Erster TÜV, oh oh

Ford C-Max 2 (DXA)

Servus.
Unser Max hat jetzt 33tsd km drauf und dürfte das erste mal zur HU. Und gleich gab's was zu bemängeln!
Dämpfer hinten rechts verliert Öl. Hmm, das ist ja top. Dämpfer wurde gleich gewechselt und Garantie Antrag gestellt. Mal sehen, ob das durch geht. Wenn ich da an meinen Orion, Sierra und Galaxy zurück denke hat sich Ford doch sehr verschlechtert! Was ist da erst nach 5 Jahren? Wenn ich ihn überhaupt so lange noch fahre.
Gruß Klaus

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Hätte ich es vorher gewusst..

Das habe ich mir beim PowerShift auch gedacht. Ich hoffe mein neuer Kuga PHEV taugt da mehr...

Powershift im B Max funktioniert einwandfrei. Bei 35000km hatte der VW Caddy mit DSG schon die ersten Werkstattaufenthalte!

Der B-Max hat ein anderes Powershift, nämlich ein trockenes, welches aber auch nicht gerade für seine Haltbarkeit berühmt ist. Macht zusammen mit dem 1.6er Ti-Vct aber sicherlich eine gute Figur.

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Kommt auch drauf an, wir es gepflegt wird. Mein Getriebespezialist meinte, dass die Probleme beim PowerShift ab 120tkm losgehen. Also genau dann, wenn der zweite Getriebeölwechsel ansteht. Den ersten macht man ja, aber dann tendiert man ja schon eher dazu, es schleifen zu lassen, wenn man weiß, was es beim ersten Mal gekostet hat.

Zum C-Max stand damals noch der B-Max mit 1.0 Ecoboost zur Debatte, aber ich wollte unbedingt Automatik. Die 100PS haben vollends gereicht und auf der Bahn der Motor trotz des zu kurz übersetzten IB5 trotzdem angenehm leise und auch sehr sparsam (das war noch vor der Partikelfilter-Zeit). Das IB5 neigt aber zur Hakeligkeit. Jetzt habe ich mit dem 6F35 andere Probleme, welche auch nicht besser sind. Das aggressive Herunterschalten macht mich selbst aggressiv, aber am Ende nur eine Sache der Programmierung. Für den europäischen Markt in meinen Augen untauglich. Würd ein DSG sowas machen gäbe es einen Aufschrei sondergleichen.

Die Abkürzungen sagen mir nix, aber meine Automatik vom C Max schaltet nicht agresiv. Aber halt, wie meinst du das? Zu ruppig, zu schnell oder so? Meine Automatik schaltet auf D für mich in manchen Situationen zu spät zurück. Das passiert auf S nicht.

Mit IB5 ist das alte 5-Gang-Schaltgetriebe von Getrag gemeint, welches es nicht mehr gibt. Getrag wurde ja von Magna übernommen.

Bezüglich der Automatik vom C-Max stört mich unter anderem, dass beim leichten Gasgeben zu oft heruntergeschaltet wird und dementsprechend kurze Zeit wieder hoch. Man muss einfach sehr feinfühlig mit dem Gaspedal sein. Die zögerliche Schubabschaltung ist auch sehr gewöhnungsbedürftig, da muss ich das Getriebe durch manueller Runterschalten oder kurzen Bremsimpus überreden. So oft wie ich da eingreifen muss hätte ich keine Automatik gebraucht. Warst du schon mal in einer bergigen Region mit dem Auto?

Das nervt wirklich. Bergab musst du stets auf der Bremse sein, die Motorbremse wirkt kaum.

Wegen dem anfälligen Powershift hatte ich mich damals für das Schaltgetriebe, in meinem C-Max 2.0 TDCI, entschieden.

Zitat:

@Scimitar83 schrieb am 8. Januar 2022 um 20:29:44 Uhr:


Das nervt wirklich. Bergab musst du stets auf der Bremse sein, die Motorbremse wirkt kaum.

Da hilft wie gesagt einmal oder zwei Gänge manuell runterschalten, dann hält er den Gang oder alternativ kurz auf die Bremse treten oder in direkt in S schalten. In S schaltet die Automatik aber bei mir grausig, jeder Schaltvorgang ist zu spüren. Ich habe da aber wahrscheinlich sowie ein Problem mit rutschenden Kupplungen, womöglich durch Abrieb auf den Solenoiden/Schaltschiebern.

Wenn ich das so lese, sehe ich meine Eindrücken einer Probefahrt mit einem Automatik-Focus bestädigt.
Habe mich danach zum relatiev neu überarbeiteten B6Plus Getriebe entschieden.
Nach dem IB5 davor ein Genuß.
Ist aber sicher vieles Gewöhnungssache.

Der nächste Wagen hat sicher zwangsweise kein Getriebe mehr.

Ich weiß schon warum ich selber schalte, zumal ich oft mit Hänger fahre, dafür ist das IB5 super. Ich schalte eh viel hoch und runter und ärgere mich immer über die vor mir weil die gefühlt ständig auf der Bremse stehen.

Wer sich für ein Automatikgetriebe entscheidet, der tut das normalerweise durchaus im Bewußtsein, dass das in Anschaffung und Unterhalt teurer ist wie ein Schaltgetriebe. Nach den Erfahrungen mit dem trockenen DSG von VW war mir das Wandletgetriebe im Ford durchaus recht, gelten derartige Getriebe doch als recht robust, wenn aus mit einem gewissen Mehrverbrauch.
Über den 1.5EB habe ich zum Zeitpunkt unseres Kaufes im Oktober 2019 auch nichts Negatives gefunden.
Tja, und jetzt tauchen diese Themen verstärkt auf, und das ist ärgerlich. Es ist aber eben auch nicht so, dass jedes Fahrzeug davon betroffen sein muss. Also achten auf die Zeichen, sich aber nicht verrückt machen lassen...

Wenn du die ersten Zeichen bemerkst, ist es beim PowerShift schon zu spät. Reparieren lohnt sich nur, wenn man ganz genau weiß, was kaputt ist und keine zweite Sache dazukommt, da alleine der Ein- und Ausbau schon extrem aufwendig ist. Da das fast immer ausgeschlossen ist, lohnt nur der Komplettaustausch. Der kostet dann 6000€+, je nachdem, wo es gemacht wird.

Das Einzige, was hilft, ist die peinlich genaue Einhaltung der Intervalle und zu vermeiden, dass es überhitzt, denn dann verglasen die Kupplungen und es beginnt, zu rutschen. Und man muss aufpassen, es nicht zu überlasten, damit dieses berüchtigte Kunstoffteil darin nicht bricht.

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