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F1-Reglement, Vorschläge und Ideen

Themenstarteram 25. Mai 2019 um 22:22

Moinsen Männer,

inspiriert durch die hiesigen Diskussion zum Reglement und den Artikel der AMS, hier mal ein Thread dazu. Wie würde euer Reglement aussehen?

 

So long

Ghost

Beste Antwort im Thema

https://www.motorsport-total.com/.../...2020er-pirelli-reifen-19121008

 

Einstimmig haben sich die Teams für den 2019er und gegen den 2020er Reifen entschieden.

 

Den Link bitte merken, falls es nächstes Jahr wieder zu "Der Fahrer und das Team, das vorne ist, wird von der FIA bevorzugt, weil die wollten, dass der alte Reifen gefahren wird, unfair."

 

Alle wollen es.

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Einheitschassis, komplett mit Aufhängung, Bremsen, Kühlung, Position des Motors, Getriebe, Tank usw.

Motor Getriebe u. Hybridsystem kann von verschiedenen Herstellern kommen. Durchflussmengenbegrenzer für Benzin, und Ladedruckbegrenzung. Das sollte die Kosten etwas einschränken.

Zu den Allgemeinen Regeln. Das ist eigentlich jetzt nicht so schlecht gewählt, mit DRS, der abrufbaren Extra Leistung, oder das 2 verschiedene Reifenarten gefahren werden müssen. Vielleicht wäre ein schließen der Box bei einem Saftycar und bei einem Virtellen Saftycar eine nette Option.

Zitat:

@Zoker schrieb am 25. Mai 2019 um 22:44:41 Uhr:

Einheitschassis, komplett mit Aufhängung, Bremsen, Kühlung, Position des Motors, Getriebe, Tank usw.

Motor Getriebe u. Hybridsystem kann von verschiedenen Herstellern kommen. Durchflussmengenbegrenzer für Benzin, und Ladedruckbegrenzung. Das sollte die Kosten etwas einschränken.

Zu den Allgemeinen Regeln. Das ist eigentlich jetzt nicht so schlecht gewählt, mit DRS, der abrufbaren Extra Leistung, oder das 2 verschiedene Reifenarten gefahren werden müssen. Vielleicht wäre ein schließen der Box bei einem Saftycar und bei einem Virtellen Saftycar eine nette Option.

Oder die Autos verlosen bei jedem Rennen oder jeder muss jedes Auto mal fahren......( nicht ganz ernst gemeint )

hallo

carbonbremse raus und wieder stahlbremse rein , weniger abtrieb dazu kürzere autos

fahrwek nicht nur normale dreieckslenker zulassen sondern auch raumlenker

die autos sollten sich wieder mehr bewegen

Mfg Kai

Aerodynamik um 80% kürzen, Abtrieb mehr über den Unterboden generieren. Damit kann man den Kunsteffekt DRS abschaffen, näher hinterherfahren und wieder echt überholen. Abschaffung der monströsen Flügelaufbauten und Rückkehr zur simplen Optik der frühen 90er.

 

Dazu Stahlbremse, Nachtanken für mehr Strategieoptionen, mindestens zwei Reifenhersteller, Vereinheitlichung nicht sichtbarer Teile (Getriebe, etc.) und Abschaffung völlig sinnloser Kosten im nicht sichtbaren Bereich (50.000 Dollar auszugeben, um noch 0,2 Gramm an der Trinkflasche einzusparen, macht das Racing nicht besser).

 

Mitarbeiterbegrenzung an der Strecke und Verbot der Remote Telemetrie ins Werk mit zig Strategieleuten. Drastische Mitarbeiterbegrenzung (z.B. 300 statt heute 700 oder 800 bei den großen Teams) und harte Budgetgrenze. Anders als diskutiert Einschluss der Fahrergehälter in den Budgetdeckel, sonst ist es wie im Fußball und Hamilton verdient bald 80 Millionen im Jahr. Den Blick mehr auf Effizienz in der Entwicklung richten als auf die Geld-Gießkanne der Großen. Mehr Eigenentwicklung statt Übernahme von Teilen durch B-Teams wie Haas und Toro Rosso.

 

Abschaffung der Wettbewerbsverzerrung durch Heritage- und weitere Boni an die großen Teams und Abschaffung der Blockademöglichkeit der Teams bei Regeländerungen. Gleicher Grundbonus für alle und dann Summe X pro Punkt. Vergrößerung des Feldes wieder auf 26 Autos, wobei der Langsamste nicht mehr als 1,0 bis maximal 1,5 Sekunden pro Runde verlieren sollte.

 

Weniger freie Trainingszeit, damit das optimale Setup nicht mehr so einfach zu erreichen ist. Verbot des Sprechfunks mit dem Kommandostand. Mehr Traditionsstrecken, weniger Tielke-Kreationen in Ländern, die sich null für Motorsport interessieren. Monaco abschaffen, das ist kein Motorsport. Es reicht, wenn die Jahresend-Gala dort stattfindet.

 

PS. Kupplungspedal und Handschaltung wären nett, die Fahrer sollten viel mehr arbeiten müssen. Und noch was - Beschränkung der am Lenkrad erlaubten Knöpfe bzw. Funktionen auf maximal fünf.

hallo

mitspracherechte der team's weg , die sind teilnehmer keine regelersteller

da sucht jeder nur nach eigenen vorteil

Mfg Kai

Alles in Allem sehr guter Beitrag:

Zitat:

@MSchoeps schrieb am 26. Mai 2019 um 19:42:02 Uhr:

Aerodynamik um 80% kürzen, Abtrieb mehr über den Unterboden generieren. Damit kann man den Kunsteffekt DRS abschaffen, näher hinterherfahren und wieder echt überholen. Abschaffung der monströsen Flügelaufbauten und Rückkehr zur simplen Optik der frühen 90er.

Volle Zustimmung!

Zitat:

@MSchoeps schrieb am 26. Mai 2019 um 19:42:02 Uhr:

Dazu Stahlbremse, Nachtanken für mehr Strategieoptionen, mindestens zwei Reifenhersteller, Vereinheitlichung nicht sichtbarer Teile (Getriebe, etc.) und Abschaffung völlig sinnloser Kosten im nicht sichtbaren Bereich (50.000 Dollar auszugeben, um noch 0,2 Gramm an der Trinkflasche einzusparen, macht das Racing nicht besser).

Zustimmung, bis auf's Nachtanken. Das erhöht zwar die Strategieoptionen, führt m.M.n. zu weniger Überholmanövern auf der Strecke weil die Teams versuchen den Gegner ohne Gegenwehr zu bezwingen. Zumindest empfand ich die letzte Ära der Tankstopps recht langweilig.

Zitat:

@MSchoeps schrieb am 26. Mai 2019 um 19:42:02 Uhr:

Mitarbeiterbegrenzung an der Strecke und Verbot der Remote Telemetrie ins Werk mit zig Strategieleuten. Drastische Mitarbeiterbegrenzung (z.B. 300 statt heute 700 oder 800 bei den großen Teams) und harte Budgetgrenze. Anders als diskutiert Einschluss der Fahrergehälter in den Budgetdeckel, sonst ist es wie im Fußball und Hamilton verdient bald 80 Millionen im Jahr. Den Blick mehr auf Effizienz in der Entwicklung richten als auf die Geld-Gießkanne der Großen. Mehr Eigenentwicklung statt Übernahme von Teilen durch B-Teams wie Haas und Toro Rosso.

Eine harte Bugetobergrenze würde die meisten Probleme lösen. Die Fahrergehälter würde ich trotzdem außen vor lassen. Ein Fahrer müsste eben auch entscheiden, gehe ich zum Team mit den Besten Chancen WM zu werden oder nehme ich das, das mir am meisten zahlt? Williams hat das früher knallhart praktiziert (Mansell) und war recht erfolgreich damit, Senn wäre 1993 sogar kostenlos gefahren um WM zu werden. :D

Zitat:

@MSchoeps schrieb am 26. Mai 2019 um 19:42:02 Uhr:

Abschaffung der Wettbewerbsverzerrung durch Heritage- und weitere Boni an die großen Teams und Abschaffung der Blockademöglichkeit der Teams bei Regeländerungen. Gleicher Grundbonus für alle und dann Summe X pro Punkt. Vergrößerung des Feldes wieder auf 26 Autos, wobei der Langsamste nicht mehr als 1,0 bis maximal 1,5 Sekunden pro Runde verlieren sollte.

Volle Zustimmung.

Zitat:

@MSchoeps schrieb am 26. Mai 2019 um 19:42:02 Uhr:

Weniger freie Trainingszeit, damit das optimale Setup nicht mehr so einfach zu erreichen ist. Verbot des Sprechfunks mit dem Kommandostand. Mehr Traditionsstrecken, weniger Tielke-Kreationen in Ländern, die sich null für Motorsport interessieren. Monaco abschaffen, das ist kein Motorsport. Es reicht, wenn die Jahresend-Gala dort stattfindet.

Trainingszeit kann man m.M.n. so belassen, der Zuschauer an der Strecke möchte ja auch ein paar Autos fahren sehen und Monaco würde ich auch behalten. Ansonsten stimme ich zu.

Zitat:

@MSchoeps schrieb am 26. Mai 2019 um 19:42:02 Uhr:

PS. Kupplungspedal und Handschaltung wären nett, die Fahrer sollten viel mehr arbeiten müssen. Und noch was - Beschränkung der am Lenkrad erlaubten Knöpfe bzw. Funktionen auf maximal fünf.

Klassische Handschaltung wäre toll, ist aber nicht mehr zeitgemäß. Die F1 sollte trotz Abrüstung immer noch die technische Spitze im Rennsport darstellen.

Zitat:

@kathrin-kai schrieb am 26. Mai 2019 um 21:22:35 Uhr:

mitspracherechte der team's weg , die sind teilnehmer keine regelersteller

da sucht jeder nur nach eigenen vorteil

Sehr wichtiger Punkt!

 

Sonst hätte ich gerne einfachere Motoren, HDZ-Sauger wird es wohl leider nicht mehr geben, deswegen Turbomotor, meinetwegen weiterhin 1,6L 6Zylinder, allerdings mit einem deutlich vereinfachten Hybridsystem.

 

 

 

Ich finde die Vorschläge so wie im Artikel schon extrem gut. Weg mit dem Hybrid-Quatsch. Dann lieber mit synthetischen Kraftstoffen fahren, dafür aber stärkere Motoren.

Werden die Motoren einfacher, bekommt man auch mehr Motorenpartner ins Boot.

Und wenn die Motoren billiger sind, kann man auch sechs Motoren nutzen -> wieder mehr Racing und weniger Material Schonen.

Freie Anzahl der Zylinder fände ich auch super. Dann hast du verschiedene Konzepte im Feld.

 

Abtrieb über das Chassis, dann kannst du auch wieder direkt hintereinander her fahren.

Reifen, die im Zweifel auch das ganze Rennen halten, keine Sollbruchstellen haben (mit plötzlich mehreren Sekunden Zeitverlust) und keine winzigen "Reifenfenster" mehr haben.

Dann kann man auch rundenlang gegeneinander fahren, ohne nach fünf Runden nur noch Zielzeiten genannt zu bekommen.

Wenn man unbedingt Stops will, je nach Strecke Pflichtstops vorschreiben. Reifenwahl völlig frei, dafür nur noch zwei oder drei Mischungen für die ganze Saison.

 

Gerechtere Verteilung der Gelder wurde schon angesprochen.

 

Ganz besonders wichtig: keine Stimmgewalt mehr bei den Teams und Herstellern. Das Reglement wird vorgegeben und bei zu großer Dominanz eines Teams eventuell angepasst bzw. anderen Teams die Option gegeben, aufzuholen.

Meiner Meinung nach sollte man wieder das Tanken einführen, wie zu den Zeiten mit Mika Häkkinen vs. Michael Schumacher. Die Formel 1 war zu dieser Zeit meiner Meinung nach extrem Spannend.

 

Allerdings denke ich dass es für die Beteiligten zu viel gefahren mit sich bringt.

Nachtanken wird es wohl nicht mehr geben. Auch wenn das immer wieder mal für Chaos gesorgt hat, wenn zum Beispiel die Tankanlage nicht lief :D

Aber da gab es ja auch ein paar ganz heikle Situationen. Abgerissene Schläuche, Verletzte Mechaniker, Feuer, ...

Zitat:

@teppich010 schrieb am 28. Mai 2019 um 12:58:06 Uhr:

Freie Anzahl der Zylinder fände ich auch super. Dann hast du verschiedene Konzepte im Feld.

spätestens nach 2 bis 3 saison`s fahren alle wieder mit der gleichen zylinderzahl

Mfg Kai

Das ist natürlich möglich. Es würde aber sowieso nicht alles von vier bis zwölf Zylindern dabei sein. So war das auch gar nicht gemeint.

Aber man hätte mehr Spielraum, was die Bauform usw angeht.

hallo

das ist nicht nur so möglich , das kommt da definitiv

Mfg Kai

Servus,

die meisten Vorschläge sind gut, aber je mehr Varianten man zulässt umso eher kann sich ein Team komplett absetzten.

Spannendes Racing gibt es nur mit so viel einheitlichen Teilen wie Möglich.

Nascar und Indycar machens vor.

Gruß

Zitat:

@Daniel0306 schrieb am 28. Mai 2019 um 14:10:31 Uhr:

Meiner Meinung nach sollte man wieder das Tanken einführen, wie zu den Zeiten mit Mika Häkkinen vs. Michael Schumacher. Die Formel 1 war zu dieser Zeit meiner Meinung nach extrem Spannend.

Allerdings denke ich dass es für die Beteiligten zu viel gefahren mit sich bringt.

Siehst du, da gehen die Meinungen auseinander, ich fand die Tank-Ära deutlich langweiliger als die Zeit davor und danach.

Zitat:

@kathrin-kai schrieb am 28. Mai 2019 um 15:01:09 Uhr:

Zitat:

@teppich010 schrieb am 28. Mai 2019 um 12:58:06 Uhr:

Freie Anzahl der Zylinder fände ich auch super. Dann hast du verschiedene Konzepte im Feld.

spätestens nach 2 bis 3 saison`s fahren alle wieder mit der gleichen zylinderzahl

Mfg Kai

Eben, auch wenn unterschiedliche Konzepte toll wären, irgendwann landen alle bei der gleichen Lösung, haben aber auf dem Weg dahin duzende Millionen verpulvert. Das kann im Rahmen der Kostensenkung nicht sinnvoll sein.

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