E85 mit 2Taktöl für C14NZ
hi leute
Aufgrund der steigenden Kraftstoffpreise 😠 schaue ich auch mal wegen alternativen, DIESEL, PÖL, Gas , sparsamer Fahren 😁 etc. Hab heute ein wenig gegoogelt und in meiner umgebung ne E85 Tanke gefunden.
Da ich ja sehr experimentierfreudig bin 😁 werds ich mal in meinen Astra reinschütten. Da ich aber schon gelesen habe dass das Zeug nicht sehr schmierfreudig ist, werd ich a bissal mit 2Taktöl vom Moped nachhelfen. Müßte ja dann die Schmierwirkung wieder gegeben sein? Oder sollte man lieber Bleizustatz dazugeben?
Ich denk mir (bei meinen Motor 😁 😁 😁 ) das ne einfache c14nz benzinmaschine das schon wegstecken kann, hat ja nur so nen Zentraleinspritzer. Die Leitungen was nach der Zeit porös werden, kann ich mir selber wechseln, habe da spezielle Alkoholbeständige Schläuche. Die erhöhte Verbrennungstemperatur 😕😕😕😕 müßten eh die Ventile locker wegstecken können ?!
Werde mal morgen probieren und wieder melden. Vielleicht hat ja einer schon gemacht 🙂
Vg
Beste Antwort im Thema
Und da wir hier im "Astra F" Forum sind, haben deine ("2. Verschiedene Benzin-Motoren (TFSI, CGI etc.) haben eine Einspritzpumpe bei denen der Sprit mit hohem Druck in die Brennräume gedrückt wird"😉 aufgeführten Einspritzverfahren eine relevanz? Ich glaube kaum... 😛
Klar, "teste" ich es... Nur fahr ich schon 2 Jahre lang damit... OHNE Probleme... Scheint, dass wiedermal an der Realität vorbeistudiert wird... Aber ich bin wahrscheinlich nur die absoltute Ausnahme und eine Randerscheinung...
Fazit also: Teufelszeug!, finger weg! Auto hält nur max 2tkm, die Schläuche bleiben bei der nächsten Bodenwellen auf der Fahrbahn liegen und die Benzinpumpe hält nur noch 72Std Betrieb aus...
93 Antworten
mal als tip: Raiffeisenmärkte, die auch Diesel und so handeln, haben auch sehr oft Ethanoltreibstoff im programm, stehen aber in keiner dieser listen.
Hallo,
Ich hab gleich mal 53 liter E85 getankt.
Lief alles einwandfrei.
Beim starten hat er sich heute etwas schwerer getan.
Leistungstechnisch kenn Ich keinen Unterschied, nicht wie bei meinem Spezi.
16€ beim volltanken gespart, das zahlt sich aus!
MfG, Fiso
etwas höher, aber zumindest bei mir nicht nennenswert.
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Zitat:
Original geschrieben von Papstpower
O Oh, ein Fachmann? Ich weiss ja nicht wie DEIN Motor aufgebaut ist, aber normal hat man eine Benzinpumpe (Tanknähe) und im Ansaugtrakt 1 oder mehrere Einspritzventile. Eine EinspritzPUMPE dürfte zum Diesel passen?Zitat:
Original geschrieben von milliway42
Ethanol greift vor allem Alu-Legierungen (Einspritzpumpe und Block/Kopf) an. Wenn Du den Wagen noch mehr als 2.000km fahren willst, würde ich dringend davon abraten.Gruß
milliway42Schade, dass mein Auto auf dem Schrott ist. Ich fahr schon seit 2 Jahren Mischungsverhältnisse. Vor 2 Monaten beim ZKD-wechseln waren auch keine abnormalen Verschleisserscheinungen zu sehn... Ach so, selbst ich fahre mehr als 2.000km. Also was soll der Mist mit dem Schrott??? -->Wer keine Ahnung hat..., einfach mal....
Logo, mein Auto wird weiter mit E50 vorerst unterwegs sein 😛
LOL. 2,2er--- Das Ding, was nichtmal E10 darf... Neid?
-------------------------------------------------------------------Mischungsverhältnisse bis E50 sollten ohne Probleme gehen. Ich kann von 2 Auto´s berichten (X16SZR+SZ) die fast E70 fahren, was ich aber nur mit Leistungseinbussen glaube. Das STG muss sich auch erst dran gewöhnen, also langsam die Mischung hochfahren (Start bei E30-E40). Ansonsten hat Benzin eine schmierwirkung für die Benzinpumpe, richtig. Bei Umbauten wird empfohlen, wenn diese Ausfällt, auf BOSCHpumpen zu wechseln... Komisch, ich hab Bosch vom Werk aus drin 😛
So, Fachmann - solltest mal Deinen eigenen Rat befolgen 😁
1. Es gibt einen 2.2 mit 147 PS und einen 2.2 direkt mit 155PS, rate mal, welchen ich habe
2. Verschiedene Benzin-Motoren (TFSI, CGI etc.) haben eine Einspritzpumpe bei denen der Sprit mit hohem Druck in die Brennräume gedrückt wird. Das es gerade für solche Motoren keine Freigabe gibt ist chemisch/physikalisch völlig klar. Kannst Du ja mal nachlesen, nicht dass ich wieder der Schlaumeier bin.
3. Es geht nicht um "Verschleißerscheinungen". Einfach mal in der Werkstoffkunde, und dem Schlagwort "Fremdatome" und "Einlagerungen" schauen. Jeder Metallurge wird Dir erklären können, was da mit der Aluminium-Legierung langfristig passiert. Ungefähr das gleiche wie beim Messing-Wasserhahn. (Der Fachmann von oben ließt hier bitte nicht weiter, versteht er vermutlich nicht, oder will es nicht verstehen: In das Aluminium werden Fremdatome (Cu, Si etc.) eingebracht, um es härter, zäher oder Temperaturbeständiger zu machen. Diese Fremdatome können aber z.B. durch Ethanol wieder aus dem Aluminiumgitter herausgelöst werden, so dass nach und nach die Legierung geschwächt wird und irgendwann plötzlich nachgeben kann (Riss, abplatzen von Teilen etc.) Oder es wird das Aluminium herum ausgelöst, so dass es zu einer Anreicherung der Legierungsatomen und damit zur veränderung der Eigenschaften, kommt. Bei einem Wasserhahn (Messing) passiert dieser Effekt auch. Messing besteht aus Kupfer und Zink. Das Wasser löst im Laufe der Jahre das Zink aus dem Verbund heraus, so dass nur noch Kupfer überbleibt. Kupfer ist aber nicht so stabil wie Messing. Der Wasserhahn wird undicht oder bricht.)
Die Benzinpumpe wird das kleinste Problem sein. Es ist halt einfach nicht zu empfehlen. Nur weil Du es machst, heißt es ja aber nicht, dass der Wagen damit auch 280tkm alt wird, oder?! Teste es für Dich selber, aber eine Empfehlung FÜR das Zeug auszusprechen halte ich für sehr gewagt.
Im Übrigen habe ich mich mit dem Thema im Studium durchaus auseinander gesetzt und weiß zumindest ein paar Dinge darüber.
Gruß
milliway42
P.S.: Warum sollte ich neidisch sein, wenn ich einen 2.2 direkt hätte? Der ist halt für E10 genauso wenig freigegeben wie andere Motoren für E40 oder was auch immer Du Dir mischt.
Und da wir hier im "Astra F" Forum sind, haben deine ("2. Verschiedene Benzin-Motoren (TFSI, CGI etc.) haben eine Einspritzpumpe bei denen der Sprit mit hohem Druck in die Brennräume gedrückt wird"😉 aufgeführten Einspritzverfahren eine relevanz? Ich glaube kaum... 😛
Klar, "teste" ich es... Nur fahr ich schon 2 Jahre lang damit... OHNE Probleme... Scheint, dass wiedermal an der Realität vorbeistudiert wird... Aber ich bin wahrscheinlich nur die absoltute Ausnahme und eine Randerscheinung...
Fazit also: Teufelszeug!, finger weg! Auto hält nur max 2tkm, die Schläuche bleiben bei der nächsten Bodenwellen auf der Fahrbahn liegen und die Benzinpumpe hält nur noch 72Std Betrieb aus...
Schade, dass Du Dich mit dem Thema nicht weiter auseinander setzen möchtest, als bis hierhin. Alles was in Büchern steht ist ja eh Mist. Und mehr Ahnung als Du wird nie jemand haben... Schon klar!
Ob es im Astra F Forum Einspitzpumpen oder nicht gibt, ist doch total egal. Du könntest Dich ja mal auf die wesentlichen Punkte konzentrieren und nicht Nebenschauplätze beackern. Lernt man eigentlich bereits in der Schule und hat mit meinem "realitätsfernen" Ingenieurs-Studium nichts zu tun.
Gruß
milliway42
so, bevor es hier endet, wie eigendlich immer 😁 greif ich ma ein und gebe zumindest zum teil das ergebnis meines heute beendeten versuchs zur gefüge und werkstoffänderung von auslagerungsgehärteten aluminiumlegierungen preis. also es handelte sich um AlZnMgCu1.5 bzw. 3.4365, also einen im automobilbau sehr häufig verwendeten werkstoff.
ergebnis is grob zusammengefasst so, das weniger beständige legierungsbestandteile (im festen begrenzt lösliche) oberflächlich überdie zeit gesehen aufgelöst und ausgewaschen werden. das passiert aber so langsam das es kaum relevanz hat (bei ethanol). um ne geschwindigkeit zu nennen, es is etwa mit einem faktor von 1,102 beschleunigt, gegenüber von normalem sprit wie in deutschland erhältlich. macht bei einer angenommen haltbarkeitsdauer, für die die teile ausgelegt sind, von 10 jahren etwa ein jahr weniger. dazu kommen toleranzen und sicherheitsfaktoren, so das sich das alles in etwa wieder relativiert.
allerdings hat mir das zeug !!alkoholfeste!! kunstofflaborgefäße scheinbar angefressen (wurden an den innenwänden schmierig), was bei benzin fast nicht der fall war.
desweiteren haben sich mansche gummidichtungen in der apperatur verhärtet. leider weiß ich bisher noch keine genauen daten zu den beschädigten dichtungen, um daraus aussagen zu treffen.
im astra f sollten aber eig. keine motoren oder bauteile sein, die da wirklich von betroffen sind...
Leider natürliche keine geeigneten Ergebnisse, die sogar ein "Ingenieur" anerkennen würde...
Heisst bei meinem 15Jahre alten Motor was? 2Monate bis zum Urknall?? *g*
meine güte... dreht den bei dem thema immer alles am rad?!
nein, ingenieure erkennen das auch nicht an, das sind schon professoren 😉
Zitat:
macht bei einer angenommen haltbarkeitsdauer, für die die teile ausgelegt sind, von 10 jahren etwa ein jahr weniger
"...angenommen..." na, merkste wat?!
also, rein hypotetischer wert der verdeutlichen soll, das die haltbarkeit nicht signifikant verkürzt oder beeinflusst wird. schon garnicht bei so lächerlichen bauteilen wie leitungen oder pumpengehäuse wie die im astra f, die vllt. mal 6-7bar auszuhalten haben.
edit:
und generell is es lächerlich an schäden aufzuziehen, die bei 15jahre alten teilen auftreten würden/könnten. wenn di emachine etc. hoch geht, geht se hoch. macht bei so nem alten teil aber nix mehr, das hat sein geld dreimal verdient. wenn man natürlich nen neuen wagen hat, der vllt. 6 monate alt is und bis zum dach voll is mit sensoren und teurer empfindlicher technik, ist es ärgerlich und mitunter sehr teuer, wenn die maschine hops geht, aber bei dem motor, den man für 300eus als ersatz bekommt?!
mal ganz ehrlich, wer deswegen nen aufstand machen würde...
So leute
Hab jetzt meine 25 Liter Ethanol verfahren 😁 un bin posivit überrascht. Reichweite war zirka 290km. Verbrauch war pi mal Daumen so 8,5 Liter. Normalerweise brauche ich knapp 8 Liter 🙂 Langzeiterfahrungen habe ich noch keine, werde aber morgen Volltanken. Macht ja momentan direk spaß.
Ein paar Nachteile hat aber E85 schon ! Starten bei waren Motor, problemlos. Genaus so wie warme Temperaturen von 20° . Aber in der Früh bei 10° braucht er halt seine 5 Sekunden und Leerlauf ist sehr empfinbdlich 🙄 Ruckeln tut er auch ein bisschen, aber nur bei Vollgas. Sobald Fahrzeug auf Temperatur alles Null Problemo. Mit dem Symptomen kann man leben oder auch mal Motor drauf einstellen lassen. Ich glaube der C14NZ verträgt eh alles 😁
Wegen der Beständigkeit, hier mal ne Liste. Habs auß'n Kraftstoffforum.
wie gesagt, wenn du es pur drin hast, net groß orgeln morgens, sonder mal kurz durchdrehen, bis drei zählen du der eimer rennt.