Erfahrungsbericht Ölverbrauch
Ich wollte gerne einmal wissen wie es euer Up mit dem Ölverbrauch hält. Mein 60PS Motor hat jetzt nach ca. 5.400km etwa (gem. Peilstab) 0,25L verbraucht. Etwa 1/3 Stadtverkehr 2/3 Landstr. Wie sieht es bei euch aus?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Warkanoid
Das ist sehr verdächtig! Es gibt keine Motoren die kein Öl verbrauchen. Ein Verbrennungsmotor muss ölverbrauchen. Es geht gar nicht anders! Alles andere ist eine Lüge oder unwissenheit. Wenn der Ölpegelt gleichbleibt, oder sogar STEIGT - ja das gibt es! Dann kommen mehrere Ursachen dafür in Frage:
1. Einfach nur Kondenswasser, welches sich beim Abkühlen über Nacht in der Motorölwanne ansammelt. Ein natürlicher Prozess. Kennt man auch vom "beschlagene Scheiben", das gleiche passiert im Motorinneren. Man sollte den Motor vielleicht ein mal die Woche so richtig heissfahren, damit es verdampft. Danach den Ölstand prüfen.
2. Kolbenringe - Dichtungen etc. undicht, verschlissen. Kraftstoff wird in den Motor gedrückt! Teure Reparatur.
3. Zylinderkopfdichtung undicht. Kühlwasser wird in den Motor gedrückt. Wird auch nicht billig.
Das ist in der Summe und Beschreibung fast alles Quatsch und inhaltlich jedenfalls SO falsch!
1. Kondenswasser entsteht nicht über Nacht beim Abkühlen des Motors in diesem, denn dazu müsste von außen ja erstmal feuchte Luft (kalte Luft enthält weniger Feuchtigkeit als warme, siehe Kellerraum im Sommer & Winter...😉) von außen in diesen eindringen können, sondern Wasser ist vor allem ein immanenter Verbrennungsbestandteil, der als Wasserdampf und Bestandteil des blow-by in das Kurbelgehäuse und somit in die Ölwanne bzw. das Öl gelangt.
Richtig ist, dass das Wasser im Öl bei entsprechenden Bedingungen (Öltemperaturen) verdampft, aber wann Wasser verdampft, weiß auch schon Omi.😉
Wer allerdings mit "zuviel" Wasser quasi 1x wöchtenlich gleich so richtig auf´s Gas steigt, kann das ganze noch viel schlimmer machen! Gas geben sollte man also erst, wenn das Motoröl seine notwendige Temperatur erreicht hat (die liegt zumindest anfangs immer weit hinter der Kühlwassertemperatur zurück!) und man dann über eine längere Strecke ohne viel Last und Vmax dem Motoröl die Gelegenheit gegeben hat, über die Kurbelgehäuseentlüftung und Zurückführung in den Verbrennungskreislauf den Wasserdampf erstmal wieder loszuwerden: Emulsionen schmieren eben im allg. schlechter als reines Motoröl!😉 ERST DANN sollte man Gas geben!
2. Ganz allg. gibt es die sog. Kaltstartanreicherung, gerade zu dieser Jahreszeit. Da ein Teil des Kraftstoffs nicht verdampft, sondern im Kaltlauf bereits im kalten Ansaugtrakt und/oder Zylinder kondensiert, steht dieser für die Verbrennung (Lambdawert!) nicht oder nicht vollständig zur Verfügung, wird deswegen an den Zylinderwänden abgewaschen und gelangt pur = flüssig ins Motoröl. Das ist besonders bei Ottomotoren tragisch, denn Kraftstoffeinträge und -kondensate im Öl reduzieren dessen Schmierfähigkeit ganz enorm und nicht alle diese Einträge sind Leichtsieder und verdampfen anschließend wieder so einfach, wie unter 1. mit dem Wasserdampf geschildert!
Das ganze hat aber erstmal gar nichts mit dem Verschleiß von Kolbenringen oder dem Alter des Motors etc. zu tun (sondern tritt auch bei einem neuem Motor sofort auf) und dass "Kraftstoff in den Motor gedrückt wird", das ist sachlich falsch! Vielmehr geht es hier um ein systemimmanentes Problem, dass aufgrund der schmierenden Eigenschaften von DK beim Dieselmotor anders zu bewerten ist als beim OK beim Ottomotor.
Siehe insbesondere dazu Seite 37 im u.g. pdf: "Motorenöl-Verdünnung"
U.a. aus diesem Grund empfehle ich vor allem Besitzern von Ottomotoren, die Ölwechsel im Frühjahr durchzuführen, damit also die ganzen winterlichen Kraftstoffeinträge mitsamt des damit verdünnten Öls zu entfernen und für eine Frischöl-Befüllung zu sorgen, bevor man bei trockenen Straßen und Sonnenschein im Frühjahr oder Frühsommer wieder "auf´s Gas steigt".
(beim up eh klar, weil alle 15tkm/1x im Jahr! LL-Besitzern anderer VW-Modelle empfehle ich bei einer Jahresfahrleistung <=15tkm eh einen jährlichen Ölwechsel, Sch*** auf LL!).
3. Wenn soviel Wasser ins Öl gedrückt wird, dürfte das im allg. anhand mehrerer anderer Ursachen zu erkennen sein.
Und: Wenn "Kühlwasser in den Motor gedrückt wird", wie es Warkanoid hier so hübsch falsch oder doch zumindest hochgradig missverständlich schildert, hat man beim nächsten Anlassvorgang im allg. einen veritablen Wasserschlag! 😉
Zusammenfassend sollte man nicht alles so vorbehaltlos glauben, was hier so geschrieben wird! 🙂
Dass bei einem gesunden Motor und "gesunden" Betriebsbedingungen aber auch immer Motoröl verbrannt wird und somit zwangsweise weniger werden muss, das ist schon korrekt so!
Die VW-Angabe von 0,5l/1.000km als normal zu bezeichnen, ist natürlich nichts anderes, als eine Absicherung gg. Regress.
So ein hoher Ölverbrauch ist mitnichten normal und hat im Rechtsstreit im Einzelfall trotz der VW-Angabe schon zur Wandlung oder zum Einbau eines ATM geführt..., Handbuch hin, Handbuch her.
Mein u.g. Hauptfahrzeug, mit dem up in vielerlei Hinsicht nicht zu vergleichen, hat auf der ersten Urlaubsfahrt (1.250 km) im Hochsommer von WOB nach Istrien (Kroatien) 0,5l verbraucht. Mein Erschrecken bei Ankunft war entsprechend hoch: Ölpegel an der unteren Ölpeilstabmarkierung.
Danach war dann allerdings auch Ruhe, seitdem verbraucht er zwischen zwei Füllungen (15tkm) max. 250ml, wenn´s hoch kommt, 300ml und die Restöle aus den jeweiligen 5-Liter-Kanistern stapeln sich bei mir, denn die damit befüllte Nachfüll-Literflasche im Kofferraum unterm Ladeboden will einfach nicht leer werden...😉
67 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 1895
Der UP hat nur den normalen Öldruckschalter.
Er hat keinen Ölstands- und Öltemperaturgeber.
Natürlich hat er nur das rote Ölkanne und nicht die gelbe als Warnsymbol.....
Hallo,
vollkommen richtig, mein Fehler. Habe vom Golf aus gedacht, sorry🙁
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von S3 by Hartog
Kein Ölverbrauch spürbar in 15.000km....
Kann ich bestätigen, auch wenn ich erst 9500 Km auf dem Tacho stehen habe.
Generell liest man nichts Schlechtes über den Motor - auch der Motorsound gefällt mir, obwohl es nur ein 3-Zylinder-Motor nach DownSizing-Manier ist.
Auch wenn man mehrere Stunden auf der Autobahn mit 140-150 Km/h unterwegs ist, bleibt der Ölstand konstant.
Einfach perfekt.
Nach 11800 km, kein Verbrauch festgestellt.
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Gar kein Ölverbrauch ist streng genommen auch nicht gut und weist ggf. auf Motorenölverdünnung hin (siehe Seite 37 des Anhangs unten)
Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
Gar kein Ölverbrauch ist streng genommen auch nicht gut und weist ggf. auf Motorenölverdünnung hin (siehe Seite 37 des Anhangs unten)
Hilfreiches Dokument, was du da angehangen hast!
Demnächst steht bei mir der erste Ölwechsel an- da werde ich den Mechaniker mal nach der Beschaffenheit des abgelassenen Öls fragen.
Gibt es denn andere Maßnahmen, ausser das Öl komplett zu wechseln, um der Verdünnung entgegenzuwirken?
Zitat:
Original geschrieben von nestea2000
Hilfreiches Dokument, was du da angehangen hast!Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
Gar kein Ölverbrauch ist streng genommen auch nicht gut und weist ggf. auf Motorenölverdünnung hin (siehe Seite 37 des Anhangs unten)Demnächst steht bei mir der erste Ölwechsel an- da werde ich den Mechaniker mal nach der Beschaffenheit des abgelassenen Öls fragen.
Gibt es denn andere Maßnahmen, ausser das Öl komplett zu wechseln, um der Verdünnung entgegenzuwirken?
Viele Kaltstarts vermeiden und Kurzstrecke, die mit entsprechender Kraftstoffanfettung bewältigt werden.
Dieser landet dann im Öl und wird schmiervermindernd und nicht alles dampft wieder aus, wie viele fälschlich meinen.
Ansonsten empfiehlt sich immer, den (beim up) jährlichen Ölwechsel in das Frühjahr zu verlegen und dann mit frischem, unverdünntem Öl wieder auf´s Gaspedal zu steigen.
Daher bin ich bei normalen bis geringen Jahresfahrleistungen, wie viele Privatfahrer sie doch haben, kein Freund von LL-Intervallen, dann passiert nämlich genau das, dass man mit so einer winterlich verdünnten Plörre durch den nächsten Sommer jagt und erst im Herbst zum Ölwechsel aufgefordert wird, obwohl die Anzahl der Kaltstarts etc. in die Berechnung der LL-Intervalle mit eingeht.
Hallo.
Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
Viele Kaltstarts vermeiden und Kurzstrecke, die mit entsprechender Kraftstoffanfettung bewältigt werden.
Dieser landet dann im Öl und wird schmiervermindernd und nicht alles dampft wieder aus, wie viele fälschlich meinen.
Hier kann ich nur voll zustimmen.
Aber im folgenden kann ich nicht ganz zustimmen.
Zitat:
Ansonsten empfiehlt sich immer, den (beim up) jährlichen Ölwechsel in das Frühjahr zu verlegen und dann mit frischem, unverdünntem Öl wieder auf´s Gaspedal zu steigen.
Nach reichlich Erfahrungen mit einem T5 5 Zylinder im leider nicht zu vermeidenden Kurzstreckenbetrieb bin ich zu einer ganz anderen Vorgehensweise gekommen. Diesel und Benziner sind natürlich nicht direkt zu vergleichen, es kommt immer auf den Motor und den Einsatzzweck an. Aber das Problem lässt sich beim alten 5 Zylinder besonders gut erklären.
Der Diesel kippt bei seinen DPF Regenerationen regelmäßig reichlich Diesel ins Öl. Nach einiger Zeit pegelt sich das bei 10% Diesel im Öl ein, zumindest im Sommer incl. Urlaubslangstrecke. Im Winter, verstärkt durch viele Kaltstarts und vermehrte Kurzstrecken
steigtder Ölpegel aufgrund des zusätzlichen Dieseleintrags sogar etwas.
D.h. Bei einem jährlichen Ölwechsel im Frühjahr würde ich die kritischste Zeit, den Winterbetrieb, mit dem verbrauchten, extrem verdünnten Öl fahren und das empfinde ich als suboptimal. Ich wechsle das Öl daher jährlich im Oktober und fahre den kritischen Winter mit frischem Öl, der Sommer mit Langstrecke ist dann unkritisch. Das hat sich bewährt, der Ölpegel verhält sich seit Jahren berechenbar.
Zum Benziner und Kurzstrecken bei LL Einstellung noch eine kleine Anekdote: Ein Audi TFSI 200PS verlangte bei entsprechender Fahrweise nach 14 Monaten und nur 4.200km nach frischem Öl. Lt. Audi Werksservice kann das bei ungünstigen Fahrprofilen aufgrund der errechneten weil erwarteten Wassereintrags bei den vielen Kurzstrecken und Kaltstarts im Winter schon passieren.
Auch hier kam der Hinweis:
Besser jedes Jahr im Herbst das Öl wechseln. Auf den ersten Langstrecken im Frühjahr besser erstmal vorsichtig an die Leistung herangehen und, ganz wichtig, auf der ersten Autobahn Langstrecke nach dem Ölpegel sehen. Wenn das Wasser endlich verdunsten kann sinkt er rapide.
Wesentlicher Unterschied:
Beim Diesel verdampft der Sprit nicht, beim Benziner schon, wenn er dann mal warm wird.
Zitat:
Original geschrieben von gato311
Wesentlicher Unterschied:
Beim Diesel verdampft der Sprit nicht, beim Benziner schon, wenn er dann mal warm wird.
Jain, der normale Diesel dampft auf Langstrecke schon, wenn auch sehr langsam, ab. Man riecht es im Frühjahr auf der ersten längeren Autobahnfahrt deutlich. Der Biodiesel im normalen Kraftstoff jedoch nicht.
Und, wie beim Audi beschrieben, das Kondenswasser im Motorraum spielt auch eine große Rolle.
Was für ein errechneter Wasseeintrag?
Jetzt wird´s esoterisch, oder?
Der Wassereintrag ist das viel geringere Problem, denn der Siedepunkt von Wasser dürfte allg. bekannt sein. Zudem dürfte auch bekannt sein, ab wann sich Wasser, das als Verbrennungsprodukt immer entsteht und ergo als Wasserdampf auch immer in das Kurbelgehäuse gelangt (nämlich das ganze Jahr über!!!), aus warmem Öl langsam wieder verflüchtigt und tatsächlich rückstandslos ausdampft.
Die Argumentationskette des Herrn von Audi kann ich daher nicht nachvollziehen: Wasser ist nicht das Problem.
Das Problem sind die schwersiedenden Anteile des eingebrachten, weil im Kaltstart & -lauf überfetteten Kraftstoffs.
Mag sein, dass die Lage bei Dieseln mit geregeltem DPF (geschlossenes System) anders ist, allerdings
- ist mein u.g. Diesel ohne DPF und hier hab ich aufgrund der Motorenölverdickung durch Ruß eher immer vorm Winter gewechselt, um dem Motor und Anlasser gutes zu tun
- wurde bei Diesel mit DPF hier auf mt und andernorts eher auch auf das Frühjahr verwiesen
- Diesel schmiert, Benzin=Ottokraftstoff nicht, sondern wäscht Öl ab bzw. aus
- alle, die ich so kenne aus der Branche, aus der ich selbst komme, empfehlen daher den Wechsel im Frühjahr, u.a. weil eben etliche Kraftstoff- und insbesondere OK-Anteile auch bei längerem Betrieb und höheren Öltemperaturen nicht ausdampfen, wie der Laie oft fälschlich annimmt (ich verweise für näheres auf den Anhang des pdfs oben: ABC der Schmierung
Hallo.
Wasser verdampft natürlich bei entsprechenden Temperaturen, aber die werden auf Kurzstrecken im Winter nicht erreicht. Dadurch kann sich zu viel Wasser im Motorraum sammeln und bei Frost Schäden anrichten. Soll ja auch schon bei VW vorgekommen sein 😉. Da die Hersteller mE keine "Wassersensoren" verwenden errechnen sie wohl den "negativen" Beitrag einer möglichen Wasserbelastung und das geht dann extrem in die Berechnung der machbaren Longlife Kilometer ein.
Zugegeben, das Audi Beispiel ist krass, hat aber durchaus einen pikanten Nachgeschmack. Die meisten würden in dem Fall wohl keinen Ölwechsel machen und einfach 10.000km weiterfahren. 4200 km, was ist das schon. Aber was ist wenn dann ein Garantiefall eintritt... .Auto wollte Öl, nicht gemacht, Motor kaputt, warum auch immer, keine Kulanz ... , mir machte es keinen Spaß, der Audi kam weg.
Mit dem VCDS kann man diese Kurzstrecken und Wintereinflüsse auf die LL Berechnung übrigens sehr gut nachvollziehen.
Einen alten Bora kann man nicht mit den modernen DPF gereinigten, Dieseln vergleichen. Die modernen Motoren werden durch die Abgasvorschriften langsam aber sicher für den Alltagsverkehr ungeeignet.
Bei Öl ist auch viel Glauben dabei, jeder argumentiert anders. Aber immerhin sind wir uns in einem Punkt einig: LL für Kurzstreckenfahrer ist nicht gut. Besser jährlich wechseln.
Das ist so nicht korrekt, angefangen damit, dass es nicht um den Motorraum geht, sondern um das Kurbelgehäuse und die Ölwanne.
Wasser im Öl hat zudem andere Effekte als schmierverminderndes bzw. Öl ab- und auswaschendes Benzin. Auch eine Emulsion hat noch schmierende Eigenschaften. Das Problem ist insofern nicht das Wasser, sondern vielmehr die Schwersieder.
Insofern stimmt auch Deine Anmerkung in Bezug auf Vorkommnisse bei VW so nicht, bzw. ist stark missverständlich.
Zugefroren ist nicht der Motorraum und auch nicht das Kurbelgehäuse, sondern vielmehr die Kurbelgehäuseentlüftung durch Kondensat- und bei Frost folgender Eisbildung in dieser.
Das führte dann dazu, dass der Überdruck im KG durch blow-by andere Wege suchte, meist via Ölstab etc. und der Motor auf einen Schlag quasi ölfrei war.
Zugefrorene Ansaugstutzen für die Ölpumpe gab es allerdings auch.
Auch in Sachen Öl kann ich Dir nicht unbedingt zustimmen, schon gar nicht nach meinen berufl. Erfahrungen bei einem großen, internat. tätigen Mineralölunternehmen mit Muschel-Signet.
Mit Glauben hat das alles nichts zu tun, sondern vielmehr mit Wissen.
Allerdings stimmt, dass die meisten hier auf mt glauben zu wissen.
Denn ohne Ölanalyselabor, Motorprüfstand etc. etc. kann man als Laie letztlich nicht viel sagen zum Öl, über das hinaus, was sich auch in den TDS/PDB findet und was sich allg. u.a. aus dem pdf oben (oder vergleichbaren Quellen) ergibt und sich z.B. hier auch qualitativ vergleichen lässt:
http://sas-origin.onstreammedia.com/.../index.html
Dennoch wird immer suggeriert, dass man aus eigener Fahrerfahrung Öl X oder Y vorbehaltlos empfehlen kann, selbst wenn es die geforderten KFZ-Hersteller-Freigaben gar nicht erfüllt.
Im allg. kennen die "Auskenner" hier auf mt ja nur 2 Marken, nämlich Mobil1 und Castrol.
Dinge wie signifikant geringerer Ölverbrauch, bei weitem geringere Motorengeräusche, höhere Höchstgeschwindigkeit etc. etc. sind dann meist nur selfulfilling prophecies und Placebo-Effekte, die man so u.a. auch aus der Medizin kennt!
Manche wirkliche Auskenner finden sich im großen Motorölthread hier
http://www.motor-talk.de/.../...l-stammtisch-rund-ums-oel-t230315.html
vieles dort ist allerdings auch nur halbrichtig oder entbehrt jeder Verhältnismäßigkeit, denn ein VW ist nun mal kein Ferrari.
Aber mit dem Öl ist´s wie mit anderen Dingen am Auto oder z.B. unter Fahrrad-Fans auch am Fahrrad. Da wird dann für viel Geld ein nochmals um 30g gewichtsoptimierter Lenkerkopf verbaut, dabei sitzt das größe Potential zur Gewichtseinsparung auf dem Sattel! 😁