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Fragen zum überwintern

VW Passat B6/3C
Themenstarteram 28. Oktober 2013 um 18:42

Moin liebe Passat-Gemeinde,

Fahrzeug: Passat 3C Variant EZ: 12/2009 140 CR-PS

Nach 100k Km möchte ich meinen Passat keinen Winter mehr zumuten, heißt letzt endlich das er eine Saisonzulassung bekommen hat und diesen Winter in einer Tiefgarage bei mehr 5C° bis 10C° überwinter wird.

Frage ist nun: Welche Maßnahmen sind für die 5-Monatige Ruheühase zu treffen?

Klar ist: Fahrzeug reineigen, und den Luftdruck der 18" Sommerreifen erhöhen 3 Bar? , damit sie nicht vier-eckig sind nach der Ruhephase. Es sei dazu noch sagen das die Reifen dann nächstes Jahr eh abgefahren sind und gewechselt werden müssten.

Füllmenge Tank egal, da Plastik, denke aber voll machen ist sinnvol da die Preise in der Regel nicht sinken.

Jetzt zum schwierigen:

Batterie ausbauen,

Türen vorher per Taste an der fahrertür schließen, Fahrertür bleibt offen, Batterie abklemmen und ausbauen, danach Tür per Notschließen zu verschließen,....Geht das?

Das Fahrzeug hat nur eine Diebstahlwarnanlage, keine Innenraumüberwachung.

Über Antworten würde ich mich freuen.

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47 Antworten

Batterie ausbauen würd ich lassen ,gibt Probleme :)

Themenstarteram 28. Oktober 2013 um 19:28

also ich denke nicht das zum beispiel die Fensterheber wieder neu angelernt werden müssen wenn die scheiben die ganze zeit gechlossen waren und eben die Batterie abgeklemmt war. Bin mir ziemlich siche das wenn ich das Auto einfach so stehen lass, die Batterie auch hinüber ist. Strom gibts aö7lso in beiden Fällen nicht mehr

Nach Abklemmen der Batterie müssen die Endanschläge der Fensterheber neu angelernt werden.

Der Rest deiner Beschreibung passt:

- Reifen sollten mit höherem Druck aufpumpt werden

- Auto auf

- Motorhaube auf

- Fahrertür auf

- Zentralverriegelungstaste in der Fahrertür betätigen (drei Türen u. Kofferraumklappe verriegeln sich)

- Minuspol der Batterie ab, danach Pluspol ab (Anschließen umgekehrt)

- Batterie z.B. zu hause im Keller aufbewahren (sollte keinen tiefen Temperaturen, bzw. hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden und z.B. ein mal im Monat die Batterie an ein Batterieerhaltungsgerät anschließen, z.B. so einer Link )

- Haube zu

- Fahrertür mit Notschlüssel abschließen

und auf Frühling warten.

Themenstarteram 29. Oktober 2013 um 0:24

Okay danke, hoffe das dass mit dem Notschlüssel dann auch funktioniert.

Und unsereiner fährt den Passat als Schelchtwetter-/Winterauto um das Cabrio zu schonen

Duck-und-weg

Themenstarteram 29. Oktober 2013 um 11:17

Es war ja nicht nach den Sinn gefragt wurden.

Zitat:

Original geschrieben von Drumi88

Es war ja nicht nach den Sinn gefragt wurden.

Mal was Konstruktives: Ich habe mir meinen Passat so genau nicht angeschaut, aber kann man den so auf Böcke stellen, dass die Räder entlastet, aber die Federn eingefedert sind? Das war die klassische Winterstellung beim Wohnmobil meiner Eltern. Standplatten habe ich schon nach weniger als 6 Monaten erlebt. Da Auto wog keine Tonne und es waren 205/70/15 Michelin

Möglich ist alles, man sollte aber genau überlegen welche Stelle dafür geeignet ist.

Das Problem ist, dass die Buchsen in Leidenschaft gezogen werden können, wenn die Fahrwerksteile dauerhaft ausgefedert sind oder die Böcke mit einem zu kurzem Hebelarm nicht um, sondern auf die Buchsen Kraft ausüben.

Hier z.B.: Link (kein Passat) ist das Fahrzeug kurzzeitig auf die Starrachse abgestellt worden um die Handbremse einzustellen.

Die Betonung liegt auf kurzzeitig, weil die Kräfte auf die Buchsen über einem anderen Hebelarm übertragen werden und das Gummi Schaden nehmen kann.

Themenstarteram 29. Oktober 2013 um 15:44

Schließlich ist doch das Auto auch so gebaut um jahrelang 23h am Tag rumzustehen. Warum also die mühe die karre aufzubocken.

Zitat:

Original geschrieben von Drumi88

Schließlich ist doch das Auto auch so gebaut um jahrelang 23h am Tag rumzustehen. Warum also die mühe die karre aufzubocken.

Bei einem Auto ändert sich die Aufstellfläche des Reifens im Normalfall jeden Tag.

Wohnwagen und Wohnmobile werden bei längerer Nichtbenutzung gerne aufgebockt um Standschäden an Reifen zu minimieren.

Themenstarteram 2. November 2013 um 18:51

Das aufbocken war jetzt auf das Fahrwerk bezogen. Kenne genug Leute die ihre Wohnwagen, Anhänger und Wohnmobile einfach stehen lassen, und dieses halbherzige aufbocken bei Wohnwagen ist doch oftmals nur um eine gerade Fläche im Wohnbereich herzustellen.

Egal, der Wagen steht sicher bei 10C vom Strom gelöst und mit erhöhten Luftdruck in den Reifen. Auch wenn es in 5 Monaten nur wenige interessiert, ich werde berichten.

Das Einmotten über Winter in einer Tiefgarage bringt nur wenig für den Werterhalt, weil das Auto weiterhin der Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist und das Gammeln dadurch nicht verhindert wird.

 

Ich hatte einen erhaltenswerten Käfer nach ca. 22 Jahren für etwa 4 Jahre vorübergehend in einer trockenen Einzelgarage weggestellt und jedes Jahr nur wenige Wochen im Sommer zugelassen. Das Rosten ging fast schneller voran als in den Jahren, in denen der Wagen regelmäßig gefahren wurde.

 

Da die Beseitigung der Rostschäden (auch an den schwer zugänglichen Stellen) ein gewisses Ausmaß überschritten hatte, habe ich den Wagen verkauft. Die professionelle Aufbereitung hätte weit mehr als den Neupreis des Wagens gekostet. Nur bei einem Cabriolet hätte sich die Aufbereitung - nach weiteren 15 Jahren - gelohnt.

 

Auch mein damaliger Autohändler, der selbst einzelne erhaltenswerte Fahrzeuge beiseite gestellt hatte hat mir mit einem grinsen im Gesicht bestätigt, dass das unprofessionelle Wegstellen eines Fahrzeuges nicht den erhofften Erfolg hat.

 

Ein Passat ist im Grunde kein Sammler-Auto, welches zu einem späteren Zeitpunkt im Wert herausragend steigen wird.

 

Der einzige Nutzen vom Wegstellen eines Wagens der Passat-Klasse ist meines Erachtens ein finanzieller Vorteil, da man vorübergehend keine KFZ-Steuer und (weniger bzw. keine) Versicherung bezahlen muss und die Anschaffung von Winterreifen entfällt. Auch das erhöhte Risiko eines witterungsbedingten Unfalls entfällt.

 

Bei älteren Fahrzeugen aus dem „Steuergeräte-Zeitalter“, die stromlos weggestellt werden, können die Steuergeräte Probleme verursachen. An meinem Passat war etwa 30 Stunden in der Werkstatt während einer Reparatur die Batterie abgeklemmt worden. Die Drosselklappe musste neu angelernt werden und das Steuergerät für die Wegfahrsperre/Lenkradverriegelung spielt seit dieser Zeit verrückt und verhindert mehrmals die Woche das Starten des Motors. Erst nach etwa 5-10 Minuten ist der Motor an. Die Werkstatt meinte, die Einstellung der Drosselklappe haben wir nochmal hinbekommen, mit dem Steuergerät der Lenkrad/Wegfahrsperre haben wir Pech gehabt. Ein neues Steuergerät wird mit der Zeit unumgänglich sein. Der elektrische Teil vom Lenkradschloss wurde bereits erneuert und die Schlüssel wurden neu angelernt. Hat alles nichts gebracht.

 

Bei Mercedes gibt es ein bestimmtes Modell, bei dem die Batterieerneuerung nur ohne Stromunterbrechung erfolgen darf, weil sonst ein bestimmtes Steuergerät sofort seinen Geist aufgibt.

 

Ich drücke dir die Daumen, dass dein Passat im Frühjahr ohne Probleme wieder an den Start geht.

 

MfG

 

am 4. November 2013 um 16:06

Lustig, ich hab' mir den Passat auch extra als Winter-Schlechtwetterauto gekauft. Aber darum geht's ja nicht.

Was ich beim Sommerflitzer mache:

- Waschen

- Reifendruck erhöhen (3-3,5 Bar) und auf Styropor-Platten abstellen

- Vernünftiges Erhaltungsladegerät (CTEK) dran und den ganzen Winter über dran lassen

- Scheiben einen Spalt öffnen

- Auto in Ruhe lassen

Bei einem Auto in der Kategorie, bei dem ja doch ziemlich günstig alte Felgen inkl. kaputten Reifen zu bekommen sind würd' ich allerdings eher zur Variante "Standreifen" tendieren. Also alte Reifen zum Rumstehen aufziehen und die Sommerräder einlagern. Trotz dem Brimborium mit erhöhtem Luftdruck und Styropor hab' ich jedes Jahr im Frühjahr Standplatten in den guten Michelin, die erst wieder raus gefahren werden müssen.

Von anderen Tipps wie Luftentfeuchter, Auspuff verstopfen, Abdeckplane etc. halte ich ehrlich gesagt nicht viel.

@bwuschel: Es geht ja einigen gar nicht in erster Linie um den Werterhalt. Ich würde meinen Kleinen im Winter gar nicht fahren wollen, da er so gar nicht wintertauglich ist bzw. mir das Fahren im Winter damit keinen Spaß machen würde. Und da ist es vernünftiger ihn halbwegs vernünftig abzustellen und abzumelden als ihn einfach unbeachtet rumstehen zu lassen.

Seitdem ich den B6 meiner Frau aufgrund des geplantes und in Endfertigung befindlichen Nachwuchses nutze, darf der B7 in eine extra gemietete Garage und wird dort auch den Winter verbringen. Bereits die letzten sechs Monate blieben ihm somit etliche ergiebige Regen, Hagel, Vogelkot, Katzen-Carhopping und direkte Sonneneinstrahlung erspart. Als er noch draußen stand, waren die Bremsscheiben bereits nach dem ersten Regen mit Flugrost übersät. In der wetterfesten und staubtrockenen Garage mir leichtem Luftzug ist dies in der ganzen Standzeit nicht einmal vorgekommen. Ich rede mir deshalb auch ein, dass der Lack auf die Jahre gesehen besser erhalten bleibt und aufgrund der fehlenden direkten Nässe von oben und unten auch weniger Rostfrass auftreten wird. Die Zeit wird es zeigen.

Besondere Vorkehrungen habe ich nicht getroffen. Der B7 ist sogar noch zugelassen, da bei einer Abmeldung kein Versicherungsschutz bestehen würde. Falls der B6 mal ausfallen sollte, hätten wir somit sogar noch ein Ersatzwagen parat. Die Batterie lasse ich angeklemmt. Sicher ist sicher. Alle Verbraucher bei "Zündung an" sind ausgestellt (Licht, Radio, Gebläse, Innenraumbeleuchtung). Der Marderschreck wird mit externer Batterie betrieben. Ich denke, dass die voll geladene 92 Ah Batterie im Frühjahr noch genügend Saft zum Starten haben wird. Schauen wir mal.

Auch wenn der B7 kein Sammlerstück mit Wertzuwachs darstellt, bin ich dennoch froh, dass ich ihn im Winterhalbjahr nicht bewegen muss. Irgendwie fühlt sich das ganze Prozedere doch nach Sammlerstück an :)

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