Geschwindigkeitsregelung m. Bremsfunktion (Bremslicht)
Hallo.
weiß jemand ob die die Bremslichter angehn, wenn man mit der Bremsfunktion beispielsweise von 120 auf 80 runterbremst.
Gruß Carlos
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von GP1198
Solange die grafische Anzeige des Momentanverbrauch noch den roten Balken nach rechts zeigt, ist die Motorbremse aktiv.
Kann eigentlich nicht sein. Motorbremse = Schubbetrieb = kein Spritverbrauch = kein roter Balken
Solange ein roter Balken da ist, gibt er auch Gas (oder ist im Leerlauf).
97 Antworten
Du traust BMW nicht zu, die Steuerung in Abhängigkeit vom Getriebe unterschiedlich zu implementieren? Vielleicht hast du recht: wenn es die gleichen Leute sind, die auch die MP3-Steuerung verbockt haben, hätte ich da auch meine Zweifel.
ich sehe es so:
zu jeder Funktion die irgendwo implementiert wurde, gibt es immer mind. einen der was
dran auszusetzen hat. Würde nun der Tempomat á la CAMPR wild runterschalten, stünde
der nächste auf der Matte und würde fragen, warum die blöden Heinis bei BMW denn so
einen Mist programmiert haben und wieso das Auto nicht einfach nur bremsen kann, statt
bei 60 in den 2.en Gang zu schalten.
Ich finde es gut wie es ist 😎
Fahr mal einen langen Berg runter, dann lernst du den Unterschied zwischen Motor- und Scheibenbremse kennen.
Zitat:
Original geschrieben von Rudi3
Ich finde es gut wie es ist
Ich nicht. Auch wenn es von BMW kommt.
Zitat:
Original geschrieben von campr
Fahr mal einen langen Berg runter, dann lernst du den Unterschied zwischen Motor- und Scheibenbremse kennen.
uiii, einen langen Berg runter??? Ja klar mit einem 316 würd ich natürlich auch ständig die Motorbremse bemühen... wobei... schmerzt da nicht die linke Schulter wenns einen da so in den Gurt drückt??
Ich fahr im Jahr ca. 40tkm aber dieses Szenario kommt eher selten vor. Und wenn mir dabei langweilig wird, oder ich Bremsbelag sparen mag, kann ich immernoch den Schalthebel kurz nach links ziehen und gegebenenfalls nach vorn drücken. Meist mach ich aber gar nichts und lass das Auto einfach selber bremsen... das war der Grund für den Tempomat mit Bremsfunktion (Bremsfunktion ... da stand nicht, wie gebremst wird) Aber mal ehrlich, die Scheibenbremsen heutzutage sollten so ein bissl Bergabfahrt wohl verkraften. Klar früher mit dem Trabi bei Boží Dar (Gottesgab) den Berg runter, hat die Motorbremse noch eine andere Rolle gespielt ... die verhinderte nämlich, dass einem die Plastikabdeckung an den Rädern runtertropfte
und im übrigen zitiere ich mich mal selbst:
Zitat:
gibt es immer mind. einen der was dran auszusetzen hat
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Zitat:
Original geschrieben von campr
Du traust BMW nicht zu, die Steuerung in Abhängigkeit vom Getriebe unterschiedlich zu implementieren? Vielleicht hast du recht: wenn es die gleichen Leute sind, die auch die MP3-Steuerung verbockt haben, hätte ich da auch meine Zweifel.
Es handelt sich um einen Tempomat mit Bremsfunktion. Würde er bei Automatikfahrzeugen nicht bremsen, kämen hier die nächsten und würden sich beschweren, dass der Schalter bremst und die Automatik nicht. Wahrscheinlich sogar Du... 😉
Die Sache ist eigentlich ganz einfach: wenn ich 80 km/h fahre und dann 50 km/h am Tempomat einstelle, dann sage ich dem Fahrzeug, dass ich gerne schnellstmöglich 50 km/h fahren würde und nicht in einer halben Minute. Also bremst das Fahrzeug.
Wenn ich die Geschwindigkeit hingegen nur um 10 km/h ändere, dann wird ja die Motorbremse benutzt. Der Witz an einem Tempomaten mit Bremsfunktion ist doch gerade, dass er bzgl. der Verzögerung genauso schnell agieren kann wie bzgl. der Beschleunigung.
Zitat:
Original geschrieben von campr
Fahr mal einen langen Berg runter, dann lernst du den Unterschied zwischen Motor- und Scheibenbremse kennen.
Der Tempomat wird ohne Zweifel die Motorbremse benutzen um einen langen Berg hinunterzufahren - oder denkst Du etwa der bremst die ganze Zeit? Er bremst dann, wenn Du eine erhebliche Geschwindigkeitsdifferenz einstellst, oder wenn die Motorbremse die eingestellt Geschwindigkeit nicht halten kann - so wie es Sinn macht.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Wenn ich die Geschwindigkeit hingegen nur um 10 km/h ändere, dann wird ja die Motorbremse benutzt.
Nach meiner (zugegeben noch nicht so großen wie bei dir) Erfahrung bremst er eben nicht mit der Motor-, sondern nur mit der Scheibenbremse: ich fahre auf eine mittelsteile Bergabfahrt zu, habe die Sollgeschwindigkeit und setze den Tempomat. Die Motordrehzahl bleibt gleich (somit findet kein Runterschalten statt), aber die Bremse wird spürbar betätigt. Wenn ich nach links schalte und 2 oder 3 mal nach vorn drücke, dann kann er die Geschwindigkeit halten (nur ohne Tempomat probiert).
Ich kann nur für die Automatikvariante sprechen:
Lass ihn mal bei dem besagten mittelsteiilen Gefälle (scheiben)bremsen. Nach einiger Zeit merkt die Steuerung, dass der Zustand wohl anhält, und schaltet ein, zwei Gangstufen zurück. Solllte dies ausreichen, um die gewählte Geschwindigkeit beizubehalten, wird auch die Bremse gelöst.
Also, wie Jens es schildert.
Was passiert beim Schalter? Ein rechnergesteuertes Runterschalten kann der Tempomat da ja nicht leisten.
Beim Schalter könnte er ja wenigstens das manuelle Runterschalten anmahnen. Aber da geht ja dann der Tempomat wieder aus, ge?
Zitat:
Original geschrieben von campr
Nach meiner (zugegeben noch nicht so großen wie bei dir) Erfahrung bremst er eben nicht mit der Motor-, sondern nur mit der Scheibenbremse: ich fahre auf eine mittelsteile Bergabfahrt zu, habe die Sollgeschwindigkeit und setze den Tempomat. Die Motordrehzahl bleibt gleich (somit findet kein Runterschalten statt), aber die Bremse wird spürbar betätigt. Wenn ich nach links schalte und 2 oder 3 mal nach vorn drücke, dann kann er die Geschwindigkeit halten (nur ohne Tempomat probiert).Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Wenn ich die Geschwindigkeit hingegen nur um 10 km/h ändere, dann wird ja die Motorbremse benutzt.
Ich denke es kommt einfach auf das Gefälle und die Drehzahl an. Wenn die Motorbrmeskraft ausreicht um die Geschwindigkeit zu halten, kann er gar nicht zusätzlich bremsen, sonst würde er ja langsamer werden als gewollt. Wenn die Motorbremskraft nicht ausreicht bremst er aber mit der Scheibenbremse und schaltet nicht zurück.
Zitat:
Original geschrieben von campr
Beim Schalter könnte er ja wenigstens das manuelle Runterschalten anmahnen. Aber da geht ja dann der Tempomat wieder aus, ge?
Nein, beim F30 bleibt der Tempomat über die Schaltvorgänge hinweg aktiv.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Nein, beim F30 bleibt der Tempomat über die Schaltvorgänge hinweg aktiv.Zitat:
Original geschrieben von campr
Beim Schalter könnte er ja wenigstens das manuelle Runterschalten anmahnen. Aber da geht ja dann der Tempomat wieder aus, ge?
Darauf habe ich noch gar nicht geachtet. Bei meinem Vorgängerfahrzeug musste ich den Tempofritzen nach Gangwechsel immer erneut einschalten.
Gruß
flash
Zitat:
Original geschrieben von flash70
Darauf habe ich noch gar nicht geachtet. Bei meinem Vorgängerfahrzeug musste ich den Tempofritzen nach Gangwechsel immer erneut einschalten.Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Nein, beim F30 bleibt der Tempomat über die Schaltvorgänge hinweg aktiv.
Gruß
flash
Ist relativ einfach zu erkennen, weil die LED im Tacho grün bleibt...
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Ist relativ einfach zu erkennen, weil die LED im Tacho grün bleibt...
So ist es. Wenn ich mit Tempomat lange bergab fahre und mir die Bremseingriffe zu häufig vorkommen, schalte ich einfach kurz nen Gang zurück und fertig. Er gleitet gemächlich ohne Bremseingriff dahin.
Hi,
Komme gerade von ner Tour über den Irschenberg. Hier kann man den Tempomat mit Bremsfunktion sehr gut testen.
Meine Erkenntnis mit Automatik ist die:
Solange die grafische Anzeige des Momentanverbrauch noch den roten Balken nach rechts zeigt, ist die Motorbremse aktiv. Sobald die grafische Anzeige den blauen Balken nach links zeigt, hat die Scheibenbremse eingesetzt.
Die Bremswirkung, sobald die Scheibenbremse einsetzt, kann ich mit meinem Popometer eigentlich ganz gut spüren. Testen kann man dies, indem man leicht selber bremst. Das Pedal greift dann sofort und man ist etwas überrascht über die Bremswirkung. Klar, das Hirn kennt ja eigentlich den Weg, welcher das Bremspedal zurücklegen muss, um diese Bremsung eigentlich zu erzeugen.
Da die Scheibenbremse aber ja bereits eingreift, wird der leichte Druck auf das Bremspedal sofort umgesetzt.
Dieser Efekt tritt nicht ein, solange die grafische Verbrauchsanzeige noch den roten Balken nach rechts zeigt.
Grüße
GP1198