Erfahrungen 2.0 TFSI S-Tronic quattro
Hallo,
ich werde demnächst meinen zwei Jahre alten A3 SB (2.0TDI, 184PS, 6-Gang) in Zahlung geben und einen neuen A3 SB bestellen. Ich möchte aber keinen Diesel mehr (und auch keinen Handschalter mehr) und so stellt sich die Frage nach der Motorisierung.
Alternative vor Facelift war für mich nur des S3, wobei der für meine Fahrgewohnheiten vielleicht nicht unbedingt sein muss, aber unter 2 Liter Hubraum wollte ich eigentlich nichts.
Nach dem Facelift gibt es ja nun auch den 2 Liter Benzinert mit 190PS, was für mich eine solide Leistungsausbeute ist.
Hat jemand Erfahrungen zu diesem neuen Motor und kann seine Eindrücke kurz schildern, vll womöglich noch mit quattro und S-tronic....
Schönen Dank,
Grüße
Tom
Beste Antwort im Thema
Dann wollen wir mal berichten 😉
Verarbeitung für mein Empfinden perfekt. Matrix-LED...ein Traum. Das Licht ist Tag hell und der Fernlichtassistent arbeitet, soweit ich es beurteilen kann perfekt. Eine klare Kaufempfehlung dafür. Das Virtual Cockpit macht richtig Laune. Der Motor....fährt sich richtig gut und die 7-Gang S-tronic schaltet perfekt, wenn auch für mich noch ungewohnt aber dazu später mehr. Nachdem ich noch nicht "richtig" Gas geben kann bzw. auch nicht will, kann ich zur Beschleunigung nichts sagen, außer das der Motor genug Drehmoment und Durchzug besitzt. Der Quattro macht sich vorallem in Kurven und beim Beschleunigen deutlich bemerkbar. Die Heimfahrt war richtig entspannt und mit 120km/h schön gemütlich...Einfahren eben 😉 Am Ende stand ein Durchschnittsverbrauch von 7,1L/100km im Virtual Cockpit. Heut morgen zur Arbeit mit einem Mix aus Stadt/Autobahn waren es 7,5L/100km. Für den Anfang bin ich zufrieden damit und werde nun gespannt beobachten, wie sich der Verbrauch entwickelt.
Ein kleines Manko, sofern man das so nennen kann habe ich aber 😉
Nachdem ich nun fast 4 Jahre Diesel gefahren bin und somit auch die Geräusche im Innenraum gewohnt bin, ist dies etwas, woran ich mich nun erstmal gewöhnen muss. Der 2.0 TFSI klingt deutlich kerniger als mein Diesel und es sind Geräusche zu hören, die mich bei meinem Diesel "beunruhigt" hätten 😁
Auch an die 7-Gang S-tronic muss ich mich gewöhnen. Die 6-Gang hat anders geschalten, was aber auch mit der Drehzahl des Diesel's zusammenhängt. Abgestimmt ist die 7-Gang aber gut. Bei 120km/h ist die Drehzahl bei knapp 2000U/min.
Nun noch kurz zur neuen Start-Stop....
Bei richtigem Stadtverkehr ein wirkliches Manko. Man will den Wagen mit ca. 7km/h Rollen lassen, da man sieht es geht "langsam" weiter, aber der Motor geht einfach aus. Lenken? Nicht mehr möglich, da diese richtig "hart" wird. Bei ungünstigen Situationen ist dies wirklich Lebensgefährlich. Ich werde die Start-Stop in Zukunft in der Stadt immer ausschalten und nur bei Überland oder Autobahn aktiviert lassen.
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Zitat:
@CGWV67 schrieb am 15. Oktober 2021 um 19:21:28 Uhr:
Nö, liegt am erlahmenden rechten fuss....du wirst auch älter;-)
Vielleicht 😁 ... Ne, der ging im April 2020 noch recht gut, jetzt fährt er gefühlt länger mit schleifender Kupplung an, bis die Kraft kommt.
Habt ihr auch ab und an den Fall, dass das DSG den 2. Gang relativ lange hält, so bis 2.300 U/min, bis es in den 3. schaltet. Tritt bei mir an Bergen in 3er-Zonen auf, obwohl der dritte Gang locker möglich wäre und auch manuell schaltbar ist. Besonders übel finde ich das, wenn der Wagen aktuell tagsüber auf dem Firmenparkplatz steht und der Motor runterkühlt. Wenn ich dann abends losfahre, muss ich einen kleinen Hügel rauf. Da quält sich der 2.0 TFSI v. a. im sehr kalten Zustand mit 2.300 U hoch - sicherlich nicht ideal bei eiskaltem Öl. Der dritte Gang ginge bei der geringen Steigung locker. Außerdem hört es sich nicht besonders gut an, wenn der kalte Motor mit 2.300 U rumdröhnt. Kennt ihr das auch?
Also 2.300U/min sind schlimm, schlimmer ist wenn der Bock untertourig den Berg hoch muss. Berghoch fährt man auch mit etwas mehr Drehzahl als in der Ebene
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Stimmt schon, aber ich weiß nicht, ob es gut ist, den Bock 50m nach Start den flachen Berg mit 2.600 U/min (heute!) hochzuquälen. Das macht das DSG erst, seitdem die Temperaturen unter 4 °C gefallen sind. Schaltet das DSG Temperaturabhängig? Manuell kann ich im M3 wechseln, dann läuft er mit rund 1.600 U/min, was noch nicht untertourig sein sollte.Wie gesagt, erst mit zunehmender Kälte schaltet er so spät. Doppelt ärgerlich, weil der Motor gerade jetzt eiskalt ist, wenn ich losfahre.
Bei 2.600 1/min würde ich mir keinen Kopf machen. Wir reden hier ja von keinen hohen Drehzahlen.
Allgemein sinkt mit sinkenden Temperaturen beim kalten Motor die verfügbare Leistung etwas ab. Vermutlich soll die Schaltstrategie das entsprechend ausgleichen, sodass die Kunden nicht kommen und sagen, der Wagen kommt bei niedrigen Temperaturen nicht aus den Puschen.
Wenn er im 3. Gang bei der geforderten Last rund und ungestresst läuft, würde ich über M auf 3 schalten und das beibehalten.
Hallo zusammen,
das geschilderte „Phänomen“ ist bei meinem Kfz auch zu beobachten - und für mich auch ein wenig nervig, da ich „hohe“ Drehzahlen mit wenig Last überhaupt nicht mag und auch nicht das Laufgeräusch.
Aber wir sprechen hier, wenn man ehrlich ist, über Drehzahlen unter 3000 Umin, welche ich tatsächlich als eher niedrig bezeichne. Ich versuche sowieso immer, solange das Öl nicht min. 50 Grad hat, unter 3000 Umin zu bleiben. Also handelt es sich bei den genannten Drehzahlen von Corx doch eher um durchaus „gesunde“ Touren. Ab und an schalte ich auch auf 3 mit M, dann muss der Motor aber wesentlich mehr Ladedruck aufbauen, was im kalten Zustand sicherlich mehr belastet. Damit die „Orgelei“ im 2. ein Ende hat, beschleunige ich einfach ein wenig mehr und schwupp die wupp ist die 3 automatisch drin ;-)
Öliger Gruss in die Runde
Christian
Danke für euer Feedback. In div. Foren habe ich nun Beiträge zu dem Thema gelesen von anderen Autos aus der VAG, deren Fahrer das Schaltverhalten bei Kälte auch beklagen. Scheint wohl daran zu liegen, dass der Kat schnell auf Temperatur gebracht werden soll, um die Abgaswerte zu senken.
Nervig ist es, wenn man in einer 30er-Zone wohnt / arbeitet. Morgen fahre ich aus der Garage, da dreht der A3 nicht sonderlich hoch in der 30er-Zone im zweiten Gang, da das Öl nicht unter 15°C hat.
Fahre ich abends von der Arbeit nach Hause, befinde ich mich nach Verlassen des Parkplatzes auch sofort in einer 30er-Zone. Der Wagen ist kalt und dreht nun im 2ten für meinen Geschmack zu hoch. Schneller als 30 km/h kann ich dort nicht fahren, daher bleibt er im 2. Gang hängen und dröhnt einen halben Kilometer mit 2.600 U/min vor sich hin. Ob das bei Öltemperaturen um die 3-4 Grad gut ist, sei dahingestellt. Mit früheren Autos bin ich die ersten Kilometer nie über 2.200 U/Min gefahren und habe dann geschaltet. Das DSG hält aber leider diese Drehzahl, wenn man nicht manuell schaltet, und lässt den Motor dann ungesund klingen. Ich hoffe mal, dass 2.600 U/min auf nen halben Kilometer bei Öltemperatur nahe 0°C nicht dauerhaft schädlich sind. Wie gesagt, erst seitdem die Temperaturen gefallen sind, ist das DSG auf dem ersten Kilometer schaltfaul geworden.
Na das Wasseröl (0w20) ist ja sofort überall, so dünnflüssig wie es ist, so dass ich mir nach dem Kaltstart über erhöhten Verschleiß keine Gedanken mache. Und, wie gesagt, das rumzuckeln mit 2600 Umin im 2. Gang mit wenig Last hört sich nur blöde an, tut aber nicht weh.
Wichtiger wäre, das Öl nicht im Longlife-Modus zu fahren, sondern jährlich/15000 km zu wechseln. Dann schmiert es immer schön…
LG
Christian
Habe heute nach rund 9.000 km seit letztem Ölwechsel mal nachgeschaut: A3 2.0 TFSI hat rund 0.2-0.3 l Öl verbraucht. Wie schauts aus: Verbrauchen eure A3 2.0 TFSI Quattro auch etwas Öl?
Ich wüsste nicht, wie ich mit vernünftigem Aufwand einen Verbrauch von 0,3 Litern auf 9.000 km feststellen könnte. Aber jedenfalls gab es in jetzt rund 45.000 km Laufleistung noch keinen Grund, Öl nachzufüllen.
Ich habe nach 3,5 Jahren 45.000 km und bei ca. 28.000 den Longlife-Ölwechsel machen lassen.
Davor und danach konnte ich keinen Ölverbrauch feststellen. Musste nie nachfüllen.
Zitat:
@rsepsilon schrieb am 1. März 2022 um 20:27:39 Uhr:
Ich wüsste nicht, wie ich mit vernünftigem Aufwand einen Verbrauch von 0,3 Litern auf 9.000 km feststellen könnte. Aber jedenfalls gab es in jetzt rund 45.000 km Laufleistung noch keinen Grund, Öl nachzufüllen.
Geht. Der geriffelte Bereich des Stabs sind in der Regel 0.5 l - so meine langjährige Erfahrung mit Audi TT und drei Audi A3. Ich musste bei früheren Audis immer Öl nachfüllen und kann ziemlich genau abschätzen, wie viel Öl seit Kauf verbrannt worden ist.
Wechselt ihr alle 15.000 km oder alle 30.000 km das Öl?
Mir ist schon klar, wie man den Ölstand misst. Nur sind das je nachdem, wie lange der Motor schon aus ist und wie warm das Öl ist, auch bei gleicher Füllmenge immer ein paar mm mehr oder weniger auf dem Messstab. Wenn man keine Wissenschaft daraus macht - und dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade - liegt die genannte Diffenenz von 0,2 - 0,3 Liter im Bereich der Mess- und Schätzungenauigkeit.
Beim Wechsel halte ich die Vorgaben im Rahmen des flexiblen Intervalls ein. Da wurde bisher nach jeweils ca. 15 Monaten und 17.000 km - 19.000 km vom Fahrzeug ein Ölwechsel verlangt und auch gemacht. Das halte ich bezogen auf meine Fahrpraxis auch für sachgerecht.