere Beiträge verweisen, sondern nach Möglichkeit auf eigenem Fachwissen basieren.

Vielen Dank!

22 Antworten

Alle? Das ist aber schon in komischer Zufall ... 😕 Aber du scheinst ja richtig gemessen zu haben (zumindest theoretisch) und manchmal passiert so etwas. So stellte meine Frau nach einer längeren Phase im Sommer ohne Benutzung der Scheinwerfer beim ersten Benutzen dieser im Dunkeln fest, dass beide Lampen defekt waren. Sie ist dann mit eingeschalteten Nebelleuchten über die Landstraßen gefahren. 😰

Hast du wirklich nur das hintere Ende der Stifte berührt und sicherheitshalber, als bei keiner der Stifte die Prüflampe aufleuchtete, einfach mal den Anschluss, den du an die Stifte gehalten hast, an den Motorblock gehalten (dann müsste die Lampe ja aufgeleuchtet haben)?

Im Prinzip ist das aber auch egal, es reicht ja, wenn ein Stift defekt ist. Dann sollte man eh alle austauschen ...

Zitat:

Original geschrieben von alex771225


...
Durchgang ist klar, plus gegen Glühkerze, aber wie stelle ich das mit der Spannungsversorgung am geschicktesten ohne Helfer an? Prüflampe zwischen Kabel und Kerze und wie dann den Schlüssel drehen?
...

Ich habe die Stromversorgungsleiste von den Glühstiften gelöst und das Multimeter mit eingesteckten Messkabeln auf dem Schlossträger zurechtgelegt. Dann habe ich die Vorglühanlage eingeschaltet (Zündschlüssel gedreht) bin rasch zum Motor (der ganze Vorglühvorgang (inkl. Nachglühen nach dem Verlöschen der Kontrollleuchte) dauert ja so 15 - 20 Sekunden) und habe die Prüfspitzen der Kabel zum einen (rot) an einen Anschluss der Leiste und zum anderen (schwarz) an die Batteriemasse gehalten - und dann die Ruhespannung der Batterie ablesen können.

So habe ich festgestellt, dass Spannung an den Glühkerzen anlag.

Schönen Gruß

es gibt von beru ein extra glühkerzenfett zur montage!

mfg

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable


Alle? Das ist aber schon in komischer Zufall ... 😕 Aber du scheinst ja richtig gemessen zu haben (zumindest theoretisch) und manchmal passiert so etwas.
Hast du wirklich nur das hintere Ende der Stifte berührt und sicherheitshalber, als bei keiner der Stifte die Prüflampe aufleuchtete, einfach mal den Anschluss, den du an die Stifte gehalten hast, an den Motorblock gehalten (dann müsste die Lampe ja aufgeleuchtet haben)?

Im Prinzip ist das aber auch egal, es reicht ja, wenn ein Stift defekt ist. Dann sollte man eh alle austauschen ...

Aber komisch ist das schon, oder?

Hätte fast wortwörtlich geschrieben, was Du oben empfiehlst, unbrakeable.

Will hoffen, dass der User wirklich alles richtig gemacht hat, aber eigentlich kann man mit Prüflampe am Pluspol und Prüfspitze ggf. Anschluss-Spitze der Glühkerze ja nicht viel verkehrt machen.

Wenn gleich alle viere tot sind, hätte ich selbst auch den Zweifel gehabt, dass ich hier richtig messe und den Massetest gemacht...

Na, wenn´s denn so sein soll, dann hoffe ich für ihn, dass er alle 4 sauber raus und rein kriegt...!

Danke für Euren Tip, habe das selbe gedacht und die Prüflampe am Block getestet, sie brannte.

Zum Testaufbau: ich habe die Prüflampe mit dem Pluspol verbunden und die Prüfspitze an das oberste Ende der Glühkerzen gehalten. Da es schon dunkel war wäre mir auch das kleinste Glimmen aufgefallen, weil ich extra die Taschenlampe ausgemacht habe.

Kann ja sein, das sich im Laufe der Jahre eine nach der anderen verabschiedet hat und es erst jetzt mit der extremen Kälte und nach dem Ausfall der letzten so auffällig wird, der Wagen geht ja an hört sich bei Kälte grundsätzlich etwas merkwürding an (Taubitz sagt immer wie ein Sack Nüsse).

Werde die Kerzen heute tauschen und hoffe, das es morgen noch einmal kalt ist, damit ich den Unterschied feststelle.

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Die für mich sicherste Methode ist es die ausgebauten Glühdinger an der Batterie mit dem Überbrückungskabel zu testen.

Heute ja alles wieder normal:
Kein qualmen, kein stinken, der Anlasser dreht noch etwas zäh, was vermutlich meiner nicht sehr guten und garantiert momentan nicht voll geladenen Batterie geschuldet ist.

Aber das Gerumpel ist weg...
Werde aber jetzt dennoch auch mal den Glühkerzentest machen,
wollte nur in der Eiseskälte nicht diese kunststoffummantelte Kabelleiste abreißen und ggf. zerbröseln...

Allen von der Kälte gebeutelten TDI-FahrerInnen weiterhin toi toi toi!

So Kerzen sind gewechselt, war incl. Werkzeug aufräumen in 20 Min. erledigt. Alle Kerzen sind gut rausgegangen, die liegen beim AJM ja ausgesprochen serviceorientiert. Die alten Kerzen sind an den Gewinden gefettet gewesen und ich habe die Neuen an den Gewinden wieder mit Glühkerzenfett (Beru GKF01) gefettet. Kerzen sind übrigens Beru GN855.

@ Tomy: Mein Mitschrauber ist auch auf die Idee mit dem Kabel gekommen, nachdem sie einmal draußen waren, waren wirklich alle tot.

@ Taubtiz: Die Kälte ist kein großes Problem, kannst ja nach einer Fahrt testen, die Motorabdeckung und die Steckleiste gehen bei Betriebstemperatur wesentlich leichter ab.

EDIT 09.02.2012
Habe heute morgen den Motor bei -11° angelassen und es war kein Vergleich zu den letzten Tagen. Motor startet wie im Sommer, also ohne Rumpeln und diesen fiesen Qualm und Gestank der letzten Tage.

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