E46 will einfach nicht mehr anspringen
Hallo zusammen
Ich habe folgendes Problem mit meinem E46 316i, Baujahr 2003, 170000km mittlerweile und Schaltgetriebe.
Nachdem ich die Radlager gewechselt habe und eine kurze Probefahrt machen wollte lief der Wagen unruhig. Er ruckelte und ging dann aus. Nach erneutem Versuch den Wagen zu starten sprang er nicht mehr an (Anlasser dreht sich aber). Haben dann folgendes überprüft
- Batterie (Ist in Ordnung)
- Anlasser dreht sich auch
Fehlerspeicher hatte NWS angezeigt. NWS gewechselt. Immer noch das gleiche Problem. Haben dann festgestellt das Steuerkettenführungsschiene gerissen ist. Steuerkette gewechselt, Steuerzeiten alle richtig mit Spezialwerkzeug eingestellt, Stellmotor neu eingebaut und neu angelernt, Zündkerzen neu geholt, Zündspulen alle in Ordnung. Alle Dichtungen gewechselt und das Ding wieder zusammen gebaut. Springt immer noch nicht an. Benzinpumpe unter der Rückbank geprüft funktioniert auch. Adaptionswerte Motorelektronik auch gelöscht. Gerade nochmal den Fehlerspeicher ausgelesen und der zeigt mir nichts mehr an. Hat einer noch eine Idee woran es liegen kann. Bin mit meinem Latein am Ende ... 🙂😕😕
Vielen Dank im voraus. 🙂🙂
97 Antworten
O.K. aber was ist mit der Valvetronic muss mit oder ohne gemessen werden normalerweise muss die doch ganz auf max fahren damit man den höchsten Druck messen kann oder?
Zitat:
@BMWBernd320d schrieb am 23. August 2018 um 13:58:39 Uhr:
Also müsstest du mit Vollgas geben ca. 12 Bar erreichen, war ja ohne Vollgas nichts zum verdichten da.
Vakuum ? 😉
Hi...
habe hier alles mal verfolgt...
mal ne bescheidene Frage an den Themenstarter....
da die Kurbelwelle ja zweimal und die Nockenwelle dazu einmal für einen gesammten Arbeitstakt dreht...
Es ist sicher , das Du den richtigen OT zur Grundeinstellung hat und nicht um 360 Grad verdreht ?
Kam mir mal so ein Gedanke …..
Da die Kette ja bekanntlich gerne überspringt und das mitunter auch auf beiden NW (E+A) zieht man das nicht so recht in Erwägung....
Normal mit geöffneter DK. Kannst beim messen auch ein wenig Öl reintröpfeln. Aber Vorsicht, nicht zu viel und nur in der letzten Konsequenz.
Aber 6 Bar klingt auch so schon mal nicht so gut. OH oh.
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1. 4 bar
2. 2,5 bar
3. 4,5 bar
4. 2,5 bar
Mit Vollgas ...komische Werte... schätze mal mit Minimalhub VVT
Hat keiner einen Plan wie man richtig die Kompression beim N42 messen kann ?
Wo sind die Spezialisten? ????
Irgendwo ne Anleitung? Kann die Valvetronic auch nicht auf maxhub stellen bei Ista hab da nix gefunden nur die normale Anlernfahrt
Da brauchste nix mehr zu messen, die Ventile sind beschädigt und schließen nicht mehr korrekt, darum haste auch keine Verdichtung mehr, auch wenn die Steuerzeiten jetzt stimmen sollten. Also Zylinderkopf runter und neue Ventile einbauen und einschleifen x 16 Stück.
Das entspricht einem wirtschaftlichen Totalschaden, schätze ich. Die Ventile werden doch wohl einen Schlag abbekommen haben. Denke nicht, dass die auf einmal nicht mehr richtig schließen.
Das wäre eventuell eine Möglichkeit wie kriege ich das raus ob die,Stellungen stimmen?
Noch ne Frage hat die Kurbelwelle 2 Löcher wo ich den Dorn zum fest setzen rein stecke zwecks Einstellung Steuerzeiten?
Zitat:
@Montico schrieb am 23. August 2018 um 14:43:22 Uhr:
Hi...habe hier alles mal verfolgt...
mal ne bescheidene Frage an den Themenstarter....
da die Kurbelwelle ja zweimal und die Nockenwelle dazu einmal für einen gesammten Arbeitstakt dreht...
Es ist sicher , das Du den richtigen OT zur Grundeinstellung hat und nicht um 360 Grad verdreht ?
Kam mir mal so ein Gedanke …..
Da die Kette ja bekanntlich gerne überspringt und das mitunter auch auf beiden NW (E+A) zieht man das nicht so recht in Erwägung....
115,-€ für alle 16 Ventile, also mit Sicherheit kein wirtschaftlicher Totalschaden, aber ein langer Nachmittag zum einschleifen der Ventile. Das Gute ist, du kannst gleich deine VSD mit erneuern. Also neue Ventile, neue ZKD, neue VDD, neue VSD, neue Dehnschrauben für den Zylinderkopf. Dürften etwas mehr als wie 200,-€ werden, aber danach hast du praktisch einen fast neuen Motor!!!
Ist eigentlich eine schöne, aber auch nicht ganz leichte Arbeit. Du weist ja hoffentlich wie man die neuen, eingeschliffenen Ventile auf Dichtheit überprüft, bevor sie eingebaut werden???
Was ist denn mit den Ventilführungen? Sollte man auch prüfen ob die auf Grund der krummen Ventile und Orgeln nicht auch schon einen mitbekommen haben.
Die Schäfte müsste satt in den Führungen laufen.
Klar, auf den Rücken legen bei ausgebauter NW und Sprit in die Mulden kippen. Stopfen oder Kerzen nicht vergessen einzudrehen🙂
Zitat:
@BMWBernd320d schrieb am 23. August 2018 um 17:29:32 Uhr:
115,-€ für alle 16 Ventile, also mit Sicherheit kein wirtschaftlicher Totalschaden, aber ein langer Nachmittag zum einschleifen der Ventile. Das Gute ist, du kannst gleich deine VSD mit erneuern. Also neue Ventile, neue ZKD, neue VDD, neue VSD, neue Dehnschrauben für den Zylinderkopf. Dürften etwas mehr als wie 200,-€ werden, aber danach hast du praktisch einen fast neuen Motor!!!Ist eigentlich eine schöne, aber auch nicht ganz leichte Arbeit. Du weist ja hoffentlich wie man die neuen, eingeschliffenen Ventile auf Dichtheit überprüft, bevor sie eingebaut werden???
Stimmt schon, , mit allem drumm und dran werden das nicht weniger als 500,00 euro sein, die es braucht und für jemanden, der die Valvetronic noch nicht gemacht hat ein Heidenaufwand wegen der Federvorspannung und der korrekten Reihenfolge des Ausbaues. Und wenn schon neue Ventile einschleifen bei 200.000km, dann auch die Pleuellager und Ölpumpe ersetzten
Evtl ist ein gebrauchtmotor für 700,00 Tacken eine ebenso gute Wahl
Nur wenn die neuen Ventile in den Führungen klemmen sollten, was ich aber nicht vermute. Wenn doch dann ziehste ne passende Hohnnadel mit etwas Ventilpaste durch, damit erreichst du ev. die Toleranzgrenze, aber die Karre soll ja jetzt auch keine 250.000 Km mehr halten, oder? Außerdem machste ja auch neue VSD drauf, also ran ans Werk.